Alexander hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum grundlos Frauen vergewaltigt und getötet werden, Kinderhandel betrieben wird, Hände und Füsse abgehackt werden, von denen, die eigentlich die Verbrechen begehen.
Es geht noch weiter:
Radical Islamists are compiling a list of unmarried mothers in northern Mali, raising fears of cruel punishments such as stoning, amputations and executions, a senior United Nations official said [...] The U.N. assistant secretary-general for human rights, who just returned from a visit to Mali, said there are reports Islamist groups are compiling lists of women who have had children out of wedlock, or who were unmarried and pregnant. "The threat is there, it's real and people live with it and they are afraid of those lists," Ivan Simonovic said this week. "This could indicate that these women are at imminent risk of being subjected to cruel and inhumane punishment."
"Gemäss dem UNO-Welternährungsprogramm droht Millionen von Maliern akute Unterenährung – darunter 500'000 Kindern unter fünf Jahren. Vor allem der Norden ist betroffen."
Oder geht es -wie die Meldeungen von den vielen Vergewaltigungen- darum, die Stimmung zugunsten eines Eingreifens der "Weltgemeinschaft" vorzubereiten?
Die Bevölkerung im Norden Malis wird von islamistischen Gruppen terrorisiert, die mit Al Kaida in Verbindung stehen. Gräueltaten gehören zum Alltag. Polizeigewalt gibt es hier praktisch nicht mehr - dafür strömen Dschihadisten aus dem Ausland zum Kampf in die Region.
Der Westen und die westafrikanischen Staaten wollen die Jihadisten aus dem Norden Malis vertreiben. Bis zu einer Intervention könnte allerdings noch ein halbes Jahr vergehen [...] Sie kommen aus Nigeria, dem Irak, aus Libyen, Saudiarabien oder Pakistan. Erst diese Woche wurde in Gao die Ankunft von bis zu 100 neuen Kampfgenossen aus Algerien und der Westsahara gemeldet. In der legendären Goldstadt Timbuktu sollen binnen 48 Stunden 150 Islamisten aus dem Sudan angekommen sein. Wer keine Kriegserfahrung hat, wird in neuen Ausbildungslagern trainiert [...] Die Islamisten im Norden Malis haben jedenfalls noch Monate Zeit, ihre Position zu konsolidieren und aufzurüsten. Geld genug haben sie ja.
Erst diese Woche wurde in Gao die Ankunft von bis zu 100 neuen Kampfgenossen aus Algerien und der Westsahara gemeldet.
Kann mir jemand helfen?
Die reden da von der Westsahara wo Marokko besetzt hat?
Von der Westsahara wo ausser der Polisario niemand sein soll?
Wo jedes Jahr Hunderte Touristen Urlaub machen oder gar den Winter ausharren?
Ist Marokko doch nicht so 'frei' von Terroristen?
Oder habe ich etwas verpasst?
In a sign that military action in West Africa is fast approaching, French officials have revealed plans to send drones into northern Mali [...] The Associated Press reported on Monday that a French defense official had revealed the drone plan on the condition of anonymity. He explained that there would be two surveillance crafts flying over West Africa by the end of this year.
A military helicopter arced through the dusty yellow haze and dropped onto the sand a few kilometers from Timbuktu on April 24, settling inside a ring of Islamists armed with AK47s and anti-aircraft guns. A general from neighboring Burkina Faso and a Swiss government aid worker emerged and joined an Islamist leader sheltering in a tent; they exchanged pleasantries over roast goat and cans of fruit juice. About an hour later, after the Swiss official and Islamist leader had spent five minutes alone in the helicopter, a pick-up truck arrived carrying Beatrice Stockly, a Swiss missionary who had been kidnapped nine days earlier.
In Mali stehen die Zeichen auf Krieg. Islamistische Gruppierungen kontrollieren zwei Drittel des Landes. Die UNO hat grünes Licht für eine Intervention gegeben. Eine Strategie zur Umsetzung muss in rund 20 Tagen vorliegen, doch noch fehlt ein brauchbarer Plan. Die Situation ist unübersichtlich, wie Ulrich Delius zu «SF Online» sagt.
