Hallo liebe Bab-al-Hauwa-Geschädigten!
Auch ich habe sofort nach der Rückkehr von unserer Syrien-Reise im September 2005 vor den Unregelmäßigkeiten an diesem Grenzübergang auf unserer Homepage gewarnt:
Es gibt hier auch ein "Tourist Help Desk", wo Sie sich über den Ablauf erkundigen können.
Es könnte auch sein, dass Sie hier in dem Bereich von einem freundlichen Herrn "aufgefischt" werden, der sich anbietet, Ihnen alle Formalitäten abzunehmen. Dafür erwartet er sich natürlich am Ende ein kräftiges Trinkgeld (Tip). Aber Sie schaffen es sicher auch selber. In unserem Fall hat der freundliche Helfer immerhin erreicht, dass aus unseren Dieselfahrzeugen plötzlich Benziner wurden, was uns zumindest einen Teil der Dieselsteuer ersparte (der andere Teil verschwand natürlich als "Bearbeitungsgebühr").
Bei der Bearbeitung des Carnets wurden die Daten überhaupt nicht mit dem Fahrzeug verglichen. Ein Zollkontrolle fand ebenfalls nicht statt.
Hinweis 14.11.05:
Aufgrund von Erfahrungsberichten verschiedener Reisender kann es speziell bei diesem Grenzübergang manchmal zu gewissen "Unregelmäßigkeiten" kommen. Informieren Sie sich deshalb vorher genau, welche Gebühren auf Sie zukommen werden und zahlen Sie nicht unreflektiert irgendwelche Summen.
Als Alternative bietet sich der Grenzübergang bei Kasab an.
Leider haben sich diese Hinweise anscheinend nicht genügend herumgesprochen.
Was lernen wir daraus? Ich kann mich leider nicht den Meinungen anschließen "Ist ja alles nicht so schlimm, man kriegt ja auch was dafür...".
Tatsache ist, dass die Leistungen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen erbracht (und bezahlt) worden sind und ich sie deshalb als unakzeptable Abzocke einstufe. Und da spielt es meiner Meinung nach keine große Rolle, welchen Nutzen man letztendlich davon gezogen hat.
Aber nun ein neuer Aspekt:
Der selbe "freundliche Herr" erwartete uns auch bei der Ausreise in die Türkei wieder. Wir waren ein paar Stunden weniger als 7 volle Tage im Land (rein kalendermäßig waren es natürlich 8 angefangene). Aus diesem Grund wollte er uns zwingen (in welcher behördlichen Eigenschaft eigentlich???), eine weitere Woche Dieselsteuer zu entrichten. Wir haben uns beharrlich geweigert und uns an den Chef der Zollbehörde gewandt. Dieser ist dann unserer Argumentation gefolgt. Bei diesem Gespräch war der "freundliche Herr" anwesend. Es ist also anscheinend so, dass er sein Treiben mit offizieller Genehmigung durchführen kann. Am Schluss hat er uns dann nochmals offen angebettelt.
Klaus Friedl
www.offroad-reisen.com
P.S. Wir waren 2004 und 2006 in verschiedenen Ländern des südlichen Afrikas. Welch ein Segen sind dort die unkomplizierten und 100 % korrekten Grenzformalitäten!!!!!
Naher Osten im August
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Klaus Friedl
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Re: GPS
Hallo Horst, noch mal Schwein gehabt: Ganze 6 Kilometer trennen uns hier vom WÜ-Kennzeichen. Ich denke bei TBB gibt es keine Probleme!. Besten Dank auch noch mal für den Tipp mit dem nationalen Kfz-Schein. Der Hinweis hat ich mir doch glatt ein paar Euro Behördengebühr für das Ausstellen dieses Dokumentes gespart. Ich wollte nämlich morgen deswegen aufs Landratsamt...Horst der Wuestenindianer hat geschrieben:Wenn Du aus dem Taubertal kommst, hast Du hoffentlich kein Würzburger Kennzeichen.?
....
Ach so und noch was zum internationalen KFZ Schein... Am besten einfach den normalen KFZ Schein und alles ist gut.
Viele Grüße
Thomas




