Das klappt ja bekanntlich bei allen anderen Energieformen hervorragend und wird immer bedacht. (Als Rücklage ist mir bisher nur so ein Riesenbetrag bei der Atomkraft in Deutschland bekannt, der genau dafür gedacht wurde. Schade nur, dass die Konzerne direkt nach der Privatisierung dieses Geld aufgebraucht haben, um ein Preisdumping zu realisieren)Beim DESERTEC Solarkraftwerk – Projekt suchte ich vergebens nach Hinweisen, was mit den Gestellen, Zellen, Reflektoren, Containern, etc. passiert, wenn die Anlagen so in etwa 30 Jahren ausgedient haben. Können wir dann die schwarzen, blanken Metallteile über Googel-Earth als grösste Industrieruine der Erde betrachten? Wir könnten natürlich bereits heute einen Fond schaffen für die vorgezogenen Entsorgungsgebühren. Dann kommt natürlich sofort die Folgefrage: Wer verwaltet die nächsten 30 Jahren die hunderte von Millionen Euro Entsorgungsgebühren.
Zum einen ist Greenpeace die falsche Adresse, wenn man Vogelschützer sucht. Da ist der Nabu dran und da gibt es auch hin und wieder Meinungsverschiedenheiten. Greenpeace ist eine Umweltschutzorganisation und hat sich den Erhalt unseres Klimas und der Erde auf die Fahnen geschrieben.Ein weiteres Thema, welches wir diskutieren könnten, wäre die Ornithologie. Greenpeace hat dieses Thema vollkommen ausgeblendet – vermutlich hängt diese Organisation heute nicht nur am Tropf der DESERTEC sondern auch an potentiellen Lieferanten von Solarkraftwerksteilen.
Dennoch kann man gerne über das Thema diskutieren. Wie gross ist den die letztendliche Fläche die verbaut werden soll? Wie stark wird diese dadurch versiegelt? In wie weit entstehen dabei Einschränkungen für Vögel? Gut - aber es sollte auch gefragt werden: Wie hoch ist der Eingriff bei Uran-Gewinnung, wie sind die Auswirkungen der Atomkraft bei den Kraftwerken, wie stark belastet deren "Entsorgung" die Umwelt? Und dann könnte man sich auch noch den Kohle-Abbau angucken...
In diesem Fall geht es kaum um Öl. Es geht um Energiegewinnung und die findet ja im seltensten Fall durch die Verbrennung von Öl (in welcher Form auch immer) statt. Es geht um den Ersatz von der weltweit unbedeutenden Kernkraft (die an der Gesamtenergie weltweit 2%-4% ausmacht) und um eine Alternative um Kohle. Die schlägt meines Wissens zur Zeit mit 80% zu. In Deutschland ist sie mit über 50% dabei. Die weltweite Bedeutung hab ich nur mal aufgeführt, um zu zeigen, dass diese keine Antwort auf Klimaprobleme darstellt. Sie ist aber auch in Deutschland längst nicht so bedeutend, wie oft gemeint ist. Windkraft ist bereits als Lieferant auf einem ähnlichen Niveau.Das Öl solle besser im Boden bleiben...
Es ist doch eher realistisch, dass es bis zum letzten Tropfen rausgeholt wird. Warum auch nicht, wenn man es für Hochwertigeres , als für`s
Verbrennen benutzt, zB zur Kunststoffherstellung.
D.h. es geht um die Entscheidung: Weiter mit der langfristigen Kohleverfeuerung in großen zentralen Kraftwerken (CO2-Problem) und mittelfristig die Beibehaltung von Atomkraftwerken, die teilweise betriebstechnisch schon jetzt ausgedient haben oder die Errichtung massiver alternativer Energiegewinnung.




