...so fahren wir eben nach Irgendwo
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- Wolfgang131
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...so fahren wir eben nach Irgendwo
Kaum habe ich von Namibia nach Bremerhafen zurück verschifft, habe ich es auch schon bereut. Man sollte eben keine langfristigen Zusagen machen.
So nehme ich meine XT und fahre auf kleinen Straßen in Schräglage durchs gelbe Spanien.
Auch in Frankreich war es schön.
sieht man von den nachträglichen Briefen der Gendamerie ab.
Dan stellt sich die Frage, was wir im Winter machen?
Wieder nach Südamerika?
Oder in meine geliebte Sahara?
Oder gleich wieder zu den Tieren ins südl. Afrika?
Inge will Tiere sehen, also wollen wir nach Südafrika verschiffen. Leider finden wir keinen Containerpartner, so daß wir eben ohne Ziel und ohne Plan nach Irgendwo fahren.
Am Abfahrtstag leidet Inge an einem bekannten Virus, in Frankreich ist Tankstellenstreik und am Auto leckt ein Ölschlauch.....
Nach 12 Tagen ist Inge fit und hat in meinem Haus das letzte Staubkörnchen gefunden....
So nehme ich meine XT und fahre auf kleinen Straßen in Schräglage durchs gelbe Spanien.
Auch in Frankreich war es schön.
sieht man von den nachträglichen Briefen der Gendamerie ab.
Dan stellt sich die Frage, was wir im Winter machen?
Wieder nach Südamerika?
Oder in meine geliebte Sahara?
Oder gleich wieder zu den Tieren ins südl. Afrika?
Inge will Tiere sehen, also wollen wir nach Südafrika verschiffen. Leider finden wir keinen Containerpartner, so daß wir eben ohne Ziel und ohne Plan nach Irgendwo fahren.
Am Abfahrtstag leidet Inge an einem bekannten Virus, in Frankreich ist Tankstellenstreik und am Auto leckt ein Ölschlauch.....
Nach 12 Tagen ist Inge fit und hat in meinem Haus das letzte Staubkörnchen gefunden....
Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Ich bin gespannt darauf, wohin die Reise führt!
Und wir Leser & stillen Mitleser - hoffen natürlich darauf, ab und an einen Einblick zu erhaschen!
Euch einen guten Start, nach dem holperchen am Anfang
Surfy
Und wir Leser & stillen Mitleser - hoffen natürlich darauf, ab und an einen Einblick zu erhaschen!
Euch einen guten Start, nach dem holperchen am Anfang
Surfy
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Da keiner von uns eine Idee hat wie wir durch Frankreich kommen, ziehen wir eine Linie von Frankfurt nach Lourdes. An dieser fahren wir möglichst entlang.
Auf kleinen Straßen finden wir immer schöne Schlafplätze.
In Lourdes hat Inge Geburtstag. Im einzig offenen Resto sind am Buffet einige "Härtefälle". Wir lästern und lachen....
Weiter auf kleinsten Wegen Ri. Westen. Immer wieder finden wir tolle Rast und Schlafplätze.
In Spanien fahren wir auch "Luftlinie". Wir kommen durch herrliche gelbe Landschaften.
Toledo ist eine tolle Stadt. Kultur, Cafés, Restlos...wir machen vom allem Gebrauch.
Ein "Drahtseilakt" darf auch nicht fehlen.
Über Guadalupe z. T. auf Holperstrassen.
Auf kleinen Straßen finden wir immer schöne Schlafplätze.
In Lourdes hat Inge Geburtstag. Im einzig offenen Resto sind am Buffet einige "Härtefälle". Wir lästern und lachen....
Weiter auf kleinsten Wegen Ri. Westen. Immer wieder finden wir tolle Rast und Schlafplätze.
In Spanien fahren wir auch "Luftlinie". Wir kommen durch herrliche gelbe Landschaften.
Toledo ist eine tolle Stadt. Kultur, Cafés, Restlos...wir machen vom allem Gebrauch.
Ein "Drahtseilakt" darf auch nicht fehlen.
Über Guadalupe z. T. auf Holperstrassen.
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Weiter durch das herbstliche Spanien
Auch Cordoba ist eine tolle Stadt mit kleinen Gassen und viel Kultur.
Ebenso wie Ronda.
