Ägypten nach der Wahl

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

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Alexander
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:"Der Demokratisierungsprozess dort wird ganz sicher zehn Jahre dauern, vielleicht länger.
Wenn ich den nachfolgenden Artikel über die ägyptische Staatsverschuldung lese, dann glaube ich, dass es sicher länger als die 10 Jahre dauern wird. Ägypten benötigt Geld, viel Geld, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Nach dem Murksi schon einige Miliarden versenkt hat, ist das Vertrauen der Geldgeber erschüttert. Nach dem letzten Umsturz wohl erst recht.

Tödliche Schulden: Muslim-Brüder haben Ägypten wirtschaftlich ruiniert

Ägypten ist wirtschaftlich am Ende. Die Muslim-Brüder haben das Land heruntergewirtschaftet – weil sie keine Sozialpolitik betrieben haben, sondern das Land weiter massiv verschuldet haben. Die EU hat bei Spekulationen mit den Islamisten eine Milliarde Euro an Steuergeldern versenkt. mehr...

Grüsse
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Kuno
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Kuno »

Zuwenig Geld, zuwenig eigene Resourcen....und viel zuviele Leute - welche gerne ein besseres Leben haetten.

Wollten die TNs, LYs und ETs eigentlich je eine Demokratie Europaeischen Zuschnitts oder ging es nicht den meisten eher um eine wirtschaftliche Verbesserung? Diese Frage stelle ich mir immer oefter (wobei das eine das andere natuerlich nicht ausschliesst).
Alexander
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Wollten die TNs, LYs und ETs eigentlich je eine Demokratie Europaeischen Zuschnitts oder ging es nicht den meisten eher um eine wirtschaftliche Verbesserung?
Ich glaube von beiden etwas. Wobei ich weniger von einer Demokratie Europäischen Zuschnitts sprechen würde. Was ich vermute und was ich aus Gesprächen mit den Menschen dort herausgehört habe, wollen sie natürlich ihre wirtschaftliche Situation verbessern. Und ich spreche jetzt nicht von Reichtum. Viele der Menschen sind sehr genügsam und sind zufrieden mit dem was sie haben. Wobei die Ansprüche der Jugend wohl schon anspruchsvoller sind. Die Armen der Ärmsten sind da eher betroffen. Ich glaube, es geht ihnen auch um die soziale Sicherheit. Wenn wir über Demokratie sprechen, dann eher über eine, die den Wertvorstellungen (unterschiedliche Religionen und Kulturen unterscheiden sich häufig von den europäischen) der entsprechenden Länder entspricht. Was die Menschen wollen ist vor allem Meinungsfreiheit. Vor einigen Jahren sprach ich in Douz mit einem jungen Mann. Er äusserte sich kritisch über das Regime und meinte dazu, wir sollten ins Haus gehen. Die Polizei habe ihre Ohren überall...

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Alexander
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Alexander »

Der folgende Beitrag beschreibt, leider Eindrucksvoll, das Dilemma der ägyptischen Energieversorgung.

CH/Hiesige Rohstoffriesen als wichtigste Öllieferanten Ägyptens

London (awp/sda/Reuters) - Ägypten steckt in massiven finanziellen Schwierigkeiten und hat Mühe, Öl- und Gasimporte zu bezahlen. Aus Furcht vor Zahlungsausfällen haben viele Händler aufgehört, das Land zu beliefern - für sie springen Schweizer Rohstoffriesen ein. mehr...

Ein grosser Teil des angestiegenen Energieverbrauchs seit der Revolution liegt in dem Versuch, sich von Lebensmittelimporten unabhängig zu machen. Es entstehen Green Valley Projekte wo am Rande von Oasen oder mitten in der Wüste Brunnen in teilweis grosse Tiefen gebohrt werden, um neu angelegte Plantagen und Felder zu bewässern. Bei meinem letzten Besuch hatte ich mich mit einem ägyptischen Ingenieur unterhalten. Er meinte im Zusammenhang mit dem Green Valley um Dakhla hat sich der Sprit verbrauch von 10.000 Liter (pro Tag oder pro Woche, kann mich nicht mehr erinnern) auf ca. 20.000 verdoppelt, da die Wasserpumpen alle mit Diesel betrieben werden und das fast rund um die Uhr. Ich bin fest davon überzeugt, dass Solaranlagen (thermisch und photovoltaisch) ökonomisch sinnvoller wären. Farafra, in der letztes Jahr eine Solaranlage installiert wurde, ist ein guten Beispiel dafür.

