Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Ralf Kiefer
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Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Ralf Kiefer »

Hallo!

Ein 12minütiger Beitrag aus der Reihe "Mit offenen Karten" bei Arte über Mauern und Zäune an Staatsgrenzen, wie sie insbesondere in den vergangenen Jahren entstanden sind. Ein globaler Überblick:
Jede Woche liest Jean-Christophe Victor „die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt” aus detaillierten geografischen Karten. In dieser Sendung: Nach dem Fall der Berliner Mauer glaubte man zunächst an eine künftige Welt ohne Grenzen. Doch heute werden immer mehr neue Mauern, Schlagbäume und Zäune errichtet, besonders in Europa. Welchen Zweck haben sie?
Wie üblich nur ein paar Tage in der Mediathek verfügbar.

Gruß, Ralf
tonicek
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Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von tonicek »

Danke, Ralf, ein sehr interessanter Beitrag. Ich glaube, wir gehen sehr komplizierten Zeiten engegen, die unser Leben hier zunehmend über alle Maßen beeinflussen wird.

Nächste Woche fahre ich nach Israel / Palästina, werde versuchen, mir dort die israel. Mauer zur Westbank genauestens anzusehen, bin gespannt, was mich dort erwartet.

Schönen Sonntag an alle . . .
Turi
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Turi »

Hallo Ralf

Der Bericht enthält Grösstenteils unkommentierte Fakten, da gäbe es noch einiges zu sagen.
ZB. betreffend der Zäune in Europa bzw. dem Schengenraum.
Da wird suggeriert, dass die Personenfreizügigkeit gefährdet ist.
Meiner Meinung sind die nur dazu da, um die Zuwanderung zu kanalisieren und kontrollieren.
Für uns im Schengenraum gibt es da keine grossen Änderungen, ausser dass man vielleicht mal ein wenig waren muss, was manchem auch gut tut, in der Hektik des Alltags.

Dann die Berliner Mauer, zumindest in Europa haben die Grenzsicherungen absolut nichts vergleichbares mit der Mauer, ausser dass es einen Zaun gibt geben unkontrollierte Einwanderung.
Damals hat man einen Teil eines Volkes eingesperrt.

Weiter sagt es uns, dass es scheinbar immer nötiger wird, sich mehr abzukapseln, warum?
Weil im Zuge der Globalisierung des Smartphons und des Internets, vielen eine bessere Welt suggeriert wird,
darin wird aber nicht gesagt, dass man auch was dafür leisten muss.
Sogar dem überwiegenden Teil derer, die etwas dafür leisten würden, wird die Möglichkeit nicht gegeben, ganz einfach, weil sie vielfach, einfach nicht besteht.
Alle wollen in die Länder wo Milch und Honig fliesst und einem die gebratenen Tauben ins offene Maul fliegen,
erfahren diejenigen dann, dass es nicht so ist, driften viele in das vermeintlich schnelle Geld ab, den Drogenhandel, Diebstähle, Raub etc.
Auf dem Land ist es noch nicht so prekär, in den Städten sind die illegalen Geschäfte heute schon überwiegend in der Hand der Ausländer, sei es die Russenmafia im Sexgeschäft oder Somalis und Nigerianer im Drogengeschäft usw.

Die Abkapselung im eigenen Land wird ja auch immer grösser.
In meiner bescheidenen Hütte wurde innert 10 Jahren 2 mal eingebrochen und ein Einschleichdiebstahl begangen, dazu kommt, dass gewisse Elemente das Gefühl haben, wenn etwas nicht angebunden ist, ist es für jeden frei zum mitnehmen.

Vor 30 Jahren konnten wir unsere Haustüre noch unabgeschlossen lassen, den Autoschlüssel auf der Sonnenblende,
heute bist Du selbst schuld, wenn dir was geklaut wird, weil du nicht abgeschlossen hast,
das wird nicht mal mehr von Amts wegen verfolgt.

Nicht nur die Welt und ihre Grenzen ändern sich, auch in den einzelnen Ländern verändert sich einiges.

Weitere 30 Jahre später sind wir vermutlich so weit wie in Südafrika oder Namibia, man muss sein Hab und Gut mit Mauern und Elektrozäunen schützen, weil es zu viele Randständige gibt, denen das Nötigste zum leben fehlt und die wird es in Zukunft mit Sicherheit geben.
Der Grundstein ist gelegt.

Ganz ehrlich, ich würde an deren Stelle auch stehlen :oops: !

