Komödie, Drama
Regie: Pawo Choyning Dorji
Bhutan, Taiwan, Frankreich, USA 2023 - 107 min.
Kinostart: 01.08.2024
Die ganze Welt erstickt in Chaos und Krieg. Die ganze Welt? Nein, in Bhutan, einem kleinen buddhistischen Königreich im Himalaya, ist die Welt noch in Ordnung. Bis der König auf die Idee kommt, sein Volk glücklich machen zu wollen, indem er ihnen zuerst Zugang zu Internet und Fernsehen gibt und dann auch noch die Demokratie einführt. "Wir sind doch schon glücklich", denken sich die Menschen verwirrt. Sie sollen lernen, wie Wahlkampf funktioniert, während nebenbei ein so genannter "007" im TV rumschießt. Dem alten, hochverehrten Lama reicht es. Er beauftragt einen jungen Mönch, ein Gewehr heranzuschaffen und kündigt eine wichtige Zeremonie an. Die Spannung im Dorf steigt, die Vorfreude ist riesig … Aber was will der Lama mit dem Gewehr?
Für seinen ersten Spielfilm LUNANA – DAS GLÜCK LIEGT IM HIMALAYA wurde Regisseur Pawo Choyning Dorji für einen Oscar® in der Kategorie "Bester internationaler Film" nominiert. Auch WAS WILL DER LAMA MIT DEM GEWEHR? wurde von Bhutan für den Academy Award eingereicht. Mit viel Humor erzählt Dorji von den Eigenheiten, aber auch der Liebenswürdigkeit seiner Landsleute, untermalt mit beeindruckenden Bildern des Himalayas. Zudem lief die Komödie auf renommierten Filmfestivals wie Toronto, Telluride und Busan ... mehr
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Birgitt
FILM | Was will der Lama mit dem Gewehr?
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Birgitt
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FILM | Was will der Lama mit dem Gewehr? - Kritik + Trailer
Bhutan ist bekannt für sein Staatsglück: Das Glück bzw. Glücklichsein der Bevölkerung ist das große Ziel der Nation, die auch neben dem Bruttosozialprodukt ein Bruttonationalglück definiert [...] In vielen fast dokumentarischen Szenen wird der Alltag der Dorfbewohner gezeigt, wir erfahren in kleinen Szenen viel über das Leben auf dem bhutanischen Land, die Bedürfnisse eines Schulkindes, für das das Besorgen eines Radiergummis eine tagelange Aufgabe wird, oder den großen Einfluss der Religion bzw. des Lamas für die Menschen vor Ort [...] Besonders spannend ist die Figur des Mönchs Tashi, der durchaus von den Entwicklungen im Land fasziniert ist, eine Cola probiert und sich mit Neugier einen James Bond-Film in der Dorfkneipe ansieht. Er versucht, das Neue, das Fremde zu verstehen und mit den alten Traditionen und bisherigen Lebensweisen im Land zu verbinden, stellt aber auch immer wieder die Frage: „Wie wollen wir wissen, ob es gut für uns sein wird?“. Vieles an der Geschichte des Films ist recht konventionell und vorhersehbar, aber das stört nicht angesichts der charmanten Darstellung des inneren Konflikts des Landes, der unlösbar scheint, weil man natürlich den Fortschritt nicht aufhalten oder ignorieren kann ... mehr bei kino-zeit.de
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Birgitt
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