Unsere grosse Reise rund um Afrika

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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Emanuel

Die kann man sich hier in Jeffreys Bay so peu à peu machen lassen, kannst dazwischen an den Strand baden gehen :wink:
Wenn Du zurück kommst hat die Maschine schon wieder ein paar gefrässt, müssen dann nur noch geklebt werden :lol:

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
AndreasLidl
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von AndreasLidl »

Turi hat geschrieben:Wenn Du zurück kommst hat die Maschine schon wieder ein paar gefrässt, müssen dann nur noch geklebt werden :lol:
Hi,

ich habe gehört, dass die neuen Zähne aus echtem Elfenbein gefräst werden!

Und durch dieses fremde Gen-Material in Deinem Körper wächst Dir kurz darauf auch ein Rüssel:

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Gruß Andreas :lach:
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Andreas
Hoffentlich komme ich beim Zoll nicht mit dem Artenschutzgesetz in Konflikt.
Hätte vielleicht besser, den von uns gefundenen Hauer eines Warzenschweines verwenden sollen, in der Hoffnung das Schwänzchen steht auch immer so senkrecht. :h: , würde mir vielleich mehr nützen als der Rüssel :wink:
Gruss Turi
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Unsere grosse Reise rund um Afrika
Lesotho


Zu allererst betreffend der Reisewarnungen nach Lesotho,
Hier ist es absolut ruhig, kein Militär, praktisch keine Polizei auf den Strassen, eine absolut entspannte Atmosphäre am Grenzübergang, und im Land die „Staatsmacht“ , allesamt freundlich und hilfsbereit.

