Das Sand-Creek-Massaker 1864: Inbegriff weißer Grausamkeit

Kultur- und Politikgeschichte über die im Wüstenschiff behandelten Regionen.

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Alexander
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Das Sand-Creek-Massaker 1864: Inbegriff weißer Grausamkeit

Beitrag von Alexander »

Es muss nicht immer IS oder al Kaida sein. Es gibt auch auf "westlicher" Seite Beispiele unglaublicher Grausamkeit.

Das Sand-Creek-Massaker 1864: Der Inbegriff weisser Grausamkeit

Das Sand-Creek-Massaker vor 150 Jahren steht sinnbildhaft für die Eroberung des amerikanischen Kontinents durch die Weissen und das Schicksal der Indianer. An die Bluttat erinnert wird indes nur auf lokaler Ebene.

Als im Morgengrauen des 29. November 1864 die ersten Schüsse fielen und Hunderte von blau uniformierten Reitern auftauchten, hisste der Cheyenne-Häuptling Black Kettle sogleich das Sternenbanner und eine weisse Friedensfahne. Es half den Indianern nichts. Die Angreifer, gegen 700 Angehörige mehrerer Kavallerieregimenter aus Colorado und New Mexico, gedachten das «Problem» mit den Ureinwohnern in den Rocky Mountains auf eigene, für die amerikanische Pioniergeschichte indes nicht ungewöhnliche Weise zu lösen. mehr...

Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Ralf Kiefer
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Re: Das Sand-Creek-Massaker 1864: Inbegriff weißer Grausamke

Beitrag von Ralf Kiefer »

Alexander hat geschrieben:Es muss nicht immer IS oder al Kaida sein.
ACK. Ein paar hundert Jahre vor Sand Creek hat eine Terrororganisation, die man heute vermutlich "Katholischer Staat" nennen würde, in Lateinamerika "aufgeräumt". Nichts neues also, und diese Terrororganisation besteht heute noch, hierzulande sogar staatlich alimentiert. Wir alle zahlen mit unseren Steuern deren Anführer, die heute ihr Heil eher bei kleinen, einheimischen Jungs suchen und deswegen genausowenig wie vor 500 Jahren belangt werden.

Das mußte ich jetzt so neutral formulieren, damit's nicht justitiabel wird ...

Gruß, Ralf
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