Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 03.11.2025

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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todo
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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 02.12.2016

Beitrag von todo »

Alexander hat geschrieben:
Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 02.12.2016 (Unverändert gültig seit: 02.12.2016)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise

(...)
Nach derzeitigen Informationen sind in Gambia das Internet und internationale Telefonate blockiert.(...)
Auswärtige Amt
aktuell funktionieren sowohl internet als auch internationale telefonate wieder, sogar leidlich gut...

(auch die zwischenzeitlich geschlossenen landgrenzen sind wieder geöffnet)
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 07.12.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 07.12.2016 (Unverändert gültig seit: 07.12.2016)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise(Entfall)
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Am 1. Dezember 2016 hat das gambische Volk einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Bis zur Amtsübergabe an den neuen Präsidenten im Januar 2017 führt der seit 1994 regierende Staatspräsident Jammeh die Amtsgeschäft weiter. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im Zuge der Machtübergabe zu einer Verschlechterung der momentan ruhigen Sicherheitslage kommen kann. Grundsätzlich ist bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten.

Kriminalität / Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.

Allgemeine Reiseinformationen
An der Grenze zwischen Senegal und Gambia kann es immer wieder zu Grenzschließungen und Problemen bei der Ein- und Ausreise kommen. Reisenden wird daher geraten, sich vor Ort rechtzeitig über die Lage zu informieren.
Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.

Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.

Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau zu beachten.

Geld/Kreditkarten
Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist offiziell bis zu einem Gegenwert von 10.000,- US-$ möglich, allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass dies von den Zollbeamten eingehalten wird. Banken sind in Banjul von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 09.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bankautomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkurs verbunden).
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 10.12.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 10.12.2016 (Unverändert gültig seit: 10.12.2016)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise

Am 1. Dezember 2016 hat das gambische Volk einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Bis zur Amtsübergabe an den neuen Präsidenten im Januar 2017 führt der seit 1994 regierende Staatspräsident Jammeh die Amtsgeschäfte weiter. Nach der Ankündigung Jammehs vom 9. Dezember, das Wahlergebnis nicht anzuerkennen, ist die Lage unübersichtlich. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit und der Vermeidung von größeren Menschenansammlungen geraten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 28.12.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 28.12.2016 (Unverändert gültig seit: 28.12.2016)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Am 1. Dezember 2016 hat das gambische Volk einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Bis zur Amtsübergabe an den neuen Präsidenten im Januar 2017 führt der seit 1994 regierende Staatspräsident Jammeh die Amtsgeschäft weiter. Dieser hat am 9. Dezember angekündigt, das Wahlergebnis nicht anzuerkennen. Die Situation ist derzeit ruhig, es kann jedoch jederzeit zu einer Veränderung der Sicherheitslage kommen. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit und der Vermeidung von größeren Menschenansammlungen geraten.

Kriminalität / Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 29.12.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 29.12.2016 (Unverändert gültig seit: 29.12.2016)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise (eingefügt)
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise


Am 1. Dezember 2016 hat das gambische Volk einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Bis zur Amtsübergabe an den neuen Präsidenten, im Januar 2017, führt der seit 1994 regierende Staatspräsident Jammeh die Amtsgeschäfte weiter. Dieser hat am 9. Dezember angekündigt, das Wahlergebnis nicht anzuerkennen. Die Situation ist derzeit ruhig, es kann jedoch jederzeit zu einer Veränderung der Sicherheitslage kommen. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit und der Vermeidung von größeren Menschenansammlungen geraten.

Von nicht notwendigen Reisen nach Gambia wird derzeit abgeraten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise


Kriminalität/Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.
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Reisewarnung Gambia 16.01.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 16.01.2017 (Unverändert gültig seit: 16.01.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise (Reisewarnung)

Aktuelle Hinweise
Am 1. Dezember 2016 hat das gambische Volk einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Der seit 1994 regierende Staatspräsident Jammeh erkennt das Wahlergebnis nicht an und zeigt bisher keine Bereitschaft, die Amtsgeschäfte wie vorgesehen am 18./19. Januar 2017 an seinen Nachfolger abzugeben. Die Situation in Gambia ist derzeit zwar ruhig, es gibt aber die Möglichkeit von Unruhen und gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Landgrenzen werden zwischen 19.00 Uhr und 7.00 Uhr geschlossen, eine komplette Schließung – auch des internationalen Flughafens in Banjul – kann in den nächsten Tagen nicht ausgeschlossen werden.

