Dokumentarfilm
Regie: Coline Serreau
Frankreich 2010 - 116 min.
Kinostart: 20.01.2011
Engagierte Bauern, Wirtschaftsphilosophen, Pioniere der ökologischen Landwirtschaft, Ernährungswissenschaftler, Agraringenieure, Umweltwissenschaftler, Kolchosenleiter und Repräsentanten der Landlosenbewegung MST in Brasilien sprechen über die globale Landwirtschaft. Heute geht es nicht mehr um Ernährung und das Wohl des Menschen, sondern um Gewinnmaximierung. Die Wiederherstellung der Saatenvielfalt und Verbesserung der Bodenqualität ist eine Überlebensfrage.
Von Frankreich nach Indien über Brasilien, die Ukraine, Schweiz und Marokko führt die Reise, die eines aufdeckt: Es geht heute nicht mehr um Ernährung und das Wohl des Menschen, sondern um Gewinnmaximierung. Die Wiederherstellung der Saatenvielfalt und Verbesserung der Bodenqualität wird zur Überlebensfrage, wie auch der individuelle oder kollektive Widerstand gegen weltweit agierende Konzerne. Nicht die Rückkehr in die Vergangenheit, sondern ein Paradigmenwechsel scheinen die einzige Möglichkeit, die Krise der Ernährung und damit einhergehend die Krise der Zivilisation aufzuhalten. Alles politisch korrekt, aber wenn zusätzlich Themen wie Patriarchat, Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen, Abtreibung weiblicher Föten in Indien ins Spiel kommt, zerfasert das Ganze. Weniger wäre mehr gewesen ... mehr
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Dazu eine Filmkritik in der Welt vom 18.01.2011
Gruß
Birgitt