Weiter über Bloemfontain nach Ficksburg, einem der nördlichen Grenzorte Lesothos.
Pass auf der südafrikanischen Seite ausgestempelt, auf der Lesothoseite eingestempelt.
60 Rand Roadtax bezahlt und dann ohne Kontrollen problemlos nach Lesotho eingereist.
Innerhalb 200 Meter kehrt sich die Welt, wir haben Afrika wieder erreicht.
Auf beiden Seiten der Strasse Verkaufsstände, überall Leute und viel Abfall.
Duch grandiose Berggegend fuhren wir, vorbei an kleinen Rundhüttendörfern, auf der Strasse Einheimische mit beladenen Eseln, über diverse Höhenzüge , immer wieder steil bergauf und bergab, über den Mafika Lisiu Pass auf 3090 Meter zum Katse Stausee.
Einem weit verzweigten Stausee, der einen Teil von Südafrika mit Trinkwasser versorgt.
Er bietet schon bei der Anfahrt immer wieder einen grandiosen Ausblick.
Mit Aussicht auf die Staumauer haben wir einen grossen Stellplatz erreicht, hier dürfen wir, laut Wachmann des daneben liegenden Gebäudes, kostenlos stehen und die Dusche und WC benutzen.
stürmisch und regnerisch war der Abend, so kochte Stina, ganz entgegen unserer Gewohnheit, wieder einmal im Chischtli einen feinen Znacht.
Später kam noch ein südafrikanisches Paar mit ihrem Trailer und der Abend wurde doch noch feucht, fröhlich!
Da es immer wieder regnete und die Pisten vom Katse Damm nach Mapholaneng ziemlich steil sind, wie im übrigen auch alle anderen Pisten und Strassen und bei Nässe ziemlich rutschig werden, haben wir uns entschlossen auf der gleichen Route, auf Asphalt über Butha-Buthe , Maphilaneng, Mokhotlong zum Sani Pass,.
Ein Zwischenhalt nach etwa 150 km in Lipofung, dort konnten wir uns auch noch ein wenig kulturell bilden.
Das Lipofung Cave, ein vom Wasser ausgewaschene tiefe Furt im Felsen, in dem man einige Felszeichnungen bewundern kann, angeschlossen ist eine der wenigen Lodges in Lesotho, wo man auch, zwar auf kleinem Platz, aber mit Dusch- und WC Möglichkeit, zu vernünftigem Preis ( pP. 40 Rand CP und, wenn man die Cave bewundern will noch mal 30 Rand pP und Tag) verweilen kann.
Der Abstecher hat sich gelohnt, wobei wir gleich noch unseren Platten (ein eingefahrener Glasscherben) reparieren konnten.
Die Weiterfahrt, ungefähr 180 km, war ein Genuss für unsere Augen, die Landschaft ist einfach phänomenal, hohe Berge rundherum, wir mittendrin, immer auf und ab.
Leider nicht die Strassenverhältnisse, Am Anfang noch guter Teerbelag, der dann in eine sehr schlechte Wellblechpiste übergeht, die neue Strasse ist zwar im Bau, denke das wird noch 2 Jahre dauern.
In der Reise Know How Karte ist die A1 bis Mokhotlong geteert, was nicht der Tatsache entspricht.
Ab S 28° 48. 173 E 28°41. 563 , zum Tlaeng Pass beginnt die Piste sie läuft parallel der im Bau befindlichen Strasse und besteht zum grössten Teil aus Wellblech.
Unterbrochen von 3 km Teerstrasse bei einer Diamantenmine, später die alte Teerstrasse mit bis zu 30 cm tiefen und sehr grossen Potholes, alles nicht so angenehm zu fahren.
Ab Mokhtolong ist eine neue Teerstrasse im Bau, die Chinesen haben die Piste bis an die Grenze zu Südafrika auf den Sanipass verbreitert und befestigt, in wenigen Jahren hat man hier eine Autobahn bis zur Passhöhe.
Auf der Südafrikanischen Seite ist jedoch die berühmt berüchtigte Piste ins Tal noch „aktiv“.
Ich vermute die Chinesen sind mit den Südafrikanern in Verhandlung, wäre das Teilstück bis nach Himeville auch ausgebaut, so hätte Lesotho, bzw. die Chinesen, eine perfekte Anbindung an den Indischen Ocean, die Hafenstadt Durban.
Bin gespannt wie lange das noch geht.
Wir haben an einem Tag mehr als 2000 Höhenmeter, Gott sei Dank, gefahren und nicht gelaufen.
Sonne wechselte mit dunklen Regenwolken, Hagelschauer, ein paar Schneeflocken und Regen ab.
Auf der Passhöhe angekommen konnten wir den gigantischen Sonnenuntergang mit unglaublichen Wolkenformationen bewundern.
Die Campsite auf der Sanipasshöhe ist auf 2882 m, direkt am Grenzübergang zu Südafrika, ein feines B+B mit Restaurant und Campsite S 29° 34. 922 E 029° 17. 053 , wo wir 2 Tage die Sonne und vor allen Dingen den Wind „geniessen“ konnten.
Fazit Lesotho:
Wir haben noch nie so viele 3000er gefahren als in den letzten 3 Tagen, auf einem dieser 3000er liegt auch das einzige Skigebiet im südliche Afrika, Feeling fast wie zu Hause mit Chalets, Hütte für den Aprèski und sag und schreibe einem Lift.
Im Sommer können sich hier die Motocrossler austoben, es hat mehr als 400 Touren hier oben.
Die Landschaft ist fantastisch, die Bevölkerung, mit wenigen Ausnahmen distanziert bis unfreundlich.
Wir haben, bis jetzt, in ganz Afrika, noch nie so ein aufdringliches Betteln erlebt, nicht nur von Kindern, vor allen Dingen auch von Erwachsenen, die fordernd nur ein „Give me“ noch nicht einmal ein „please“ über die Lippen bringen, schade.
Steine werfende Jugendliche haben wir erlebt, die jedoch, bei einem abrupten Bremsmanöver, schnell das Weite suchen und die Steine fallen lassen.
Das Wetter ist einem ständigen Wechsel unterworfen , begleitet von heftigen Winden.

Die Versorgung ist relativ gut in den grösseren Dörfern, 50ppm Diesel gibt es nicht, nur 500er, bleifrei ist verfügbar, Tankstellen genügend und der Preis ein wenig günstiger als in ZA.
Das war Lesotho, unsere nächste Etappe wird uns ins Kwa Zulu – Natal führen.
Bis dann
Grüsse vom höchstgelegenen CP in Lesotho
Turi und Stina
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

hier noch ein paar Fotos
vom wunderschönen Lesotho Hochland

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Gruss Turi
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Alexander
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Alexander »

Hallo Turi,

was ist das denn für ein Loch? Oder sieht das in dieser Perspektive nur so aus?

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Grüsse
Alexander
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seppr
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von seppr »

Lass mal raten: Ein schlecht abgesicherter Brunnen ?