Schöm durch die Berge nach Algeciras. Bei Carlos ein Ticket nach Tanger Med für 330€. Der Bulli ist jetzt ein grosses Wohnmobil....
Einen guten Schlafplatz am Hafen.
Inge will noch nach Gibraltar zu den Affen.
Morgen geht's nach Marokko.
Auch Cordoba ist eine tolle Stadt mit kleinen Gassen und viel Kultur.
Ebenso wie Ronda.
Schöm durch die Berge nach Algeciras. Bei Carlos ein Ticket nach Tanger Med für 330€. Der Bulli ist jetzt ein grosses Wohnmobil....
Einen guten Schlafplatz am Hafen.
Inge will noch nach Gibraltar zu den Affen.
Morgen geht's nach Marokko.
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Schon auf der Fähre lernen wir etwas von der afrikanischen Toilettenkultur.
Marokko empfängt uns mit Regen und Wind, dafür ist der Zoll schnell erledigt. Polizei war auf dem Schiff.
Chefschauen ist eine tolle Stadt mit blauen Gassen zum Bummeln.
Am ersten sonnigen Tag wandere ich von Chefchauen hoch bis zu den Zederwäldern. 8,5 km, 1.200 Höhenmeter.
Am nächsten Tag queren wir das Rif auf kleinen Pisten. Diese sind sehr steil und holprig. Auch die OSM Karten versagen, da man nicht sehen kann, welche Pisten in Eselspfade übergehen.
Niemand spricht französisch oder spanisch.
Pro Tag im Rif sind wir 30 km gekommen.
An der Küste finden wir einen tollen Platz bis uns nachts die Polizei vertreibt. Am beleuchteten Strand mit Bewachung verbringen wir die Nacht.
Uns zieht es wieder in die Berge zu den Wäldern.
So ganz nach der Reihe ist es nicht...ich und Handy...
Marokko empfängt uns mit Regen und Wind, dafür ist der Zoll schnell erledigt. Polizei war auf dem Schiff.
Chefschauen ist eine tolle Stadt mit blauen Gassen zum Bummeln.
Am ersten sonnigen Tag wandere ich von Chefchauen hoch bis zu den Zederwäldern. 8,5 km, 1.200 Höhenmeter.
Am nächsten Tag queren wir das Rif auf kleinen Pisten. Diese sind sehr steil und holprig. Auch die OSM Karten versagen, da man nicht sehen kann, welche Pisten in Eselspfade übergehen.
Niemand spricht französisch oder spanisch.
Pro Tag im Rif sind wir 30 km gekommen.
An der Küste finden wir einen tollen Platz bis uns nachts die Polizei vertreibt. Am beleuchteten Strand mit Bewachung verbringen wir die Nacht.
Uns zieht es wieder in die Berge zu den Wäldern.
So ganz nach der Reihe ist es nicht...ich und Handy...
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Die Piste führt uns nach Süden durch ein herbstliches Tal.
Vorbei an kleinen Dörfern.
Taza hat einen untouristischen Souk.
Wir erforschen die Korkeichenwälder. In der OSM Karte sind alle Pisten eingezeichnet. Ob sie dann befahrbar sind ist eine andere Sache.
Auf kleinen Straßen südwärts.
Die Polizei ist um unsere Sicherheit bemüht, weil es hier gefährlich ist. Sie haben Angst wir könnten wild und ohne Schutz nächtigen.
Oberhalb der Zedern finden wir einen Platz in 2.000 m Höhe.
Es ist lausig kalt, wir wollen in den Süden.
Am Tizi bou Zabel bin ich fassungslos.
Wo früher ein Zedernwald war, ist jetzt Steinwüste.
Ich denke an das Buch "Vor dem Menschen stirbt der Wald".
Wenigstens sind in Marokko weder Corona noch die 0,04% CO2 in der Luft ein Problem.
Aber der Wassermangel ist dramatisch.
Noch ein letzter Schlafplatz bei Büschen
Dann geht es auf Umwegen in die Wüste. An manchen Abzweigen werfen wir eine Münze.
Wir landen im Tourizetrum Merzouga
Vorbei an kleinen Dörfern.
Taza hat einen untouristischen Souk.
Wir erforschen die Korkeichenwälder. In der OSM Karte sind alle Pisten eingezeichnet. Ob sie dann befahrbar sind ist eine andere Sache.