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Ralf Kiefer
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Ralf Kiefer »

Turi hat geschrieben: Der Bericht enthält Grösstenteils unkommentierte Fakten, da gäbe es noch einiges zu sagen.
Natürlich, denn 12min sind zu kurz, um alle Zäune und Mauern zu erläutern. Ich hatte das Bild mit der Weltkarte ziemlich am Anfang nochmal genauer betrachtet, um zu sehen, wo es so was gibt, was mir bisher nicht bekannt war. Z.B. von dem Zaun rund um Bangladesch hatte ich vorher noch nicht gehört. Der von den USA Richtung Mexiko interessiert mich dagegen überhaupt nicht, wenn da zwei Failed States ihre Hahnenkämpfe austragen.

Mich persönlich würden etwas genauere Betrachtungen von der iranisch-türkischen Grenze, der Zäune im Kaukasus oder dem iranischen an der pakistanischen Grenze interessieren. Auch der saudische könnte mal etwas unter die Lupe genommen werden, insbesondere die technische Ausstattung sowie die Herkunft der Anlagen.
Turi hat geschrieben: ZB. betreffend der Zäune in Europa bzw. dem Schengenraum.
Da wird suggeriert, dass die Personenfreizügigkeit gefährdet ist.
Meiner Meinung sind die nur dazu da, um die Zuwanderung zu kanalisieren und kontrollieren.
Der Zweck dieser Zäune ist bekannt. Ich bin sogar der Meinung, daß im Arte-Beitrag der bulgarische Zaun an deren türkischer Grenze nur unvollständig beschrieben wurde. Auf Google Earth erkennt man den Zaun von der Schwarzmeerküste beginnend im Abstand von wenigen 100m bis zu mehreren km von der tatsächlichen Grenze bis weit ins Landesinnere. Bei Arte war die Rede von wenigen km nur im Landesinnern.
Turi hat geschrieben: Für uns im Schengenraum gibt es da keine grossen Änderungen, ausser dass man vielleicht mal ein wenig waren muss, was manchem auch gut tut, in der Hektik des Alltags.

Dann die Berliner Mauer, zumindest in Europa haben die Grenzsicherungen absolut nichts vergleichbares mit der Mauer, ausser dass es einen Zaun gibt geben unkontrollierte Einwanderung.
Damals hat man einen Teil eines Volkes eingesperrt.
Klar! Um dieses Thema in der gebotenen Ausführlichkeit darzustellen braucht man mehr als 12min. Bei Genzsicherungen wie damals um die DDR oder heute um Nord-Korea weiß man, wer sie gebaut hat, und zu wessen "Schutz" sie dienten (-> Klassenfeind und Kapitalismus aussperren ;-) ).
Turi hat geschrieben: Weiter sagt es uns, dass es scheinbar immer nötiger wird, sich mehr abzukapseln, warum?
Das ist meiner Meinung nach ein wesentlicher Punkt dieser kurzen Sendung: schaut mal, welche Entwicklung gerade teils im für unsere Presse Verborgenen stattfindet.

Nimm einfach die marokkanische Grenzbefestigung in Süd-Marokko und in der West-Sahara! Hier im Forum natürlich bekannt, aber wie häufig hört man sonst was davon? Und diese Anlage ist teilweise mit EU-Geldern, also unseren Steuergeldern bezahlt.
Turi hat geschrieben: Alle wollen in die Länder wo Milch und Honig fliesst und einem die gebratenen Tauben ins offene Maul fliegen,
erfahren diejenigen dann, dass es nicht so ist, driften viele in das vermeintlich schnelle Geld ab, den Drogenhandel, Diebstähle, Raub etc.
Wieviel weiß "man" hierzulande über die "Freihandels"abkommen zwischen der EU und diversen afrikanischen Staaten? Totgeschwiegen in unserer Presse sowohl was deren Existenz wie auch deren Umfang und Auswirkungen angeht. Genau diese werden in mittlerer Zukunft noch viel größere Migrationsbewegungen erzeugen. Internationale Konzerne ziehen den Nutzen aus dem Marktzugang, die Opfer sind zuerst die Menschen dort, danach die Menschen z.B. in Europa.
Turi hat geschrieben: Auf dem Land ist es noch nicht so prekär, in den Städten sind die illegalen Geschäfte heute schon überwiegend in der Hand der Ausländer, sei es die Russenmafia im Sexgeschäft oder Somalis und Nigerianer im Drogengeschäft usw.
Wieviele Kunden hat Amazon? Wo versteuern die ihr Unternehmen? Welche Chancen haben einheimische Händler gegen das steuersubventonierte Amazon-Angebot?

