Dokumentarfilm
Regie: Steffi Niederzoll
Deutschland, Frankreich 2023 - 97 min.
Kinostart: 14.09.2023
Teheran, 7. Juli 2007: Reyhaneh Jabbari, 19, hat ein Geschäftstreffen mit einem neuen Kunden. Ein ganz normaler Tag, der ihr Leben jedoch für immer verändern wird. Denn als der Mann versucht, sie zu vergewaltigen, ersticht sie ihn in Notwehr und flieht. Am gleichen Tag wird sie verhaftet und bald darauf des Mordes angeklagt. Trotz vieler Beweise, die auf Notwehr hindeuten, hat Reyhaneh vor Gericht keine Chance, da ihr Vergewaltiger ein mächtiger und exzellent vernetzter Mann war, der – selbst nach seinem Tod – von der patriarchalischen Gesellschaft geschützt wird. Reyhaneh wird zum Tode verurteilt. Ihr persönlicher Kampf für die Gerechtigkeit beginnt.
Dank heimlich aufgenommener Videos, die von Reyhanehs Familie zur Verfügung gestellt wurden, ihrer Zeugenaussagen, der Briefe, die Reyhaneh im Gefängnis geschrieben hat, und anderer Archive zeichnet der Film den Prozess, die Inhaftierung und das Schicksal dieser Frau nach, die zum Symbol des Widerstands wurde. Ihr Kampf für die Rechte der Frauen spiegelt den Kampf so vieler Frauen wider, nicht nur im Iran ... mehr
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Birgitt
FILM | Sieben Winter in Teheran
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Birgitt
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FILM | Sieben Winter in Teheran - Kritik und Trailer
... Reyhaneh, das lässt sich aus ihren Briefen herauslesen, ließ sich nicht brechen. Die sieben Winter im Gefängnis haben sie vielmehr transzendiert, in ihren letzten Aussagen wirkt sie nicht mehr von dieser Welt. Sie hat alles verloren, nur nicht sich selbst. Das ist stark, stärker als es sich das Regime wünschen kann.
Die Mutter hat eine beispiellose Kampagne losgetreten für die Freilassung ihrer unschuldigen Tochter. Über Social Media im Iran bis hin zur internationalen Presse, mit Berichten und Protesten in der ganzen Welt, bis hinauf in die höchste Politik. Es hat nichts genutzt, natürlich nicht. Seit Jahrzehnten hält sich der Unterdrückerstaat Iran, weil das Unterdrücken leicht ist, solange man genug Macht hat, um Angst und Terror zu verbreiten. Vielleicht ändert sich das. Nachdem Jina Mahsa Amini totgeschlagen wurde, nachdem sich Zehntausende auf den Straßen des Irans bewusst wurden, dass es sie gibt, dass auch sie eine Macht sein können. Vielleicht kann dieser Film helfen, Politik und Religion im Verbund zurückzuschlagen ... mehr bei kino-zeit.de
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Birgitt
Die Mutter hat eine beispiellose Kampagne losgetreten für die Freilassung ihrer unschuldigen Tochter. Über Social Media im Iran bis hin zur internationalen Presse, mit Berichten und Protesten in der ganzen Welt, bis hinauf in die höchste Politik. Es hat nichts genutzt, natürlich nicht. Seit Jahrzehnten hält sich der Unterdrückerstaat Iran, weil das Unterdrücken leicht ist, solange man genug Macht hat, um Angst und Terror zu verbreiten. Vielleicht ändert sich das. Nachdem Jina Mahsa Amini totgeschlagen wurde, nachdem sich Zehntausende auf den Straßen des Irans bewusst wurden, dass es sie gibt, dass auch sie eine Macht sein können. Vielleicht kann dieser Film helfen, Politik und Religion im Verbund zurückzuschlagen ... mehr bei kino-zeit.de
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