Auf kleinen Straßen südwärts.
Die Polizei ist um unsere Sicherheit bemüht, weil es hier gefährlich ist. Sie haben Angst wir könnten wild und ohne Schutz nächtigen.
Oberhalb der Zedern finden wir einen Platz in 2.000 m Höhe.
Es ist lausig kalt, wir wollen in den Süden.
Am Tizi bou Zabel bin ich fassungslos.
Wo früher ein Zedernwald war, ist jetzt Steinwüste.
Ich denke an das Buch "Vor dem Menschen stirbt der Wald".
Wenigstens sind in Marokko weder Corona noch die 0,04% CO2 in der Luft ein Problem.
Aber der Wassermangel ist dramatisch.
Noch ein letzter Schlafplatz bei Büschen
Dann geht es auf Umwegen in die Wüste. An manchen Abzweigen werfen wir eine Münze.
Wir landen im Tourizetrum Merzouga
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Von den Dünen hat man einen schönen Blick.
Wir wollen den Weg umrunden. Leider sind nur "Raser"unterwegs. So fahren wir einige Kilometer südlich. Wenn eine Düne den Weg versperrt machen wir Pause.
Durch Zufall kommen wir doch auf die Ostroute. Am Dünenrand steht ein Tourizelt am anderen, auf festem Grund viele Nomadenzelte mit bettelden Kindern.
Wir verzetteln uns im Spurengewirr. Ausgerechnet jetzt leuchtet die rote Batterie Kontrollleuchte. ....
In Merzuga werden die Kohlen gewechselt und alles ist ok.
Ich ärgere mich, weil ich vor der Abfahrt nicht nachgeschaut habe, Inge meint ich soll doch froh sein, welche dabei zu haben. So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein.
Bei der Suche nach einem Campingplatz sehen wir einen guten Platz.
Wir queren denJebel Ougnat fahren dann bis Tinejdad und queren ihn auf schöner Bergpiste noch Mal.
Weiter durch afrikanische Landschaft.
Es gibt durch unkontrollierte Grundwasserentnahme viele abgestorbene Palmenhaine.
Wenn der letzte Tropfen verbraucht ist, ergeht es den Menschen wie den Palmen.
Wir wollen durch den Nebel Sarhro und entscheiden uns für den Tizi Tazzarine. Leider ist er inzwischen geteert.
Die Todraschucht ist ohne Touristen, oben ist ein Staudamm fast fertig.
Die Verbindung zur Dadesschlucht ist teilweise im Ausbau und gut zu fahren.
Im Dadestal biegen wir Ri. Westen und wollen an der Südflanke des M Goun fahren. Die OSM Karte führt uns ins Irgendwo. Keine Ahnung wo wir sind. Einheimische sagen uns, dass wir nach Agarzagga müssen. Das ist auf meiner Karte eingezeichnet. Schließlich sehen wir unten im Tal einen Ort. Zunächst ist die Piste gut, führt dann aber an einem Schotterhang entlang. Die Kehren sind so eng, dass es Plattformen zum Drehen gibt. Diese sind aber nur 10 m lang.
Der Schotter gibt keinen Halt und bei vollem Lenkeinschlag rutschen die Vorderräder Ri. Hang. Wir sind froh als wir unten sind.
Wir wollen den Weg umrunden. Leider sind nur "Raser"unterwegs. So fahren wir einige Kilometer südlich. Wenn eine Düne den Weg versperrt machen wir Pause.
Durch Zufall kommen wir doch auf die Ostroute. Am Dünenrand steht ein Tourizelt am anderen, auf festem Grund viele Nomadenzelte mit bettelden Kindern.
Wir verzetteln uns im Spurengewirr. Ausgerechnet jetzt leuchtet die rote Batterie Kontrollleuchte. ....
In Merzuga werden die Kohlen gewechselt und alles ist ok.
Ich ärgere mich, weil ich vor der Abfahrt nicht nachgeschaut habe, Inge meint ich soll doch froh sein, welche dabei zu haben. So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein.
Bei der Suche nach einem Campingplatz sehen wir einen guten Platz.
Wir queren denJebel Ougnat fahren dann bis Tinejdad und queren ihn auf schöner Bergpiste noch Mal.
Weiter durch afrikanische Landschaft.
