Alexander hat geschrieben:Interessant ist auch ist auch der Anteil der "Airportfees", also den Flughafengebühren, die je nach Land und Flughafen einen deutlichen Teil des Ticketpreises ausmachen.
Viele Airlines inklusive Lufthansa haben sich nur die Unsitte angewöhnt, Kerosinkosten (aka Kerosinzuschlag) und somit essentielle Bestandteile der eigentlichen Flugkosten im Bereich (externe) Steuern und Gebühren zu auszuweisen. So kann man die Leute z.B. bei Bonusprogrammen besser übervorteilen, außerdem sieht der eigentliche Ticketpreis dann so schön niedrig aus und für die Steuern und Gebühren kann Lufthansa ja vermeintlich nichts.
Beispiel Flug Frankfurt-Johannesburg:
Lufthansa: 481,85 fees and taxes. Davon sind nur 121,85 EUR tatsächlich externe Steuern und Gebühren. 360,00 EUR sind Lufthansa-Gebühren also eigentlich Ticketpreis. Von den 121,85 EUR entfallen wiederum 42,18 EUR auf die noch recht neue deutsche Spezialität Luftverkehrsabgabe. Die gesamten Flughafen- und Sicherheitsgebühren und sonstigen Steuern für Hin- und Rückflug machen aktuell also insgesamt nur 79,67 EUR aus. Und das obwohl Frankfurt und vor allem Johannesburg Flughäfen mit hohen Gebühren sind.
Nun, moegen die Fragen zu Ticketpreisen und Flugzeugessen auch noch nicht abschliessend behandelt worden sein - irgendwann kam die Kuestenlinie von Tripoli in Sicht. Zum glueck sparen die Italiener bei der Navigation offensichtlich noch nicht so sehr (obwohl - geradeaus nach Sueden fliegen duerfte ja jetzt auch nicht unbedingt exzellente Navigationskenntnisse verlangen).
Noch vor kurzer Zeit war es am Boden um Tripoli herum gruen - jetzt ist bereits fast alles wieder duerr geworden.
In einem weiten Umkreis gibt es kaum mehr einen Flecken Erde, der hier noch halbwegs naturbelassen geblieben ist. Und wenn die grossen Siedlungsprojekte im Raum Tripolis erst wiederaufgenommen bzw. fertiggestellt sind, dann wird es damit endgueltig vorbei sein. Von oben sieht alles noch halbwegs in Ordnung aus - da man aber unten die Eigenschaft hat, jedes Grundstueck mit eienr hohen Mauer einzufassen ist nicht nur die Sicht jeweils total verstellt - auch die Bewegungsfreiheit der letzten Tiere, die hier noch zu ueberleben versuchen ist praktisch komplette verunmoeglicht.
Da wir etwas zu frueh gelandet sind ist bei der Einreise natuerlich noch keiner der Beamten parat. Als dann endlich einer kommt, bin ich der erste Auslaender, der den Stempel in den Pass geknallt bekommt.
Der Scanner durch den man hier bei der Einreise ebenfalls muss piepst wie wild, als ich durchlaufe. Das zuckt aber keinen der Milizionaere, die um ihn herumstehen.
Warten am Gepaeckband. Endlich faengt es an zu laufen. Die Koffer kommen, die Koffer werden von ihren Eigentuemern aufgegriffen und bereits nach kurzer Zeit steht nur noch einer am Gepaeckband: Ich.
Wie schon beim letzten Flug mit Alshitalia ist das Gepaeck auch heute in Rom liegengeblieben. Zweieinhalb Stunden sind fuer die Flughafenangestellten der "Ewigen Stadt" offensichtlich nicht genug, um meinen Koffer auch in den naechsten Flieger zu bringen... Scheisse.
Von der Airport-Road wechseln wir hinueber zur Swani-Road. Wirklich nett hergerichtet ist diese Gegend nicht unbedingt.
Zuletzt geändert von Kuno am Fr 23. Mai 2014, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.