Sepp
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Hallo Wüstenschiffgemeinde, hallo Alexander, hallo Sepp
Das ist kein Brunnen, das ist vom Wasser ausgewaschener Fels, unten geht ein Bächlein weiter.
Das Loch ist dort wo die Felszeichnungen zu finden sind, dort ist auch eine der wenigen Lodges mit Campmöglichkeit.
die Lodge/ Campsite mit prähistorischen Zeichnungen der San, oberhalb des Flusslaufs heisst Liphofung Cave.
Die Hütten am Anfang sind die Lodge, das 3. Foto der Felsüberhang oberhalb des Loches.
Die Seenausläufer sind vom Katse Dam.
Im 4. Foto die weissen Rohre überall am Hang sind die Lüftungen der WC's, die EU hatte hier unten ein Projekt, es sieht so aus als ob jeder Haushalt ein WC Häuschen bekommen hat.
Des weiteren, man sieht es auf einem der folgenden Fotos, ist das ganze Dorf mit Säcken auf dem Kopf unterwegs, eine Lieferung , glaube der UN ist angekommen, die Säcke waren alle mit WFP angeschrieben Woerld Food Programm!
Nun weiss man auch woher die Bettelei kommt :wink:

Wir sind nun wieder im Tal, den Sanipass hinter uns gelassen.
Am Morgen hat es oben geschneit und unser Wasser war eingefroren.
Hänge noch ein paar weitere Fotos von Lesotho an.
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Toilettenhäuschen der Schule
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einziges Skigebiet im südlichen Afrika
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Hier ist gerade die Hilfslieferung angekommen
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Viel der umherlaufenden in Lesotho haben weisse Gummistiefel an, ob da der schweizer Käserverband mal eine Spende gemacht hat :lach:
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Die Chinesen fleissig am Strassen bauen
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Gruss Turi
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Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Unsere grosse Reise rund um Afrika


Südafrika der Osten

Langsam schlängeln wir uns den Sanipass hinunter, steil mit engen Spitzkehren, aber breit genug um nie zurücksetzen zu müssen, so bleibt der Pass eine 4x4 Strecke wie so manche andere, wenig spektakulär.
Wir, als Bergler, sind anderes gewöhnt :!:
In der Talsohle angekommen geht die Piste auch sogleich in eine perfekte Asphaltstrasse über.
Zwischen Bergen und an vielen kleinen Seen vorbei geht’s nach Matatiele auf eine schöne Campsite, dem Matatiele Caravan Park.
( S 30° 20. 437 E 028° 48. 007)
Hier treffen wir unsere alten Freunde Therese und Daniel wieder die uns seit dem Senegal „verfolgen“ und ab hier, wir sie, sie werden uns voraus den Osten Afrikas erkunden, während wir noch 2 Wochen länger hier in ZA verweilen dürfen.
Das Städtchen ist vor allen Dingen von der dunkelhäutigen Bevölkerung bewohnt, wir schlendern durch die Einkaufsstrassen und fühlen uns wieder in Afrika.
Reger Handel auf der Strasse, es ist einfach gemütlich hier.
Wir bleiben 2 Tage, dann zieht es uns weiter.
Durch bergige Landschaft, grüne Wiesen und Wälder wie im Schwarzwald geht es über Kokstad mit Zischenübernachtung am Nip Inn einem coolen Pup mit Campsite bei Bulwer, 2 Seiten von Wald umgeben, friedlich und ruhig( S 29 ° 49. 764 E 029° 46, 225 ) nach Howick, wo wir wieder mal eine unserer Reisebekanntschaften besuchen dürfen.
5 Tage wieder mal in einem richtigen Bett schlafen, seit 17 Monaten!
Hier, mitten im Wald, hat die Familie ein schönes Haus mit grossem Badesee errichtet, daneben die Werkstatt mit Versuchsanlagen zur Bremsbelagsprüfung für Spezialfahrzeuge mit bis zu 200 to, die Scheibenbremsen mit den Belägen laufen in Öl, für mich völliges Neuland, aber sehr lehrreich.

