Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

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Manfred Franz
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Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Ganz aktuell

Habe soeben im spanischen TV eine Revolte in Melilla gesehen.
Hatte mittendrin eingeschaltet und habe daher nicht alles mitbekommen, nur so viel, daß die Spanier den Zaun auf 6 Weter erhöhen wollten und dann eine Revolte entstanden ist. Man spricht von Toten und Verletzten. Auf TV hing ein Mann kopfüber leblos im Zaun.

Hat jemand vielleicht mehr Informationen ???


Gruß Manfred Franz
Zuletzt geändert von Manfred Franz am Do 29. Sep 2005, 08:34, insgesamt 1-mal geändert.
Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Quelle: Basler Zeitung


Madrid. AFP/SDA/baz. Rund 250 afrikanische Einwanderer haben versucht, sich Zugang zur spanischen Exklave Melilla an der Mittelmeerküste Marokkos zu verschaffen. Sie drangen am Freitag in drei Gruppen zu jeweils 80 Menschen auf Melilla vor.

Die Flüchtlinge hätten versucht mit selbstgebauten Holzleitern, den doppelten Absperrzaun um die Exklave zu überwinden, teilten die spanischen Behörden am Samstag in Madrid mit. Angehörige der Militärpolizei Guardia Civil trieben sie zurück. Die Einwanderer leisteten heftigen Widerstand.

Die Auseinandersetzungen dauerten etwa eine Dreiviertelstunde. Nach Schätzungen der Guardia Civil gelang es etwa einem Dutzend Einwanderer, auf spanisches Territorium vorzudringen.

Zwei Einwanderer seien leicht verletzt worden, als sie von Leitern herunterfielen. Vor einem Jahr hatten bereits rund 500 Flüchtlinge aus Afrika versucht, in Melilla Fuss zu fassen.
Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Quelle: Berlin online


Die Zäune von Mellila
Immigranten aus Afrika versuchen, den bestgesicherten Außenposten Europas zu überwinden
Martin Dahms

MADRID, im September. Zur Trutzburg sollte Melilla ausgebaut werden, zum bestgesicherten Außenposten Europas. Ein kleines Stück Spanien auf der anderen Seite des Mittelmeers, eingeigelt, sicher umfasst von einer Doppelreihe zwölf Kilometer langer, drei Meter hoher, stacheldrahtgekrönter Maschendrahtzäune. Dahinter beginnt Marokko, Afrika. Doch Melilla - ebenso wie ihre 250 Kilometer weiter westlich liegende Schwesterstadt Ceuta - lockt. In den Wäldern vor den Zäunen der spanischen Exklaven warten Hunderte von Afrikanern auf ihre Chance. Die Trutzburg soll ihr Tor nach Europa sein. Nur der Zaun steht ihnen noch im Wege.

Zum ersten Mal sollten 1971 Stacheldrahtrollen verhindern, dass eine in Marokko grassierende Cholera-Epidemie auf die spanische Exklave übergreife. Doch der Cholera-Zaun hielt nicht lange. Niemand wollte damals ernsthaft den freien Grenzübertritt zwischen Melilla und Marokko behindern. Schließlich lebte die Stadt damals wie heute vom Schmuggel: von Marokkanern, die sich dort in großem Stil mit Waren eindecken und sie wie auch immer über die Grenze in ihr Heimatland schaffen.

Die Guardia Civil wartet schon

Doch 1996 schlugen Soldaten anderthalb Meter hohe Pflöcke in die Erde und spannten wieder Stacheldraht auf: Statt der Cholera sollten diesmal Immigranten ferngehalten werden. Drei Jahre später zog ein Bauunternehmen für zwölf Millionen Euro die heutigen Dreimeterzäune mit Wachtürmen, Richtmikrofonen und Nachtsichtkameras auf. Die Festung stand. Heute beginnt sie zu wackeln.

Im August vergangenen Jahres setzten die Immigranten, die es aus allen Winkeln Afrikas bis in die Wälder um Melilla geschafft hatten, erstmals organisiert zum großen Sprung an. Mit selbstgezimmerten Leitern rannten sie auf den Zaun zu, um ihn zu überwinden. Die Guardia Civil hatte Wind von der Sache bekommen und stand zur Abwehr bereit, von den rund 400 Anstürmenden schafften es wohl 40. Das war erst der Anfang. Im Laufe dieses Jahres hat es ein Dutzend weiterer Zaunstürme gegeben. Nur ein kleiner Teil der Immigranten kam dabei durch, doch allein im August erkletterten sich rund 300 erfolgreich den Weg nach Europa. Da die meisten von ihnen Schwarzafrikaner sind, die von ihren Heimatländern nicht wieder aufgenommen werden, lassen sie die Spanier im Land bleiben. Nach einigen Monaten in der 66 000-Einwohner-Stadt Melilla werden sie auf die iberische Halbinsel geschafft, wo nach den langen Träumen die harte Realität Europas beginnt.