Zum Glueck habe ich mir mittlerweile angewoehnt, dass ich das, was ich zum "Ueberleben" brauche auf keinen Fall mehr mit dem Gepaeck aufgebe - zu oft kommt es nicht zusammen mit mir am Ort an. Allerdings will ich am naechsten Tag nach Benghazi weiterreisen und das heisst, dass ich wohl fuer mehrere Tage ohne mein Zeugs unterwegs sein werde. Der Netzklumpenfuer meinen Computer ist natuerllich auch im Koffer. Damit wird sich die Zeit, die ich ueber der Tastatur verbringe wohl auch auf ein Minimum beschraenken. Ich koennte ein Buch ueber eine Wuestendurchquerung mit einem kleinen Morris Minor im Jahre 1955 lesen. Koennte ich - wenn es nicht ebenfalls im Koffer waere.
Diesmal logiere ich nicht in einem Hotel in der Stadt sondern in einem Camp etwas ausserhalb. Man hat alles fein herausgeputzt und mit etwas Marmor verblendet.Angenehm wird es, da man viel Gruenzeug gepflanst hat und das auch richtig wuchern laesst. Beim Einchecken soll ich noch angeben bei welcher Krankenversicherung ich versichert bin und wie die Policennummer lautet. Der Mann hinter der Theke grinst nur bloed, als ich ihn frage, ob sie einen Vogel haetten und haelt mir dann noch ein Papier hin, welches ich doch bitte unterschreiben soll: Ein Wisch, auf dem ich deklariere, dass ich das Hotel auf keinen Fall zur Verantwortung ziehen werde, egal, was mir darin passieren wuerde... auch auf die Unterschrift moechte ich mich nicht einlassen. Am Ende zaehlt dem Hotel wohl doch die Aussicht auf mein Geld etwas mehr als die Unterschriften.
Ich frage mich, ob alle anderen Gaeste den Zettel unterschrieben haben? Wahrscheinlich schon...
Am naechsten Tag ging die reise weiter nach Benghazi. Mit der Libyschen Airline BURAQ. Ein wenig gewohnheitsbeduerftig ist das Einchecken fuer die Inlandsfluege ja schon. Irgendwie ist nichts angeschrieben und man muss sich halt einfach durchfragen, bis man zur richtigen Zeit in der richtigen Schlange steht. Die BURAQ hat aber einen grossen Vorteil: sie geht puenktlich! Das tat sie schon frueher und tut sie auch heute noch. Wenn es denn endlich losgeht, dann geht es die Treppe bzw. die Rolltreppe hinauf. Noch jedesmal, so auch diesmal, beschliesst dabei eine einheimische Familie, der Grossmutter zum ersten Mal in ihrem Leben das Erlebnis des Rolltreppenfahrens zu beschehren. Und das geht natuerlich nicht gut. Die Oma erschrickt, weil die Treppe vorwaerts macht. sie verkrampft sich, geht dann in die Hocke und kullert am Ende natuerlich hinunter - waehrenddem von unten die naechsten Leute nachkommen und nicht ausweichen koennen. Nach einer Weile findet dann jemand den Notschalter und stoppt das Band... zum Zuschauen ist es recht lustig - fuer die betroffene Oma eher nicht. Nach dem Scanner geht es nach etwas warten wieder die Treppe hinunter, dann in den Bus und schlussendlich zum Flugzeug am anderen Ende des Flugplatzes. fuer Leute, die kaputte flugis lieben bietet sich dort eine herrliche Aussicht.
Heeeerrlicher Flugzeugschrott :-)
Schon bald nach dem Start fliegt man ueber Khoms auf das offene Meer hinaus.
Die Bordverpflegung beim einstuendigen Inlandsflug in Libyen ist gleichwertig mit dem, was einem die Alshitalia als "Meal" andrehen will. Schmeckt aber mehr nach Erdbeeren.
