FILM | Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie

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Birgitt
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FILM | Nicht ganz koscher - Eine göttliche Komödie

Beitrag von Birgitt »

Komödie

Regie: Stefan Sarazin
Deutschland 2022 - 122 min.
Kinostart: 04.08.2022

Drei Religionen. Zwei Männer. Ein Kamel.

In die Wüste geschickt hat sich Ben glatt selbst. Um den Verkuppelungsversuchen seiner Familie zu entgehen, bietet sich der ultraorthodoxe Jude aus Brooklyn kurzerhand an, nach Alexandria zu fliegen, um die eins größte jüdische Gemeinde der Welt zu retten. Die braucht nämlich dringend den zehnten Mann, um das anstehende Pessachfest zu feiern. Zu dumm nur, dass Ben seinen Flug verpasst und sich allzu leichtsinnig für den Landweg entscheidet. Als er mitten in der Wüste Sinai aus dem Bus fliegt, ist Adel, ein mürrischer Beduine auf der Suche nach seinem entlaufenen Kamel, seine letzte Hoffnung. Vorwärts geht es für beide Männer nur gemeinsam, aber wie vereint man 613 jüdische Glaubensregeln mit den archaischen Gesetzen der Wüste? Als auch noch das Auto den Geist aufgibt, geht es bald nicht mehr nur ums gemeinsame Essen, sondern ums nackte Überleben…

Ein Roadtrip durch den Sinai, wie er absurder nicht sein kann: „NICHT GANZ KOSCHER – Eine göttliche Komödie“ ist ein ebenso turbulenter wie nachdenklicher Film um unterschiedliche Kulturen und der Frage nach Identität. Regie und Drehbuch dieser anrührenden Culture-Clash-Komödie verantworten Stefan Sarazin („Nitschewo“) und Peter Keller, die für das Drehbuch 2011 die LOLA für den Deutschen Drehbuchpreis erhielten.

Produzent Fritjof Hohagen von enigma film wurde am 20. Mai für seine Leistung bei der herausfordernden Produktion mit dem Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet, zusammen mit seinen Mitproduzenten Stefan Sarazin und Peter Keller. Die überwiegend in der Wüste Sinai spielende Komödie wurde an atemberaubenden Schauplätzen wie dem Wadi Rum in Jordanien gedreht ... mehr


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Birgitt
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FILM | Nicht ganz koscher - Kritik und Trailer

Beitrag von Birgitt »

Dass Humor und gegenseitiges Verständnis füreinander ein Mittel auf dem Weg zu mehr Verständigung sein können, ist die Hauptbotschaft des erstaunlich leichten und heiteren, dann aber auch wieder nachdenklichen und manchmal sogar spannenden Films, der sage und schreibe 15 Jahre gebraucht hat, bis er von der Idee über das Drehbuch [...] auf die Leinwand kam. Dass der Film dort bestehen kann, liegt nicht nur am Skript, das immer wieder verschlungene Wege nimmt und beinahe schon durch die Wüste zu flanieren scheint, um immer wieder Seltsames, Bizarres und Liebenswürdiges aufzugreifen und dann anschließend wieder zum Kern der Story zurückzukehren. Auf diese Weise entsteht ein erstaunlich dichtes Geflecht aus Stimmungen, Nuancen und Zwischentönen, denen man den langen Reifungsprozess anmerkt. Hinzu kommen traumschöne Landschaftsaufnahmen und eine sich anbahnende Freundschaft, die bei aller Unwahrscheinlichkeit dennoch berührt und überzeugt und am Ende sogar in ein glückliches Ende mündet, bei dem es dann wirklich keine Unterschiede mehr gibt zwischen den Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion. Eine Utopie ist dies gewiss, aber vielleicht brauchen wir gerade davon im Moment mehr ... mehr bei kino-zeit.de




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Birgitt
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