FILM | Namaste Himalaya - Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete

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Birgitt
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FILM | Namaste Himalaya - Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete

Beitrag von Birgitt »

Dokumentarfilm

Regie: Anna Baranowski, Michael Moritz
Deutschland 2022 - 95 min.
Kinostart: 11.08.2022

Zum Ausbruch der Pandemie stranden die beiden Weltreisenden Anna und Michael in Nepal. Als das Land vom Lockdown überrascht wird und die Städte abriegelt, fliehen sie in die Berge. Am Fuß der Achttausender finden sie Zuflucht und ein Wellblech über dem Kopf. Im Dorf begrüßt man sie zunächst zynisch mit »Namaste Corona«, denn man fürchtet, die Globetrotter könnten das Virus im Gepäck haben. Doch als die Nahrung knapp wird und der Hunger einzieht, wächst der Zusammenhalt. Feldarbeiter:innen, Bettler:innen und Bergführer:innen werden ihre Freunde – und die beiden für fünf Monate Teil einer Schicksalsgemeinschaft ... mehr

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FILM | Namaste Himalaya - Kritik + Trailer

Beitrag von Birgitt »

Mit ungeheuer poetischen Bildern und einem durchdachten, fast literarischen Off-Text dokumentieren die beiden den Alltag im Dorf und den Zauber der Natur, zu der das Coronavirus irgendwie auch gehört. Das Buch von Michael Moritz, das dem Film zugrundeliegt, heißt »Namaste Corona!«. Dass daraus nun »Namaste Himalaya« geworden ist, hat nicht nur mit der abschreckenden Wirkung des Worts Corona zu tun, sondern zeigt, wie unwichtig das Virus wird, wenn man die größeren Zusammenhänge erkennt. Und die haben die beiden in dem kleinen Dorf gefunden. Der Film ist ihrer Tochter gewidmet. Auch das ein Ergebnis der erzwungenen Selbstbezüglichkeit im Lockdown ... mehr bei epd-film.de

Wo die meisten Reisedokus im idealisierenden Influencer-Stil betonen, wie wahnsinnig toll alles ist, da wird hier offen das Schlechte thematisiert. Ansonsten gleicht Namaste Himalaya besagten Dokus aber natürlich schon sehr. Wie die meisten anderen auch handelt es sich um eine Art Tagebuch, welches die fremde Kultur beschreibt. Gleichzeitig bleibt der sehr persönliche Blick auf das Land: Es geht darum, wie sich die Reisenden selbst fühlen, wenn sie dort unterwegs sind. Wer diese Art Filme mag, für den gibt es hier Nachschub, auf den man während Corona lange verzichten musste. Wer diesen Dokus hingegen grundsätzlich wenig abgewinnen kann, weil es oft mehr um die Ausländer und Ausländerinnen geht als die Einheimischen, den wird diese Ausgabe trotz der veränderten Rahmenbedingungen vermutlich auch nicht überzeugen ... mehr bei film-rezensionen.de




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