Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

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Kuno
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Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von Kuno »

Nachdem schon im letzten Jahr überall an den Verkehrsknotenpunkten in den grösseren Städten Masten für Videokameras aufgestellt wurden, greift die "Seuche" nun weiter um sich. In Murzuk ist es dank der modernen Technik nun nicht mehr möglich ein "sauberes" Foto vom alten Fort und den anschliessenden Gebäuden zu machen.

Herzlichen Dank an die Planer & die zuständige Behörde und ein riesengrosses Dankeschön an den Verkäufer, der den Libyern dieses Zeugs verscherbelt hat!Bild
TGerd
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von TGerd »

Über diese technischen Errungenschaften würde ich mir keine allzu großen Gedanken machen. Sie werden den afrikanischen Weg gehen. Der Durchlaß ist für LKW auch ziemlich eng.

Und für "saubere" Photos gibt's ja noch Photoshop.

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Kuno
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von Kuno »

@ TGerd;

- kann deiner Aussage bez. des LKW nicht folgen - was meinst du damit?

- Wenn die Installation den "afrikanischen Weg" gehen sollte, dann vielleicht in Bezug auf ihr funktionieren - der Mast selber wird allerdings auf alle Zeit stehen bleiben; oder nicht?

- Photoshop ist ein tolles Programm; ich kann ich aber nur schwer mit sowas anfreunden; ich fahre doch nicht nach Murzuk um nachher alle meine Photos vom alten Fort zu retuschieren - dann könnt' ich mir ja gleich alles am PC zusammenbasteln und müsste nicht erst noch in LY rumfahren.
TGerd
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von TGerd »

Hallo @Kuno,

- Laß durch das Gäßchen mal einen Niger- oder Tchad-Frachter durch. Da wird von dem Videostangerl nicht mehr viel übrigbleiben.

- Usus in Afrika ist: Es wird etwas ganz doll hingestellt ...
... und dann dem Verfall preisgegeben. Dazu kommen noch die Murzuqer Sandwinde der Extraklasse. Das Städtchen steht doch fast auf der Düne. Welche Linse hält das lange aus? Sonnenbestrahlung im Sommer, im Videokasten Temperaturen über 80°C, schöne letzte Grüße von den ICs.

- Videostangerl von der alten Moschee retuschieren? Und wenn schon.
Retuschieren oder Photo-Standplatz vor dem Stangerl wählen. Oder dokumentarisch lassen wie's ist. Hier im Forum wurden ja auch schon ganze Bergketten umgedreht.

(Hoffentlich hab ich der Ernsthaftigkeit der Diskussion jetzt keinen unüberbrückbaren Schaden zugefügt. 8) )

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Roger-Tecumseh
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Kuno hat geschrieben:- Photoshop ist ein tolles Programm; ich kann ich aber nur schwer mit sowas anfreunden; ich fahre doch nicht nach Murzuk um nachher alle meine Photos vom alten Fort zu retuschieren - dann könnt' ich mir ja gleich alles am PC zusammenbasteln und müsste nicht erst noch in LY rumfahren.

Dieser Meinung kann ich nur zustimmen! :!: Die Wahrhaftigkeit des Fotos, die ja auch immer mit der "Stimmung" verbunden ist, wird zunehmend zweitrangig. Die vielfältigen Eingriffsmöglichkeiten haben dabei inzwischen das anfängliche Aha-Erlebnis völlig verdrängt. Alles Oberfläche, Blink und Glitzer - da ist manchmal ein "simples" Schwarz/Weiß sogar revolutionär!!
TGerd
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von TGerd »

Den Eindruck zu erwecken, Retuschen und Fotomontagen wären eine Erfindung des digitalen Zeitalters, ist natürlich auch nicht richtig. Diese Veränderungen und Manipulationen zur Verbesserung und auch Verfälschung von Photos gibt es seit Erfindung der Daguerrotypie (schwarz-weiß) mit der alten Silberhalogenidplatte, Abfächeln, Nachcolorieren, Oberfläche, Blink und Glitzer eben und auch Entfernung mißliebiger und Hinzufügen gewünschter Bildkomponenten.

Das Stangerl ist genauso dokumentarisch wie die Autospuren in der Caldera des Waw en Namus (als eines der achten Weltwunder apostrophiert {Richter}). Ich hätte als Photograf einfach einen anderen Standort gewählt, obwohl das ja schon wieder als dokumentarische Verfälschung ausgelegt werden könnte, Verblinkerung, Verglitzerung, Schönfärberei.

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Roger-Tecumseh
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von Roger-Tecumseh »

TGerd hat geschrieben:Den Eindruck zu erwecken, Retuschen und Fotomontagen wären eine Erfindung des digitalen Zeitalters, ist natürlich auch nicht richtig. .. Ich hätte als Photograf einfach einen anderen Standort gewählt, obwohl das ja schon wieder als dokumentarische Verfälschung ausgelegt werden könnte, Verblinkerung, Verglitzerung, Schönfärberei. Das ist ein ernsthafter Club hier! Wüstengruß


Es steht Dir frei, mich mißverstehen zu wollen!

(Ich habe übrigens keinen historischen Blick auf die Zeittafel dieser Form der "Verfälschungen" geworfen. Vor Jahren (damals sprach noch niemand über digital) habe ich mich mal im Laufe meiner Arbeit mit den gefälschten Fotos aus der Oktoberrevolution befaßt - wollen wir also jetzt von Fotomontagen sprechen?)
Kuno
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von Kuno »

...das wechseln des Standortes bringt nicht viel. Vor allem die umgekehrte Sicht, von unten herauf auf's "Schloss" lässt sich heute nicht mehr "stangenfrei" machen.

Für einen ev. Zugang mit LKW hat man übrigens ein zweites Tor eingebaut ;-)
AndreasHirsch
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Re: Libyen / Videoüberwachung in Murzuk

Beitrag von AndreasHirsch »

Nun, bei dem dynamischen Treiben auf den Platz ist die
Überwachung sicher auch dringend Geboten.
Aber wahrscheinlich wird das nur für den Wochenmarkt
gebraucht, damit man endlich mal paar Taschendiebe
bei der Arbeit beobachten kann.
Verkauft haben´s bestimmt die Engländer, bei 2 Millionen im
eigenen Land war da bestimmt was übrig.
Ob`s da auch Personal zu gab.
:wink:
GRuß aus Berlin
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