Nach 4 Jahren Trump bin ich mir nicht sicher, was besser für die USA ist - Trump oder Joe Biden.
Vor 4 Jahren, ja sogar noch vor einem halben Jahr, hätte ich mir Biden gewünscht.
Trump hat alles getan um aus den Vereinigten Staaten ein zerrissenes Land zu machen.
Wir in Europa können die tiefe Spaltung nicht erahnen. Die dort lebenden deutschen Journalisten zeigen ein düsteres Bild mit wenig Hoffnung, sie sprechen sogar von Bürgerkrieg. Kürzlich konnte man auch sehen, dass auch die Schwarzen schwerbewaffnete Milizen bilden und sich vorbereiten.
Nur noch eine Frage der Zeit, bis sie beim nächsten Aufmarsch einer weißen radikalen Gruppe gegenüberstehen.
Die USA sind derzeit buchstäblich ein Pulverfass mit 2 Zündschnurren, eine von den Rechtsradikalen und Trump-Fans, die andere Lunte von Trump selber.
Was möglich ist hat man vor Wochen gesehen. Während einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen im US-Bundesstaat Michigan sind bewaffnete Protestierer ins Parlamentsgebäude von Michigan eingedrungen. Trump heizte die Proteste zusätzlich an und zeigte sich solidarisch mit den Demonstranten. "Befreit Michigan!"
Vor Jahren war sowas noch undenkbar. Wenn aber ein Präsident dazu aufruft, wagen seine Anhänger mit Gottes- und Trump´s-Segen auch einen Umsturz. Trump kann nicht verlieren und beschwört seine Anhänger seit Monaten darauf ein, eine verlorene Wahl nicht hinzunehmen.
Deshalb denke ich, falls Trump verliert wird es weitaus schlimmer.
Und was wenn Trump gewinnt, was durchaus möglich ist ?
Die Gruppen der linksradikalen Trump-Gegner werden zwar auch für Chaos und Ausschreitungen sorgen, zeigen bisher aber keine bewaffneten Aufmärsche.
Trump und die Rep. Partei versuchen alles, um mögliche Demokraten-Wähler, insbesonders Nicht-Weisse, vom Wählen abzuhalten. Wer vorbestraft ist, darf nicht wählen. Dies wurde in manchen Bundesstaaten mittlerweile etwas abgeändert, sofern die Vorbestraften die damaligen Gerichtskosten bezahlen. Nur das können die meisten von ihnen nicht.
Traurig und unglaublich zugleich, was die Anhänger von Trump im alles verzeihen, seine Lügen, seine Beleidigungen, seine Unfähigkeit für das Präsidentenamt, ja sogar die Spaltung des Landes und sein Hinwirken auf ein autoritäres System. Mit einer einzigen Lüge, hat ein deutscher Politiker schwer um seinen Posten zu kämpfen. Es muss nicht mal eine Lüge sein, allein die falsche Wortwahl kann ihm hier zum Verhängnis werden.
Auf der anderen Seite ist es nicht traurig, dass die andere Hälfte der Amerikaner oder sagen wir besser, die Demokratische Partei, nur einen schwachen Kandidaten wie Biden zur Wahl stellen? Viele wählen ihn nur um Trump abzuwählen. Die Demokraten hatten schon mit Hillary eine unglückliche Hand für die Präsidentenwahl. Und diesmal stehen mit Biden die Chancen auch nicht zum Besten.
In ein paar Tagen am 3. November können die Amerikaner wählen – zwischen Pest und Cholera in Bezug auf die Auswirkungen.
Trump - was wenn er wieder gewählt wird ?
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lehencountry
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Ralf Kiefer
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Re: Trump - was wenn er wieder gewählt wird ?
Hallo!
Ich verlinke bei diesem Thema einfach mal kurz zu Fefe:
https://blog.fefe.de/?ts=a16aecee
https://blog.fefe.de/?ts=a16b9151
Darüberhinaus: es geht um die USA. Die sind weit weg. Die interessieren eigentlich(!) niemand besonders außer die Transatlantiker. Und somit unsere üblichen Medien. Viel wichtiger für uns sind unsere Nachbarn hier in Europa. Die, die wirklich wichtig sind wie z.B. Frankreich, Schweiz oder Niederlande. Oder auch die Failed States der EU, also der Süden und der Osten zzgl. Irland, weil die unser Steuergeld bekommen bzw. auf unsere Kosten leben. Wieviel Berichterstattung und Aufmerksamkeit gibt es für die Regime in Madrid, Athen, Sophia oder Bukarest? Das wäre wichtiger zu beobachten.
