Wird Thumbs up jetzt auch im Iran im westlichen Sinne verstanden? Traditionell war Daumen hoch dort doch eine obszöne Geste - das Äquivalent zu unseremausgestreckten Mittelfinger. Ich habe mich immer furchtbar konzentrieren und beherrschen müssen, weil ich intuitiv Daumen hoch zeige, wenn es irgendwo Sprachbarrieren gibt und ich zeigen will, dass etwas positiv ist bzw. es kein Problem gibt.Birgitt hat geschrieben:Thumb up, welcome to Iran![]()
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Welcome to Iran - Reisebericht
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Re: Iran 2017 - Café Dali in Izeh
Ich folge dem wunderbaren Bericht auch schon länger
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Birgitt
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Re: Iran 2017 - Café Dali in Izeh
Hallo Ulf,Ulf K. hat geschrieben: Wird Thumbs up jetzt auch im Iran im westlichen Sinne verstanden? Traditionell war Daumen hoch dort doch eine obszöne Geste - das Äquivalent zu unserem ausgestreckten Mittelfinger
so hatten wir es vorher auch in allen Reiseführern und Berichten gelesen. Und uns auch sehr konzentrieren müssen, den Daumen nicht zu nutzen
Gruß
Birgitt
Re: Iran 2017 - Café Dali in Izeh
Hallo Birgitt,
daran habe ich gar nicht gedacht. Aber Facebook-Likes, dürften tatsächlich eine globale "Standardisierung" der Daumen-hoch-Geste bewirken.
Grüße
Ulf
daran habe ich gar nicht gedacht. Aber Facebook-Likes, dürften tatsächlich eine globale "Standardisierung" der Daumen-hoch-Geste bewirken.
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Ulf
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Iran 2017 - Felsreliefs Kul-e Farah bei Izeh
Gestärkt von Kaffee und Kuchen fahren wir zu einer weiteren antiken Kultstätte: Kul-e Farah. Gelegen einige Kilometer außerhalb der Stadt in Richtung Shar-e Kord beim Dorf Koolfarah. Auch hier ist nirgends ein Hinweis auf ein Eintrittsgeld, die Ausgrabungsstätte ist frei zugänglich
Neben einigen alten Stelen und Säulen
sind in den Felswänden Reliefs aus dem 7. und 6. Jahrhundert v.Chr. zu bewundern
Besonders schön anzusehen ist der zentrale große Felsblock
Aus archäologischer Sicht bemerkenswerter scheint dieses Relief, da überdacht
Wie überall im Iran, ist alles bestens erklärt
Neben einigen alten Stelen und Säulen
sind in den Felswänden Reliefs aus dem 7. und 6. Jahrhundert v.Chr. zu bewundern
Besonders schön anzusehen ist der zentrale große Felsblock
Aus archäologischer Sicht bemerkenswerter scheint dieses Relief, da überdacht
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Iran 2017 - Shahsavar Cemetery in Izeh - Bakhtiaren Friedhof
Wir verlassen die Ausgrabungsstätte und schließen den Kreis, zurück zum Elima Cottage
Kurz vor unserem Guesthouse liegt der Ort, weswegen wir nach Izeh gekommen sind: der Shahsavar Cemetery. Der alte Friedhof der Nomaden.
Izeh ist Winterquartier der Bakhtiari-Nomaden. Und hier am Fuß der Berge bestatten sie ihre Toten. Unmengen an Steinlöwen in diversen Verwitterungszuständen markieren die Gräber
Grabsteine erzählen aus dem Leben der Verstorbenen
Am Rand des Gräberfeldes ein steinernes Mausoleum
mit einer zerbrochenen Grabplatte
Ein Ziegenhirte treibt seine Herde heran
"Friedhof der Kuscheltiere"
An "Löwennachwuchs" mangelt es nicht, die Steinmetze der Region sind fleißig beschäftigt
Kurz vor unserem Guesthouse liegt der Ort, weswegen wir nach Izeh gekommen sind: der Shahsavar Cemetery. Der alte Friedhof der Nomaden.