Hier ein Beispiel eines Bewässerungsprojektes in der Wüste ca. 20 - 25 km südl. Baharia.

Bild

Bild

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Alexander
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Guido3

Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Guido3 »

Kuno hat geschrieben:Wollten die TNs, LYs und ETs eigentlich je eine Demokratie Europaeischen Zuschnitts oder ging es nicht den meisten eher um eine wirtschaftliche Verbesserung?
Die Muslimbrüder mit ihrer Freiheits- und Gerechtigkeitspartei hatten vor der letzten Wahl vermutlich die beste Organisation und die größte Präsenz, was zum Wahlerfolg beigetragen hat. Aber auch dem ungebildetsten Ägypter mit null Ahnung von Politik und Wahlprogrammen muss vor der letzten Wahl klar gewesen sein, dass eine Stimmabgabe für Muslimbrüder und Salafisten mit Sicherheit nicht zu maximaler Freiheit und einer größtmöglichen Trennung von Staat und Religion führt.

Dass die Ägypter vor allem für "edle" Werte wie Demokratie, Freiheit und einen säkularen Staat kämpften, war von Anfang an eine verzerrte Wahrnehmung oder Wunschvorstellung des Westens. Die Stimmverteilung bei der letzten Wahl hat eindeutig bewiesen, dass diese Werte nicht höchste Priorität haben. Es ging vor allem um die Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse. Das ist auch nachvollziehbar.

Auch Mursi ist wohl nicht primär an autokratischen Tendenzen und der Kompromisslosigkeit gegenüber der Opposition gescheitert. Brot, Benzin, Gas zum Kochen wurden teurer und waren vielfach wohl gar nicht mehr zu bekommen. Gut bezahlte Jobs wurden weniger. Strom fiel regelmäßig aus. Daran ist er vorrangig gescheitert. Jede andere 1. Regierung nach Mubarak wäre genauso gescheitert, weil eine wirtschaftliche Verbesserung keine Partei kurzfristig liefern kann. dass der politische Islam in Ägypten jetzt nebenbei entzaubert wurde, ist nun eine glückliche Fügung.

Dummerweise reitet sich Ägypten mit jeder Protestwelle automatisch tiefer in den wirtschaftlichen Schlamassel. Mehr Unsicherheit. Noch weniger Touristen. Noch weniger Investitionen. Noch schwieriger an ausländische Kredite zu kommen. Wenn sich jetzt noch Islamisten radikalisieren und vielleicht Anschläge auf Infrastruktur und Touristen-Hotspots verüben, dann gute Nacht.

Beste Grüße

Guido
TGerd
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von TGerd »

Murksi wurde festgesetzt. Das dürfte mindestens zwei Gründe haben:
Erstens, damit er derzeit keinen weiteren Schaden anrichten kann, und
zweitens, daß er nicht ins Ausland abhaut. Solche Reisepläne dürften immer mit erklecklichen Finanzmitnahmen verbunden sein, wie's in der Vergangenheit bei den Potentaten vergleichbarer Staaten eben so war.

Daher von Interesse: Hat Murksi bereits derartige Anhäufungen pekuniärer Wertmassen getätigt? Dollars, Gold, Pretiosen? Es ist bemerkenswert still um dieses Thema.

Gruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Kuno
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Kuno »

Nein, mit widerrechtlich beschaftem Geld hat Mursi wohl nichts zu tun. Wenn er Geld unterschlagen haette, dann waere ihm das bestimmt von der Opposition aus vorgeworfen worden. Wahrscheinlich waere das auch noch gekommen - aber die MB waren ja noch dran, sich zu installieren.