Es gibt durch unkontrollierte Grundwasserentnahme viele abgestorbene Palmenhaine.
Wenn der letzte Tropfen verbraucht ist, ergeht es den Menschen wie den Palmen.
Wir wollen durch den Nebel Sarhro und entscheiden uns für den Tizi Tazzarine. Leider ist er inzwischen geteert.
Die Todraschucht ist ohne Touristen, oben ist ein Staudamm fast fertig.
Die Verbindung zur Dadesschlucht ist teilweise im Ausbau und gut zu fahren.
Im Dadestal biegen wir Ri. Westen und wollen an der Südflanke des M Goun fahren. Die OSM Karte führt uns ins Irgendwo. Keine Ahnung wo wir sind. Einheimische sagen uns, dass wir nach Agarzagga müssen. Das ist auf meiner Karte eingezeichnet. Schließlich sehen wir unten im Tal einen Ort. Zunächst ist die Piste gut, führt dann aber an einem Schotterhang entlang. Die Kehren sind so eng, dass es Plattformen zum Drehen gibt. Diese sind aber nur 10 m lang.
Der Schotter gibt keinen Halt und bei vollem Lenkeinschlag rutschen die Vorderräder Ri. Hang. Wir sind froh als wir unten sind.
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Noch eine Flussdurchfahrt und nach 12 km auf schmaler aber guten Piste erreichen wir die Teerstraße, die bis Ait Toumeet geht.
In Ait Youb erkundigen wir uns nach dem weiteren Pistenverlauf nach Aguerd.
Endlich ein kompetenter Mann, der gut Englisch spricht und die Gegend perfekt kennt.
Inge kämpft derweil mit unerzogenen Kindern.
Bald stellen wir fest, daß die Kompetenz nur bis zum nächsten Dorf reicht. Die OSM Karte zeigt nur Mist an, aber auf Maps.me Fahrrad ist die Gandinipiste (Gandini=Pistenführer) gut eingezeichnet..
Die Piste ist holprig und von Wadis durchzogen.
Kurz vor Amguerd ist die Piste weich mit roter Erde.
Zunächst sind wir froh, aber bald tönt es von der Beifahrerseite: "Oh nein....". Ich sage noch, daß dies ein Eselspfad ist....aber genau da müssen wir hinunter.
Die weiche Erde wird bei Regen weggeschwemmt und die Piste immer schmaler. Besonders schlimm sind die Kurven. Das Kurveninnere Hinterrad findet kaum noch Hält. Jede Kurve ist eine Mutprobe.
Wir sind heilfroh als wir unten sind.
Jetzt weiß ich auch was Gandini unter einer spektakulären Abfahrt versteht.
Wir wollen nur noch auf die Teerstraße.
Nach ein paar Tagen Erholung fahren wir die 307 nach Demnate. Die Straße ist im Ausbau, die schwierigsten Passagen breit geteert.
In Marrakesch haben wir Besuch. Der Campingplatz Relais bietet auch Zimmer.
In Ait Youb erkundigen wir uns nach dem weiteren Pistenverlauf nach Aguerd.
Endlich ein kompetenter Mann, der gut Englisch spricht und die Gegend perfekt kennt.
Inge kämpft derweil mit unerzogenen Kindern.
Bald stellen wir fest, daß die Kompetenz nur bis zum nächsten Dorf reicht. Die OSM Karte zeigt nur Mist an, aber auf Maps.me Fahrrad ist die Gandinipiste (Gandini=Pistenführer) gut eingezeichnet..
Die Piste ist holprig und von Wadis durchzogen.
Kurz vor Amguerd ist die Piste weich mit roter Erde.
Zunächst sind wir froh, aber bald tönt es von der Beifahrerseite: "Oh nein....". Ich sage noch, daß dies ein Eselspfad ist....aber genau da müssen wir hinunter.
Die weiche Erde wird bei Regen weggeschwemmt und die Piste immer schmaler. Besonders schlimm sind die Kurven. Das Kurveninnere Hinterrad findet kaum noch Hält. Jede Kurve ist eine Mutprobe.
Wir sind heilfroh als wir unten sind.
Jetzt weiß ich auch was Gandini unter einer spektakulären Abfahrt versteht.
Wir wollen nur noch auf die Teerstraße.