Der Weg nach Europa über den Zaun von Melilla ist gefährlich. Auf der einen Seite werden die Flüchtlinge von der marokkanischen Gendarmerie verfolgt, auf der anderen von der spanischen Guardia Civil. Zwei Schwarzafrikaner sind in den vergangenen Wochen während der versuchten Massenfluchten ums Leben gekommen, vermutlich im Getümmel am Zaun unglücklich gestürzt. Während die Gerichte ermitteln, ist seit Anfang der Woche wieder ein Bauunternehmen damit beschäftigt, die Dreimeterzäune auf doppelte Höhe auszubauen. Viel nützen wird das nicht. "Diese armen Leute haben nichts zu verlieren", zitiert die Zeitung El País einen Grenzbeamten aus Melilla. "Sie werden schon neue Wege finden, um in die Stadt hineinzukommen."
Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Quelle: Spanien-Anzeiger


Todesstreifen an der Grenze zu Spanien
Meldung vom 16.09.2005
Der Grenzwall aus Stacheldraht, der Marokko von der spanischen Enklave Melilla abtrennt, entwickelt sich immer mehr zu einem Todesstreifen. Innerhalb von nur 18 Tagen verloren hier drei Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien und Europa ihr Leben. Das letzte Opfer, ein junger Afrikaner aus der südlichen Sahara, wurde gestern von der Guardia Civil schwer verwundet aufgefunden. Der Verletzte blutete stark aus Nase und Mund und war unfähig, sich zu artikulieren. Nach der Einlieferung ins Krankenhaus verstarb der Mann im Laufe der Notoperation.
Eine Stunde vorher hatten Hunderte von Emigranten wieder einmal versucht, mit Leitern den doppelt abgeschützten Stacheldrahtzaun zu überwinden. Aber die Chancen für die meist unterernährten und geschwächten Flüchtlinge stehen schlecht. Suchscheinwerfer und Alarmsirenen springen an, wenn die Emigranten versuchen, mit selbstgebastelten Leitern den meterhohen doppelten Stacheldrahtverhau zu überwinden, spanische und marokkanische Grenzschützer, treiben die illegalen Grenzgänger mit Knüppelhieben, Fußtritten oder auch Gummigeschossen zurück. Nur einigen wenigen gelingt es nach Melilla einzudringen und dort unterzutauchen. Hier haben sie allerdings dann gute Chancen aufgenommen zu werden, weil meistens ihr Herkunftsland nicht zu bestimmen und eine Rückführung daher unmöglich ist.
Alexander
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Rund 12.000 versuchte Grenzübertritte in spanische Exklave

Beitrag von Alexander »

Dazu passen auch die Meldungen aus den Yahoo Nachrichten:

Rund 12.000 versuchte Grenzübertritte in spanische Exklave Melilla

Madrid (AFP) - Rund 12.000 versuchte illegale Grenzübertritte haben die spanischen Behörden seit Jahresbeginn an der Grenze zur Exklave Melilla an der Mittelmeerküste Marokkos gezählt. Mehrere hundert Einwanderungswillige, mehrheitlich Schwarzafrikaner, warteten in einem Lager auf marokkanischer Seite auf ihre Chance, sagte ein Militärpolizeisprecher am Donnerstag in Madrid. Viele unter ihnen versuchten es mehrmals. Seit Jahresbeginn sei es etwa 200 Menschen auf diesem Weg gelungen, illegal auf spanisches Territorium vorzudringen. Viele der Einwanderer versuchten, den doppelten Absperrzaun bei Rostrogordo zu überwinden, wo die Barriere mit sechs Metern Höhe niedriger sei. Dichtes Buschwerk biete dort zudem Deckung

Hunderte Einwanderer dringen auf spanische Exklave Melilla vor
Madrid (AFP) - Rund 250 afrikanische Einwanderer haben gewaltsam versucht, sich Zugang zur spanischen Exklave Melilla an der Mittelmeerküste Marokkos zu verschaffen. Wie die spanischen Behörden am Samstag in Madrid mitteilten, drangen die Einwanderer am Vortag in drei Gruppen zu jeweils 80 Menschen vor. Mit selbstgebauten Holzleitern hätten sie versucht, den doppelten Absperrzaun um die Exklave zu überwinden.
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achim
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Es gibt weiterhin keine Ruhe in Melilla

Beitrag von achim »

Hunderte Afrikaner stürmen spanische Exklave Melilla

Dramatische Szenen in der spanischen Exklave Melilla in Nordafrika: Bei einem Massenansturm von Flüchtlingen ist es rund 100 Menschen gelungen, den Absperrzaun zu überwinden und auf spanisches Territorium zu gelangen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 22,00.html
Manfred Franz
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Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55

Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Hier ein Bericht über Melilla in "Gibraltar online":

http://abcnews.go.com/International/wir ... id=1165113
Manfred Franz
Beiträge: 2036
Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55

Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Update aus Spanien Anzeiger:


Über Melilla nach Spanien

(am 28.09.2005 geschrieben von bm)

Obwohl die spanische Enklave Melilla durch einen sechs Meter hohen doppelten Zaun abgegrenzt ist und ständig von Kameras und Polizeibeamten überwacht wird, versuchen immer wieder afrikanische Einwanderer auf diesem Weg nach Spanien und Europa zu flüchten. Nach Angaben der spanischen Behörden haben seit Jahresbeginn rund 12.000 Menschen versucht, die Absperrung zu überwinden.

Heute Nacht kam es erneut zu einem schweren Ansturm. Laut Aussagen der örtlichen Behörden haben rund 500 Afrikaner versucht, den Metallzaun zu überwinden. Etwa 120 Flüchtlingen gelang es, in die spanische Enklave einzudringen. Dabei wurden sechs spanische Sicherheitsbeamten und mindestens drei Emigranten verletzt. Es war der bislang größte Ansturm auf Melilla in einer Nacht.

Das Flüchtlingslager in Melilla ist mittlerweile total überfüllt. Mehr als 800 Menschen sind hier untergebracht, Raum ist eigentlich jedoch nur für etwa die Hälfte. Die Flüchtlinge, die es geschafft haben in die spanische Enklave und damit in den Schengener Raum vorzudringen, haben das Recht, hier einen Asylantrag an die spanischen Behörden zu stellen.
Manfred Franz
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Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55

Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Flüchtlingswelle letzte Nacht in Ceuta

600-700 Flüchlinge probierten letzte Nacht in Ceuta über die Grenze zu kommen. Nach TV-Berichten wurde geschossen. Man spricht von 6 Toten.

.
Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Spanien reagiert auf Flüchtlingsproblem in Melilla


Bild großklicken
Zaun überwunden: Hunderte Afrikaner vor einer Polizeiwache in Melilla (Foto: dpa)
Nach dem Ansturm von Afrikanern auf die spanische Stadt Melilla hat die Madrider Regierung eine stärkere Absicherung der Grenze an der Nordafrika-Exklave angeordnet. In der Nacht zum Mittwoch hatten etwa 1000 Menschen aus verschiedenen Ländern Afrikas versucht, von Marokko aus auf spanisches Gebiet zu stürmen. Etwa 200 von ihnen gelang es, den doppelten Grenzzaun an der Exklave zu überwinden. 45 von ihnen wurden verletzt.
Sondereingreiftruppe entsandt
Das Madrider Innenministerium kommandierte zur Verstärkung der Grenzpolizei eine Sondereingreiftruppe von 40 Beamten nach Melilla ab. Entlang der zehn Kilometer langen Grenze sollen die Sperrzäune von drei auf sechs Meter erhöht werden. Die Arbeiten seien bis Februar 2006 abgeschlossen, teilte Staatssekretär Antonio Camacho mit. Die Polizeigewerkschaft verurteilte die Maßnahmen als völlig unzureichend.

Lager völlig überfüllt
Die Afrikaner hatten für das Eindringen nach Melilla eine Stelle gewählt, an der die Zäune noch nicht erhöht wurden. Am Vortag waren bei einer ähnlichen Aktion bereits etwa 100 Illegale in die Exklave gelangt. Wegen des Zustroms war das Aufnahmelager der Stadt völlig überfüllt. Zur Unterbringung der Ankömmlinge stellte die spanische Armee zehn Zelte auf. Die Afrikaner können in der Regel von Spanien nicht abgeschoben werden, weil die Heimatländer ihre Aufnahme verweigern.

Letzte Chance genutzt
Beobachter vermuteten, dass die Erhöhung der Grenzzäune den jüngsten Zustrom ausgelöst haben könnte. Viele Afrikaner wollten möglicherweise die letzte Chance nutzen, nach Melilla zu gelangen. In Marokko halten sich nach Schätzungen des Innenministeriums in Rabat etwa 20.000 Menschen aus Ländern südlich der Sahara auf, die nach Spanien gelangen wollen.

Kritik an Marokko, Forderungen an EU
Konservative Politiker in Spanien warfen der marokkanischen Regierung vor, nichts zu unternehmen, um den Zustrom zu stoppen. Dagegen betonte Rabat, dass Marokko allein überfordert sei. Das Land plädiert dafür, dass die Europäische Union sich stärker am Kampf gegen die illegale Zuwanderung beteiligen soll. Die EU solle helfen, Auffanglager zu errichten und illegale Zuwanderer in deren Heimat abzuschieben.