Mursi hat meine Sympathie nie gehabt. Aber etwas fair muss man ihm gegenueber doch auch bleiben. Als hoher Vertreter der MB (ja ich weiss, aus wahltaktischen Gruenden ist er ausgetreten) war es ihm schon im Voraus nicht moeglich, einen toleranten Kurs zu betreiben - wer hier etwas anderes erwartet hatte lag ganz einfach falsch. Der politische Kurs war vorgegeben. Und wirtschaftlich? Was haette er denn in seinem Jahr als Praesident gutes tun sollen, was die wirtschaftliche Lage entscheidend verbessert haette? (Die Frage wird sich der naechste Praesident auch gleich zu stellen haben).

Und dass Mursi festgestzt wurde war durchaus berechtigt (aus dem Blickwinkel des Militaers). Ich sehe dafuer aber nicht die obengenannten Gruende sondern eigentlich den, dass man verhindern wollte, dass er aus dem ausland eine Art "MB Exilregierung" betreiben kann (die bestimmt auch noch von einigen Europaeischen Laendern Anerkennung gefunden haette).
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Und wirtschaftlich? Was haette er denn in seinem Jahr als Praesident gutes tun sollen, was die wirtschaftliche Lage entscheidend verbessert haette?
Er hätte viel tun können. z.B. das was er versprochen hat. Da kam aber nicht viel. (siehe Mursi Meter)

Es stellt sich auch die Frage, was hätte Murksi besser nicht tun sollen, damit das Volk nicht das Vertrauen verliert und es mit der Wirtschaft nicht weiter nach unten geht?
Aber etwas fair muss man ihm gegenueber doch auch bleiben.
Murksi gegenüber fair bleiben? Was sollte jemanden dazu veranlassen?

Grüsse
Alexander
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Kuno »

Alexander - welcher Politiker haelt schon das, was er im Wahlkampf verspricht? Mursi war der Chefstratege der MB, kein kleines Licht also. Der kann versprechen, was er will - wenn es nicht auf der Linie der MB ist, dann ist das Versprechen wertlos.

Fair bleiben insofern, dass man ihm nicht Sachen vorwirft, fuer die er nichts kann oder an denen er nicht beiteiligt war. Er ist zB. nicht schuld am Hauptproblem der ETs - der Ueberbevoelkerung.

Wenn jetzt als naechster el-Baradei als Praesi kommt. Gemeldet war es ja schon, dann aber schnell wieder zurueckgezogen, was soll der auf die Schnelle arrangieren, dass die Wirtschaft ins florieren kommt? Der wird am Ende genauso scheitern wie sein Vorgaenger und mit Steinen aus dem Palast getrieben - wenn er schlau ist, dann bleibt er nur Interimspraesi (sofern er denn dazu wieder eingesetzt wird) und schaut, dass moeglichst rasch ein anderer gewaehlt wird...
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Alexander - welcher Politiker haelt schon das, was er im Wahlkampf verspricht?
Oh Kuno, du erschütterst jetzt aber meine demokratische Grundfesten. Aber ist das nicht etwas zu einfach? Dann könnten wir uns die ganze Wählerei sparen und lieber in die Wüste gehen. Gut, das Politiker Wahlversprechen abgeben und danach nicht mehr halten ist fast schon Usus. Aber Murksi hat Ägypten weiter in den Sumpf geritten. Das wäre nicht nötig gewesen. Aber Macht war Murksi anscheinend wichtiger als das Wohl des Volkes. Oder war er schlicht und ergreifen unfähig?
Kuno hat geschrieben:Fair bleiben insofern, dass man ihm nicht Sachen vorwirft, fuer die er nichts kann oder an denen er nicht beiteiligt war. Er ist zB. nicht schuld am Hauptproblem der ETs - der Ueberbevoelkerung.
Überbevölkerung wirft Murkis auch niemand vor. Eigentlich ist Ägypten nicht überbevölkert. Es leben "nur" zuviele Menschen auf engstem Raum. Besonders in Kairo.
Kuno hat geschrieben:Wenn jetzt als naechster el-Baradei als Praesi kommt. Gemeldet war es ja schon, dann aber schnell wieder zurueckgezogen, was soll der auf die Schnelle arrangieren, dass die Wirtschaft ins florieren kommt?
Kuno, der nächste wird ein richtiges Problem haben, denn er hat es jetzt mit einem Land zu tun, das ganz am Boden liegt, wirtschaftlich, finanziell, politisch, usw, usw.... Die Reputation gegenüber den Geldgebern ist nicht mehr die beste. Aber ohne Fremdmittel lässt sich die Wirtschaft kaum ankurbeln. Es muss Ruhe im Land einkehren, sodass wieder Vertrauen gewonnen werden kann, für potentielle Investoren und Touristen, welche die Hauptgeldbringer darstellen. Alle politischen Kräfte unabhängig welcher politischen coleur müssen sich an einen Tisch setzen, ihre Machtinteressen vergessen und sich auf das Wohl des Landes konzentrieren. Islamistische Tendenzen müssen unterbunden werden. Wir sehen in Ägypten und den anderen Arabien Spring Ländern, wo diese Strömungen hinführen.