Gruß, Ralf
Turi
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Turi »

Hallo Ralf
Wie an so vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Globalisierung nur ein paar wenigen Grosskonzernen nutzt und das zu Lasten des Steuerzahlers im jeweiligen Land.
Alles in allem ist doch der Otto Normalverbraucher der Verlierer auf ganzer Strecke.
Wir haben vor ein paar Wochen eine Rundreise in Deutschland gemacht und haben gestaunt ob der vielen Maisfelder.
Früher hat man viel mehr Korn angebaut, heute lohnt sich das nicht mehr, dank den Verträgen mit der USA.
Kommt das Freihandelsabkommen, was bauen die Bauern in D an, der Mais wird dann sicher zu 100 % aus der USA kommen, schön gross und genmanipuliert.
Der Ami missbraucht den Rest der Welt und kommt trotzdem nicht auf die Beine, was Soziales und Infrastruktur anbelangt.
Nur ein Beispiel von vielen.
Uns versucht man Angst zu machen mit Mauern und Zäunen, die vermehrt gebaut werden und wurden, nur hat der Normalbürger damit absolut keinen Nachteil, meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile, zumindest bei der Sicherheit.
Ob mit oder ohne Zaun und vernünftigen Gesetzen für Europa, kann man freien Handel betreiben , man könnte Nestle, Coca Cola und Konsorten evtl. besser kontrollieren und sie müssten Steuern bezahlen, in dem Land in dem auch die Gewinne erwirtschaftet würden, sei es in Europa oder Afrika.
Viele Afrikanischen Länder könnten da profitieren, da wird konsumiert.
Nur da hockt eine Lobby im EU Parlament und den grossen Konzernen, die dies zu verhindern weiss, frage mich wie viel Geld da im Hintergrund fliesst?
Und diejenigen, die meinen, man hat mit und ohne Zäune eh keine Chance gegen die Zuwanderung, das sind überwiegend die, die zu unserem Wohlstand meist sehr wenig beitragen, oder davon profitieren, zu Lasten der arbeitenden Steuerzahler.
Ich, von meiner Seite finde, man muss unser Land/Europa schützen, unter allen Umständen und gegen alles was schadet, wenn nötig, auch mit einer Mauer.
Das soll nicht heissen, dass niemand rein oder rauskommt, das soll heissen, dass nur rein und rauskommt was kontrolliert ist und solange die EU Aussengrenze nicht dicht ist, werden innerhalb Europas Zäune gebaut, und das aus gutem Grund.

Abgesehen davon träumen nur ein paar Utopisten von einer gerechten Welt, in der alle gleich sind und alles gleichmässig verteilt ist, dies wird es nie geben, sowenig wie man die Arbeitsmoral und Arbeitsplätze europäisch, oder noch utopischer weltweit gleichschalten kann.

Genau darum braucht es Zäune und Mauern, auch wenn es vielen nicht passt.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Ralf Kiefer
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Ralf Kiefer »

Turi hat geschrieben: Wie an so vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Globalisierung nur ein paar wenigen Grosskonzernen nutzt und das zu Lasten des Steuerzahlers im jeweiligen Land.
Alles in allem ist doch der Otto Normalverbraucher der Verlierer auf ganzer Strecke.
Genau das.
Turi hat geschrieben: Wir haben vor ein paar Wochen eine Rundreise in Deutschland gemacht und haben gestaunt ob der vielen Maisfelder.
Früher hat man viel mehr Korn angebaut, heute lohnt sich das nicht mehr, dank den Verträgen mit der USA.
Kommt das Freihandelsabkommen, was bauen die Bauern in D an, der Mais wird dann sicher zu 100 % aus der USA kommen, schön gross und genmanipuliert.
Interessanterweise reicht das einheimische Angebot an Bio-Ware bei Weitem nicht, um die Nachfrage hierzulande zu decken.

Aspekte dazu: die Bodenpreise sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Kleine Landwirte können sich häufig nicht mehr leisten was dazuzukaufen oder -pachten. Das führt zur Konzernstruktur im Agarbereich. Und die wiederum können es sich leisten Schreibtischtäter zu unterhalten, die sämtliche Subventionstöpfe insbesondere aus EU-Töpfen ausschöpfen.