Izeh ist Winterquartier der Bakhtiari-Nomaden. Und hier am Fuß der Berge bestatten sie ihre Toten. Unmengen an Steinlöwen in diversen Verwitterungszuständen markieren die Gräber
Grabsteine erzählen aus dem Leben der Verstorbenen
Am Rand des Gräberfeldes ein steinernes Mausoleum
mit einer zerbrochenen Grabplatte
Ein Ziegenhirte treibt seine Herde heran
"Friedhof der Kuscheltiere"
An "Löwennachwuchs" mangelt es nicht, die Steinmetze der Region sind fleißig beschäftigt
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Iran 2017 - Von Izeh zum Tashkuh
Adieu Elima Cottage! Adieu Izeh! Wir hatten eine tolle Zeit hier
Durch wilde Mondlandschaft, ab und zu unterbrochen von Hochspannungsleitungen, fahren wir Richtung Süden
hinab in die Ebene von Bagh Malek
Grüner Tupfen in karger Umgebung. In einem schmalen Streifen säumen sattgrüne Felder das nur wenig Wasser führende Wadi
Heiligtum am Wegesrand
Wir schlängeln uns weiter die schmale Landstraße durch die Berge in Richtung Tashkuh
Durch wilde Mondlandschaft, ab und zu unterbrochen von Hochspannungsleitungen, fahren wir Richtung Süden
hinab in die Ebene von Bagh Malek
Grüner Tupfen in karger Umgebung. In einem schmalen Streifen säumen sattgrüne Felder das nur wenig Wasser führende Wadi
Heiligtum am Wegesrand
Wir schlängeln uns weiter die schmale Landstraße durch die Berge in Richtung Tashkuh
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Iran 2017 - Brennendes Naphta Gas am Tashkuh
Der Tashkuh-Berg, ein Phänomen der Natur, denn an allen Ecken brennt es 
Seit Jahrtausenden sollen die hier natürlich austretenden Naphta-Gase bereits brennen. Je näher man kommt, desto heißer wird es
Es hört sich an, als wären Bunsenbrenner am Werk
Die Landschaft am Tashkuh mit dem in der Luft hängenden Schwefelgeruch hat etwas science-fiction mäßiges
Seit Jahrtausenden sollen die hier natürlich austretenden Naphta-Gase bereits brennen. Je näher man kommt, desto heißer wird es
Es hört sich an, als wären Bunsenbrenner am Werk
Die Landschaft am Tashkuh mit dem in der Luft hängenden Schwefelgeruch hat etwas science-fiction mäßiges
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Iran 2017 - Vom Tashkuh nach Shushtar
Wir sind ein wenig hin- und hergerissen, ob wir noch einen Schlenker über Ahvaz fahren sollen. Aber wozu diese Hetze und dieser Stress? Nur um da gewesen zu sein? Nach dem Motto "weniger ist mehr" nehmen wir kleine Straßen in Richtung Nordwesten. Qanats bewässern die Felder
und das kräftige Grün wirkt wie eine Fata Morgana in der ansonsten kargen Landschaft
Öl-und Gaspipelines säumen die Strecke, Abfackelungsanlagen sind weithin sichtbar. Wir streifen das Erdölzentrum Irans in der Provinz Khuzestan nur am Rande, mit Fotos haben wir uns bewusst zurückgehalten
und das kräftige Grün wirkt wie eine Fata Morgana in der ansonsten kargen Landschaft
Öl-und Gaspipelines säumen die Strecke, Abfackelungsanlagen sind weithin sichtbar. Wir streifen das Erdölzentrum Irans in der Provinz Khuzestan nur am Rande, mit Fotos haben wir uns bewusst zurückgehalten
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Iran 2017 - Übernachtung in Shushtar - Tabib Hotel
Am frühen Abend erreichen wir Shushtar. Es gibt nicht all zu viele Übernachtungsmöglichkeiten in Shushtar. Da wir aber seit wir Shiraz verlassen haben, so gut wie keine (westlichen) Touristen mehr sehen, haben wir die wenigen Hotels auf der Route nahezu für uns alleine. Deshalb haben wir auch nicht vorgebucht und lassen uns vom Angebot hier überraschen 
Wir entscheiden uns für das
Tabib House, auch bei Tripadvisor
Tabib Traditional Hotel, in einer liebevoll umgebauten Karavanserai gleich in der Mitte des Ortes. Sang Farsh St, Imam Khomeini Cross (nördlich), Shushtar. Telefon +98 61 36227474, mobil/telegram +98 916 1127447, DZ mit eigenem Bad für 2 Personen inkl. Frühstück 35 Euro/Nacht (alternativ 160.000 Toman). Empfehlenswert !