Nach ein paar Tagen Erholung fahren wir die 307 nach Demnate. Die Straße ist im Ausbau, die schwierigsten Passagen breit geteert.
In Marrakesch haben wir Besuch. Der Campingplatz Relais bietet auch Zimmer.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Wir bekommen Besuch und sind jetzt normale Touristen.
In den Souks von Marrakesch sind alle freundlich ohne Anmache.
Wir nächtigen jetzt in Hotels.
Bin ich froh wieder in der Natur zu sein!
Es ist nachts eiskalt (5°) und wir wollen zur Küsten.
Unterwegs fahren wir an einigen schönen Plätzen vorbei, die ich kenne.
Ich kenne von vorherigen Reisen viele.
Bald erreichen wir die Westsahara.
In den Souks von Marrakesch sind alle freundlich ohne Anmache.
Wir nächtigen jetzt in Hotels.
Bin ich froh wieder in der Natur zu sein!
Es ist nachts eiskalt (5°) und wir wollen zur Küsten.
Unterwegs fahren wir an einigen schönen Plätzen vorbei, die ich kenne.
Ich kenne von vorherigen Reisen viele.
Bald erreichen wir die Westsahara.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Tiglite war früher ein schlimmer Ort mit Kindern, die mit Steinen geworfen haben. Jetzt gibt es eine Ortsumfahrung und alles ist ruhig
Wir fahren zum Dades, wo es auch einige Gueltas gibt.
Wir übernachten im Dades.
Wir fahren auf die Südseite und folgen einer neuen Trasse.
Mit unglaublichem Aufwand wurden Bergeinschnitte gemacht, wo kaum ein Auto fährt.
Wir kommen an der Piste heraus, die von Assa nach M Sied führt. Die Landschaft ist schön.
Da es nachts kalt ist, wollen wir endlich in den Süden.
Noch bei einem fast leeren Guelta schlafen und weg.
Ein Platz am Meer unter Bewachung. Frei stehn in der Westsahara kann man abhaken.
Wir fahren zum Dades, wo es auch einige Gueltas gibt.
Wir übernachten im Dades.
Wir fahren auf die Südseite und folgen einer neuen Trasse.
Mit unglaublichem Aufwand wurden Bergeinschnitte gemacht, wo kaum ein Auto fährt.
Wir kommen an der Piste heraus, die von Assa nach M Sied führt. Die Landschaft ist schön.
Da es nachts kalt ist, wollen wir endlich in den Süden.
Noch bei einem fast leeren Guelta schlafen und weg.
Ein Platz am Meer unter Bewachung. Frei stehn in der Westsahara kann man abhaken.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Wir fahren nach Dakhla, dem Zentrum der Surfer. Die Halbinsel ist fast zugebaut, aber es gibt noch genug Plätze um frei zu stehen.
Ich checke das Auto und stelle fest, dass eine Achsmanschette angerissen ist. Dies ist eine Schwachstelle vom Bulli, da es keine Originalteile mehr gibt.
In Dakhla gibt es eine öffentliche DU, Kuchen und guten Fisch.
Wir fahren nach Mauretanien. Der Zoll in Marokko ist langwierig mit Röntgen, aber korrekt.
Schon hinter dem Schlagbaum lauern die Schlepper, die keiner braucht. Auch in Mauretanien sind die uniformierten Beamten ok. 55€ Visum, 10€ fürs Papier vom Auto ohne Quittung.
Corona ist kein Thema. Das AA schreibt also falsch.
Hinter dem Schlagbaum kann man wechseln und Versicherung abschließen für 26€/14 Tage.
Die Straße ist schlecht und wir suchen uns früh einen Schlafplatz.
Am nächsten Tag fahren wir nach Nouakchott an Meer. Terjit ist eine gute Adresse mit Restaurant.
Wir treffen andere Touristen, quatschen von der Ost und Westroute, von Rosso ....gehen baden und fühlen uns wohl.
Nach einigen Tagen brechen wir nach Atar auf.
Nach Regen ist die Wüste gut bewachsen.
Es gibt sogar fließendes Wasser.
Terjit ist eine schöne Oase
In Atar bin ich nicht zum ersten Mal. Aber soviel Dreck, Anmache gab es noch nie. Weil alle zum Auge Afrikas wollen, haben sie die Preise für Touristen verdoppelt. Wir fühlen uns nicht wohl und verzichten auf die 550 km Wellblech zum Auge.