Gruß, Ralf
Ich verlinke bei diesem Thema einfach mal kurz zu Fefe:
https://blog.fefe.de/?ts=a16aecee
https://blog.fefe.de/?ts=a16b9151
Darüberhinaus: es geht um die USA. Die sind weit weg. Die interessieren eigentlich(!) niemand besonders außer die Transatlantiker. Und somit unsere üblichen Medien. Viel wichtiger für uns sind unsere Nachbarn hier in Europa. Die, die wirklich wichtig sind wie z.B. Frankreich, Schweiz oder Niederlande. Oder auch die Failed States der EU, also der Süden und der Osten zzgl. Irland, weil die unser Steuergeld bekommen bzw. auf unsere Kosten leben. Wieviel Berichterstattung und Aufmerksamkeit gibt es für die Regime in Madrid, Athen, Sophia oder Bukarest? Das wäre wichtiger zu beobachten.
Gruß, Ralf
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Ralf Kiefer
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Re: Trump - was wenn er wieder gewählt wird ?
Noch eine Sichtweise zu den US-Wählern, die nicht gerade den deutschen Mainstream-Medien entspricht:
https://heise.de/-4944437
"Was für Trump spricht"
Gruß, Ralf
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"Was für Trump spricht"
Gruß, Ralf
Re: Trump - was wenn er wieder gewählt wird ?
Letztlich ist es absolut Wurst, wer die Wahl dort gewinnt. Pest oder Cholera ....
Die USA werden die Welt weiter mit Krieg, Terror und Erpressung überziehen. Alles im Namen von Frieden, Menschrechten und Demokratie ...
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lehencountry
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Re: Trump - was wenn er wieder gewählt wird ?
Die Wahl ist gelaufen und Trump hat verloren, zumindest offiziell und nach den Gesetzen eines demokratischen Staates. Aber er hatte ja schon Monate vorher gesagt, wenn er verliert, ist es Betrug. In Staaten wo Biden aufholte, verlangte Trump den Stop der Auszählung. Dort wo er sich noch eine Wende versprach (Arizona) lies er seine Fans "Count every Vote" vor den Wahllokalen skandieren. Bei der nächsten Wahl würde er verlangen, dass nur 1 Kandidat auf der Liste steht.
Nachdem Biden als Sieger feststand, war es zunächst ruhig in der republikanischen Ecke. Nur Mitt Romney und zwei oder drei weitere Republikaner gestanden den Sieg von Biden ein. Der Rest hatte buchstäblich Angst vor der Rache Trumps und natürlich um ihre Posten.
Sein Sohn Donald jr. dagegen rief zum totalen Krieg auf. Was meint er eigentlich damit? Wie weit wollen sie gehen? Mit 70 Mill. Wählern auf der Seite, traut sich der Trump Clan ansch. alles zu. Auch einen Putsch?
Das Supreme Court hat er bereits auf seiner Seite. Das er kurz vor dem Regierungswechsel noch den nicht so loyalen Verteidigungs-Minister plus einige weitere hochrangige Mitarbeiter entließ, ist sehr bedenklich. Vielleicht will er im Falle kommender Unruhen diesmal das Militär auf seiner Seite haben. Die Chefs der Geheimdienste stehen angeblich auch auf dem Prüfstand.
Trump hat keine Skrupel die Demokratie abzubauen. Seine Sympathie zu autoritären Staaten ist bekannt.
Wir sollten nicht seinen Spruch vergessen, ich glaube im ersten Regierungsjahr - "Wenn ich draussen jemand erschieße, werde ich keinen Anhänger verlieren", oder "ich bin Präsident, ich darf alles".
Nichts dergleichen macht seinen Anhängern Angst.
Eine staatliche Krankenversicherung dagegen wie es Europäer kenne, ist purer Kommunismus.
Ich würde gerne die Trump-Anhänger fragen, ob ihr nördlicher Nachbar Kanada auch ein kommunistischer Staat ist. Auch kein Widerspruch, wenn Trumps bester Freund Putin, für ihn glaubwürdiger ist als die US-Geheimdienste. Warum haben die Trump-Anhänger Angst vor der Krankenversicherung, aber nicht vor einer Diktatur? In Deutschland haben sie das Nazi-Regime besiegt, in den USA dürfen Nazi-Anhänger öffentlich auftreten.
Trump ist gefährlicher als viele glauben. Das Rennen scheint noch nicht ganz vorbei. Angeblich könnte er mit Biegen und Brechen ...
na ja, wir werden sehen.
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Ralf Kiefer
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