Unser Zimmer, hell, freundlich, tiptop restauriert
Da kommt unser Frühstück
Wir entscheiden uns für das
Unser Zimmer, hell, freundlich, tiptop restauriert
Da kommt unser Frühstück
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Iran 2017 - Die Bewässerungssysteme von Shushtar
Shushtar liegt 100 km nördlich von Ahvaz am Karun Fluss. Die Besonderheit von Shushtar sind die Jahrhunderte alten historischen Bewässungssysteme
Shushtar Historical Hydraulic System. Im Jahre 260 n.Cr. wurden hier mit Hilfe römischer Kriegsgefangener Brücken und Staudämme gebaut, die zum Teil noch heute funktionieren! Und genau das wollen wir uns heute alles ansehen
Wir laufen durch die Straßen
durch das Tor
Und dann raubt uns der Anblick der Anlage von Gargar fast den Atem
Wir laufen durch die Straßen
durch das Tor
Und dann raubt uns der Anblick der Anlage von Gargar fast den Atem
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Iran - Shushtar Historical Hydraulic System - Polband Gargar
Das müssen wir uns unbedingt aus der Nähe ansehen!
Eintritt in die "Watermills and Waterfall Area" 20.000 Toman.
Die Anlagen, die heute noch voll funktionsfähig sind, sind so meisterhaft gearbeitet, dass sie im Jahre 2009 von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurden. Durch die Felsen getriebene Wassertunnel lieferten einst den Antrieb für rd. 40 Wassermühlen !
In jedem Loch
zischt und brodelt es
Größere und kleinere Wasserfälle stürzen in tiefere Etagen
wo das Wasser durch Tunnel weiterverteilt wird
Treppenstufen führen hinab zu den Mühlen
Ein überwältigendes Bauwerk!
Eintritt in die "Watermills and Waterfall Area" 20.000 Toman.
Die Anlagen, die heute noch voll funktionsfähig sind, sind so meisterhaft gearbeitet, dass sie im Jahre 2009 von der UNESCO als Weltkulturerbe registriert wurden. Durch die Felsen getriebene Wassertunnel lieferten einst den Antrieb für rd. 40 Wassermühlen !
In jedem Loch
zischt und brodelt es
Größere und kleinere Wasserfälle stürzen in tiefere Etagen
wo das Wasser durch Tunnel weiterverteilt wird
Treppenstufen führen hinab zu den Mühlen
Ein überwältigendes Bauwerk!