Grüsse
Alexander
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Kuno »

Alexander; du musst dir nur mal im Wiki die Geschichte der MB durchlesen. Dann kann ihr Chefstratege, auch wenn er formell dort ausgetreten ist, als Praesident versprechen, was er will - dass er etwas, was nicht auf der Linie der MB liegt je verwirklichen wuerde (es sei den aus strategischen Ueberlegungen) halte ich fuer ausgeschlossen.
Kuno
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Kuno »

Alexander hat geschrieben:Islamistische Tendenzen müssen unterbunden werden.
Wie sollen diese unterbunden werden?
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von schnorr »

Alexander hat geschrieben: Die Reputation gegenüber den Geldgebern ist nicht mehr die beste. Aber ohne Fremdmittel lässt sich die Wirtschaft kaum ankurbeln. Es muss Ruhe im Land einkehren, sodass wieder Vertrauen gewonnen werden kann, für potentielle Investoren und Touristen, welche die Hauptgeldbringer darstellen.
da ägypten für die westlichen länder (gerade usa) einen hohen stellenwert für den nahem osten hat, und auch der suezkanal sehr wichtig für die weltwirtschaft ist, wird es mit den hilfen wohl nicht so schwierig sein. voraussetzung ist allerdings eine stabilität im inneren.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Alexander
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Alexander »

Kuno hat geschrieben:Dann kann ihr Chefstratege, auch wenn er formell dort ausgetreten ist, als Praesident versprechen, was er will
Das heisst, Murski ist vollkommen unschuldig, weil er kann ja gar nicht anders? Das Amt eines ägyptischen Präsidenten sollte über der Wiki-Geschichte gewaltbereiter Islamisten stehen.

Grüsse
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Re: Aegypten nach der Wahl

Beitrag von Alexander »

schnorr hat geschrieben:da ägypten für die westlichen länder (gerade usa) einen hohen stellenwert für den nahem osten hat, und auch der suezkanal sehr wichtig für die weltwirtschaft ist, wird es mit den hilfen wohl nicht so schwierig sein. voraussetzung ist allerdings eine stabilität im inneren.
Hallo Jörg,
im Prinzip ist das richtig. Länder wie die USA ist es strategisch lebenswichtig ungehindert Zugang zum Roten Meer zu haben. Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen, dass es militärische Mächte gibt, die sich im Notfall auch mit militärischen Mitteln Zugang über den Suez verschaffen könnten. Aber die amerikansiche Hilfe, die vor allem aus Militärhilfe besteht, ist nicht alles und reicht nicht aus. Europa hat bereits 1 Mrd. an Steuergeldern in den Sand gesetzt. Der IWF ist nur unter verschärften Auflagen, und jetzt nach dem Umsturz erst recht, Kredite zu bewlligen. U.A. bestehen die Auflagen aus Forderungen die Steuern zu erhöhen, Subventionen auf Energie und Nahrungsmittel zu beschränken, etc. D.h. m.E. es trifft vor allem diejenigen, die sowieso schon wenig haben. Was die nächste Revolution schon vorprogrammieren könnte.

Grüsse
Alexander
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