Drama
Regie: Eran Riklis
Israel 2012 - 110 min.
Kinostart: 14.11.2013
Den palästinensischen Flüchtlingsjungen Fahed und den über Beirut abgeschossenen israelischen Kampfpiloten Yoni verbindet auf den ersten Blick nichts. Doch ein Zufall macht aus den einstigen Feinden verbündete Weggefährten. Sie wollen zurück nach Israel und begeben sich auf den Weg durch ein vom Krieg zerrissenes Land! Heimat für beide, aus der der eine, Fahed, vertrieben wurde und für die der andere, Yoni, in einem zerstörerischen Krieg kämpft. Während Yoni nur nach Hause will, versucht Fahed vor allem den letzten Willen seines verstorbenen Vaters zu erfüllen: Den letzten verbliebenen Olivenbaum der Familie zurück in ihr palästinensisches Heimatdorf zu bringen. Während sie anfangs lediglich der Wille zu überleben aneinander bindet, entwickelt sich aus ihrer durch tiefes Misstrauen geprägten Feindschaft allmählich eine sehr besondere, wunderbare Freundschaft ... mehr
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Birgitt
FILM | Zaytoun
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Birgitt
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FILM | Zaytoun - Kritik + Trailer
Die Kritiken sind gemischt:
Gruß
Birgitt
... mehr bei QantaraSymbole stehen im Mittelpunkt des Films [...] ohne dabei jedoch aufdringlich zu wirken: So dient etwa das Friedenssymbol Olive als Leitmotiv, genauso wie der riesige Schlüssel für das gesuchte Haus seiner Eltern in Palästina [...] Eingefangen wurden dabei großartige Bilder einer kargen Landschaft (gedreht an Originalschauplätzen in Israel), die den passenden Hintergrund für diese menschlich anrührende Geschichte bildet ...
... mehr bei kino-zeit.deZaytoun – der Titel bezeichnet im Arabischen die „Olive“ – ist zweifellos sensibel und spannend. Dennoch [...] Um Feinde in Freunde zu verwandeln, kettet er Fahed und Yoni mit einer unplausiblen Story, einer forcierten Parallelisierung ihrer Lebensläufe und einem bis zum Kitsch überstrapazierten Symbol, dem Olivenbaum, aneinander. Gut, dass es die unberechenbare Vitalität des wunderbaren jugendlichen Darstellers Abdallah El Akal in der Rolle des Fahed gibt, die sich nicht ins Schema platter Versöhnungsgesten pressen lässt. Die Ungewissheit darüber, wie sich Fahed nach seiner Begegnung mit Yoni entwickeln wird, ob er Freund bleibt oder wieder Feind wird, ist die eigentliche, in unsere Gegenwart nachvibrierende Stärke des Films ...
Gruß
Birgitt