Vor Reisen nach Gambia wird daher derzeit gewarnt.

Im Land befindlichen Reisenden und Residenten wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung

Vor Reisen nach Gambia wird derzeit gewarnt.


Kriminalität/Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.
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Reisewarnung Gambia 17.01.2017

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 17.01.2017
(Unverändert gültig seit: 17.01.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Vor Reisen nach Gambia wird derzeit gewarnt.

Am 1. Dezember 2016 hat das gambische Volk einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Der seit 1994 regierende Staatspräsident Jammeh erkennt das Wahlergebnis nicht an und zeigt bisher keine Bereitschaft, die Amtsgeschäfte wie vorgesehen am 18./19. Januar 2017 an seinen Nachfolger abzugeben.
Am Abend des 17. Januar 2017 hat Staatspräsident Jammeh den Ausnahmezustand über das Land verhängt. Die Situation in Gambia ist derzeit zwar ruhig, es gibt aber die Möglichkeit von Unruhen und gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Landgrenzen werden zwischen 19.00 Uhr und 7.00 Uhr geschlossen, eine komplette Schließung – auch des internationalen Flughafens in Banjul – kann in den nächsten Tagen nicht ausgeschlossen werden.
Im Land befindlichen Reisenden und Residenten wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de
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Gruß
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Reisewarnung Gambia 19.01.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 19.01.2017 (Unverändert gültig seit: 19.01.2017)

Letzte Änderungen:

Aktuelle Hinweise

Vor Reisen nach Gambia wird derzeit gewarnt.


Am Abend des 19. Januar 2017 sind militärische Verbände westafrikanischer Staaten an mehreren Orten auf gambisches Staatsgebiet vorgedrungen. Am Nachmittag hatte der am 1. Dezember gewählte neue Staatspräsident Gambias Barrow seinen Amtseid in der gambischen Botschaft in Dakar/Senegal abgelegt.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich weiterhin in Gambia aufhalten, wird dringend geraten, bis auf Weiteres in ihren Unterkünften zu bleiben und die Lageentwicklung über die Medien, vor allem aber über diese Reise- und Sicherheitshinweise zu verfolgen. Das Auswärtige Amt, die Botschaft Dakar und das Verbindungsbüro Banjul werden sich je nach Lageentwicklung mit aktuellen Informationen an Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gambia wenden. Botschaft Dakar und Verbindungsbüro Banjul bleiben für Notfälle rund um die Uhr erreichbar.

Der bisherige Staatspräsident Jammeh hatte sich bis zuletzt geweigert, sein Amt an seinen am 1. Dezember 2016 gewählten Nachfolger zu übertragen. Noch am 17. Januar 2017 hat er den Ausnahmezustand über das Land verhängt.

Die weitere Lageentwicklung in Gambia ist unklar. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu gewalttätigen Zusammenstößen kommt. Von Überlandfahrten und einer Ausreise auf dem Landweg muss unter den jetzigen Umständen dringend abgeraten werden. Der Flughafen von Banjul ist weiterhin geöffnet.

Im Land befindlichen Deutschen wird weiterhin empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de
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Reisewarnung Gambia 21.01.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 21.01.2017 (Unverändert gültig seit: 21.01.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Vor Reisen nach Gambia wird derzeit gewarnt.

Der gewählte Staatspräsident Barrow hält sich weiterhin außer Landes auf. Trotz verschiedener Verhandlungsbemühungen, der Stationierung westafrikanischer Truppen in Gambia und eigener Ankündigungen hat der bisherige Staatspräsident Jammeh seinen Amtssitz bisher nicht verlassen. Die politische Lage bleibt unübersichtlich, die Stimmung im Land angespannt. Das öffentliche Leben ist weitgehend zum Stillstand gekommen.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich weiterhin in Gambia aufhalten, wird dringend geraten, bis auf Weiteres in ihren Unterkünften zu bleiben und die Lageentwicklung über die Medien, vor allem aber über diese Reise- und Sicherheitshinweise zu verfolgen. Das Auswärtige Amt, die Botschaft Dakar und das Verbindungsbüro Banjul werden sich je nach Lageentwicklung mit aktuellen Informationen an Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gambia wenden. Botschaft Dakar und Verbindungsbüro Banjul bleiben für Notfälle rund um die Uhr erreichbar.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu gewalttätigen Zusammenstößen kommt. Von Überlandfahrten und einer Ausreise auf dem Landweg muss unter den jetzigen Umständen dringend abgeraten werden. Der Flughafen von Banjul ist weiterhin geöffnet.

