Die Manuskripte von Timbuktu | Afrikas Geschichte
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- Uwe Schmitz
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Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
wenn ich lese, wie es bisweilen den einzigartigen kulturgütern in ihrer heimat (irak, syrien, hier nun mali) ergeht, bin ich nahedran zu denken, das es doch gut ist, dass nicht alles aus diesen kulturen in heimischen museen vor ort, sondern etliches auch in aller welts museen verstreut ist. so kann in solchen fällen wie gerade hier in timbuktu wenigstens ein wenig davon erhalten bleiben! (zB.im Rautenstrauch-joest-museum in köln) wer weiss, was noch alles zB. in ägypten geschehen wird: sollte nofretete also zurück oder nicht???
nachdenkliche grüsse
uwe
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Kuno
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Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
Was macht diese Manuskripte von Timbuktu wervoll fuer die Menschneit?
Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
Jedes Kulturerbe ist wichtig für die Menschheit, auch wenn es zuweilen nur als mahnendes Beispiel ist. Die Schriften von Timbuktu zeigen aber etwas, was viele der aktuellen "Islamisten" nicht gerne hören: dass der Islam und seine Auslegung schon vor vielen Jahrhunderten Gegestand lebendiger Auseinandersetzung und neuer Interpretationen war. Sie sind der Beweis dafür, dass auch der Islam lebendig und dynamisch sein kann.
Marcus
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Birgitt
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Mali - Islamisten zerstören Bibliothek in Timbuktu
Ein kulturelles Verbrechen in TimbuktuDie Wut ist groß auf die Islamisten in Mali. Nicht nur ihre Gräueltaten gegen die Einwohner sorgen für Zorn. Gewaltige Entrüstung löste auch die Nachricht aus, dass die Islamisten die Bibliothek in der Wüstenstadt Timbuktu angesteckt und damit offenbar Tausende Schriften zerstört haben [...] Die Achmed-Baba-Bibliothek war erst vor vier Jahren eröffnet worden, der Bau hatte mehrere Millionen Euro gekostet. In dem modernen Gebäude lagern Zehntausende der kunstvollen Schriftstücke, für die die alte Universitätsstadt weltberühmt ist. Sie sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
28.01.2013 - tagesschau
Gruß
Birgitt
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Michael K.
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Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
Hallo,
hier ein link zu sky-news
http://news.sky.com/story/1044015/mali- ... n-timbuktu
Ich bin mir sicher das viele der gestohlenen Bücher auf dem Schwarzmarkt landen werden.Für solche Bücher zahlen Sammler locker mal 50.000 Euro pro Buch.
Michael
hier ein link zu sky-news
http://news.sky.com/story/1044015/mali- ... n-timbuktu
Ich bin mir sicher das viele der gestohlenen Bücher auf dem Schwarzmarkt landen werden.Für solche Bücher zahlen Sammler locker mal 50.000 Euro pro Buch.
Michael
Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
Leider gehört Büchersturm inzwischen zum guten Ton in den "Neuordnungskriegen" des 21. Jhr.
Man denke nur an die sernbische Bombardierung der Nationalbibliothek in Sarajewo. (War , glaube ich, auch Unesco KE)
Der Weg zurück ins Mittelalter ist geebnet- im Westen sogar asphaltiert......
Man denke nur an die sernbische Bombardierung der Nationalbibliothek in Sarajewo. (War , glaube ich, auch Unesco KE)
Der Weg zurück ins Mittelalter ist geebnet- im Westen sogar asphaltiert......
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Kuno
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Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
...und die Bibliothek von Alexandria wurde ja auch verbrannt. Von den Römern, glaube ich. Und die kamen ja auch aus "dem Westen".
Frizzikats, wir reden hier von den aktuellen Ereignissen in Timbuktu. Deine Formulierung versucht zu veralgemeinern und die Verantwortung fuer diese schaendliche Tat von den Taetern wegzubringen. Dein Vorgehen ist nicht korrekt - passt aber gut zu deiner bekannten Masche.
Frizzikats, wir reden hier von den aktuellen Ereignissen in Timbuktu. Deine Formulierung versucht zu veralgemeinern und die Verantwortung fuer diese schaendliche Tat von den Taetern wegzubringen. Dein Vorgehen ist nicht korrekt - passt aber gut zu deiner bekannten Masche.
