Im Internet und den Medien wird ab dem 1. August 2024 zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen, die sich auf das öffentliche Leben in ganz Nigeria auswirken können. Es muss mit Beeinträchtigungen des Verkehrs und gewalttätigen Ausschreitungen gerechnet werden. Auch Störungen an den Flughäfen sind nicht ausgeschlossen. Quelle: Teilreisewarnung des AA zu Nigeria vom 29.07.2024
Bis Anfang August 2024 sind landesweit weitere Proteste in den Büros des Telefonanbieters MTN möglich. Am 29. Juli kam es u. a. in den MTN-Büros in Abuja, Lagos, Ibadan und Osogbo zu Protesten, nachdem MTN Berichten zufolge die Leitungen der Nutzer gesperrt hatte. Ähnliche Versammlungen wird es wahrscheinlich auch in anderen Teilen des Landes geben, unter anderem in Abuja und Lagos. Es ist unklar, wie viele Nutzer betroffen sind. MTN ist einer der größten Telefonanbieter in Nigeria. Im Falle weiterer Proteste ist in der Nähe der MTN-Büros mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen und örtlichen Behinderungen im Straßenverkehr zu rechnen. Zusammenstöße mit Sicherheitskräften sind möglich. Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL
Zusätzlich gibt es auch Probleme bei der Treibstoffversorgung:
Berichten zufolge bildeten sich am 29. Juli lange Warteschlangen für Treibstoff im Federal Capital Territory (Abuja) und in Lagos. Die Nigerian National Petroleum Company (NNPC), der staatliche und einzige Importeur von Benzin im Land, hat die knappe Treibstoffversorgung in diesen Gebieten vor kurzem mit einer „Störung bei der Entladung einiger Schiffe“ begründet. Die Benzinpreise sind gestiegen, einige Tankstellen haben den Verkauf eingestellt. NNPC hat noch nicht mitgeteilt, wann sich die Benzinversorgung wieder normalisiert. Je länger die Treibstoffknappheit andauert, desto höher das Potenzial für weitere Proteste der Bevölkerung. Quelle: Garda Wold
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Birgitt