Der Flug nach Benghazi ist eigentlich langweilig, da er zum groessten Teil ueber das Meer fuehrt. Beim anflug auf Benghazi hat man dann allerdings eine sehr schoene Sicht hinunter auf die Stadt - welche leider an diesem Tag weitestgehend durch tiefhaengende Wolken verdeckt wurde. Benghazi / Benina ist ein flugplatz, der sowohl zivil als auch militaerisch genutzt wird. Welche der herumstehenden Militaerflugzeuge tatsaechlich noch einsatzfaehig sind laesst sich aus der Distanz nur schwer feststellen - da die G.222 offensichtlich schon jahrelang in ihren Boxen stehen, kann man vermuten, dass sie nicht mehr flugtuechtig sind. Da ich -dank der natienalen Italiensichen Fluggesellschaft- ja kein Gepaeck mehr hatte, musste ich auch nicht lange warten und konnte gleich durch die Ankunftshalle durchlaufen. Obwohl es sich um einen Inlandflug handelte, standen da einige recht suspekte Gestalten, die von anderen suspekten Gestalten den Pass sehen wollten. Wer da wen kontrollierte war mir nicht klar.
Auf dem Platz vor dem Flughafengebaeude hat man keurzlich ein altes Trainingsflugzeug als Monument aufgestellt - was dieses allerdigns mit der "17. Februar Revolution" zu tun haben soll, kann ich mir nicht erklaeren. Vermutlich hat es sich einfach gut zur revolutionaeren Bemalung geeignet.
Wir fahren nicht durch die Stadt sondern biegen gleich nach dem Checkpoint hinter dem Flughafen auf die aeussere Ringroad rein und fahren aussen herum nach Coefia wo wir im permanenten Camp einer Firma zum Uebernachten gebucht sind.
"Benghazi laechelt". Ich gehe mit einiger Sicherheit davon aus, dass die Sprayerei schon etwas aelter ist...
In der Nacht, als ich ankam wurden ein paar Polizisten ermordet. Der Kommentar eines Einheimischen war:"Alles ruhig, nur die ueblichen morde in der Nacht". Und ich hatte das Gefuehl, dass das nicht einmal sarkastisch gemeint war sondern dass er das einfach sagte, weil man sich mittlerweiel ziemlich an die situation gewoehnt hatte bzw. versuchen musste trotz allem ein halbwegs normales Leben zu fuehren. Was war bloss aus dieser frueher so friedlichen, fast schlaefrigen Stadt geworden?
Nun, wir hatten nicht im Sinn, der Sache tiefer auf den Grund zu gehen und blieben ausserhalb des Stadtzentrums, respektive im Vorort Coefia (dort wo auch das riesengrosse Gefaengnis steht). Wir uebernachteten in einem Camp einer Firma, wo ich vor zehn Jahren einmal viel Zeit verbracht hatte. Dort schien die Uhr stehengeblieben zu sein. Ausser, dass die Mauern um drei Reihen stacheldraht erhoeht worden waren und dass der Watchman nicht mehr der alte Aegypter war sondern jetzt ein Tubu mit hoher Stimme, hatte sich praktisch nichts veraendert. Der Einkaeufer, der vor zwehn Jahren davon redete, sich pensionieren zu lassen, war immer noch da. Auch der Cleaner redete mich noch mit "Hello Boss" an obwohl ich nie sein Chef gewesen war und der Koch erinnerte sich noch, was ich gerne ass (bzw. was ich nicht mochte). Da kam bei mir schon fast etwas wie Heimweh auf...
Am Strand wurde fleissiig gefischt. Aus kleinen Botten heraus warf man Handgranaten ins Wasser und sammelte danach die Fische ein. Wahrscheinlich war es einfacher an Handgranaten heranzukommen als Wuermer auszugraben... (leider habe ich die entsprechenden Fotos versehentlich geloescht).
Ein Hydrant, der von der extrem korrosiven Umgebung langsam aufgeloest wird. Wenn sich jemand mehr fuer rostige Hydranten interessieren sollte, dann koennte ich noch mehr Fotos liefern.
