Kennt jemand die Lage das alten Forts Oualata? Unten ist eine Silhouette des Forts beigefügt. Es müßte sich um ein Vierseitfort mit Kantenlängen von etwa 30-40 m, etwa 4-5 m Mauerhöhe und 4 mauerkronengleichen Rundtürmen als Eckbastionen handeln. Die Lage müßte auf einem Hügel sehr wüstenexponiert weit im Süden sein. Im Inneren müßte sich ein verliesähnlicher Kerker mit den Grundmaßen 3x22m befinden. Am Fuß des Hügels in etwa 300-400 m Abstand vom Fort findet sich ein Brunnen.
Es ist ausdrücklich NICHT Oualâta nördlich von Nema, in Mauretanien gemeint!
Vielen Dank und
Wüstengruß
Nachsatz: Weitere Recherchen haben inzwischen zu einer Lage in Mauretanien geführt. Um das oben beschriebene Oualâta nördlich von Nema kann es sich aber m.E. nicht handeln, da mir dort ein solches Fort nicht aufgefallen ist. Es müßte also einen weiteren Ort diesen Namens geben.
Fdérik, F'Derik, bis 1969 Fort-Gouraud, Ort im zentralen Norden Mauretaniens, etwa 5 100 Einwohner; Flughafen; Erzbahn; östlich von Fdérik bedeutendste Eisenerzmine des Landes.
handeln?
Grüsse
Alexander
Zuletzt geändert von Alexander am Mo 30. Jun 2008, 09:53, insgesamt 1-mal geändert.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Die politischen Gefangenen (etwa 67) wurden (1986) 3 Tage lang mit LKW auf einer Teerstraße (!, Route d'Espoire > Néma?) etwa 1000 km (wahrscheinlich ab Nouakchott) zum Fort Oualata, mitten in der Wüste, gebracht ...
Also möglicherweise doch in der Néma/Oualâta-Region?
Wo liegt das Fort?
Wüstengruß
Nachsatz:
Gefunden. Es liegt östlich von Oualâta, kein Vierseit- sondern ein Dreiseitfort, Seitenlängen 50 m, Eckbastionen vorhanden. Das war meinen Informationen nicht zu entnehmen. Das Fort ist mir bei meinem Besuch nicht aufgefallen. Der sudanesische Baustil des 1000jährigen UNESCO-Ortes Oualâta mit den phantastischen Portices hatten mich völlig gefangen genommen.
das Fort liegt vis a vis des Ortes Oualata, getrennt von einem kleinen Wadi, in welchem ein Stausee (-tümpel) angelegt worden ist. Man sieht es kaum, wenn man unten am Posten steht. Und im Ort vor lauter schönen Häusern und Mauern auch nicht
Als wir es besichtigten, druckste unser Maure so herum, als wir fragten, wer sich denn hier drin aufgehalten habe.
und soll nach Berichten von Le Monde wieder benutzt werden
La Mauritanie dément l'existence sur son sol d'un "Guantanamo Oualata"
LE MONDE | 05.07.07 |
L'information fait grand bruit en Mauritanie, pays musulman allié des Etats-Unis : les Américains auraient implanté en 2005 dans ce pays saharien un centre de détention secret utilisé dans le cadre de la lutte contre le terrorisme. L'information a été publiée le 25 juin en quelques lignes à la fin d'un long article du magazine The New Yorker où le général américain Antonio Taguba, chargé de l'enquête sur les sévices infligés à la prison irakienne d'Abou Ghraib, met en cause les méthodes utilisées par l'administration Bush contre le terrorisme.
"J'ai été informé par (un) ancien haut responsable du renseignement et un consultant du gouvernement, écrit le journaliste Seymour Hersh, célèbre pour avoir révélé le scandale de la prison d'Abou Ghraib, qu'après la révélation de l'existence des prisons secrètes de la CIA en Europe, par le Washington Post à la fin de 2005, l'administration a répliqué en ouvrant un nouveau centre de détention en Mauritanie." L'article précise qu'à cette époque, après l'avènement en Mauritanie d'un "nouveau gouvernement ami des Etats-Unis" consécutif au coup d'Etat pacifique d'août 2005, " il était beaucoup plus facile pour les services de renseignement de cacher des vols secrets à cet endroit".
A Nouakchott, l'Union des forces de progrès, parti d'opposition, a interpellé le gouvernement en réclamant l'ouverture d'une enquête sur "les prisons secrètes américaines en Mauritanie". L'hebdomadaire Le Calame affirme que le centre de détention de Oualata regroupe 39 présumés terroristes et que les soldats américains entrent en Mauritanie sans visa.
In diesem Fort Oualata müssen sich mit den politischen Gefangenen furchtbare Dinge abgespielt haben. Viele sind an Unterernährung und BeriBeri gestorben.
Beim Chebbaba würde ich auch gern mal wieder vorbeischaun, das alte Franzosenfort F.M. hatten sie auch wieder bestens hergerichtet, gelb gemalt, die Baguette-Bäckerei voll funktionsfähig, das Haupttor neu und abschließbar, die ehemaligen Mannschaftsunterkünfte hatten erstklassige Eisentüren mit Gitterstäben im oberen Drittel bekommen, bestens mit Schloß und Riegel versehen ... Ein Aufpasser saß ab dem Zeitpunkt rum. Auch ganz schön weit draußen um Mißliebige verschwinden zu lassen.
In Borj Bourguiba ist es ja auch nicht geheuer.
An der Transsaharastraße im Bereich des Ahnou Tessnou (S. M. Lahs.) und nördlich des Taourirt Ta-N-Afella (I.E.) hab ich Sträflinge (?) mit Fußfesseln (Ketten !) den Asphalt ausbessern sehen. Die waren sehr durstig. Ein ziemlich bewaffneter Aufseher untersagte mir, denen was zu trinken zu geben. Alex weiß, wie ich mich an solche Verbote halte. Das hat dem Wachmann nicht besonders gut gefallen. Mir schon.
Wüstengruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Der Film wird an diesem Tag nicht in Kabel 1 sondern in ARTE ausgestrahlt (01:35)
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.