Elfenbeinküste hat Verspätung auf dem Weg zum Frieden
24.06.2006
Eigentlich sollten die UNO-Soldaten die Elfenbeinküste verlassen, das Mandat lief aus. Aber die Schutztruppe bleibt. Denn der Frieden ist zu wacklig. Und dass wie geplant bis Oktober gewählt wird, glaubt fast niemand.
Die Elfenbeinküste, früher die Musterkolonie Frankreichs, ist heute eines der Sorgenkinder in Afrika. Das Land ist geteilt, seit es im September 2002 einen vergeblichen Putschversuch gab. Den Süden kontrolliert die Regierung von Präsident Laurent Gbagbo, den Norden die Rebellen der "Neuen Kräfte" (FN). Dazwischen liegt eine Pufferzone, bewacht von gut 7000 Blauhelmen der UNOCI-Mission sowie 4000 französischen Soldaten ... mehr
Gruß :?
Birgitt
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