Nachdem auch die Verladung auf den Zug scheitert, fahren wir eben zurück. Noch 2 Tage beim Holländer in Nouadibou.
Dann geht es zur Grenze. Kinder, die Steine werfen, verabschieden uns
Wir haben noch Geld übrig. Nach dem Wechsel behauptet mein Gegenüber es sei ein 200er Schein statt eines 1000ers dabei gewesen. Ein Polizist, der in der Nähe ist (aber nichts sehen konnte) kann alles bezeugen
Nach einigem Pallaver geht's zum Chef, der das strittige Geld bezahlt.
Der Rest der Grenze geht rasend schnell ohne Zahlung.
In MA wieder langwierig mit röntgen.
Wer in der Sahara im Sand buddelt, kann auch Bier finden.
Wir finden sogar das seltene Windhoek
Ich checke das Auto und stelle fest, dass eine Achsmanschette angerissen ist. Dies ist eine Schwachstelle vom Bulli, da es keine Originalteile mehr gibt.
In Dakhla gibt es eine öffentliche DU, Kuchen und guten Fisch.
Wir fahren nach Mauretanien. Der Zoll in Marokko ist langwierig mit Röntgen, aber korrekt.
Schon hinter dem Schlagbaum lauern die Schlepper, die keiner braucht. Auch in Mauretanien sind die uniformierten Beamten ok. 55€ Visum, 10€ fürs Papier vom Auto ohne Quittung.
Corona ist kein Thema. Das AA schreibt also falsch.
Hinter dem Schlagbaum kann man wechseln und Versicherung abschließen für 26€/14 Tage.
Die Straße ist schlecht und wir suchen uns früh einen Schlafplatz.
Am nächsten Tag fahren wir nach Nouakchott an Meer. Terjit ist eine gute Adresse mit Restaurant.
Wir treffen andere Touristen, quatschen von der Ost und Westroute, von Rosso ....gehen baden und fühlen uns wohl.
Nach einigen Tagen brechen wir nach Atar auf.
Nach Regen ist die Wüste gut bewachsen.
Es gibt sogar fließendes Wasser.
Terjit ist eine schöne Oase
In Atar bin ich nicht zum ersten Mal. Aber soviel Dreck, Anmache gab es noch nie. Weil alle zum Auge Afrikas wollen, haben sie die Preise für Touristen verdoppelt. Wir fühlen uns nicht wohl und verzichten auf die 550 km Wellblech zum Auge.
Nachdem auch die Verladung auf den Zug scheitert, fahren wir eben zurück. Noch 2 Tage beim Holländer in Nouadibou.
Dann geht es zur Grenze. Kinder, die Steine werfen, verabschieden uns
Wir haben noch Geld übrig. Nach dem Wechsel behauptet mein Gegenüber es sei ein 200er Schein statt eines 1000ers dabei gewesen. Ein Polizist, der in der Nähe ist (aber nichts sehen konnte) kann alles bezeugen
Nach einigem Pallaver geht's zum Chef, der das strittige Geld bezahlt.
Der Rest der Grenze geht rasend schnell ohne Zahlung.
In MA wieder langwierig mit röntgen.
Wer in der Sahara im Sand buddelt, kann auch Bier finden.
Wir finden sogar das seltene Windhoek
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Vor Dakhla leuchtet wieder die Batterie Kontrollleuchte. Das Kabel von den Kohlen ist abgerissen. Ich sollte keine gebrauchten Teile einbauen! Zum Glück hat der Besuch neue mitgebracht.
In Dakhla gehen wir auf den berühmten PK 25. Im privaten Bereich bezahlt man 3 € und hat Zugang zur DU und WC.
Allerdings gibt es kein Wasser.....
Die Quelle stinkt nach Schwefel....und die Leute duschen sich mit der stinkenden Brühe...einfach nur schrecklich.
Wir duschen am Markt, essen leckeren Fisch, Kuchen...und fühlen uns abseits wohl.
Wir fahren nach Norden zum einem Strand, wo man frei stehen kann.
Wir wollen am Camp Beduin bei den Belgien übernachten. Das Camp ist mutwillig zerstört. Wir bleiben trotzdem über Nacht.