Aber alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!
So verabschieden wir und herzlich, war eine schöne Zeit und hoffen Pippa und Tilio mit den 2 Knöpfen irgendwann mal in Europa begrüssen zu dürfen.
Über Greytown, dann der Küste nach St. Lucia an den Indischen Ozean.
Vorbei an vielen Zuckerrohrfeldern und Ananasplantagen, endlich wieder frische Früchte an der Strasse zu kaufen.
Hier beginnt wieder Schwarzafrika, an den Stassen werden wieder diverse Dinge feilgeboten, das Leben spielt sich wieder auf der Strasse ab.
Wir, immer wieder, mittendrin, zu Fuss unterwegs, was kein Weisser hier sonst tut, wir tun’s trotzdem und sind freudig überrascht, wir empfanden die stark pigmentierte Bevölkerung in dieser Ecke von Südafrika als überaus freundlich, die Südafrikaner haben hier eher ein Problem damit, sie sind der Meinung, dass die Gegend mehr Kriminalität aufweist als weiter im Westen.
Eine gemütliche Campsite (Sugarloaf S 28° 22. 983 E 032° 25. 150) an einer Flussmündung, prima zum fischen, zu Fuss kann man über einen Steg direkt ans Meer, was uns allerdings nicht nicht so sehr anmachte kann man in St. Lucia finden.
Es ist immer noch sehr windig , wenn auch, bei Sonnenschein schon s warm, der Frühling kommt in ZA.
Wir machten noch die Runde durchs Maputuland, der Elephantcoast, vorbei an der Sodwana Coast.
Die Campsite an der Sodwana Coast, allerdings nicht so angenehm, man hörte zwar das Meer, stand aber in dichtem Buschwerk, und es hatte wieder mal Mosqitos.
Am Pongolapoort Dam war es dann wieder gemütlicher, einen Standplatz direkt am See in einem kleinen Naturpark ( Fish Eagle Camp S 27° 29. 620 E032° 00. 035 ), auch hier war wieder mal fischen angesagt, leider ohne Erfolg. Das Camp macht seinem zusätzlichen Namen, dem Tigerfisch Camp keine Ehre, allerdings habe ich auch nur vom Ufer aus gefischt und die Tigerfische bevorzugen angeblich das tiefere Gewässer, was soll’s relaxt ist relaxt.
Die gut ausgebaute Strasse führte uns durch‘s sandige Flachland, vorbei an Dörfern , die ganze Gegend ist voll von Rindern, die Landschaft total überweidet.
Swaziland wir kommen!
Ausreise Südafrika, Einreise Swaziland problemlos, Stempel in den Pass, Roadtax von 50 Rand bezahlt und los geht’s.
Bei Golela eingereist, dann immer im Osten über Big Bend in den Hlane Royla NP.
Durch flache Landschaft mit Zuckerrohrfeldern soweit das Auge reicht, dazwischen ab und zu Bananen-und Ananasplantagen.
Der Rest des Landes ist heillos überweidet, Rinder überall, vor allen Dingen auf der Strasse.
Die Bevölkerung ist, ganz anders als in Lesotho, überaus freundlich, ist halt kein Bergvolk :wink:
Der Hlane Royal Nationalpark in Swaziland S 26° 15. 582 E 031° 52. 624 , ist absolut zu empfehlen.
Ein gemütlicher Campingplatz, freundliches Personal.
Auf der Campsite viele Rhinos, im Hintergrund die Elefanten , Hyänen und Löwen und die Preise sind ein wenig gemässigter als in ZA.
Weiter an einer Hügelkette entlang zum Grenzübergang Mananga.
Ausreise gleich unkompliziert als die Einreise, nur war das Personal an der Grenze von Swaziland um einiges freundlicher als bei der Einreise in ZA.
Von hier ging die Fahrt über Crocodile Bridge direkt in den Krüger NP.
Den Papierkram erledigt und am Gate mal für 3 Tage Campsites gebucht.
Der Ranger hinterm PC war allerdings zu faul um uns die freien Plätze in den gewünschten Campsites herauszusuchen, so buchten wir erst mal eine Nacht im Berg- en – Dal Camp und 2 Nächte im angeblich einzig freien Shingwedzi Camp.
Allerdings ist die Etappe vom Berg-en-Dal zum Shingwedzi Camp viel zu lang, über 350 km und da soll man auch noch Tiere anschauen können, ja nu erst mal gebucht, dann sehen wir weiter.
Im Berg-en-Dal Camp angekommen haben wir uns, wie befohlen, angemeldet und gleich gefragt, ob wir im Balule Camp eine Zwischenübernachtung einlegen können, war kein Problem.
Die freundliche Dame hat das umgebucht und gut war’s.
Tiere gibt es hier jede Menge, allerdings auch Autos, wird mal ein Löwe gesichtet, so vergessen alle ihre Kinderstube, voran die mit den Touritaxis, da wird die ganze Strasse, bzw. Piste kreuz und quer blockiert, jeder versperrt dem anderen die Sicht, Hauptsache man sieht selber genug.
Die Touritaxis sind dabei die Schlimmsten.
Wir haben uns vorgenommen keine solche Fahrten, durch viel besuchte Nationalpärke , mehr zu machen.
Die meisten Leute hier,haben alle einen Ecken ab.
Wir sind am Reisen, wir müssen nicht jeden Park und die Tiere darin abhaken können.
Wir haben in Botswana und Zambia auch viele Tiere gesehen, aber nicht mit solch einem Stress.
Das Reisen in den Ländern mit Wildtieren hat uns, bis jetzt, auch abseits der Touristenströme, jede Menge Wildtier beschert.
Wir werden in Zukunft wieder auf weniger bekannte Routen ausweichen.

