4.Etappe Westafrika:Togo,Benin,Nigeria,Kamerun

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skrewdriver
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4.Etappe Westafrika:Togo,Benin,Nigeria,Kamerun

Beitrag von skrewdriver »

hallo
1. teil kurzer reisebericht.
nach parken in marokko agadir flughafen,gambia banjul cambingplatz joe,togo kpalime ging es am 21.8.2015 weiter.
in kpalime,auf unserem parkplatz,wurden verschiedene arbeiten an unseren zwei bremachs durchgeführt.die fahrzeuge wurden abgeschmiert und an einem fahrzeug der auspuff vom krümmer bis topf erneuert.in lome erfolgte der austausch der windschutzscheibe an einem fahrzeug.diese windschutzscheibe kam per container mit den schiff vor wochen in lome an.
unser nächster ziel am gleichen tag sollte das camp von alice sein zum übernachten.dort erhielten wir ein super nachtessen mit meeresfrüchte.
morgens nach dem frühstück gings dann richtung grenze benin.ca .1 stunde brauchten wir um die grenzformalitäten einschliesslich carnet zu erledigt.als nächster halt zum übernachten sollte in benin die alte königsstadt abomey sein.die stadt erreichten wir kürz vor sonnenuntergang und wir übernachteten bei chez monique in unseren autos.dort blieben wir drei tage uns schauten uns die stadt und die alten königspaläste an.
nächster halt sollte dann in porto-novo sein.diesen ort erreichten wir erst am abend , da uns die hauptstadt cotonou mit seinem extremen verkehr viel zeit kostete.am nächsten morgen starteten wir richtung grenze nigeria.wir hatten uns bewust den kleinen übergang oberhalb porto novo mit dem namen idiroko ausgesucht.mit etwas unwohlsein im magen erreichten wir an späten morgen die grenze nigerias.hier benötigten wir sehr viel zeit und geduld.
unser problem was sich ergab war der aufenthalt in nigeria.wir hatten zwar ein visum für drei monaten.die grenzer wollten uns aber nur drei tage für transit geben.in dieser zeit kannst du nigeria nicht durchqueren.nachts fahren wir in afrika grundsätzlich nicht und in nigeria erst recht nicht.auch hatten wir unseren frauen versprochen entgegen unseren gewohnheiten, in der pampa zu übernachten, hier in diesem land hotels aufzusuchen.nach 1 stunde hatten wir uns mit den grenzern geeinigt.sie bekamen 5 dosenbier-wir 7 tage das land zu durchqueren.nach ca. 3 stunden hatten wir die grenze hinter uns und das eisentor öffnete sich.
nach diesem grenztor kamen dann weitere polizei,militär und imigrationkontrollen,teilweise in sichtweite, auf den nächsten 10 km.wir mussten immer halten,papiere zeigen ,kurz erleutern wo wir hinfahren,alles sei zu unserer sicherheit und weitergings.
die kontrolleure hatten zwar immer ihre gewehre dabei, aber es war bis jetzt alles normal-ausser die häufigkeit.bei einer erneuten kontrolle gab es dann schwierigkeiten.polizei und imigration waren sich einig wir sollen umkehren und zur grenze zurück.einer polizeieskorte mussten wir folgen,ich bekam einen polizist mit kalaschnikov als beifahrer.auf mein fragen, um was es jetzt geht, antwortete es mir so lautstark das ich kein zweites mal fragte.es ging über 15 km zurück nach idiroko zur polizeistützpunkt.dort kontrollierten sie unsere fahrzeuge.alles wurde durchsucht.sie fanden nichts.von einer sekunde auf die anderen waren sie freundlich,lachten mit uns und schlugen uns vor übermut auf die schultern.alles sei nur zu unserer sicherheit war die erklärung.
mit entsprechender verspätung gings dann weiter in richtung abeokuta zum übernachten.es regnete in ströhmen.kurz vor der dunkelheit erreichten wir die stadt.ein taxifahrer zweigte uns ,auf unser fragen hin,ein hotel zum übernachten.das hotel, park inn ,war nagelneu,riesig gross,alles bewacht und eingezäunt und sau teuer.es gab noch einen einführungsrabatt von 40%.geblieben ,für eine übernachtung,ist uns dann aber noch umgerechnet c. 150€!
da es aber dann draussen schon dunkel war, blieben wir,da es möglich sein sollte mit carte zu zahlen.wir hatte es ja unseren frauen versprochen aus sicherheitsgründen im hotel zu übernachten.
weiter bericht folgt.
matthias
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