Noch einer: bei der Bodennutzung ist Mais das letzte, was noch an Nutzpflanzen wächst. Für alles andere ist dieser Boden bereits tot, häufig durch die übermäßige Gülle"verklappung". Hintergrund: Deutschland ist Exportweltmeister beim Schweinefleisch und Geflügel. Gleich der erste Treffer in der Suchmaschine dazu. Daher brauchen "wir" die Freihandelsabkommen mit afrikanischen Ländern, aber hierzulande gehen Boden und Trinkwasser kaputt.
Turi hat geschrieben: Der Ami missbraucht den Rest der Welt und kommt trotzdem nicht auf die Beine, was Soziales und Infrastruktur anbelangt.
Diese Juncker-und-Schulz-EU ist kein bißchen besser.
Turi hat geschrieben: Uns versucht man Angst zu machen mit Mauern und Zäunen, die vermehrt gebaut werden und wurden, nur hat der Normalbürger damit absolut keinen Nachteil, meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile, zumindest bei der Sicherheit.
Paßkontrolle an der franz. Grenze, zweiter Geldbeutel mit deren einheimischer Währung? Kein Problem. Das kenne ich lange genug, und es war nur ein kleiner Nachteil im Vergleich zu den Zuständen, die wir jetzt haben.
Turi hat geschrieben: Nur da hockt eine Lobby im EU Parlament und den grossen Konzernen, die dies zu verhindern weiss, frage mich wie viel Geld da im Hintergrund fliesst?
Ob sich Regierungsbildung in der EU so von der in USA unterscheidet, wage ich zu bezweifeln. Die Methoden in den USA kamen gerade raus, nur nicht in unserer Mainstream-Presse. Daher bei Telepolis. Ansonsten muß man die Anstalt anschauen, um diese EU zu verstehen.
Turi hat geschrieben: Ich, von meiner Seite finde, man muss unser Land/Europa schützen, unter allen Umständen und gegen alles was schadet, wenn nötig, auch mit einer Mauer.
Der Schießbefehl ist mitnichten dank Frauke Petry in unsere Gesetze gekommen, denn den gibt's schon viel länger, auch länger als die Berliner Mauer. Es war selbstverständlich eine christliche Regierung, die das UZwG im Jahr 1961 eingeführt hat, insbesondere den §10 und folgende. Daran mag sich nur keiner bei denen erinnern.
Turi hat geschrieben: Genau darum braucht es Zäune und Mauern, auch wenn es vielen nicht passt.
.. worüber man lange diskutieren kann.

Gruß, Ralf
marylin
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von marylin »

<Der Schießbefehl ist mitnichten dank Frauke Petry in unsere Gesetze gekommen, denn den gibt's schon viel länger, auch länger als die Berliner Mauer. Es war selbstverständlich eine christliche Regierung, die das UZwG im Jahr 1961 eingeführt hat, insbesondere den §10 und folgende. Daran mag sich nur keiner bei denen erinnern.>

Genau DER ist nicht haltbar bei Grenzübertritten, da es ein VERGEHEN ist bei dem KEINE Schußwaffen seitens des Täters zum Einsatz kommen.
Ein VERBRECHEN ist der unerlaubte Grenzübertritt nie.
Insofern: KEIN Schußwaffengebrauch bei illegalen Grenzübertritten.
Selbst Schmuggel ist kein Verbechen, das ihn erlauben würde.
Das die Gesamtstimmung in D GEGEN das Grundgesetz , und die daraus resultierenden Auslegungen der Demokratie, ist sieht man ja sehr gut in der Abstimmung über den Flugzeugabschuß.
Alleine Völchen drüber abstimmen zu lassen, ob geschossen werden soll zeigt doch daß Demokratie schon lange mit Populismus einher geht. Ein Zeichen abnehmender Bildung im Bereich Moral.
Ganz anders würde die Abstimmung natürlich ausgehen, wenn z.B. Frauke in dem abgeschossenen Flugzeug gesessen wäre
. DA würde Völkchen aber so was von demonstrieren gehen....
So what: Das GG ist ja eh schon in einem Stollen unwiederbringlich eingemauert.....
tonicek
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Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von tonicek »

marylin hat geschrieben: . . . Ein VERBRECHEN ist der unerlaubte Grenzübertritt nie. .
Marylin, kannst Du mir mal diesen zitierten Satz erklären?

Ich habe in meinem Leben noch nie eine Grenze UNERLAUBT oder ILLEGAL überschritten -
wieso soll das kein Verbrechen sein oder würdest Du das als eine Ordnungswidrigkeit bezeichnen?
Wozu gibt es ordentliche Grenzübergangsstellen - aus Spaß + Jux + Dollerei?