Um 2h kommt die Polizei und will uns verscheuchen.
Inge zeigt dem Polizist die Uhr und sagt in barschem Ton, daß wir keinen Meter fahren. So schlafen wir weiter.
Kurz vor Sandsturm. Wir retten uns nach Naila, wo eigentlich campen verboten ist. Für 2€ ist es aber möglich.
In der Nacht schüttet es, alles ist überschwemmt und unsere Pistenträume versinken im Wasser.
Die Küstenstraße ist überwiegend Autobahn, so biegen wir nach Tantan die nächste Teerstraße ab.
Wir landen wieder im Kakteenhain.
Die Teerstraße endet.
Auf der Hauptstraße fahren wir nach Tafraout.
Anschließend ins Tal Ait Mansur.
In Dakhla gehen wir auf den berühmten PK 25. Im privaten Bereich bezahlt man 3 € und hat Zugang zur DU und WC.
Allerdings gibt es kein Wasser.....
Die Quelle stinkt nach Schwefel....und die Leute duschen sich mit der stinkenden Brühe...einfach nur schrecklich.
Wir duschen am Markt, essen leckeren Fisch, Kuchen...und fühlen uns abseits wohl.
Wir fahren nach Norden zum einem Strand, wo man frei stehen kann.
Wir wollen am Camp Beduin bei den Belgien übernachten. Das Camp ist mutwillig zerstört. Wir bleiben trotzdem über Nacht.
Um 2h kommt die Polizei und will uns verscheuchen.
Inge zeigt dem Polizist die Uhr und sagt in barschem Ton, daß wir keinen Meter fahren. So schlafen wir weiter.
Kurz vor Sandsturm. Wir retten uns nach Naila, wo eigentlich campen verboten ist. Für 2€ ist es aber möglich.
In der Nacht schüttet es, alles ist überschwemmt und unsere Pistenträume versinken im Wasser.
Die Küstenstraße ist überwiegend Autobahn, so biegen wir nach Tantan die nächste Teerstraße ab.
Wir landen wieder im Kakteenhain.
Die Teerstraße endet.
Auf der Hauptstraße fahren wir nach Tafraout.
Anschließend ins Tal Ait Mansur.
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Wir möchten noch in ein anderes Tal, aber die Piste ist zerstört. Also zu einer Hauptpiste, die sieht dann so aus.
Ein paar Kilometer weiter ist Schluss.
So fahren wir noch Mal durchs letzte Tal.
Wir wollen nun nur noch auf Teer weiter.
Aber auch die Verbindung Igherm nach Taliouine ist nicht befahrbar.
Vor dem Tizi nTest haben wir einen dunstigen, aber warmen Tag im Arganienhain.
Wir möchten zum Gipfelhaus - wie immer.
Der Tiefschnee zwingt uns nach 2 Std. aufzugeben.
Zum Skizirkus von Marrakesch. Die Betonung liegt auf Zirkus.
Wir mieten uns statt Ski einen Schlitten.
Von Marrakesch kann man viele Bilder machen. Mein Beitrag soll ja nur ein kleiner Auszug von der Reise sein.
Es regnet schon wieder -seit der Westsahara- und kalt ist es auch.
Wir beschließen die Heimreise früher anzutreten.
Ein paar Kilometer weiter ist Schluss.
So fahren wir noch Mal durchs letzte Tal.
Wir wollen nun nur noch auf Teer weiter.
Aber auch die Verbindung Igherm nach Taliouine ist nicht befahrbar.
Vor dem Tizi nTest haben wir einen dunstigen, aber warmen Tag im Arganienhain.
Wir möchten zum Gipfelhaus - wie immer.
Der Tiefschnee zwingt uns nach 2 Std. aufzugeben.
Zum Skizirkus von Marrakesch. Die Betonung liegt auf Zirkus.
Wir mieten uns statt Ski einen Schlitten.
Von Marrakesch kann man viele Bilder machen. Mein Beitrag soll ja nur ein kleiner Auszug von der Reise sein.
Es regnet schon wieder -seit der Westsahara- und kalt ist es auch.
Wir beschließen die Heimreise früher anzutreten.
- Wolfgang131
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Re: ...so fahren wir eben nach Irgendwo
Bei strömendem Regen verlassen wir Marrakesch. Damit sind auch unsere Wander- und Pistenträume ins Wasser gefallen.