Mit Fussball war grad nicht viel los in Coefia. Da ich mich fuer diesen Sport nicht besodners interessiere, kann ich nichts darueber sagen, ob das Tor die richtigen Dimensionen hatte. Ich glaube mich aber zu erinnern, dass es regulaer zwei davon braucht - hier fand sich nur eines.
Bei der lokalen Fahrweise frage ich mich, warum hier ein Spiegel haengt - ich kann mir nicht vorstellen, dass man ihm die vorgesehene Beachtung schenkt.
Und hier das Ziel unseres Besuches in Benghazi: Die Friedenstaube. Wie man unschwer erkennen kann, ist die Friedenstaube mittlerweile recht frustriert und arbeitslos. Sie berichtete entsetzt, dass vor kurzem sogar auf sie geschossen worden sei.
Hazi hat geschrieben:Kuno, ich schmeiß mich grad hier weg.
Ich moechte natuerlich nicht, dass du dich wegschmeisst!
Also - weiter im Text.
Am naechsten Tag wollten wir eine der Haupttouristendestinationen im Osten des Landes Besuchen: Zuweitina. Die Ortschaft liegt etwa 130 Kilometer suedlich von Benghazi und ist sehr bekannt fuer ihre suessen Trauben. Interessanterweise lassen sie dort die Traubenstoecke in den Strandduenen wachsen, ohne die Reben auch nur irgendwie zu stuetzen. Woher die Pflanzen ihr Wasser nehmen ist mir nach wie vor ein Raetsel. Die Trauben werden so gegessen oder der Saft wird getrunken - wenn dieser ploetzlich vergoren sein sollte, so wird er weggekippt.
Die Fahrer unserer beiden Autos und die lokalen Begleiter sind alle aus der Stadt und kennen sich bestens aus. Die gewaehlte Route soll uns um alle Checkpoints herumfuehren, vor allem um den der ansar as-Shariah Miliz an der Hauptstrasse richtung Sueden. Selbstverstaendlich kennt man alle Schleichwege udn weiss diese perfekt zu nutzen. Wirklich beeidruckt bin ich aber nicht. Denn grad hundert meter suedlich von dem Punkt, wo wir wieder auf die Hauptstrasse kommen ist der unbedingt zu vermeidende Checkpoint der Ansar as-Shariah. Meine superhelden haben es nicht geschaft aussen rum zu fahren. Kommt noch dazu, dass sich die Miliz in einem alten, fest gebauten Checkpoint eingenistet hat - der war war schon vor 15 Jahren dort, als ich zum ersten mal in der Stadt war. Die Milizionaere schauen grimmig und die schwarze Flagge weht von den Ratel IFV. Die Kisten tauchen 2011 ploetzlich in Libyen auf. Sie stammen aus Suedafrika, gelangten irgendwie nach Qatar und von dort - mehr oder weniger direkt zu den Islamisten. Aber von uns wollen sie nichts wissen und so fahren wir gemaechlich mit 140km/h nach Sueden. Die Panzer- und Fahrzeugwracks, die vor zwei Jahren hier noch die Strassenraender saeumten sind mittlerweile verschwunden.
Ein paar Palmen geben selbst der miesesten Aussicht noch ein romantisches Flair.
Wenn sich die aufgehende Sonne im Wassertank spiegelt ist es Zeit um loszufahren.
Benghazi. Zum Hafen hin. Der Verkehr rollt wie immer.
Die Politiker der "neuen Zeit" nehmen langsam die Gesten, der Politiker der "alten Zeit" an.
Die Landschaft auf der Strecke von Benghazi nach Zuweitina ist nicht unbedingt die interessanteste im Lande. Sie zieht dafuer recht schnell vorueber.
Gebaut wurde viel in den letzten zwei Jahren. Allerdings nicht an den gigantischen Siedlungsprojekten sondern nur privat & wild. Ohne konzept werden ueberall Haeuser entlang der Strasse hingebaut - schoener wird es deswegen aber nicht.