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Iran 2017 - Shadorvan Brückendamm in Shushtar
Wir gehen weiter durch die Stadt
hinab zum Karun
und erreichen das nächste UNESCO-Highlight der alten Ingenieurkunst Shushtars, den Shadorvan Brückendamm (Polband-e Shadorvan)
Der Damm, auch Polband-e Qaysar - Kaiserdamm, nach Kaiser Valerius - genannt, hatte einst eine Länge von 543 Metern. Seine Schleusen regulierten seinerzeit den Zufluss des Dariun-Kanals. Heute ist dieser Ort nicht wirklich schön, leicht vermüllt und dient eher als Wohnort für Penner
Durch die Torbögen des Damms machen wir in der Ferne den Kuppelbau des Sheikh-Shushtari Mausoleums aus
hinab zum Karun
und erreichen das nächste UNESCO-Highlight der alten Ingenieurkunst Shushtars, den Shadorvan Brückendamm (Polband-e Shadorvan)
Der Damm, auch Polband-e Qaysar - Kaiserdamm, nach Kaiser Valerius - genannt, hatte einst eine Länge von 543 Metern. Seine Schleusen regulierten seinerzeit den Zufluss des Dariun-Kanals. Heute ist dieser Ort nicht wirklich schön, leicht vermüllt und dient eher als Wohnort für Penner
Durch die Torbögen des Damms machen wir in der Ferne den Kuppelbau des Sheikh-Shushtari Mausoleums aus
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Shushtar - Imamzadeh-ye Sheikh Shushtari und Mizan-Wehr
Das Mausoleum können wir natürlich nicht auslassen 
Je näher wir kommen, desto prächtiger erscheint uns der zweistöckige Kuppelbau Imamzadeh-ye Sheikh Shushtari
Hübsche Details schmücken das Mausoleum
Grabplatten so weit das Auge reicht
Von hier oben bietet sich ein wunderbarer Blick über den Karun und die angrenzende Landschaft. Ein stückweit beneide ich die Rinder gerade um ihr kühles Bad
Wir blinzeln gegen die Sonne und erkennen links das 390 Meter lange Mizan-Wehr (Band-e Mizan), das ein Drittel der Wassermassen des Karun in den Gargar-Kanal lenkt. Ihr erinnert euch, die Anlage der Wassermühlen und Wasserfälle, die wir vorhin besichtigt haben. 80 km südlich von Shushtar führt der Gargar-Kanal zurück in den Karun
Das Wehr aus der Perspektive des Gargar-Kanals
Je näher wir kommen, desto prächtiger erscheint uns der zweistöckige Kuppelbau Imamzadeh-ye Sheikh Shushtari
Hübsche Details schmücken das Mausoleum
Grabplatten so weit das Auge reicht
Von hier oben bietet sich ein wunderbarer Blick über den Karun und die angrenzende Landschaft. Ein stückweit beneide ich die Rinder gerade um ihr kühles Bad
Wir blinzeln gegen die Sonne und erkennen links das 390 Meter lange Mizan-Wehr (Band-e Mizan), das ein Drittel der Wassermassen des Karun in den Gargar-Kanal lenkt. Ihr erinnert euch, die Anlage der Wassermühlen und Wasserfälle, die wir vorhin besichtigt haben. 80 km südlich von Shushtar führt der Gargar-Kanal zurück in den Karun
Das Wehr aus der Perspektive des Gargar-Kanals
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Iran 2017 - Traditional Restaurant an der Lashkar Bridge
Eine der Schleusen zum Dariun Kanal in der Nähe der Ruinen der Salasel-Festung
Wasser gibts durch die Kanäle jedenfalls genug in der Stadt
Abends wird es dann romantisch
Im Süden der Stadt, westlich der Imamzadeh-ye Abdollah liegt unterhalb der alten Lashkar Brücke ein nettes und bei den Einheimischen sehr beliebtes Restaurant am Dariun-Kanal
In allen Regenbogenfarben beleuchtet rauscht das Wasser unter einem her
während man auf Plattformen darüber diniert
Wasser gibts durch die Kanäle jedenfalls genug in der Stadt
Abends wird es dann romantisch
In allen Regenbogenfarben beleuchtet rauscht das Wasser unter einem her
während man auf Plattformen darüber diniert
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Iran 2017 - Unterwegs in und um die Markthallen von Shushtar
Shushtar ist eine hübsche Kleinstadt
die neben den historischen Bewässerungssystemen auch ein paar sehenswerte sakrale Gebäude aufweist
Neuzeit
Graffiti an Hauswand
In und um die Markthalle herum tobt ab dem späten Nachmittag das Leben
Manch Angebot regt ordentlich die Phantasie an
und bei manchem Angebot kann man nur ungläubig mit dem Kopf schütteln
die neben den historischen Bewässerungssystemen auch ein paar sehenswerte sakrale Gebäude aufweist
Neuzeit
In und um die Markthalle herum tobt ab dem späten Nachmittag das Leben
Manch Angebot regt ordentlich die Phantasie an
und bei manchem Angebot kann man nur ungläubig mit dem Kopf schütteln




