Aktivisten planen,
ab dem 6. September 2024 unbefristete Protestblockaden an mehreren Grenzübergängen zwischen dem nördlichen Kosovo und Montenegro und Serbien durchzuführen. Ziel der Kampagne ist es, den Abzug der kosovarischen Polizei aus den Gebieten im Norden des Kosovo mit serbischer Bevölkerung sowie die Rückgabe der institutionellen Kontrolle an die lokale Führung zu fordern. Die Organisatoren der Proteste haben angekündigt, dass sie Blockaden an den folgenden Grenzübergängen durchführen wollen:
- Kosovo-Montenegro: Kula
- Kosovo-Serbien: Bernjak/Brnjak
- Kosovo-Serbien: Jarinje
- Kosovo-Serbien: Koncul/Konculj
- Kosovo-Serbien: Merdare
Es ist unklar, wie viele Menschen an den Protesten teilnehmen werden. Die Organisatoren der Demonstration wollen jedenfalls Transportmittel zur Verfügung stellen, um Unterstützer aus zahlreichen serbischen Städten - darunter Belgrad, Novi Sad und Nis - zu den Protestorten zu bringen. Die Protestblockaden sollen Berichten zufolge solange aufrechterhalten werden, bis ihre Forderungen erfüllt sind.
Die Störungen könnten sich auch auf weitere Grenzübergänge an der Grenze zwischen dem Kosovo und Serbien ausweiten. Verkehrsbehinderungen sind in der Nähe aller Demonstrationsorte zu erwarten. Konfrontationen zwischen Demonstranten und Vollzugsbeamten, frustrierten Autofahrern oder politisch Andersdenkenden können nicht ausgeschlossen werden.
Quelle:
Garda World
Gruß
Birgitt