Im Land befindlichen Deutschen wird weiterhin empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de
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Reisewarnung Gambia 21.01.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 21.01.2017 (Unverändert gültig seit: 21.01.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Vor Reisen nach Gambia wird derzeit gewarnt.


Der bisherige Staatspräsident Jammeh hat Gambia am späten Abend des 21.01.2017 verlassen. Die Rückkehr des neuen Staatspräsidenten Barrow wird in den nächsten Stunden erwartet. In Banjul soll es mittlerweile zu Kundgebungen und Feiern kommen.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich weiterhin in Gambia aufhalten, wird dringend geraten, sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fernzuhalten und die Lageentwicklung über die Medien, vor allem aber über diese Reise- und Sicherheitshinweise zu verfolgen. Das Auswärtige Amt, die Botschaft Dakar und das Verbindungsbüro Banjul werden sich je nach Lageentwicklung mit aktuellen Informationen an Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gambia wenden. Botschaft Dakar und Verbindungsbüro Banjul bleiben für Notfälle rund um die Uhr erreichbar.

Der Flughafen von Banjul ist weiterhin geöffnet.

Im Land befindlichen Deutschen wird weiterhin empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de
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Reisewarnung Gambia 21.01.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 22.01.2017 (Unverändert gültig seit: 22.01.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

Vor Reisen nach Gambia wird derzeit gewarnt.


Der bisherige Staatspräsident Jammeh hat Gambia am späten Abend des 21.01.2017 verlassen. Staatspräsident Barrow hat seine Rückkehr nach Banjul für Montag, 23. Januar angekündigt. Bis dahin ist weiterhin mit einem gewissen Grad der Unsicherheit zu rechnen.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich weiterhin in Gambia aufhalten, wird dringend geraten, sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fernzuhalten und die Lageentwicklung über die Medien, vor allem aber über diese Reise- und Sicherheitshinweise zu verfolgen. Das Auswärtige Amt, die Botschaft Dakar und das Verbindungsbüro Banjul werden sich je nach Lageentwicklung mit aktuellen Informationen an Mitbürgerinnen und Mitbürger in Gambia wenden. Botschaft Dakar und Verbindungsbüro Banjul bleiben für Notfälle rund um die Uhr erreichbar.

Der Flughafen von Banjul ist weiterhin geöffnet.

Im Land befindlichen Deutschen wird weiterhin empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 26.01.2017

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Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 26.01.2017 (Unverändert gültig seit: 26.01.2017)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise
Der frühere Staatspräsident Jammeh hat Gambia verlassen. Der neu gewählte Staatspräsident Barrow ist nach Banjul zurückgekehrt und hat die Regierungsgeschäfte übernommen. Die Lage und das tägliche Leben haben sich normalisiert.
Reisenden und deutschen Staatsangehörigen, die sich in Gambia aufhalten, wird weiterhin geraten, sich von Menschenansammlungen und Demonstrationen fernzuhalten und die weitere Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen.
Im Land befindlichen Deutschen wird weiterhin empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität/Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.
Auswärtige Amt
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 03.03.2017

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 03.03.2017 (Unverändert gültig seit: 03.03.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise

In der gesamten Sahelregion besteht seit Jahren eine islamistische terroristische Bedrohung.

Reisende sollten gegenüber verdächtigen Personen oder Gegenständen besondere Vorsicht walten lassen. Ferner wird empfohlen, Stadien und generell größere Menschenansammlungen zu meiden.

