Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Senegal:
Stand: 30.01.2018 (Unverändert gültig seit: 30.01.2018)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Am 6. Januar 2018 wurden südwestlich von Ziguinchor, der Hauptstadt der Casamance, im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau einige Personen getötet, die im Wald Holz gesammelt haben. Die Regierung hat zusätzliche Sicherheitskräfte in die Region entsandt, trotz der Verhaftung von Verdächtigen hält eine polizeilich-militärische Operation an. Reisenden in der Casamance wird geraten, die Region südlich von Ziguinchor bis auf weiteres zu meiden, einschließlich der Überlandstraße RN4 Richtung Guinea-Bissau.
Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 23.05.2026
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 30.01.2018
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 19.03.2018
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal:
Stand 19.03.2018
(Unverändert gültig seit: 19.03.2018)
Letzte Änderungen:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise (Zika-Virus-Infektion)
Aktuelle Hinweise
Am 6. Januar 2018 wurden südwestlich von Ziguinchor, der Hauptstadt der Casamance, im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau mehrere Personen getötet, die im Wald Holz gesammelt haben. Seit dem Vorfall patrouillieren senegalesische Militär- und Sicherheitskräfte verstärkt im gesamten Grenzgebiet entlang der Straßen sowie in den Wäldern. Reisenden in der Casamance wird geraten, das Grenzgebiet zu Guinea-Bissau bis auf weiteres zu meiden.
Medizinische Hinweise
Impfschutz
Senegal ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung verlangt wird. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen (auch bei ausschließlichem Aufenthalt auf einem Flughafen in einem Gelbfiebergebiet), ausgenommen sind Kinder unter neun Monaten, siehe auch www.who.int/ith. In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Dakar, Thies, Touba, Thiadiaye Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt, zuletzt im Juni 2011.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Während der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afri¬kanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Menin¬gokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
Dengue-Fieber
Dengue wird landesweit vereinzelt durch tagaktive Mücken übertragen. Seit Oktober 2017 werden vermehrt Fälle auch aus der Hauptstadt Dakar gemeldet (Typ 3).
Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft gelegentlich auch Reisende.
In seltenen Fällen treten bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen, inkl. möglicher Todesfolge, auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine verfügbare Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s.u.
Chikungunya
2015 wurden 40 Fälle aus der Region Kedougou gemeldet. Die Krankheit wird durch Aedes-Mücken übertragen und ist charakterisiert durch hohes Fieber und starke Gelenkschmerzen, Organversagen ist möglich. Klinisch wird die Krankheit meist mit Dengue-Fieber verwechselt.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Senegal mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.
In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen im Senegal. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Senegal) bei nicht-immunen Menschen in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein Malariarisiko im ganzen Land, auch wieder zunehmend im Stadtgebiet Dakar. Übertragung ganzjährig, mit geringeren saisonalen Schwankungen in den südlichen zwei Dritteln des Landes und ausgeprägter im Norden mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit.
Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist eine Chemoprophylaxe zu empfehlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin oder Mefloquin) in Deutschland verfügbar. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig (Dengue, s.o.) und bei Aufenthalten im Freien in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf freie Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV / AIDS
Ungefähr 0,5 % (2015) der erwachsenen Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren sind HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Auch andere Geschlechtskrankheiten kommen häufiger vor (insb. Syphilis). Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v. a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten nur sporadisch auf und treffen meist auf ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, und auch Cholera, vermeiden.
Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selbst schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände vor der Essenzubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Ebola
Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt. Die Ebolaepidemie 2013-2016 in den vor allem betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone ist eingedämmt. In den Senegal war ein Fall eingeschleppt worden. Grundsätzlich ist ein erneutes Auftreten von Ebolainfektionen in Westafrika nicht auszuschließen. Es wird deshalb dazu geraten, die Nachrichtenlage zu verfolgen, insbesondere auch die Hinweise auf der Homepage der deutschen Botschaft in Abidjan zu beachten und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten.
Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion beteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z. B. im Senegal-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Tollwut
Tollwut wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, Katzen, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung. Tierkontakt sollte man meiden. Eine passive Impfung mit Tollwutimmunglobulin nach Biss oder Kontakt ist nur in Dakar im Institut Pasteur erhältlich.
Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber
Am 10. November 2015 wurde eine Infektion mit dem Krim-Kongo Hämorrhagischen Virus (ähnliche Symptome wie bei der Ebolavirusinfektion) bei einem Mädchen aus dem Dorf Ndiawdoune (15 km nordöstlich von Saint-Louis) gemeldet. Die Ansteckung erfolgt über Zecken oder Körperflüssigkeiten infizierter Tiere (Reservoir in Rindern, Schafen, Ziegen, Vögeln, Hasen, Zecken) oder Menschen. Sie ist für den Senegal ungewöhnlich. Milde Verläufe sind die Regel, Organversagen und Tod in bis zu 30 % der Fälle sind jedoch möglich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Landesinneren ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Dakar hingegen ist immer noch eines der beiden medizinischen Referenzzentren für Westafrika.
Französischsprachige Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden.
Planbare Operationen sollten in Deutschland durchgeführt werden. Für den Notfall kommen verschiedene Kliniken in Dakar in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Dakar haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt sind allerdings nicht auszuschließen.
Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen zunehmend Vorkasse. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Senegal durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (z.B.: www.dtg.org) und Ihren Impfschutz anpassen. Dies gilt auch, wenn Sie aus anderen Regionen bereits Tropenerfahrung haben.
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 09.04.2018
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal:
Stand 09.04.2018
(Unverändert gültig seit: 09.04.2018)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Am 6. Januar 2018 wurden südwestlich von Ziguinchor, der Hauptstadt der Casamance, im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau mehrere Personen getötet, die im Wald Holz gesammelt haben. Seit dem Vorfall patrouillieren senegalesische Militär- und Sicherheitskräfte verstärkt im gesamten Grenzgebiet entlang der Straßen sowie in den Wäldern. Am 29. März 2018 kam es zu einem gewaltsamen Zwischenfall an einer Straßensperre auf der Verbindungsstraße Cap-Skirring/Ziguinchor, die von bewaffneten Personen errichtet wurden.
Reisenden in der Casamance wird geraten, das Grenzgebiet zu Guinea-Bissau bis auf weiteres zu meiden, siehe auch Reisen über Land.
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 24.05.2018
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Senegal:
Stand: 24.05.2018 (Unverändert gültig seit: 24.05.2018)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Aktuelle Hinweise
Am 6. Januar 2018 wurden südwestlich von Ziguinchor, der Hauptstadt der Casamance, im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau, mehrere Personen getötet, die im Wald Holz gesammelt haben. Seit dem Vorfall patrouillieren senegalesische Militär- und Sicherheitskräfte verstärkt im gesamten Grenzgebiet entlang der Straßen sowie in den Wäldern. Bei zwei weiteren Zwischenfällen in der Region kam jeweils eine Person ums Leben. Reisenden wird bei Besuchen in der Casamance geraten, sich vor Ort über die aktuelle Lage zu informieren und dementsprechend Vorsicht walten zu lassen. Das Grenzgebiet zu Guinea-Bissau sollte, bis auf weiteres, gemieden werden, siehe auch Reisen über Land.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus
In der gesamten Sahelregion besteht seit Jahren eine islamistische terroristische Bedrohung.
Senegal hat auf die jüngsten Anschläge in der Region mit einer Verstärkung und höheren Sichtbarkeit seines eigenen Sicherheitsapparats reagiert. Bislang blieb Senegal von terroristischen Anschlägen verschont. Reisende sollten sich dennoch der latenten Gefahr bewusst sein und Anweisungen des örtlichen Sicherheitspersonals befolgen.
Reisen über Land
Von Reisen abseits der Hauptstraßen in entlegenen Grenzgebieten zu Mauretanien und Mali wird abgeraten.
Aufgrund der Entwicklung der Sicherheitslage in der Casamance seit 2012 ist es möglich, unter erhöhter Aufmerksamkeit in diese Region zu reisen, in den entlegenen Gebieten der Casamance ist jedoch weiterhin Vorsicht geboten. Bei Fahrten sind die Hauptverkehrsrouten zu bevorzugen. Die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau sollten auch weiterhin gemieden werden. In der Region südlich von Ziguinchor kann es im Zusammenhang mit illegalem Holzhandel zu gewalttätigen Zwischenfällen, von Besuchen von Wäldern in dieser Region sollte Abstand genommen werden.