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Birgitt
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Mali - Manuskripte von Timbuktu zum Teil gerettet
Malische Bibliotheksschätze in Geheimaktion gerettetDenkmalschützer haben mit einem Angriff von Islamisten auf die Bibliothek in Mali gerechnet. In einer geheimen Aktion konnten sie wichtige Dokumente retten [...] "Die Dokumente sind nicht verbrannt", sagte Mahmoud Zouber, Berater für Islamangelegenheiten unter Expräsident Amadou Toumani Touré [...] Es sei klar gewesen, dass die Manuskripte in der Bibliothek ein attraktives Ziel für Plünderungen und Zerstörung darstellten. Sein Büro sei deshalb im vergangenen Jahr dafür zuständig gewesen, einen Großteil der Dokumente an einen sicheren Ort zu bringen.
29.01.2013 - Zeit
Mali: Timbuktu Locals Saved Some of City’s Ancient Manuscripts from Islamists
28.01.2013 - World Time
Gruß
Birgitt
Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
Interessante Leserzuschriften (Zeit).
Außer dem Ausdruck der Freude über das gerettete Kulturerbe fallen mir zwei Zuschriften auf:
'... Die barbarischen Nazis und die barbarischen Islamisten haben noch etwas gemeinsam: ohne Geldgeber und Waffenlieferanten wären sie nie so weit gekommen.' (Leser Venceremos)
'... Sehr seltsam. Sonst machen sie bei einem einzigen verbrannten Koran einen Aufstand.
Wer weiß?' (Leser Richtig)
Gruß
Außer dem Ausdruck der Freude über das gerettete Kulturerbe fallen mir zwei Zuschriften auf:
'... Die barbarischen Nazis und die barbarischen Islamisten haben noch etwas gemeinsam: ohne Geldgeber und Waffenlieferanten wären sie nie so weit gekommen.' (Leser Venceremos)
'... Sehr seltsam. Sonst machen sie bei einem einzigen verbrannten Koran einen Aufstand.
Wer weiß?' (Leser Richtig)
Gruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
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Birgitt
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Timbuktu versteckt historische Manuskripte vor Islamisten
As Extremists Invaded, Timbuktu Hid Artifacts of a Golden AgeWhen the moment of danger came, Ali Imam Ben Essayouti knew just what to do. The delicate, unbound parchment manuscripts in the 14th-century mosque he leads had already survived hundreds of years in the storied city of Timbuktu. He was not about to allow its latest invaders, Tuareg nationalist rebels and Islamic extremists from across the region, to destroy them now. So he gingerly bundled the 8,000 volumes in sackcloth, carefully stacked them in crates, then quietly moved them to a bunker in an undisclosed location. “These manuscripts, they are not just for us in Timbuktu,” Mr. Essayouti said. “They belong to all of humanity. It is our duty to save them.” [...] “We will keep our manuscripts safely hidden until we are sure the situation is safe,” Mr. Alpha said. “When that will be we cannot say.”
03.02.2013 - NYT
Gruß
Birgitt
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Kuno
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Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
"Ali Ben Essayouti, Imam einer Moschee aus dem 14. Jahrhundert, hat rund 8000 Manuskripte versteckt, um sie vor der Zerstörung zu bewahren. «Sie gehören nicht nur uns in Timbuktu, sondern der gesamten Menschheit. Es ist unsere Pflicht, sie zu retten», sagte er der «New York Times»."
Mutige Leute.
Sie haben durch ihr Handeln viel riskiert aber auch viel erreicht.
Vielen Dank dafuer.
Hier der ganze Artikel auf Deutsch (nicht unbedingt eine 1:1 Uebersetzung aus der NYT):
http://www.20min.ch/ausland/news/story/ ... u-25777379
Mutige Leute.
Sie haben durch ihr Handeln viel riskiert aber auch viel erreicht.
Vielen Dank dafuer.
Hier der ganze Artikel auf Deutsch (nicht unbedingt eine 1:1 Uebersetzung aus der NYT):
http://www.20min.ch/ausland/news/story/ ... u-25777379
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Birgitt
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Timbuktu-Zerstörung vor Strafgerichtshof
Vor vier Jahren zerstörten Islamisten die Oasenstadt Timbuktu. Vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag hat nun der Prozess gegen einen mutmaßlichen Täter begonnen. Dieser bekannte sich schuldig. Was geschah 2012 in Timbuktu? Ein Rückblick ...
