Regie: Nadine Labaki
Frankreich / Libanon 2011 - 102 min.
Kinostart: 22.03.2012
Obgleich die Menschen harmonisch zusammenleben, kann der Konflikt zwischen Christen und Moslems in einem unbenannten Land wegen einer Nichtigkeit jeden Moment wieder aufbrechen. Als in der Region die Spannungen zwischen den Religionsgruppen wachsen, sind die Männer des Dorfs zu neuen gewalttätigen Auseinandersetzungen bereit, versuchen die Frauen mit unorthodoxen Methoden, ein neues Blutvergießen zu verhindern, und streuen statt Zimt und Koriander auch schon mal Haschisch und Schlafmittel ins Essen.
Tragikomödie zwischen Pathos und Poesie über männlich geführte irrsinnige Religionskriege und weibliche Lösung des Konflikts. Ein Hauch von arabischem Frühling als Feelgood-Movie ganz ohne Straßenschlachten und abgesetzte Diktatoren, nicht in den Metropolen Nordafrikas, sondern in einem staubigen Bergdorf im Nirgendwo [...] Zur Authentizität tragen nicht nur die oft überzeugenden Laiendarsteller, sondern auch die Originalschauplätze bei, an denen Moschee und Kirche wie in der Geschichte nebeneinander stehen. Auch wenn das Ganze etwas harmlos und für Europäer nicht gerade tiefschürfend daherkommt: Frieden ist möglich. Vielleicht nur ein Wunschtraum, eine Utopie, ein Absurdum ... mehr
Website mit Trailer:
Wer weiß, wohin?
Dazu eine Kritik in der taz vom 22.03.2012
Gruß
Birgitt