Obwohl ein Großteil der Minen in der Region entfernt wurde, ist die Entminung in den Grenzgebieten zu Gambia und Guinea-Bissau und insbesondere in den Wäldern noch nicht vollständig abgeschlossen. Daher sollten die asphaltierten Straßen nicht verlassen werden.
Kriminalität
Landesweit kann es zu Belästigungen durch fliegende Händler, Bettler, selbsternannten Touristenführern sowie zu kriminelle Übergriffen wie Taschendiebstählen und seltener zu gewalttätigen Übergriffen kommen. Wertsachen, wie z.B. Uhren, Ringe und Ketten sollten nicht sichtbar getragen werden. Bargeld und Kreditkarten sollten im Brustbeutel oder einem Bauchgurt aufbewahrt werden. Es gibt Berichte über kriminelle Übergriffe bei Nacht, nächtliche Spaziergänge sollten daher unterbleiben.
Entführungen und Erpressungen
Es wird auf eine erhöhte Gefahr von Entführungen und Erpressungen im Zusammenhang mit per Internet angebahnten Liebesbeziehungen aufmerksam gemacht. In der Vergangenheit wurden mehrere Deutsche, die ihre senegalesische Internet-Bekanntschaft besuchen wollten, von angeblichen Familienmitgliedern oder Freunden der Frau teilweise über mehrere Tage hinweg festgehalten und erst gegen Zahlung nicht unbeträchtlicher Geldbeträge wieder freigelassen.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 13.02.2019
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Senegal:
Stand: 13.02.2019
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Am 24. Februar 2019 finden in Senegal Präsidentschaftswahlen statt. Im ganzen Land finden bis dahin Wahlkampfveranstaltungen und Demonstrationen statt, bei denen es schon zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern unterschiedlicher Parteien kam. Es muss weiterhin mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und teilweise auch gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden.
Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, Demonstrationen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
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Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 20.02.2019
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:
Senegal:
Stand: 20.02.2019 (Unverändert gültig seit: 20.02.2019)
Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Am 24. Februar 2019 finden in Senegal Präsidentschaftswahlen statt. Im ganzen Land finden bis dahin Wahlkampfveranstaltungen und Demonstrationen statt, bei denen es schon zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern unterschiedlicher Parteien kam. Es muss weiterhin mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und teilweise auch gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden.
Am Wahltag sind von 0 bis 24 Uhr Fahrten zwischen den Regionen Senegals nicht erlaubt. Ausnahmen sind Fahrten von Sicherheits-und Rettungsfahrzeugen sowie Fahrten von Reisenden vom oder zum Flughafen Aéroport International Blaise Diagne. Reisende müssen ein Ausweisdokument und Reisedokumente bei sich führen.
Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, Demonstrationen weiträumig zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 05.04.2019
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal:
Stand 05.04.2019
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Letzte Änderungen:
Allgemeine Reiseinformation (Infrastruktur/Straßenverkehr)
Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur/Straßenverkehr
Im Januar 2019 wurde bei Farafenni/Mansa Konko die erste Brücke über den Gambia-Fluss eingeweiht, die das Reisen zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil Senegals wesentlich verkürzt. Die Brücke ist mautpflichtig und derzeit nur für PKW geöffnet. Reisende müssen ihren Reisepass mitführen. Der Gambia-Fluss kann von der Hauptstadt Banjul aus nur per Fährverkehr überquert werden. Es sind längere, im Vorfeld kaum abschätzbare Wartezeiten mit einzuplanen.
Der Zustand der Hauptstraßen ist meist recht gut, viele andere Straßen sin in schlechtem Zustand. Insbesondere in der Regenzeit von Juni bis September sind Straßen ohne Allrad oft kaum passierbar. Überflutungen und Erdrutsche sind dann möglich. Vor Antritt einer Reise sollte die Wetterlage genau geprüft werden.
Es muss mit kaum vorhersehbaren Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer, Fußgängern und Tieren auf Straßen und nicht immer verkehrssicheren Fahrzeugen gerechnet werden, insbesondere in Dakar gibt es zudem ein hohes Verkehrsaufkommen.