Die Campsites im Krüger sind zwar hervorragend organisiert, für uns Traveller aber zu perfekt und mit viel zu vielen Leuten.
Einzig die Balule Campsite hat uns gefallen, die gilt als unkomfortabel, da kein Strom, keine Läden und keine Tanke vorhanden sind, genau richtig für uns.
Auch die Parkbesucher sind ein anderer Schlag als in den „Luxuscamps“.
Hier haben wir auch direkten Kontakt zu den Tieren gehabt, die Elefanten schauten uns beim Essen zu, die Hyänen kreisten um’s Camp, diverse Böckchen usw. waren ganz in der Nähe.
Allerdings kam ich mir vor wie im Zoo, nur umgekehrt, die Elefanten waren in Freiheit und schauten denen im Käfig beim Essen zu.
Die, die scharf darauf sind die Big 5 zu sehen, hier kann man es in 3 Tagen, perfekt für Kurzurlauber, die 2 Wochen Südafrika buchen.
Entlang der grossen Flüsse , im Krüger NP, kann man praktisch alle Wildtiere sehen.
Alles in allem, der Krüger ist Geschmackssache, ist sehr Tierreich und zu organisiert, unser Ding ist es nicht.
Wir fahren bei Punta Maria wieder raus aus dem Rummel, in der Nähe von Thohoyendou, auf eine ruhige Campsite am Nandoni Dam , dem Fish Egle Camp S 22° 59. 322 E 030° 34. 922 und bereiten uns auf die Einreise nach Zimbabwe vor.
Hier ist man wieder frei, schöner Blick auf den See, wir stehen direkt am Ufer und hoffen, dass die Krokodile im Wasser bleiben.
Ich kann endlich wieder meinem Entspannungstraining nachgehen, dem Fischen.

Gruss aus Südafrikas Nord/Osten
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Zucker aus Swaziland
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Rino im Krüger
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Löwenzucht ganz abseits der Touristenströme, man beachte den Zaun, einfacher dünner Machendrahtzaun

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Blick vom höchsten Pup in Afrika
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beim Turbo zerlegen
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Freundliche Putzequipe
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Industrieller Holzanbau
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Zuckerfabrik in Swaziland
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Verkehrsstau im Krüger
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Der hier wurde gerade von den Elefanten verjagt
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Sex in der Abendstunde
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Und hinterher ein NIckerchen
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Danach in den Ausgang
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Und immer diese Zuschauer
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Gruss Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Kleine Nachlese von Fotos aus Swaziland ,dem Krüger NP und dem Nord/Osten von Südafrika

hier speziell was für Kuno, schönes Teil !
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Hütten in der Provinz Limpopo
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Grosse Zuschauer beim Nachtessen
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friedliche Löwen im Krüger
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was alles zu beachten ist, dass man nicht gefressen wird
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Ausläufer der Soutpansberg Mountains
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schöne Hütten in Swaziland
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eine Camp wie wir es am liebsten haben, im Hlane Royal NP in Swaziland
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alles einsteigen zum Pirsch Konvoi
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Der hat sich zu viel vorgenommen und hat Schwierigkeiten den Kiosk zu laden, man beachte die Hinterachse
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Gruss Turi
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Kuno
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Kuno »

