@ Regula; ich denke, dein Beitrag zeigt schon sehr deutlich, was man von so einer begleitenden Militär (bzw. Polizei) -person erwarten darf: Das sind doch meist Leute, die viel lieber an einem schattigen Plätzchen ihren Routinedienst versehen würden und auf den Gehaltsscheck am Ende des Monats warten. Die sind beim Militär, weil es für sie ein Einkommen garantiert und die gehen in die Wüste, weil es ihnen so befohlen wird. Dass einer von denen die Wüste "liebt" ist nicht auszuschliessen - aber sicher nicht die Regel! (Selbst die Leute, die in der Wüste LEBEN wollen im Normalfall von dort weg

). Die Jungs sind alle froh, wenn sie nach einer Tour mit diesen bescheuerten Europäern wieder heil zuhause ankommen. Seit froh, dass die nicht dauernd mit ihrer Pistole herumfuchteln - das Reiserisiko wäre wahrscheinlich um einiges höher.
Ich denke, dass es nicht primär deren Job ist, die Touristen bei einem Angriff mit der Waffe zu verteidigen sondern viel mehr, sicherzustellen, dass sich der Tourist nirgends hinbegibt, wo ihn die Behörde eben nicht haben will. Wenn er aber dann den Grenzverlauf nicht kennt bzw. wenn die Route schon zum vornherein als grenzüberschreitend festgelegt wird und er immer noch nichts unternimmt, dann wird seine Präsenz schon fraglich...
Würde mich an dieser Stelle gleich mal interessieren, ob bei der Angabe der Route an die Behörden erwähnt wird, dass man die Grenze zum Sudan unbewilligt zu überschreiten gedenkt

- erwarte allerdings auf diese Frage keine Antwort