22.08.2016 - tagesschau
Islamist gesteht Zerstörung von Weltkulturerbe
22.08.2016 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Angriff auf das Erbe der MenschheitAuch die Heilige Tür der berühmten Sidi Yahia-Moschee zertrümmern die Turbanträger. Unter den Tätern soll sich an führender Stelle der malische Lehrer Ahmad al-Mahdi befunden haben. Auf Videos wollen ihn die Staatsanwälte wiedererkannt haben, es gab zudem Zeugen. "Sie benutzen Hämmer, Äxte, Hacken, und sie haben auch die drei Mausoleen zerstört, die am anderen Ende der Stadt liegen. Es waren viele Männer, die einen zerschlagen die Denkmäler, die anderen bewachen das Ganze mit Kalschnikows. Es sind Saudis darunter, Mauretanier, Algerier und auch Männer aus Mali", erzählt eine Augenzeugin.
22.08.2016 - tagesschau
Islamist gesteht Zerstörung von Weltkulturerbe
22.08.2016 - tagesschau
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
Ein Teil der alten Manuskripte Timbuktus wurden von Islamisten verbrannt. Ein Teil konnte gerettet werden, indem sie in Alukisten verpackt und nach Bamako geschmuggelt wurden.
Grüsse
Alexander
Der Standard: Manuskripte vor Islamisten gerettet: "Es gab keinen Staat"Im Sommer 2012 war das kulturelle Gedächtnis Afrikas in akuter Gefahr. Mehr als 100.000 Bücher und Manuskripte, teils Jahrhunderte alt, waren von der völligen Zerstörung bedroht, als Islamisten die malische Stadt Timbuktu eroberten. Sie zerstörten Kulturgüter, die ihrer strengen Auslegung des Islam nach der Anbetung von Götzen dienten. Dazu gehören auch die Schriften, die sich – großteils in arabischer Schrift – Themen wie guter Regierung, Menschenrechten und der Auslegung des Islam widmen.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Die Manuskripte von Timbuktu - Afrikas Geschichte
Die Manuskripte sind noch bis Sonntag in der österreichischen Nationalbibliothek ausgestellt
http://www.radioafrika.net/2016/09/29/o ... ober-2016/
http://www.radioafrika.net/2016/09/29/o ... ober-2016/
Liebe Grüße aus Wien - Robert
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Birgitt
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Zerstörung von Kulturerbe - Timbuktu erhält Entschädigung
Für die durch Islamisten zerstörten Kulturstätten im malischen Timbuktu soll die Bevölkerung mit 2,7 Millionen Euro entschädigt werden. Die Menschen hätten "mentale Schmerzen und Ängste" erlitten, so der Richter ...
17.08.2017 - tagesschau
ICC Timbuktu case: Mali Islamist liable for €3m in damages
17.08.2017 - BBC
Gruß
Birgitt
Timbuktu erhält Millionen-EntschädigungDer Internationale Gerichtshof hat über Reparationen für die von Islamisten zerstörten Kulturstätten im malischen Timbuktu verhandelt. Kulturdenkmäler, so das Gericht, seien von großem emotionalen Wert für eine Bevölkerung. Die Zerstörung der neun Mausoleen und einer Moschee sei daher auch ein Angriff auf die Würde und den Glauben der gesamten Gemeinschaft dort gewesen, erklärte der Vorsitzende Richter Raul Pangalangan. Die Menschen in der Wüstenstadt hätten daher einen Anspruch auf Entschädigung [...] Demnach sollen nicht nur die 139 Einzelpersonen, die sich der Schadenersatzklage angeschlossen hatten, entschädigt werden, sondern alle Bewohner der "Stadt der 333 Heiligen". Der Korangelehrte Ahmad Al Faqi Al Mahdi war bereits im vergangenen Jahr wegen seiner Beteiligung an der Zerstörung der Kulturstätten zu neun Jahren Haft verurteilt worden.
17.08.2017 - tagesschau
ICC Timbuktu case: Mali Islamist liable for €3m in damages
17.08.2017 - BBC
Gruß
Birgitt