Ein Mensch, der nix zu verbergen hat, kann doch jeden normalen, legalen Grenzübergang nutzen - oder sehe ich hier etwas falsch?

Ob man bei einem unerlaubten oder illegalen Grenzübertritt die Schußwaffe anwenden soll oder muß oder darf - das ist ein ganz anderes Thema.
Alexander
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Türkei baut Grenzmauer zum Iran

Beitrag von Alexander »

Das Bauen von Mauern und Zäunen scheint aktueller denn je. Neben Trump will Erdogan eine Mauer bauen, um sich vom Iran gegen Terroristen abzuschotten.
Der türkische Regierung macht die Grenze zum Iran dicht. Eine sogenannte "Sicherheitsmauer" soll verhindern, dass kurdische Kämpfer und Schmuggler aus dem Nachbarland in die Türkei gelangen. Präsident Erdogan hatte den Bau angeordnet, nun wurde das erste Teilstück errichtet.
Tagesschau: Grenzsicherung zum Iran: Die Türkei mauert sich ein

Grüsse
Alexander
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Wanderer
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Wanderer »

Das ist doch inzwischen auch in Europa schon wieder normal - Ungarn, Serbien, Kroatien, Griechenland ... Mauern überall.
Birgitt
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Mauern und Zäune an Staatsgrenzen - Israel und Palästina

Beitrag von Birgitt »

Israel mauert sich immer weiter ein und ist auf dem besten Weg, zur ersten "gated nation" zu werden ...
Das Verteidigungsministerium hat mit dem Bau der 65 km langen und 6 Meter hohen Grenzzaun bereits begonnen [...] der höher wird als der bisherige, der allerdings bereits durch eine Pufferzone von einem Kilometer Breite und Hightech-Anlagen ergänzt war, wird zusätzlich errichtet. Und er folgt dem bereits zuvor begonnenen Bau einer Mauer unter der Erde, die Tunnels verhindern soll, wie sie immer wieder gebaut wurden, um Hamas-Kämpfer nach Israel einschmuggeln zu können. Wie tief die Betonmauer ist, ist ein Geheimnis, sie soll etwa ein Meter breit sein. Ausgestattet wird die unterirdische Sperranlage auch mit Bewegungssensoren, die melden sollen, wenn Tunnels gebaut werden. Auch der oberirdische Grenzzaun wird mit Sensoren und anderen "Sicherheitskomponenten" ausgestattet sein, die ebenfalls noch nicht bekannt sind.
Gated nation: Israel mauert sich weiter ein
04.02.2019 - heise telepolis

Was das bedeuted wird einem eindrücklich klar, wenn man die Bilder der "Apartheid Road" sieht, die Palästina von Israel trennt ...

Israel opens 'apartheid road' in occupied West Bank
02.02.2019 - Aljazeera




Gruß
Birgitt
Albatross
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Albatross »

Das Mauern gegen das Eindringen von unerwünschten Menschen auf Dauer nicht hilft lehrt uns bereits die Geschichte. Die einzige Lösung besteht darin die Ursache einer unerwünschten Grenzüberquerung zu beseitigen.
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten
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Barbara4x4
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Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von Barbara4x4 »

Ein Lied sagt mehr als 1001 Worte:



Viele Grüße
Barbara
Birgitt
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Ägypten | Neuer Zaun an Grenze zu Gaza

Beitrag von Birgitt »

Nach Angaben der palästinensischen Website QudsNews, die ein kurzes Video dazu veröffentlicht hat, haben die ägyptischen Behörden in den letzten Tagen entlang eines Teils der Grenze zu Gaza einen Elektro-Zaun gebaut. Lokale Medien berichteten, dass die ägyptische Initiative vermutlich mit den anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen der ägyptischen Armee und bewaffneten Gruppen (teils IS) zusammenhängt. Demnach will Ägypten mit dem neuen Zaun verhindern, dass Militante der Hamas in den Sinai einreisen, um sich islamistischen Kämpfern anzuschließen.

Gaza: Egypt builds electrified fence, media
27.04.2020 - ANSAmed

Gruß
Birgitt
marylin
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Registriert: Do 29. Nov 2012, 10:56

Re: Mauern und Zäune an Staatsgrenzen

Beitrag von marylin »

Zäune haben sich doch schon an der DDR Grenze "bewährt".
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