Uranförderung in Afrika | Der gelbe Fluch

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Birgitt
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Uranförderung in Afrika | Der gelbe Fluch

Beitrag von Birgitt »

In Äthiopien ist in den Provinzen Bale sowie in Oromia zum ersten Mal Uran entdeckt worden. Geologen des Ministry of Mines überprüfen die Funde derzeit. Das prospektierende Unternehmen hat vom zuständigen Ministerium inzwischen die für ein Jahr gültige Erlaubnis erhalten, die Explorationsarbeiten auf einem 900 km² großen Areal für 12 Monate voranzutreiben.

Uran in Äthiopien entdeckt
19.06.2006 - Africa live

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Birgitt
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Suche nach Uran in Afrika wird zum großen Geschäft

Beitrag von Birgitt »

Die vielzitierte Renaissance der Atomenergie hat den den Blick von Investoren in eine Gegend gelenkt, die im globalisierten Wirtschaftsgeflecht ansonsten eher im Abseits liegt: das südliche Afrika. Hier, vor allem in der riesigen Karoo-Senke, werden noch große Uran-Vorkommen vermutet, und internationale Minengesellschaft wittern das große Geschäft. Immerhin hat sich der Preis für Uran seit dem Jahr 2000 fast verzehnfacht. «Es handelt sich um den größten Schub für die Uran-Förderung seit Ende der siebziger Jahre» ...

Die Suche nach Uran in Afrika wird zum großen Geschäft
20.01.2008 - pr-inside

Gruß
Birgitt
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Katastrophe durch Uran-Bergbau - Ein Tuareg berichtet

Beitrag von Birgitt »

Katastrophe durch Uran-Bergbau:
Ein Tuareg berichtet aus Niger


25.01.2008 - DE - Weisweil/Rhein, Bürgersaal im Rathaus
27.01.2008 - DE - Gronau, Gaststätte Concordia, Eper Straße 13 (Rathausnähe)

Almoustapha Alhacen, Angehöriger des Tuareg-Volkes und Vorsitzender der Umweltorganisation „Aghir in Man“ aus Niger berichtet über den katastrophalen Uranbergbau im Niger. Der Vortrag erfolgt in französisch und wird in deutsche Sprache übersetzt.

Gruß
Birgitt
Alexander
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Raubzug in Afrika

Beitrag von Alexander »

Der Uranbergbau bedroht Lebensgrundlagen der Ureinwohner in Namibia, Malawi und Tansania. Experten befürchten Trinkwassermangel ...

Junge Welt: Raubzug in Afrika

Grüsse
Alexander
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Horst
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Uranförderung in Afrika - Der gelbe Fluch

Beitrag von Horst »

Der gelbe Fluch (Arlit, Niger)
Spiegel Online vom 2.04.2010

Seit 40 Jahren schürft Frankreichs Staatskonzern Areva in Niger, einem der ärmsten Länder der Erde, Uran für Europas Atomstrom - ein schmutziges Geschäft. Arbeiter sterben, Wasser und Staub sind verseucht. Der Kampf um den Brennstoff schürt zudem Aufstände gegen die Regierung.

Der ganze Artikel in besser lesbarer Druckansicht

Fotostrecke zum Artikel mit 11 Bildern

Und noch ein Interview der Spiegel-Autorin mit Rianne Teule von Greenpeace:

"Die Gesundheit von 80.000 Menschen ist bedroht"

Fotostrecke mit weiteren 6 Bildern

Grüße,
Horst
schu achbar ?

Re: Uranförderung in Afrika | Der gelbe Fluch

Beitrag von schu achbar ? »

In Arlit hab ich auch immer kräftig durchgeatmet, damit alles geflutet wird.
Aber mal im Ernst: Die Sache ist wirklich eine Sauerei.
Allerdings wären ein paar Zahlen v. Greenpeace Messgeräten sinnvoll, um das mal mit anderen Uranminen u. der Umgebung vergleichen zu können.
Wenn man nicht gleich alles in Frage stellt, wie könnte man den Abraum sichern ?
Doch eigentlich nur wieder die Stollen damit verfüllen.
Aber wer macht so einen Aufwand ?

Dann doch alles stoppen ??
Birgitt
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Niger | Menschen verhungern trotz großer Uranreserven

Beitrag von Birgitt »

The kidnapping of five French nationals in Niger who were working on uranium production has thrown the spotlight on the West African state's mineral wealth. According to the UN, Niger is the poorest nation on earth in development terms. The fact that its people are going hungry despite having the world's second biggest reserves of uranium has fuelled growing resentment. Zeinab Badawi reports from Niger ...