Meknes ist eine angenehme Stadt, aber bei diesem Wetter...
immerhin findet Inge ihren Teppich für das Wohnzimmer. Der Bulli ist ja sooo groß.
Auf kleinen Straßen durch die Zederwälder bei Azrou.
Leider sehen die meisten Wälder so aus.
In Chefchauen bringen wir den Bulli zur Beauty-Farn und wir nehmen uns eine schöne Ferienwohnung in der Altstadt.
Nur die Häuser in der Altstadt haben keine Heizung. So fühlen wir uns in dem "Eispalast" (O-Ton Inge) nicht wirklich wohl.
Da will ich schon lange hoch und habe mich immer verlaufen.
Mit elektronischer Hilfe soll es klappen.
18 km und 1.000 Höhenmeter sind machbar.
Der kleine steinige Pfad zehrt an den Kräften, auch weil ich die ganze Zeit faul war.
Auf der letzten Rille wegen dem lösen Schotter erreiche ich den Gipfel.
Auf der anderen Seite die Berge, wo ich im Dezember war. Diese sind zwar höher, aber einfacher zu erreichen.
Wir sind froh wieder im Bulli zu sein und fahren zur Fähre.
Zuvor tanken wir für 1,15€/l voll und werden so nur noch im Norden von Spanien etwas nachfüllen müssen.
Die vielen Polizeikontrollen sind vorbei und Marokko verabschiedet sich mit Regen. Genauso empfängt uns Spanien.
In der Nähe von Cadiz finden wir einen schönen Platz am Meer und werden dann morgens von der Polizei verjagt.
Gehen wir einfach nach Sevilla. Dies ist eine tolle Stadt.
Als es auch hier regnet, treten wir die Heimreise durch das mit Radaranlagen verseuchte Frankreich an.
4 Wochen früher als geplant komme ich im kalten Deutschland an und habe genug Zeit vom südl. Afrika zu träumen.
Meknes ist eine angenehme Stadt, aber bei diesem Wetter...
immerhin findet Inge ihren Teppich für das Wohnzimmer. Der Bulli ist ja sooo groß.
Auf kleinen Straßen durch die Zederwälder bei Azrou.
Leider sehen die meisten Wälder so aus.
In Chefchauen bringen wir den Bulli zur Beauty-Farn und wir nehmen uns eine schöne Ferienwohnung in der Altstadt.
Nur die Häuser in der Altstadt haben keine Heizung. So fühlen wir uns in dem "Eispalast" (O-Ton Inge) nicht wirklich wohl.
Da will ich schon lange hoch und habe mich immer verlaufen.
Mit elektronischer Hilfe soll es klappen.
18 km und 1.000 Höhenmeter sind machbar.
Der kleine steinige Pfad zehrt an den Kräften, auch weil ich die ganze Zeit faul war.
Auf der letzten Rille wegen dem lösen Schotter erreiche ich den Gipfel.
Auf der anderen Seite die Berge, wo ich im Dezember war. Diese sind zwar höher, aber einfacher zu erreichen.
Wir sind froh wieder im Bulli zu sein und fahren zur Fähre.
Zuvor tanken wir für 1,15€/l voll und werden so nur noch im Norden von Spanien etwas nachfüllen müssen.
Die vielen Polizeikontrollen sind vorbei und Marokko verabschiedet sich mit Regen. Genauso empfängt uns Spanien.
In der Nähe von Cadiz finden wir einen schönen Platz am Meer und werden dann morgens von der Polizei verjagt.
Gehen wir einfach nach Sevilla. Dies ist eine tolle Stadt.
Als es auch hier regnet, treten wir die Heimreise durch das mit Radaranlagen verseuchte Frankreich an.
4 Wochen früher als geplant komme ich im kalten Deutschland an und habe genug Zeit vom südl. Afrika zu träumen.
...so fahren wir eben nach Irgendwo
Hochinteressant geschrieben, vielen Dank!Wolfgang131 hat geschrieben: . . . In der Nähe von Cadiz finden wir einen schönen Platz am Meer und werden dann morgens von der Polizei verjagt.
Aber das mit der Polizei in Cadiz ist allgemein bekannt, siehe auch hier:
https://www.reisemobiltreff.de/viewtopi ... ien#p22522