Konflikt mit Algerien
Außerdem könne die EU Druck auf Algerien ausüben, dem Zustrom Einhalt zu gebieten. Die Flüchtlinge gelangen in der Regel durch Algerien nach Marokko. Beide Nachbarstaaten sind wegen des Westsahara-Konflikts zerstritten. Die Regierungschefs von Spanien und Marokko wollen an diesem Donnerstag auf einem Gipfeltreffen über die illegale Zuwanderung beraten. Allerdings ist Melilla in den Beziehungen zwischen Madrid und Rabat ein heikles Thema, weil Marokko Ansprüche auf die Exklaven Melilla und Ceuta erhebt.

Italien prophezeit "sehr ernste Folgen"
Der italienische Außenminister Gianfranco Fini betonte nach einem Besuch in Malta, das Problem der illegalen Einwanderung über das Mittelmeer müsse von der gesamten EU angegangen werden. Ansonsten drohten "sehr ernste Folgen". Er werde das Thema auf der nächsten Sitzung der EU-Außenminister ansprechen. Auf Malta leben derzeit 1400 illegale Einwanderer in Lagern.
Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Quelle: Spanien Anzeiger


(am 29.09.2005 geschrieben von bm)

Bei einem Ansturm auf die spanischen Enklave Ceuta, an der Grenze zwischen Marokko und Spanien, sind heute Nacht zwei Flüchtlinge ums Leben gekommen, mindestens vierzig weitere Personen wurden verletzt. Nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur EFE hatten gegen 3.00 Uhr morgens zirka 500 bis 600 Nordafrikaner versucht, die Grenzanlagen in der spanischen Stadt an der Meerenge von Gibraltar zu überklettern.

Die zunächst aufgekommenen Gerüchte, dass die Toten durch Schüsse umgekommen seien, wurde von der Guardia Civil und der Nationalpolizei zurückgewiesen, in keinem Augenblick habe man von Schusswaffen Gebrauch gemacht. Einer der beiden toten Flüchtlinge hatte sich beim Überklettern des Zaunes am Hals im Stacheldraht verfangen, der andere war vermutlich aus großer Höhe auf den Asphalt gefallen und von den nachstrebenden Flüchtlingen erdrückt worden.

Nach ersten Berichten war die Anzahl der Todesfälle noch höher eingeschätzt worden, da einige der Flüchtlinge längere Zeit wie leblos am Boden lagen.
Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Spanische Bürger setzen sich für die Flüchtling ein und bringen ihnen Essen und Trinken.
Notunterkünfte quellen über.

Das ist so in etwa die Lage im Moment......
Manfred Franz
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Re: Revolte in Melilla - jetzt auch in Ceuta

Beitrag von Manfred Franz »

Quelle: Spanien Anzeiger


Schüsse an der Grenze Marokko-Spanien

(am 30.09.2005 geschrieben von bm)

Die Regierungen in Marokko und Spanien haben Ermittlungen eingeleitet, um die Vorfälle beim Massenansturm von Flüchtlingen auf die spanische Enklave Ceuta zu klären. Nach letzten Angaben des spanischen Innenministeriums waren insgesamt fünf Menschen ums Leben gekommen, einer hatte sich im Stacheldrahtzaun verfangen, ein zweiter war vermutlich totgetrampelt worden. Drei weitere Tote waren später auf der marokkanischen Seite der Grenze aufgefunden worden. Zwei der Verstorbenen wiesen Schusswunden auf. Über die Verursacher bestehen zur Zeit noch gegensätzliche Aussagen. In beiden Ländern wurden eingehende Ermittlungen eingeleitet. Nach Angaben der spanischen Guardia Civil wurden die Schüsse auf der marokkanischen Seite der Grenze abgegeben.

Nach ihrem gestrigen Gipfeltreffen gaben die Regierungschefs von Spanien und Marokko bekannt, dass die Sicherheitskräfte an der Grenze verstärkt werden. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero ordnete an, dass 480 Militärs zur Unterstützung der Polizei zum Einsatz geschickt werden. Marokko will 1.600 weitere Beamte an die Grenze zu Melilla und Ceuta abkommandieren.
Alexander
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EU zahlt Millionen für Grenzsicherung

Beitrag von Alexander »

EU zahlt Millionen für Grenzsicherung zwischen Spanien und Marokko

Die Europäische Union stellt 40 Millionen Euro für die Verbesserung der Grenzanlagen um die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko bereit.
Eine Sprecherin der EU-Kommission kündigte in Brüssel weiter an, der Massenansturm von Flüchtlingen werde Thema beim nächsten Treffen des Innenministerrats Mitte Oktober sein. Gegenwärtig verhandele die EU mit Marokko über ein Abkommen zur Rückführung der illegalen Einwanderer. - In Ceuta waren gestern fünf Menschen bei dem Versuch ums Leben gekommen die Grenzzäune zu überwinden.

Quelle:Deutschlandfunk
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