People starve in Niger despite having large uranium reserves
17.09.2010 - BBC mit Video

Gruß
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Kuno
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Re: Uranförderung in Afrika | Der gelbe Fluch

Beitrag von Kuno »

Uranabbau; Fluch oder nicht. Die Bevoelkerung waechst schnell und der Staat braucht Geld...

...die Entwicklung des Landes (auf Wikipedia) ist zwar recht optimistisch dargestellt, ich bin mir aber nicht sicher, ob dies auch wirklich den Tatsachen entspricht.
Birgitt
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Franzosen in Niger verschleppt - Entführung löst Uran-Krise aus

Beitrag von Birgitt »

Die Entführung der Areva-Mitarbeiter rührt an den Nerv der französischen Atomindustrie. Ein Drittel der französischen Atomkraftwerke wird mit Brennstoff aus Niger versorgt ...

Franzosen in Niger verschleppt: Entführung löst Uran-Krise aus
20.09.2010 - Frankfurter Rundschau

Gruß
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Al-Qaida und der Uran-Boom in Afrika

Beitrag von Alexander »

Frankreich jagt Al-Qaida-Mitglieder, die Arbeiter einer ihrer Uran-Minen in Niger entführten

Seit einer Woche bombardiert die mauretanische Luftwaffe in Mali Stellungen von Al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQIM). Auch Bodentruppen sollen immer wieder in schwere Kämpfe mit den Islamisten verwickelt sein. Hauptsächlich in der Gegend um die Stadt Timbuktu. Bisher sollen 12 AQIM-Mitglieder und 15 mauretanischen Soldaten getötet worden sein ...

heise: Al-Qaida und der Uran-Boom in Afrika

Im Norden Nigers werden die womöglich größten Uranvorkommen der Welt vermutet. Uran, das Frankreich dringend braucht, um den Bedarf seiner Atomindustrie zu decken. Dort sind nun Mitarbeiter des staatlichen französischen Konzerns AREVA entführt worden. Frankreich bangt nun um seine nationalen Interessen ...

dradio: Frankreich sieht nationale Interessen in Niger gefährdet

Grüsse
Alexander
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Zentralafrika | Durch Uranbergbau aus der Armut?

Beitrag von Birgitt »

Zentralafrika gehört zu den mineralienreichsten Ländern der Welt: Es gibt Uran, Gold, Diamanten. Doch die Bodenschätze werden bislang kaum gefördert. Ein französischer Konzern will das ändern und massiv Uran abbauen. Ob das extrem arme Land davon profitieren wird, ist aber mehr als fraglich ...

Massive Förderung in Zentralafrika geplant: Durch Uranbergbau aus der Armut?
25.09.2010 - tagesschau

Gruß
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kuwenholt
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Re: Uranförderung in Afrika | Der gelbe Fluch

Beitrag von kuwenholt »

Gestern gabs um 19.15 ein DLF- Feature über den Uranabbau in Niger und die Folgen für die Bevölkerung. Sehr guter Bericht, DLF halt, ist schon der Hammer was da abgeht.
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Uranabbau im Niger

Beitrag von Birgitt »

Niger has announced it will renew uranium exploration permits which expired largely unexploited during a period of unrest and begin an overhaul of its mining code to boost the sector's productivity. The top uranium supplier to France's nuclear industry has attracted billions of dollars in investments but development has slowed in recent years due to political instability, simmering rebellion, and an uptick in al Qaeda-linked kidnappings in the lawless Sahel part of West Africa ...

Niger renews mining permits, plans code review
27.10.2010 - Reuters

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Birgitt
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Frankreichs atomare Interessen und die politische Instabilität in Niger

Beitrag von Birgitt »

Frankreich, das auf die Kernkraft setzt, bezieht 40 Prozent seines Urans aus Niger. Den staatlichen französischen Nuklearkonzern AREVA stört offensichtlich weder die angespannte Gesamtsituation in dem Sahelstaat noch die Tatsache, dass unzählige Minenarbeiter reihenweise erkranken ...

Im Namen des Profits: Frankreichs atomare Interessen und die politische Instabilität in Niger
04.11.2010 - Deutschlandradio

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Birgitt
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Die Tuareg im Uranbergbau im Niger

Beitrag von Birgitt »

Niger gilt Angaben der UN zufolge als ärmstes Land der Welt. Arbeit ist knapp. Arlit, eine Siedlung im Norden des Landes, lebt vom Uranbergbau. Der Ort zieht Menschen aus allen Teilen des Landes an, weil er Arbeit und damit Hoffnung auf ein besseres Leben verspricht. Trotz möglicher Gefahren für ihre Gesundheit ...

Staub und Musik im Blut: Die Tuareg im Uranbergbau im Niger
11.11.2010 - Deutschlandradio

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