Wirklich: Ein schönes Teil :-)
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

unsere grosse Reise rund um Afrika

Zimbabwe

Zuerst noch was grundsätzliches zu Zimbabwe:
Eigentlich wollten wir Zimbabwe nicht bereisen, was wir hörten, betreffend der Politik und der Preise, hat uns nicht so gefallen.
Gott sei Dank haben wir uns dann doch anders entschieden, anstatt Mosambiqe ging unsere Reise durch Zimbabwe.
Was wir vorfanden war mehr als positiv, die Zimbabwer sind, im Gegensatz zu manch einem anderen afrikanischen Volk, sehr arbeitsam, überall wurden die Felder bestellt, hier sind auch die Männer am arbeiten!
Die Bevölkerung macht richtig vorwärts.
Wir haben ausschliesslich freundliche, hilfsbereite Leute vorgefunden.
Man kann über alles diskutieren, sie sind interessiert, wissbegierig und stehen mit beiden Beinen auf dem Boden.
Auch die meisten Läden sind wieder recht gut sortiert und die Preise sind, bis auf wenige Ausnahmen, für Europäer, annehmbar.
ZB. ein Bier im Restaurant für 2.50 $ und das Essen ist günstiger als in Südafrika.
Wir waren von Zimbabwe positiv überrascht.


Die letzten Tage in Südafrika gestalteten sich überaus schön, wir haben eine wunderschöne Campsite dem Moreson Verhurig Camp bei Tshipise
S 22°. 34.503 E 030° 09. 728 ,
ca 40 km vor der Grenze, gefunden.
Hier ist eine Warmwasser Quelle mit 2 kleineren Becken und einem grossen Schwimmbecken, auf dem Camp viel Game, das um unser Chischtli am fressen war, einem kleinen See, so richtig idyllisch, und um sich die Zeit zu nehmen um ein wenig abzuschalten.
Die Ausreise aus Südafrika bei Musani, gestaltete sich ein weniger friedlich, wir hatten den falschen Tag, einen Samstag, für die Ausreise ausgewählt.
Ca 300-400 Personen standen in einer ewig langen Schlange vor der Immigration.
Da wir ja noch unser Carnet abstempeln mussten, gingen wir an allen vorbei an den Custom, das Carnet wurde ausgestempelt und da der nächste Schalter die Immigration war , konnten mit sehr viel Körperkontakt, innert einer halben Stunde unseren Ausreisestempel bekommen.
Rüber über die Brücke nach Beitbridge, dem Zoll von Zimbabwe.
Da war die Schlange nicht so gross, nur die Beamten hatten gerade Schichtwechsel, der Eine geht zu früh, macht den Schalter zu, der Andere kommt an den Schalter, lädt erst mal sein Handy und wartet bis es Zeit ist, anfangen zu arbeiten.
Ja nu, wir bekamen unser Visa in den Pass geklebt, das Carnet abgestempelt, die Roadtax von 15$ , die Brückengebühr von 9 $ und das Visum für 30$ bezahlt und los ging’s in Zimbabwe, nach 2 Stunden am Zoll zur ersten Polizeikontrolle.
Wir, von vielen Räubergeschichten vorgewarnt, haben unsere weissen Rückstrahler an der Front, die Roten am Heck, die gelben Leuchtstreifen vorsichtshalber gekauft aber nicht aufgeklebt, wo auch?
Keiner weiss da konkretes.

Die Warnwesten und den Feuerlöscher parat.
Nützte alles nicht, bei den diversen Kontrollen wurden wir freundlich durchgewunken, einmal wollte einer die int. Führerschein sehen, beim anschauen grinste er, ich konnte in seinem Gesicht ablesen, was er über den „Wisch“ dachte.
Das erste Camp in Zimbabwe war dann auch nicht mehr so weit , wir blieben im Lions+Elefant Camp am Bubi River, der jedoch trocken war.
Die einzigen Elefanten die wir hörten, waren die big Trucks auf der Strasse, direkt vor dem Camp.
Hatte jedoch trotzdem etwas gutes das Lions+Elefant, wir lernten Goy und Gerda, zwei Belgier, die im südlichen Afrika seit Jahrzehnten Touren anboten und nun sich zur Ruhe gesetzt haben.
Die Beiden waren mit einem ihrer Overländerfahrzeuge unterwegs, den sie vollgepackt hatten mit Umzugsgut, ihr neues zu Hause ist nun in Johannesburg.
Wurde ein netter Abend und wir wurden mit Tips aus ihren Tourerfahrungen, in Zimbabwe, bestens versorgt.

