Afrika | Kontinent der Sorgen oder besser als sein Ruf?

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Boomt Afrika?

Beitrag von Birgitt »

Viele Länder Afrikas haben ein enormes wirtschaftliches Potenzial - dank einer wachsenden Mittelschicht. Wichtige Faktoren sind sinkende Geburtenraten und die Entwicklung demokratischer Strukturen. Afrika boomt: Die Wirtschaft wächst in den Staaten südlich der Sahara um mehr als fünf Prozent im Jahr, meldet die Afrikanische Entwicklungsbank - Tendenz steigend ...

Afrikas schlummerndes Wirtschaftspotenzial
13.09.2012 - DW World

Gruß
Birgitt
Kuno
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Re: Afrika - Kontinent der Sorgen oder besser als sein Ruf?

Beitrag von Kuno »

Birgitt; ich bin mir nicht sicher, ob Wirtschaftswachstum nicht allzu oft einfach von der wachsenden Ausbeutung der Bodenschaetze generiert wird und ob es diese "wachsende Mittelschicht" tatsaechlich gibt (mindestens wage ich den Begriff "wachsend" ins Verhaeltnis zur allgemeinen Bevoelkerungsexplosion zu stellen).

Nigeria wird heute gerne als eines der zukunftstraechtigesten Laender dargestellt. Lagos soll das "Dubai Afrikas" werden (Luanda uebrigens auch :wink:). Dabei brennt gerade in diesem Land die Lunte recht schnell...

Man soll nicht immer alles was mit Afrika zu tun hat schwarzreden (darf man das noch sagen 8) ) aber die Schoenfaerberei die mittlerweile in unseren Medien gemacht wird liegt noch um einiges weiter von der Realitaet entfernt als ersteres.
Alexander
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Wie Bestechung Afrikas Entwicklung lähmt

Beitrag von Alexander »

In Afrika wandern jährlich 148 Milliarden US-Dollar in private Taschen – ein Viertel des BIP des Kontinents. Nachhaltige Entwicklung ist da nur schwer möglich.

Südafrika gilt als eine der stabilsten Demokratien auf dem afrikanischen Kontinent, doch vor Korruption ist auch das Land am Kap nicht gefeit. In Johannesburg kalkulieren Taxifahrer ihr Budget bereits mit den nötigen Bestechungsgeldern, die letzten beiden Polizeipräsidenten verloren ihre Posten in Korruptionsskandalen. Die neuste Aufregung gilt dem Präsidenten selbst: Vor zwei Jahren hatte Jacob Zuma die Renovierung seiner privaten Villa in der Kleinstadt Nkandla in Auftrag gegeben. Heute ist ein Riesenprojekt daraus erwachsen, das statt der geplanten 6,8 Millionen Rand bisher 248 Millionen Rand (26,5 Millionen Franken) verschlang. Die Mittel für die Arbeiten stammen aus der Staatskasse und werden über das Ministerium für öffentliche Arbeiten verwaltet ...

20 min: Welttag gegen Korruption: Wie Bestechung Afrikas Entwicklung lähmt

Grüsse
Alexander
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Birgitt
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Afrikanische Start-ups ... Die Zuckerbergs aus Afrika

Beitrag von Birgitt »

Wer an Afrika denkt, denkt oft an Konflikte, Armut und Korruption. Aber eine neue Generation von Afrikanern will das Image ändern – mit Kreativität und moderner Technologie. Sie sind jung, sie sind klug, und sie kommen aus Afrika. Noch vor ihrem 30. Geburtstag haben sie erfolgreiche Firmen gegründet, Arbeitsplätze geschaffen und zumindest einen Teil des riesigen Potenzials ihres Kontinents verwirklicht ...

Afrikanische Start-ups - Die Mark Zuckerbergs aus Afrika
26.07.2015 - Handelsblatt

Gruß
Birgitt
markus-1969
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Re: Afrika - Kontinent der Sorgen oder besser als sein Ruf?

Beitrag von markus-1969 »

Afrika ist vor allem der Kontinent des

"Hakuna Matata"
Birgitt
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Afrika kriegt die Krise

Beitrag von Birgitt »

In Afrika werden 2018 autokratische Staatschefs um ihren Machterhalt kämpfen. Doch die EU und die USA zeigen wenig Interesse, Demokraten zu unterstützen ...
  • Kongo
  • Südsudan
  • Zentralafrikanische Republik
  • Nigeria
  • Kamerun
  • Simbabwe
Zwischen Staatszerfall und Machtwillkür - Afrika kriegt die Krise
27.12.2017 - taz

Gruß
BIrgitt
markus-1969
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Re: Afrika - Kontinent der Sorgen oder besser als sein Ruf?

