wir entscheiden uns für die Casa Humberto, Sr. Humberto Almeida Sánchez (Betico), Ave. Camilo Cienfuegos # 76, Pilón/Granma, Telefon 594384 oder 59211561, mobil 53 211561 - Preis Zimmer/Nacht 25 CUC (rd. 23 €)
Wir haben ein winziges Zimmer mit eigenem Bad. Fenster besitzt unsere Bude keine, dafür aber einen großen Kühlschrank
Nachdem wir Humberto kennengelernt haben - er ist der Metzgermeister in dem kleinen Ort, kocht fantastisch und entsprechend gut ist sein Essen
Pilón ist so gut wie autofrei. Die Menschen hier gehen zu Fuß, fahren mit dem Bus oder dem Pferdefuhrwerk
Die wohlhabenderen besitzen ein Fahrrad, vorzugsweise ein Mountain Bike mit schönen fetten Reifen. Da Fahrradreifen als Ersatzteil in Kuba so gut wie nicht erhältlich sind, dient das chice Rad mehr der Dekoration. Besonders für die Mädels. Wer etwas auf sich hält stöckelt mit Highheels durch den Ort und schiebt als Statussymbol sein glänzendes Bike neben sich her
Ein junger Kerl fällt aus dem Rahmen im Dorf, wir sehen ihn wieder und wieder. Denn er dreht genüsslich und stolz seine Runden mit seinem rot-grauen Schlitten
Wer einen LKW oder einen Bus fahren darf, pflegt ihn liebevoll und posiert auch gerne davor
Manch Gefährt hat schon bessere Tage gesehen ...
... genau wie die Zuckerfabrik. Nur noch Ruinen und der Schornstein erinnern an die einstige Blüte
Den Bereich der stillgelegten Fabrik haben sich die Pflanzen zurückerobert
Gleich hinter der Zuckerfabrik liegen die Boote der Fischer in einer Bucht
Nicht alle Fischer fahren mit dem Boot raus, einige nutzen die verrosteten Stahlträger als Angelplatz
Haben genug Fische angebissen, gehts zurück an Land
An was er wohl gerade denkt ?
Die Sonne steht schon tief am Horizont ...
... und die Pferdetaxis verwaist am Straßenrand
Wir beenden den Tag mit einem Cacique, stellen fest, dass Cacique genauso gruslig schmeckt wie Mayabe




