Dokumentarfilm
Regie: Ruben Abruña
Deutschland 2023 - 90 min.
Kinostart: 30.11.2023
Was geschieht mit der Nahrung, die wir verdauen, nachdem sie unseren Körper verlassen hat?
Ist es Abfall, der weggeworfen wird, oder eine Ressource, die wiederverwendet werden kann?
Auf der Suche nach Antworten begibt sich der Regisseur Rubén Abruña auf eine investigative und unterhaltsame Suche durch 16 Städte auf vier Kontinenten.
Er folgt der Fäkalienspur von den langen Pariser Abwasserkanälen bis zu einer riesigen Kläranlage in Chicago. Die vermeintliche, weltweit angewandte Lösung, die halbfesten Überreste der Kläranlage als Dünger zu verwenden, erweist sich als lebender Albtraum, denn sie enthalten Schwermetalle und giftige PFAS-Chemikalien.
Können Ausscheidungen für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden und die drohende Düngerknappheit lindern? Er trifft die Poop Pirates aus Uganda, die mit ihrer Arbeit und ihren Liedern den Menschen beibringen, wie sie Fäkalien in sicheren Dünger verwandeln können. Im ländlichen Schweden zeigt ihm ein Ingenieur eine Trockentoilette, die aus Urin Dünger herstellt. In Hamburg und Genf entdeckt er Wohnkomplexe mit dezentralen Kläranlagen, die nicht an die Kanalisation angeschlossen sind und aus menschlichen Exkrementen Strom und Dünger erzeugen. Am Ende findet der Regisseur Antworten auf Wiederverwendung menschlicher Fäkalien die erhöhen weltweit Ernährungssicherheit, Umweltschutz, Hygiene und Abschwächung des Klimawandels ... mehr
Gruß
Birgitt
FILM | Holy Shit - Mit SCH#!$E die Welt retten
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Birgitt
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FILM | Holy Shit - Kritik + Trailer
Dass der Film das beliebteste deutsche Schimpfwort, die direkte Ansprache seines Themas, auch auf dem Plakat nur schamhaft als „Sch#!$e“ titulieren mag – englisch „shit“ geht, distanzierter „Exkrement“ bestimmt auch – unterstützt den Eindruck natürlich noch: Über Scheiße redet man nicht. Dabei sollten wir, das ist, in aller Kürze, die Kernbotschaft von Abruñas Dokumentarfilm "Holy Shit – Mit SCH#!$E die Welt" retten [...] „Getting poop into the loop,“ das ist der Wahlspruch dahinter, nachhaltig und ganz im Sinne eines Verwertungskreislaufs; und so sehr das also weniger dokumentarisches als aktivistisches Kino ist, man muss doch konstatieren: Ja, warum machen wir das eigentlich nicht? [...] Christoph Maria Herbst spricht Abruñas Off-Kommentar, ihm springen auch harte Wörter für weiche Massen mit großer Gelassenheit von der Zunge. Desensibilisierung ist sicher auch ein Ziel: Nur worüber man sprechen kann, da kann man auch Veränderungen anstoßen ... mehr bei kino-zeit.de
Dazu auch ein Beitrag im ARD-Magazin "Brisant". In der Mediathek abrufbar bis 29.11.2026:
Dokumentarfilm Holy shit: Die Kraft der Hinterlassenschaften
Gruß
Birgitt
Dazu auch ein Beitrag im ARD-Magazin "Brisant". In der Mediathek abrufbar bis 29.11.2026:
Dokumentarfilm Holy shit: Die Kraft der Hinterlassenschaften
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Birgitt




