Hallo Christoph,
zunächst einmal herzlich willkommen bei uns an Bord!
Grundsätzlich wird in Kolumbien recht wenig englisch gesprochen. Man findet aber, insbesondere in den touristisch geprägten Gebieten, immer auch Leute, die englisch können. Am Amazonas ist das nicht anders. In den kleinen Dörfern spricht niemand mehr englisch, aber in Leticia und auch in Puerto Narino gibt es immer jemanden, der Englisch kann. In den Lodges am Amazonas ebenfalls. Wir haben ja in San Martin bei Heike gewohnt. Die Ticuna-Indios dort sprechen Tcuna, und auch spanisch (langsam und deutlich, was es für uns sehr einfach macht). Heike z.B. spricht darüber hinaus auch englisch und natürlich niederländisch. Sie hilft gerne.
Mit zwei VHS-Kursen und einem Crash-Kurs in Medellin kommt ihr schon sehr weit. Die Menschen in Kolumbien sind immer bemüht, langsam zu sprechen und einem zu helfen. Mit Händen und Füßen geht schon sehr viel. Ladet euch eine offline-App "deutsch-spanisch" für den Notfall runter. Und legt vielleicht vorher noch ein langes Wochenende in Barcelona oder Madrid zum üben ein
Ich habe festgestellt, dass "learning by doing" der beste Weg ist. Habt Mut zur Lücke! Ich kann einigermaßen italienisch und hatte kurz vor meiner
Kuba-Tour einen Wochenend-Crash-Kurs "Spanisch" bei der VHS absolviert. Die Kombination hat mich in Kuba schon gerettet, und in Kolumbien konnte ich mein rudimentäres spanisch dann nochmals etwas aufpolieren. Für die Insekten am Amazonas hat es (meist) gereicht
Kolumbien ist ein tolles Land. Es wird euch gefallen!
Viele Grüße
Birgitt