Damit die Kultur nicht zu kurz kommt, das great Simbabwe National Monument war angesagt.
Das gosse Volk der Shona hat hier, quasi in einer Festung aus Stein in einen Berg gebaut, gelebt.
Den Ruinen und dem Museum ist eine schöne Campsite angegliedert.
Hier konnten wir ein wenig der längst vergangenen Geschichte von Zimbabwe kennenlernen.
Die ganze Belegschaft war unglaublich freundliche und hilfsbereit, sogar die Paviane und Meerkatzen, waren ungewöhnlich zurückhaltend.
Ein lohnender Abstecher!
Da wir nicht alles den Hauptstrassen nachfahren, sehen wir einiges im Landesinnern.
Viele Zäune sind noch vorhanden, von den einstmaligen Farmen der Weissen ist nicht mehr viel zu sehen.
Wir haben aber das Gefühl, dass die Leute zufrieden sind.
Die Versorgungslage, auch auf dem Land, ist gut, man kann wieder Früchte und Gemüse an der Strasse einkaufen und die kleinen Supermärkte in den Dörfern sind erstaunlich gut bestückt.
Man hat nicht das Gefühl, dass es hier an irgendwas fehlt.
Die Hauptstrassen sind relativ gut, dafür darf man dann, ab und zu mal 2 $ abdrücken für die Strassengebühr.
Die Nebenstrassen, bzw. die Pisten sind dann alles andere als gut zu befahren.
Da wo es mal Asphalt gab, sind riesige Potholes dazwischen, es hat sich dort fast überall, daneben, eine besser zu befahrene Piste gebildet.
Über Maswingo auf der A4 Richtung Norden, ca 20 km nach Chilimanzi verlassen wir die A4 auf einer unscheinbaren Piste Richtung Westen, an der Driefontain Mission vorbei ca 40 km Piste, wo man das alltägliche Leben der einfachen Farmer hautnah erleben kann, hier wird richtig hart gearbeitet.
Die östliche Paralelstrasse zur A4 Richung Norden ist nicht ganz so viel von LKW befahren, man hat Zeit auch mal neben die Strasse zu schauen.
Ca 100 km vor Harare schlugen wir uns in die Büsche und hatten eine ruhige Nacht, wir konnten in Harare keine Campsite finden.
Eigentlich wollten wir Harare auslassen, da jedoch alle Strassen auf der Achse irgendwie durch Harare führen, bleibt uns nichts anderes übrig.
Alles halb so schlimm, die Zimbabwer fahren recht gesittet und lassen einem auch mal den Vortritt.
Zufällig kamen wir beim DHL vorbei, passte perfekt, gegenüber der Supermarkt, wo man einkaufen kann, bei der DHL haben wir dann unser Carnet aufgegeben.
Sind schon Banditen, aber die Unsrigen, hier bezahlten wir für den Brief in die Schweiz 40 $, umgekehrt sind es sicher 4 mal mehr.


Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise in Zimbabwe waren die Shona Skulpturen in Tengenenge.
Für diesen Teil widme ich einen kleinen Zwischenbericht für die Künstler in Tengenenge.

Zimbabwes Steinbildhauerei, der Weg dorthin war im wahrsten Sinne des Wortes „steinig“, ab dem Ende der N 12 führt eine überaus schlechte Piste
In die Künstlerkolonie von Tengenenge.
1966 wurde die Künstlerkolonie von einem Iren namens Mc Ewen und einem einheimischen Künstler namens Joram Mariga gegründet
Im Moment leben hier 91 Familien, ca 150 Künstler mit ihren Kindern und sind in einer fantastischen Bergweltidylle am arbeiten.
Es sind teilweise noch Künstler aus der 1. Generation am arbeiten, jedoch auch immer mehr junge und viele Frauen, die neben der Hausarbeit auch ihre künstlerischen Ambitonen ausleben können.
Keine Maschine stört den Frieden, alle arbeiten per Hand mit Hammer und Meisel.
Der lichte Wald in der Umgebung ist voll von bearbeitetem Stein, ein grandioses Bild ergibt sich da und wir mit unserem Chischtli mittendrin, haben hier eine Nacht verbracht, man könnte hier auch ein Häuschen für eine evtl. Übernachtung mieten.
So unterschiedlich die Künstler, so unterschiedlich ist auch die Kunst.
Zwischendurch wird noch Tabak angebaut um das Einkommen ein wenig aufzubessern.
Jedem, der mal nach Zimbabwe kommt, empfehle ich hier einen Besuch, es ist ein unvergessliches Erlebnis.


