Ich versuch jetzt mal einen halbwegs sinnigen Beitrag zum Thema "Allgemeine Stimmungslage in Tunesien " zu schreiben. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie mit nach hause nehmen...
Ich war von 28.3.- 14.4. mit dem MTB in Tunesien. Allen Unkenrufen der Nachbarn zum Trotz bin ich weder beraubt, bedroht noch entführt worden
.... Bis nach Tataouine lief alles wie immer. Bei Kontrollen bin ich nicht mal gefragt worden, wo ich hin will. Mein GPS konnte ich in Goulette trotz mehrerer hartnäckiger Versuche nicht anmelden, die Zöllner wollten nix davon hören, und überhaupt, wofür ich mit meinem Fahrrad denn wohl mit nem GPS rumfahre....
In Tataouine habe ich gar nicht erst versucht, eine Genehmigung für das Sperrgebiet zu bekommen. Südlich von Tataouine, in Bir Trente, wurden dann von der Nat. Garde meine Personalien genauestens festgestellt. Außerdem wollten die genau wissen, wann ich wo sein will... (Bir Amir, Ain Sebat, Ksar Ghilane, Douz). Alles sehr höflich und sachlich, alles kein Problem. Nach 30 min konnte ich weiter fahren. Ich hab mich dann noch in Bir Amir bei der NG gemeldet und durfte sofort weiter auf die Piste. Allerdings mit Begleitung.... (NG mit Mercedes G). Die haben sage und schreibe bis Ain Sebat auf mich aufgepaßt. Nach KG und Douz durfte ich dann wieder solo fahren. In Douz gab es erst Diskussionen über meine weitere Route (südliche Chottumfahrung, 45 km an der alg Grenze etc), war dann aber nach kurzer Zeit kein Problem. Ab Douz hatte ich also wieder Begleitung bis nach Metlaoui (Nefta, Touzeur, Tamerza...) . Dann durfte ich wieder solo weiter fahren. Andere Moppedfahrer und der Radler, der mir in Tozeur entgegen kam, haben das Gleiche berichtet. Die Leute von der NG waren immer höflich und haben sich dezent im Hintergrund gehalten, haben mir nie gesagt, was ich tun oder lassen soll. Sie waren mal 500 m hinter mir, dann wieder 2 km vor mir... Ich konnte meine Tour also trotz Bewachung weitgehend selbständig fahren. Also eigentlich kein Problem
Christoph





