Drama
Regie: Mahamat-Saleh Haroun
Belgien, Deutschland, Frankreich, Tschad 2021 - 88 min.
Kinostart: 14.04.2022
Amina lebt mit ihrer 15-jährigen Tochter Maria allein in einem Vorort von N’Djamena im Tschad. Ihr ohnehin schwieriges Leben nimmt eine entscheidende Wendung als sie erfährt, dass ihre Tochter schwanger ist. Maria will das Kind nicht. In einem Land, indem eine Abtreibung gegen die Religion, aber auch das Gesetz verstößt, sieht sich Amina mit einem Kampf konfrontiert, der von Anfang an verloren scheint ... mehr
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FILM | Lingui
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Birgitt
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FILM | Lingui - Kritik + Trailer
... mehr bei kino-zeit... Das Drama des aus dem Tschad stammenden Regisseurs und Drehbuchautors Mahamat-Saleh Haroun (Abouna) handelt von der Kraft individueller solidarischer Verbindungen, und zwar speziell von jenen zwischen Frauen in einer Männergesellschaft [...] Die sogenannten Lingui, auch als heilige Bande umschrieben, entwickeln sich in dieser Geschichte zwischen Mutter und Tochter, zwischen Amina und ihrer lange entfremdeten Schwester, zwischen Müttern und einer Frau, die Beschneidungen von Mädchen zum Schein durchführt, und weiteren Personen weiblichen Geschlechts [...] Der Regisseur schildert unverblümt die Unerbittlichkeit der patriarchalen Gesellschaft Tschads gegenüber den Nöten der Frauen [...] Als Aminas kleine Nichte zur verstümmelnden Beschneidung geführt wird, schreitet sie durch ein Spalier singender und tanzender Frauen [...] Der Tanz und der Gesang feiert hier, was nur wenige Eingeweihte wie Amina und ihre Schwester wissen, die künftige Geschlechtsreife des Mädchens, das hinter dem Rücken des Vaters unversehrt bleibt ...
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