Nach Einbruch der Dunkelheit wird von Überlandfahrten abgeraten.
Führerschein
Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Besondere Verhaltenshinweise
Die überwiegend muslimische Bevölkerung ist grundsätzlich tolerant. Dennoch sollten sich Reisende nicht freizügiger kleiden als die lokale Bevölkerung.
Geld/ Kreditkarten
Währung ist der Franc CFA, der in einem festen Wechselkursverhältnis zum Euro (1,- € = 655,957 FCFA) steht. Devisen werden in Banken problemlos gewechselt. Kreditkarten werden in gehobenen Hotels, Restaurants und Supermärkten akzeptiert. Für Bank- und Kredit-Karten gibt es in Dakar Geldautomaten.
Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 20.10.2020
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal
Stand 20.10.2020
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)
Sicherheit
Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Mali und zum südlichen Teil von Mauretanien im Département Matam wird abgeraten.
Innenpolitische Lage
Demonstrationen und Proteste kommen insbesondere in großen Städten vor und können zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen. In der Casamance kam es seit 2018 weder zu Anschlägen noch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und Ordnungskräften. Gleichwohl ist bei Reisen in diese Region weiterhin besondere Vorsicht geboten.
Obwohl ein Großteil der Minen in der Region entfernt wurde, ist die Entminung in den Grenzgebieten zu Gambia und Guinea-Bissau und insbesondere in den Wäldern noch nicht vollständig abgeschlossen.
Reiseinfos
- Seien Sie bei Reisen in der Casamance besonders vorsichtig, insbesondere in den entlegenen Gebieten.
- Verzichten Sie möglichst auch auf Reisen in die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau abseits der Hauptrouten, verlassen Sie asphaltierte Straßen dort nicht.
- Vermeiden Sie bei notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali das Verlassen der Hauptstraßen.
- Bevorzugen Sie Hauptverkehrsrouten.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Infrastruktur/Verkehr
Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.
Im Januar 2019 wurde bei Farafenni/Mansa Konko die erste Brücke über den Gambia-Fluss eingeweiht, die das Reisen zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil Senegals wesentlich verkürzt. Die Brücke ist mautpflichtig, das Mitführen eines Reisepasses ist erforderlich. Von der Hauptstadt Banjul aus kann der Gambia-Fluss nur per Fährverkehr überquert werden. Dabei sind längere, im Vorfeld kaum abschätzbare Wartezeiten mit einzuplanen.
Auch bei Reisen mit der Fähre von Dakar zur Insel Gorée kontrollieren Sicherheitskräfte beim Betreten des Hafens in Dakar Ausweise.
Der Zustand der Hauptstraßen ist meist recht gut, viele andere Straßen sind in schlechtem Zustand. Insbesondere in der Regenzeit von Juni bis September sind Straßen ohne Allrad oft kaum passierbar. Überflutungen und Erdrutsche sind dann möglich.
Die Verhaltensnormen der Verkehrsteilnehmer unterscheiden sich teils deutlich von denen in Deutschland. Daher ist das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer nur schwer vorhersehbar. Es muss mit Fußgängern und Tieren auf Straßen und nicht immer verkehrssicheren Fahrzeugen gerechnet werden, insbesondere in Dakar gibt es zudem ein hohes Verkehrsaufkommen.
- Überprüfen Sie daher die Wetterlage vor Antritt einer Reise.
- Verzichten Sie auf Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
- Nehmen Sie bei Benutzung der Fähre von Dakar zur Insel Gorée und bei Benutzung der Brücke über den Gambia-Fluss Ihren Reisepass mit.
Auswärtiges Amt
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 08.02.2021
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Stand 08.02.2021
Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Gelbfieber, Impfschutz)
Gesundheit
Gelbfieber
Derzeit werden in den Orten Touba, Kidira, Kédougou, Saraya und Thilogne vereinzelte vom Institut Pasteur in Dakar bestätigte Gelbfieberfälle gemeldet. Die unten näher aufgeführte Gelbfieberimpfung wird dringend empfohlen.
Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, eine Gelbfieberimpfung ist jedoch dennoch dringend empfohlen, da Senegal Gelbfieberinfektionsgebiet ist. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Dies gilt auch bei ausschließlichem Aufenthalt auf einem Flughafen in einem Gelbfiebergebiet.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 05.03.2021
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Stand 05.03.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
Aktuelles
Proteste
Derzeit kommt es insbesondere im Großraum Dakar zu gewalttätigen Demonstrationen und Protesten. Es muss im Zusammenhang mit den Demonstrationen mit teilweise erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden.Sicherheit
- Meiden Sie Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
- Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Innenpolitische Lage
Zurzeit kommt es insbesondere im Großraum Dakar zu gewalttätigen Demonstrationen und Protesten. Es muss im Zusammenhang mit den Demonstrationen mit teilweise erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. In der Region Casamance kommt es derzeit zu Protesten mit Gewaltausschreitung, auch wenn es dort seit 2018 weder Anschläge noch gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und Ordnungskräften gegeben hat. Bei Reisen in diese Region ist weiterhin besondere Vorsicht geboten.
Obwohl ein Großteil der Minen in der Region entfernt wurde, ist die Entminung in den Grenzgebieten zu Gambia und Guinea-Bissau und insbesondere in den Wäldern noch nicht vollständig abgeschlossen.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Reisen in der Casamance besonders vorsichtig, insbesondere in den entlegenen Gebieten.
- Verzichten Sie möglichst auch auf Reisen in die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau abseits der Hauptrouten, verlassen Sie asphaltierte Straßen dort nicht.
- Vermeiden Sie bei notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali das Verlassen der Hauptstraßen.
- Bevorzugen Sie Hauptverkehrsrouten.
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 12.03.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal
Stand 12.03.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Proteste)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
Aktuelles
Proteste
Im Großraum Dakar, in weiteren größeren Städten und in der Region Casamance kann es derzeit zu von der Opposition organisierten Demonstrationen kommen, bei denen auch mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden muss.Sicherheit
- Meiden Sie Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig.
- Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Innenpolitische Lage
Im Großraum Dakar, in weiteren größeren Städten und in der Region Casamance kann es derzeit zu von der Opposition organisierten Demonstrationen kommen, bei denen auch mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden muss.
In der Region Casamance ist es im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau im Februar 2021 zu Militäraktionen der senegalesischen Streitkräfte, nicht aber zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Rebellengruppen gekommen.
Die Entminung in den Wäldern im Grenzgebiet zu Gambia und Guinea-Bissau ist noch nicht abgeschlossen.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Seien Sie bei Reisen in der Casamance besonders vorsichtig, insbesondere in den entlegenen Gebieten.
- Verzichten Sie möglichst auch auf Reisen in die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau abseits der Hauptrouten, verlassen Sie asphaltierte Straßen dort nicht.
- Vermeiden Sie bei notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali das Verlassen der Hauptstraßen.
- Bevorzugen Sie Hauptverkehrsrouten.
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 17.03.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal
Stand 17.03.2021
Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Entfall Proteste)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Großraum Dakar, in weiteren größeren Städten und in der Region Casamance kann es jederzeit zu Demonstrationen kommen, bei denen auch mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden muss.
In der Region Casamance ist es im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau im Februar 2021 zu Militäraktionen der senegalesischen Streitkräfte, nicht aber zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Rebellengruppen gekommen.
Die Entminung in den Wäldern im Grenzgebiet zu Gambia und Guinea-Bissau ist noch nicht abgeschlossen.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Seien Sie bei Reisen in der Casamance besonders vorsichtig, insbesondere in den entlegenen Gebieten.
- Verzichten Sie möglichst auch auf Reisen in die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau abseits der Hauptrouten, verlassen Sie asphaltierte Straßen dort nicht.
- Vermeiden Sie bei notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali das Verlassen der Hauptstraßen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 07.08.2021
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal
Stand 07.08.2021
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- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Aktuelles: Poliomyelitis (Kinderlähmung), Impfschutz)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Großraum Dakar, in weiteren größeren Städten und in der Region Casamance kann es jederzeit zu Demonstrationen kommen, bei denen auch mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden muss.
In der Region Casamance ist es im Grenzgebiet zu Guinea-Bissau von Februar bis Juni 2021 zu Militäraktionen der senegalesischen Streitkräfte gegen Stellungen von Rebellengruppen gekommen.