Beitrag von markus-1969 »

Eben. Das Problem ist doch die Frage, was Afrika Europa und den USA wert ist.

1) Wo sind die Opfer, die Europa und die USA für die Einhaltung der Menschenrechte bringen ?

Es heißt immer "Fluchtursachen bekämpfen" doch ist man schnell am Ende wenn es darum geht, irgendetwas konkretes zu tun.

2) Wo ist überhaupt die Bereitschaft, etwas für die Umwelt und die Bevölkerung zu tun, wenn europäische und US - Konzerne die Rohstoffe ausbeuten ?

Wo landen denn die Gelder, mit denen die Rohstoffexporte bezahlt werden ? Überall, aber nirgendwo bei der Bevölkerung, vor allem nicht in Nigeria, in der DRC und auch nicht im Südsudan. Venezuela ist ebenso ölreich wie arm - jedenfalls die breite Masse der Bevölkerung, und in Angola ist das gleiche Problem: Diejenigen, die mit Öl zu tun haben, leben in einer Extra - Welt, wo man nur mit US - $ so um sich schmeißt.

3) Das was man bereit ist, für das Land vor Ort zu tun, erreicht nicht mal banale Selbstverständlichkeiten: Nur wenn man die Konzerne zwingen würde, Umweltstandards einzuhalten, werden sie das tun, aber es interessiert nur der Profit. Die Öl - Verschmutzung des Niger - Deltas in Nigeria ist sicher nicht von allein geschehen sondern nur durch multi - nationale Konzerne, die auf ihren Profit achten.

Frau Merkel, wo ist denn nun die Partnerschaft zwischen Europa und Afrika ? Da gab es einen Gipfel erst irgendwo, aber geht es uns vor allem darum, unsere Agrar - Überschüsse in die Dritte Welt zu verkaufen, wo sie dort die Landwirtschaftsstrukturen kaputt machen.

So wird das nix mit der Bekämpfung der Fluchtursachen.
Birgitt
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Afrika | Statistiken verzweifelt gesucht

Beitrag von Birgitt »

Wie entwickelt sich die Kaufkraft in Mali oder die Geburtenrate im Tschad? Verlässliche Daten zu erheben ist in afrikanischen Ländern oft schwierig. Das bringt Nachteile und muss sich dringend ändern, fordern Experten ...

Afrikas Statistiken: Daten verzweifelt gesucht
09.01.2020 - DW World

Gruß
Birgitt
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Afrika nach Staatsstreich in Niger | Die Putsche sind erst der Anfang

Beitrag von Birgitt »

In der Phase der Umwälzungen: Eine neue Generation will ein selbstbewusstes Afrika entstehen lassen, das sich vom kolonialen Erbe emanzipiert. Ein Kommentar von Dominic Johnson ...

Die Putsche sind erst der Anfang
05.08.2023 - taz

Siehe in dem Zusammenhang auch: Putsch im Niger

Gruß
Birgitt
Mauritius
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Afrika nach Staatsstreich in Niger | Die Putsche sind erst der Anfang

Beitrag von Mauritius »

Birgitt hat geschrieben:Die Putsche sind erst der Anfang ... 05.08.2023 - taz
Ich zitiere mal aus Herrn Johnson's taz-Artikel:

" Manchmal sorgt sich der Rest der Welt um Menschenrechte in Afrika, aber nimmt das Massensterben bei der Flucht vor afrikanischen Missständen Richtung Europa achselzuckend hin."

Ja, was soll denn Europa tun, wenn die Massen vor afrikanischen Missständen Richtung Europa fliehen? Wie soll Europa diese Massenflucht verhindern?
Hat Europa diesen Massen an Flüchtlingen geraten oder gesagt, sich in absolu seeuntaugliche Boote zu setzen und über's Meer zu schippern?
Das sagt der Herr Johnson von der taz, jahrelanger und seit 1990 Nordafrikakenner, leider nicht - ist eben ein ganz typischer taz-Artikel / Kommentar. Fehlt nur noch der Slogan: "No nations - no borders."
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