Uns zieht es weiter, über Guruwe, Mahuwe, Anwabride in Richtung Mana Pools, die bruchstückhafte Asphaltpiste wird abgelöst von vielen Km schlechter Wellblechpiste.
Allerdings möchten wir diese Fahrt nicht missen, sie führt an vielen kleinen Dörfern vorbei, durch die Bergwelt der Rukowakuona Mountains, über einige Brücken, teilweise sind die Flüsse ohne Wasser, man kann sich aber vorstellen, auch an Hand der ausgewaschenen Piste, wie viel Regen da in der Regenzeit fällt.
Wir wären jetzt im 1. Drittel der Regenzeit, bisher haben wir allerdings nur sehr warm mit bis zu 42 ° im Schatten, und gewaltigen Wolkenformationen.

Über Makuwe, Angwa Bridge und durch die Chewore Safari Area geht’s in den Mana Pools NP, auf das Njameni Camp , man steht direkt am Zambesi River, die Elefanten marschieren durch das Camp, das Game kommt aus allen Richtungen, geht zum Wasser und ist zwischendurch am fressen , Hypos im Fluss und auf den Inseln, die Meerkatzen beschäftigen uns mit der Kontrolle unserer Habseligkeiten, in der Nacht kommen die Hyänen auf den Platz, die Löwen hört man brüllen.
Alles in allem ein schöner Platz ohne Einschränkungen, man kann in den Busch wann und wohin man will, zu Fuss oder mit dem Fahrzeug.
Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings, man wollte von uns erst 100 $ pP und Nacht, dazu 10 $ für’s Fahrzeug und je 20 $ Eintritt pP und Tag.
Nach ein wenig handeln konnten wir für 20$ pP und Nacht stehen, die restlichen Gebühren blieben gleich, mit dem konnten wir leben.

Nach ein paar Tagen unter den Tieren war die Zeit gekommen für unsere Weiterreise Richtung Grenze Zambia.
Die Piste aus dem Park raus ist relativ gut, dann aber, vom Nyakasikana Gate zur A1 ist wieder Wellblech vom feinsten, unter 80 km/h fast nicht zu fahren. Die Teerstrasse führt dann über Makuti nach Kariba, wie mit einer Achterbahn immer Berg und Tal und viele Kurven, aber schön, wenn man sich die Zeit nimmt.
In Kariba ist nicht viel mit Einkaufen, Trinkwasser gibt es nur in 1/2 Liter Flaschen für einen halben Dollar, ein wenig Obst und Gemüse, schön sind hier die Mangos schon wieder reif, Bananen und Tomaten und ein wenig Brot einkaufen, mehr gibt es hier nicht und dann ab auf die Campsite.
Die Hippos kamen auf die Campsite um zu fressen.
Hier ist es wieder richtig heiss, mehr als 40 Grad und Mosqitos ohne Ende.
Nach einer Nacht suchten wir das Weite.
Von anderen Reisenden haben wir erfahren, dass der Grenzübergang bei Chirundu nicht so der Hammer ist, zu viele Leute und Lastwagen.
Das Gegenteil hatten wir in Kariba, waren alleine am Zoll, Pässe ausstempeln, Carnet abstempeln und einen Dollar Dammgebühr bezahlt .
Nach einer kurzen Fahrt über den Damm waren wir auch schon wieder in Zambia.
Von hier wird der Zambesi mit Wasser gespeisst , bis nach ein paar Kilometern der Kafue dazukommt und so ein richtig grosser Fluss Richtung Mosambiqe fliesst.
Gruss aus Zambia
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
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Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Turi »

Fotos aus Zimbabwe


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Das Leben spielt sich wieder auf der Strasse ab
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sofern Strassen noch vorhanden
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Und immer wieder Unfälle und ausgebrannte LKW
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man beachte das Schild "give Way"
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Die Künstlerkolonie Tengenenge

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Ältester Künstler, soll über 100 Jahre alt sein!
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auch Frauen sind unter den Künstlern zu finden, die neben der Arbeit mit der Familie auch noch Skulpturen produzieren.
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Tabakpflanzung in Tengelenge
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Das wär noch ein "Umbauprojekt"
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Blick vom Mana Pools Camp
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Elefant auf der Strasse bei Kariba, wer hier wohl Vorfahrt hat :?: :wink:
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Grüsse aus Zambia
Turi
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Surfy
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Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Re: unsere grosse Reise rund um Afrika

Beitrag von Surfy »

Da hatte ich Urlaubsbedingt wieder einiges nachzulesen :oops:

Und sieh einer an, hier eines der wenigen dokumentierten Beispiele entdeckt, wo der internationale Führerschein abgefragt wurde :mrgreen:

Vielen Dank für die Bilder und Berichte - und frohes unbeschwertes Reisen :wink:

Surfy
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