Die Entminung in den Wäldern im Grenzgebiet zu Gambia und Guinea-Bissau ist noch nicht abgeschlossen.Gesundheit
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Seien Sie bei Reisen in der Casamance besonders vorsichtig, insbesondere in den entlegenen Gebieten.
- Verzichten Sie möglichst auch auf Reisen in die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau abseits der Hauptrouten, verlassen Sie asphaltierte Straßen dort nicht.
- Vermeiden Sie bei notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali das Verlassen der Hauptstraßen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Poliomyelitis (Kinderlähmung)
In den Distrikten Touba, Diourbel, Tivaouane, Sokone, Thies und Mbao sind vereinzelt Poliofälle aufgetreten. Eine landesweite Impfkampagne wurde gestartet.Impfschutz
- Beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis. Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, eine Gelbfieberimpfung ist jedoch dennoch dringend empfohlen, da Senegal Gelbfieberinfektionsgebiet ist. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Dies gilt auch bei ausschließlichem Aufenthalt auf einem Flughafen in einem Gelbfiebergebiet.
- Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohner und Langzeitreisende über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis . Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 30.03.2022
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Senegal
Stand 30.03.2022
Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Großraum Dakar, in weiteren größeren Städten und in der Region Casamance kann es jederzeit zu Demonstrationen kommen, bei denen auch mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden muss.
In der Region Casamance gehen die senegalesischen Streitkräfte in Nord Sindian (département de Bignona) im Grenzgebiet zu Gambia seit dem 13. März 2022 massiv gegen Stellungen von Rebellengruppen vor. Dieses Gebiet ist weiträumig zu meiden.
Die Entminung in den Wäldern im Grenzgebiet zu Gambia und Guinea-Bissau ist noch nicht abgeschlossen.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Verzichten Sie möglichst auf Reisen in die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau abseits der Hauptrouten, verlassen Sie asphaltierte Straßen dort nicht und seien Sie insbesondere in entlegenen Gebieten besonders vorsichtig.
- Vermeiden Sie bei notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali und das Verlassen der Hauptstraßen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Senegal 07.10.2022
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Stand 07.10.2022
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- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Aktuelles: Hustenmedikamente des Herstellers Maiden Pharmaceuticals)
Sicherheit
Innenpolitische Lage
Im Großraum Dakar, in weiteren größeren Städten und in der Region Casamance kann es jederzeit zu Demonstrationen kommen, bei denen auch mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden muss.
In der Region Casamance gingen die senegalesischen Streitkräfte in Nord Sindian (Département de Bignona) im Grenzgebiet zu Gambia im Frühjahr 2022 gegen Stellungen von Rebellengruppen vor.
Die Entminung in den Wäldern im Grenzgebiet zu Gambia und Guinea-Bissau ist noch nicht abgeschlossen.Gesundheit
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Verzichten Sie möglichst auf Reisen in die Grenzgebiete der Casamance zu Gambia und Guinea-Bissau abseits der Hauptrouten, verlassen Sie asphaltierte Straßen dort nicht und seien Sie insbesondere in entlegenen Gebieten besonders vorsichtig.
- Vermeiden Sie bei notwendigen Reisen in die Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali und das Verlassen der Hauptstraßen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Aktuelles
Hustenmedikamente des Herstellers Maiden Pharmaceuticals
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 5. Oktober 2022 darauf hingewiesen, dass sich in Gambia Medikamente des Herstellers Maiden Pharmaceuticals Limited im Umlauf befinden, die nicht medizinischen Standards genügen und die potentiell schwerwiegende Gesundheitsschädigungen verursachen und tödlich wirken können. Es handelt sich dabei um Hustenmedikamente für Kleinkinder und Babys. Es ist nicht ausgeschlossen, dass medizinische Produkte dieses Herstellers auch in Senegal im Umlauf sind. Weitergehende Informationen finden sich unter folgendem Link.
Es wird dringend davon abgeraten, die in der WHO-Mitteilung genannten Medikamente einzunehmen. Bitte beachten Sie die Hinweise der senegalesischen Behörden.
Hinweise zum Corona-Virus im Senegal siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus
Gruß
Birgitt




