Hallo Zusammen,
weiß jemand, wie diese Sat-Bilder zugänglich sind und ob man sie zur Navigation nutzen kann?
Radarbilder für jeden: So können Sie die Daten von Esa-Satellit Sentinel-1B nutzen
Zusammen mit seinem Zwillingssatelliten soll Sentinel-1B die Erde streifenweise beobachten und wichtige Daten sammeln, die im Bereich Umwelt, Klimaforschung, Verkehr, Sicherheit und Wirtschaft genutzt werden können. Das Besondere: Die Daten sind öffentlich zugänglich. mehr...
Grüsse
Alexander
Esa-Satellit Sentinel-1B: Radarbilder für jeden
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Alexander
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Esa-Satellit Sentinel-1B: Radarbilder für jeden
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Guido3
Re: Esa-Satellit Sentinel-1B: Radarbilder für jeden
Hallo,
unter https://scihub.copernicus.eu kann man sich kostenlos registrieren und hat danach Zugriff auf die Daten. Für die Auswahl der Daten gibt es eine Benutzeroberfläche ähnlich Google Maps. Wenn man eine rechteckige Auswahl definiert hat und auf Suchen klickt, wird angezeigt, was da an Daten verfügbar ist: Von welchem Daten und mit welchen Instrumenten erfasst.
Ein Teil der verfügbaren Daten scheinen unprozessierte Rohdaten zu sein, d.h. perspektivisch verzerrt usw., ein teil ist vorprozessiert. Die Datenpakete die man da runterlädt sind meistens mehrere Gigabyte groß. Das Bildmaterial selbst scheint je nach Datenpaket als JPEG2000- oder als TIFF-Dateien vorzuliegen. Die TIFF-Dateien sind aber gigantisch groß (z.B. 440 Mio Pixel Auflösung).
Auf den ersten (Laien-)Blick lässt sich da wenig mit anfangen, aber vielleicht muss man sich nur mal durch die Dokumentation arbeiten.
Beste Grüße
Guido
unter https://scihub.copernicus.eu kann man sich kostenlos registrieren und hat danach Zugriff auf die Daten. Für die Auswahl der Daten gibt es eine Benutzeroberfläche ähnlich Google Maps. Wenn man eine rechteckige Auswahl definiert hat und auf Suchen klickt, wird angezeigt, was da an Daten verfügbar ist: Von welchem Daten und mit welchen Instrumenten erfasst.
Ein Teil der verfügbaren Daten scheinen unprozessierte Rohdaten zu sein, d.h. perspektivisch verzerrt usw., ein teil ist vorprozessiert. Die Datenpakete die man da runterlädt sind meistens mehrere Gigabyte groß. Das Bildmaterial selbst scheint je nach Datenpaket als JPEG2000- oder als TIFF-Dateien vorzuliegen. Die TIFF-Dateien sind aber gigantisch groß (z.B. 440 Mio Pixel Auflösung).
Auf den ersten (Laien-)Blick lässt sich da wenig mit anfangen, aber vielleicht muss man sich nur mal durch die Dokumentation arbeiten.
Beste Grüße
Guido
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Guido3
Re: Esa-Satellit Sentinel-1B: Radarbilder für jeden
Hallo,
Im Google Earth Blog gibt es einen Anleitung, wie man etwas mit den Sentinel-Satbildern anfangen kann. Man muss sich das Bild aus den 3 einzelnen RGB-Farbkanälen mit Gimp oder Photoshop zusammenbauen.
http://www.gearthblog.com/blog/archives ... -gimp.html
Der Reiz besteht natürlich darin, dass man A immer Zugriff auf wenige Tage alte Fotos hat und dass man B Zugriff auf die historischen Daten hat, die alle 5 Tage angefallen sind. Ich habe es nur mal kurz für den Brunnen von Burkanah in der RAK im Oman getestet.
Habe die Bilder vom 10.01.2016 genommen, weil vermutlich im Januar Hitzeflimmern weniger Auswirkungen hat? Zum Vergleich links das Google Satfoto. Meine Hoffnung war, dass da der Militärposten sichtbar wird, den es da schon seit ca. 2 Jahren gibt, der bei Google/Here/Bing aber aufgrund der älteren Satbilder da noch nicht sichtbar ist. Sentinel2 soll auf 10m auflösen, die beiden Baracken dort sind sicher mindestens 10 m groß. Dafür reicht die Auflösung aber dann doch nicht. Das Google Satfoto lässt sich auch noch etwas weiter vergrößern, weil dahinter die Daten von DigitalGlobe stecken, die wohl bis ca. 1-2 m auflösen können. Bei den Sentinel-Fotos ist bei der Auflösung Schluss.
Beste Grüße
Guido
Nachtrag: Hier kann man sich eine KML-Datei generieren lassen, mit der man das generierte Bild dann in Google Earth exakt positioniert als Overlay einblenden kann, was die Orientierung enorm erleichtert.
http://www.gearthblog.com/js/sentinel/S ... Tiles.html
Im Google Earth Blog gibt es einen Anleitung, wie man etwas mit den Sentinel-Satbildern anfangen kann. Man muss sich das Bild aus den 3 einzelnen RGB-Farbkanälen mit Gimp oder Photoshop zusammenbauen.
http://www.gearthblog.com/blog/archives ... -gimp.html
Der Reiz besteht natürlich darin, dass man A immer Zugriff auf wenige Tage alte Fotos hat und dass man B Zugriff auf die historischen Daten hat, die alle 5 Tage angefallen sind. Ich habe es nur mal kurz für den Brunnen von Burkanah in der RAK im Oman getestet.
Habe die Bilder vom 10.01.2016 genommen, weil vermutlich im Januar Hitzeflimmern weniger Auswirkungen hat? Zum Vergleich links das Google Satfoto. Meine Hoffnung war, dass da der Militärposten sichtbar wird, den es da schon seit ca. 2 Jahren gibt, der bei Google/Here/Bing aber aufgrund der älteren Satbilder da noch nicht sichtbar ist. Sentinel2 soll auf 10m auflösen, die beiden Baracken dort sind sicher mindestens 10 m groß. Dafür reicht die Auflösung aber dann doch nicht. Das Google Satfoto lässt sich auch noch etwas weiter vergrößern, weil dahinter die Daten von DigitalGlobe stecken, die wohl bis ca. 1-2 m auflösen können. Bei den Sentinel-Fotos ist bei der Auflösung Schluss.
Beste Grüße
Guido
Nachtrag: Hier kann man sich eine KML-Datei generieren lassen, mit der man das generierte Bild dann in Google Earth exakt positioniert als Overlay einblenden kann, was die Orientierung enorm erleichtert.
http://www.gearthblog.com/js/sentinel/S ... Tiles.html




