Hi!
Nachdem ich in den letzten Tagen oft nach dem Stand der Permission-Erteilung fuer die Gilf-Region gefragt wurde:
das Militaer erstellt im Moment - und ich befuerchte, das wird auch laenger so bleiben - nur Permissions fuer die Sandsea. Der gesamte 'Grossraum' Gilf ist nicht zu bereisen!
Wenn es Neues gibt, werde ich es einstellen!
Gruss aus Baharia -
( fuer die Weisse Wueste gelten nach wie vor die alten Verfahren - es kann unbedenklich dort gefahren werden - ist ja auch weit von der Grenze entfernt! )
Gruesse aus Baharia
Stefanie
Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
"auch wenn die Sahara sich geographisch immer weiter ausdehnt-
für den Reisenden wird sie enger und enger...."
Mike; ich bin mir nicht ganz sicher, ob dieser Eindruck auch wirklich zutrifft. Vor allem wenn ich mir die alten Reiseberichte anschaue fällt auf, dass sich Ueberfälle, Entführungen, Raub und Erpressung nicht erst in den letzten paar Jahren einstellen. Bis zu der Zeit, wo die Europäischen Kolonialmächte die Sahara unterworfen hatten, war das Reisen im Grossraum Nordafrika -nicht nur- für den Europäischen Reisenden einem enormen Risiko ausgesetzt. Und wer südlich der Sahara wohnte musste jeden Tag damit rechnen, dass er als Handelsgut in den Sklavenmarkt integriert wurde - um es mal etwas locker auszudrücken. Die Herren "edle blaue Ritter der Wüste" waren an diesen Geschäften gut beteiligt bis sie von den Franzosen "befriedet" wurden.
Das was "die alten Wüstenhasen" als freies Reisen erlebt haben war wohl eine ganz kurze Ausnahmezeit für Nordafrika. Und es waren auch so wenige Reisende, dass sich der Aufbau einer "Entführungsindustrie" gar nicht lohnte...
da hast Du auch wieder recht, meine Wortwahl hätte lauten können:
....für den heutigen Reisenden wird sie subjektiv manchmal enger und enger empfunden.
Gerade kürzlich habe ich mich ein wenig mit den ersten Expeditionen zum Niger befasst- es hat verdammt lange gedauert und verdammt viele Leben gekostet, bis sich die Geheimnisse um den Niger und Timbuktu endlich gelüftet haben.
Interessante Materie übrigens auch in Hinblick auf die verschiedenen Ansätze und des oftmals mörderischen, knallharten Ehrgeizes dieser Entdecker damaliger Zeiten.
Und für alle, die gerne lesen:
T.C. Boyle-
m.E. einer der interessantesten, Schriftsteller der Gegenwart,
hat über Mungo Park ein herrliches Buch geschrieben
Titel: Wassermusik
Danke für Dein Posting, Kuno- vielleicht die Eröffnung einer schönen Diskussion....