L’Algérie qui a longtemps tergiversé en raison de son incapacité d’anticipation sur les événements qui s’accélèrent dangereusement à ses frontières, se trouve «incorporée» dans une opération militaire d’envergure internationale. Le plan d’intervention militaire au nord du Mali semble entrer dans sa phase opérationnelle. Selon des sources, les experts militaires tablent sur une force d’intervention de 3500 à 8000 hommes et le commandement des opérations serait vraisemblablement installé à l’ouest du Niger [...] Le quotidien El Khabar a indiqué, dans son édition d’hier, que «l’armée algérienne est en état d’alerte maximale à Tamanrasset avec un renforcement des troupes dans la perspective d’opérations ciblées contre les groupes d’AQMI et du Mujao».
Hallo zusammen
Algerien hätte bis jetzt schon viel für ein schnelleres Ende beitragen können.
Sie könnten mal den Nachschub abklemmen, der ganz sicher,zum grossen Teil auch von der algerischen Seite kommt.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
"Deutschland könnte eine bedeutende Rolle in den Vermittlungen zwischen den Tuareg und der malischen Führung übernehmen. Es gibt Hinweise, nach denen Berlin einen politischen Dialog zwischen der Übergangsregierung in Bamako und den Bevölkerungsteilen des Norden koordinieren könnte. Der deutsche Außenminister Westerwelle hob während seines Besuches in Bamako am Donnerstag die Dringlichkeit eines „politischen Prozesses“ in Mali hervor, der einem „inklusivem Ansatz“ folgen müsse.
Er drang darauf, die „berechtigten Anliegen“ der gemäßigten Tuareg im Norden des Landes zu berücksichtigen. Westerwelle gab in Bamako ferner bekannt, dass Deutschland die humanitäre Hilfe für Mali um 1 Mio Euro erhöht. Das Geld werde dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zur Verfügung gestellt und solle im Norden Malis eingesetzt werden."
Die humanitäre Hilfe soll von 12 auf 13 Millionen erhöht werden. Das ist eigentlich alles, was ich als Resultat dieses „Blitzbesuches“ erkennen kann.
Wieviel hat wohl der „Blitzbesuch“ gekostet?
Ansonsten verwirrt mich der Artikel etwas. Warum nun so ein „Blitzbesuch“?
Wollte man einfach schneller sein als die anderen?
Aktionismus?
Warum will man eigentlich zwischen dem „Süden“ und „gemässigten Tuareg“ im Norden vermitteln? Die „Gemässigten“ haben im Norden schon lange nichts mehr zu melden…
Seltsam. Irgendwie.
Turi hat geschrieben:Algerien hätte bis jetzt schon viel für ein schnelleres Ende beitragen können.
Sie könnten mal den Nachschub abklemmen, der ganz sicher,zum grossen Teil auch von der algerischen Seite kommt.
Turi hat sicherlich recht.
Bei den Informationen, die bisher über die Medien über die Situation im Norden Malis zu erfahren waren und die geäußerten Lösungsvorschlägen der "Experten", bekommt man das Gefühl, dass sich alle mit Wasserspritzpistolen vor einem großen Ölfeuer zum löschen verabredet haben und die deutsche Krankenschwester mit Eurosalbenpflaster gegen Brandwunden winkt.
Gruß Mia
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Confrontés à la perspective d'une intervention militaire et condamnés par les intellectuels islamiques, les groupes armés dans le nord du Mali utilisent leurs otages comme la monnaie d'échange de la dernière chance - Des sheikhs, des leaders religieux et des imams originaires de sept pays du Sahel-Sahara ont appelé depuis la Mecque les groupes armés au Mali à déposer les armes, à libérer leurs otages et à réintégrer la société. Des responsables religieux d'Algérie, du Mali, du Niger, du Nigeria, de Mauritanie, du Burkina Faso et du Tchad ont lancé cet "Appel depuis la Terre sainte à épargner le sang" pendant qu'ils se trouvaient à la Mecque pour l'aïd al-Adha. Ce communiqué conjoint, le premier de ce genre, a été diffusé le dimanche 28 octobre. Ces personnalités religieuses africaines ont déclaré que les groupes armés présents au Mali devaient renoncer à combattre leurs proches et à semer la discorde dans l'Oumma. De tels actes, ont-ils expliqué, n'ont rien à voir avec le djihad ou avec la "Charia divine".