Die neue, demokratisch legitimierte Regierung unter Präsident Barrow und die gambische Zivilgesellschaft stehen vor großen Herausforderungen, das Land politisch und wirtschaftlich zu konsolidieren, diese Phase wird noch längere Zeit andauern.
Im Land befindlichen Deutschen wird weiterhin empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste der zuständigen deutschen Botschaft in Dakar, Senegal einzutragen bzw. darin ihre Erreichbarkeit zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren: http://elefand.diplo.de
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 27.02.2018

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand: 27.02.2018 (Unverändert gültig seit: 27.02.2018)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität/Terrorismus
Gambia blieb bisher von terroristischen Anschlägen verschont. Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können jedoch auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten sich der latenten Gefahr bewusst sein und ggf. die Anweisungen des örtlichen Sicherheitspersonals befolgen.

Im Großraum Serrekunda und in der Küstenregion zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder echte oder auch vermeintliche Regelverstöße, z.B. gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften, durch gambische Ordnungskräfte geahndet.

Wertsachen, wie bspw. Uhren, Ringe oder Ketten, sollten nicht sichtbar getragen werden, Bargeld und Kreditkarten am besten in Brustbeutel oder Bauchgurt aufbewahrt werden. Nach der Einreise sollte nur eine Kopie des Reisepasses mitgeführt und der Reisepass an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. An einsamen, unbewachten Stränden ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Verhaftungen
In der Vergangenheit wurden Auslandsvertretungen häufig nicht zeitnah über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten war schwierig. Seit dem Regierungswechsel deuten erste Erfahrungen darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden nun besser verläuft. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 05.04.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 05.04.2019
(Unverändert gültig seit: 05.04.2019)

Letzte Änderungen:
- Allgemeine Reiseinformationen (Infrastruktur/Straßenverkehr)
- Besondere strafrechtliche Vorschriften


Allgemeine Reiseinformationen
Zuständige Auslandsvertretung
In Gambia gibt es keine berufskonsularische Auslandsvertretung, zuständig ist die deutsche Botschaft in Dakar/Senegal. Diese verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro in Banjul, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft in Dakar. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.

Infrastruktur/Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebungen nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht. Straßenbeleuchtungen fehlen häufig, immer wieder sind Autos ohne Licht unterwegs.
Der Gambia-Fluss kann von der Hauptstadt Banjul aus nur per Fährverkehr überquert werden. Es müssen längere, im Vorfeld kaum abschätzbare Wartezeiten eingeplant werden.
Im Januar 2019 wurde bei Farafenni/Mansa Konko (ca. 120 km Luftlinie von Banjul entfernt liegend) die erste Brücke über den Gambia-Fluss eingeweiht. Die Brücke ist mautpflichtig und derzeit nur für PKW geöffnet. Reisende müssen ihren Reisepass mitführen.
Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau zu beachten.

Besondere Verhaltenshinweise
Die überwiegend muslimische Bevölkerung in Gambia ist grundsätzlich tolerant. Reisende sollten sich dennoch nicht freizügiger kleiden, als die lokale Bevölkerung.

Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Dalasi (GMD), der außerhalb Gambias nicht konvertierbar ist. Bargeld kann in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten. Dies ist illegal, wird inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft. An Bankautomaten kann man in der Regel mit der Kredit- und der Bankkarte Geld erhalten. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert. Dies ist jedoch manchmal mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkurs verbunden.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Deutsche Staatsangehörige unterliegen in Gambia grundsätzlich dem gambischen Strafrecht. Selbst der Besitz kleiner Mengen von Betäubungsmitteln wird regelmäßig mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen geahndet.

Jede Form von Kindesmissbrauch ist unter schwere Strafen gestellt.

Es gibt ein Gesetz zur Umsetzung der Todesstrafe für eine Reihe von Straftaten einschließlich Brandstiftung, Mord, Verrat und Menschenhandel. Die Regierung Barrow hat jedoch ein Moratorium verhängt und beabsichtigt, die Todesstrafe im Zuge einer Verfassungsreform abzuschaffen.

Homosexualität ist in Gambia strafbar und kann mit Gefängnisstrafen von mehreren Jahren geahndet werden. Es gibt Berichte über die vorübergehende Inhaftierung von Homosexuellen, auch Europäern.

Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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