Dass die Hollaender ihre Autonummern selber malen wusste ich bisher nicht. Um das zu erkennen muss man schon extra nach Libyen fahren - bzw. fliegen.
Dieses Foto habe ich ohne bestimmten Grund aufgenommen. Ich kann dazu eigentlich auch nichts weiter sagen ausser dass es einen Laden mit einem Auto davor und einer Moschee dahinter zeigt. Aber das sieht der Betrachter auch von selber und somit ist diese Bildbeschreibung absolut nichtssagend und kann ruhig ignoriert werden.
Es ist schon etwas her seit dem letzten Beitrag in diesem Bericht.
Gestern abend hat es in Benghazi wirklich gebrannt. Im Hafen wurde eine groessere Ladung von Haschisch aus dem Senegal via Malta ankommend entdeckt und gleichvor Ort mit Benzin uebergossen und verbrannt. Den Drogenhaendlern hat das gar nicht gepasst und es entwickelte sich ein Gefecht bei dem die Drogenhaendler offensichtlich von der "Libya Shield" Miliz unterstuetzt wurden. Vier Tote udn 17 Verwundete waren das Resultat.
Als ich dort war, war es noch etwas ruhiger.
Zu den Benzinpreisen: Sie sind immer noch auf "Vorkriegsniveau" bei LyD 0,15. Hier die Tanksaeulen (aus Solothurn ):
Waehrend die ganzen grossen Bauprojekte seit dem aufstand stillliegen - es sind zig tausende von unfertigen Wohnungen alleine im Raum Benghazi, hat die "wilde Erschliessung" ungeahnte Ausmasse angenommen. Man schiebt einfach ein paar Strassen ins flache Gelaende, schlaegt ein paar eisenpfosten ein und stellt ein "Buero fuer Landverkauf" dazu. Fertig. Voellig unkoordiniert laueft das alles ab. Das Wasser wird illegahl aus der Grundwasserschicht gezogen und das Dreckwasser laesst man ebenfalls in einem tiefen Bohrloch verschwinden. Dass sich dieses dann mit dem Grundwasser mischt scheint -noch- nicht viele Leute wirklich zu stoeren.
Die Zementfabrik von Benghazi ist der Beweis, dass so eine Anlage auch ohne Staubfilter ganz gut funktioniert:
Und die Politiker auf den Wahlplakaten nehmen bereits wieder die bekannten Posen ein:
Um wieder mal etwas weiterzumachen. Da mit den Benzinpreisen alles in Ordnung war, konnte ich einen Tag frueher aus Benghazi abreisen. Allerdings gab es da ein Problem: Das Flugzeug war voll und es gab keine Chance umzubuchen. Das war natuerlich sehr schade. Aber - man soll nichts unversucht lassen... und tatsaechlich fand sich dann am Flugplatz jemand, der Erbarmen hatte und somit konnte ich dann doch noch einsteigen.
Die Einsteigekarte :-)
Puenktlich hoben wir von Benina ab. Im Hintergrund die Baustelle fuer den neuen Flughafen - nichts hat sich da geruehrt seit Februar 2011.
Die "wilden Erschliessungen" zerfressen weiterhum das Umland von Benghazi.
Kein Steg fuer Fluechtlingsboote sondern ein Jetty fuer Oeltanker.
Eine Stunde spaeter landen wir bereits wieder in Tripoli.
Obwohl das untenstehende Foto noch vom 12. Mai stammt, gehe ich davon aus, dass es bis heute keinen Baufortschritt gegeben hat. Aktuell (am 2014-07-14) kam es bei Gefechten in bzw. um den Flugplatz von Tripoli zu einem totalschaden an zwei geparkten Flugzeugen und zu einer im Ausmass noch unbekannten Beschaedigung des Kontrollturms. Geflogen wird also bis auf weiteres nicht.