Teilreisewarnung Ägypten 21.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 15.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 15.06.2012
(Unverändert gültig seit: 15.06.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere im Lichte der anstehenden Stichwahl der Präsidentschaftswahlen (16./17. Juni), in deren zeitlichem Umfeld besondere Umsicht angezeigt ist.
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten.
Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten –wo möglich- vermieden werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Auf dem Sinai und im ägyptisch-israelischen sowie im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Nach aktuellen Informationen sind die Grenzübergänge von Gaza nach Ägypten bis voraussichtlich einschl. Sonntag, 17.06.2012 geschlossen.
Auf dem Sinai kam es Anfang des Jahres und zuletzt Ende Mai zu vereinzelten, kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen von Touristen.

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 18.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 18.06.2012
(Unverändert gültig seit: 18.06.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise- Grenze Gaza / Ägypten


Aktuelle Hinweise
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt insbesondere im Lichte der anstehenden Stichwahl der Präsidentschaftswahlen (16./17. Juni), in deren zeitlichem Umfeld besondere Umsicht angezeigt ist.
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten.
Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten –wo möglich- vermieden werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Auf dem Sinai und im ägyptisch-israelischen sowie im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Nach aktuellen Informationen sind die Grenzübergänge von Gaza nach Ägypten bis voraussichtlich einschl. Montag, 18.06.2012 geschlossen.
Auf dem Sinai kam es Anfang des Jahres und zuletzt Ende Mai zu vereinzelten, kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen von Touristen.
Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 20.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 20.06.2012
(Unverändert gültig seit: 20.06.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Grenzübergang Rafah


Landesspezifische Sicherheitshinweise - Grenzübergang Rafah
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.
Seit dem 29. Mai 2011 ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, der zuvor nur unregelmäßig benutzt werden konnte, wieder von ägyptischer Seite für den Personenverkehr grundsätzlich geöffnet. Freitags ist die Grenze geschlossen.Es kann jederzeit zu einer kurzfristigen oder auch länger andauernden Schließung von Rafah kommen.
Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Diese Öffnung von Rafah gilt nach Angaben der ägyptischen Behörden – nur - für Palästinenser mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde. Einige Personengruppen brauchen dafür ein ägyptisches Visum, andere nach ägyptischen Angaben nicht, z.B. Inhaber eines gültigen Drittstaatenvisums etwa für die Schengenstaaten. Für andere Staatsangehörige, auch für Deutsche, bleiben nach ägyptischen Angaben die bisher bestehenden restriktiven Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah unverändert bestehen, nach denen nur bei Vorliegen einer vorher eingeholten ägyptischen Sondergenehmigung der Grenzübertritt erlaubt wird. Es ist weiterhin damit zu rechnen, dass es bei Ein- und Ausreisen wg. Hindernissen auf palästinensischer und/oder ägyptischer Seite zu langen Wartezeiten kommen kann. Von palästinensischer Seite ist es in den letzten Wochen bereits zu mehrtägigen Schließungen des Grenzüberganges gekommen. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 11.07.2012

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 11.07.2012
(Unverändert gültig seit: 11.07.2012)

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Aktuelle Hinweise - Löschen des Hinweises auf Stichwahlen


[/b]Aktuelle Hinweise
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten.
Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten –wo möglich- vermieden werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Auf dem Sinai und im ägyptisch-israelischen sowie im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Auf dem Sinai kam es Anfang des Jahres und zuletzt Ende Mai zu vereinzelten, kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen von Touristen.
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.[/b]
Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 16.07.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 16.07.2012
(Unverändert gültig seit: 16.07.2012)

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Aktuelle Hinweise - Sinai
Landesspezifische Sicherheitshinweise – Sinai


Aktuelle Hinweise
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten.
Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten –wo möglich- vermieden werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Auf dem Sinai und im ägyptisch-israelischen sowie im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Auf dem Sinai kam es in den letzten Monaten wiederholt zu kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen von Touristen.
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten. Ihre Zahl hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere in den Urlaubsgebieten am Roten Meer. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Südwesten Ägyptens / Sinai)
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Oweinat.
Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Eine effektive Sicherung dieser unbewohnten weiten Region ist nicht zu gewährleisten. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen.
Auf dem Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai. Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung der Grenzregion im Nord-Sinai kommt es in dieser Gegend immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Von Reisen in dieses Gebiet, insbesondere das Grenzgebiet zum Gaza-Streifen, wird daher derzeit dringend abgeraten.
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.
Seit dem 29. Mai 2011 ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, der zuvor nur unregelmäßig benutzt werden konnte, wieder von ägyptischer Seite für den Personenverkehr grundsätzlich geöffnet. Freitags ist die Grenze geschlossen.Es kann jederzeit zu einer kurzfristigen oder auch länger andauernden Schließung von Rafah kommen.
Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Diese Öffnung von Rafah gilt nach Angaben der ägyptischen Behörden – nur - für Palästinenser mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde. Einige Personengruppen brauchen dafür ein ägyptisches Visum, andere nach ägyptischen Angaben nicht, z.B. Inhaber eines gültigen Drittstaatenvisums etwa für die Schengenstaaten. Für andere Staatsangehörige, auch für Deutsche, bleiben nach ägyptischen Angaben die bisher bestehenden restriktiven Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah unverändert bestehen, nach denen nur bei Vorliegen einer vorher eingeholten ägyptischen Sondergenehmigung der Grenzübertritt erlaubt wird. Es ist weiterhin damit zu rechnen, dass es bei Ein- und Ausreisen wg. Hindernissen auf palästinensischer und/oder ägyptischer Seite zu langen Wartezeiten kommen kann. Von palästinensischer Seite ist es in den letzten Wochen bereits zu mehrtägigen Schließungen des Grenzüberganges gekommen. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards.
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 07.08.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Ägypten:
Stand 07.08.2012
(Unverändert gültig seit: 07.08.2012)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Grenzübergang Rafah
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten.
Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten –wo möglich- vermieden werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Auf dem Sinai und im ägyptisch-israelischen sowie im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Auf dem Sinai kam es in den letzten Monaten wiederholt zu kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen von Touristen. Aufgrund eines Anschlages auf einen ägyptischen Grenzposten am 05.08.2012 ist der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah bis auf weiteres geschlossen.
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 14.08.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 14.08.2012
(Unverändert gültig seit: 14.08.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Grenzübergang Rafah


Aktuelle Hinweise
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten.
Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten –wo möglich- vermieden werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Auf dem Sinai und im ägyptisch-israelischen sowie im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet ist besondere Vorsicht geboten. Auf dem Sinai kam es in den letzten Monaten wiederholt zu kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen von Touristen. Aufgrund eines Anschlages auf einen ägyptischen Grenzposten am 05.08.2012 ist der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah bis auf weiteres geschlossen.
Zu einer vorübergehenden Öffnung kommt es vom 14.08. bis zum 16.08.2012
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 23.08.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 23.08.2012
(Unverändert gültig seit: 23.08.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Grenzübergang Rafah


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten. Ihre Zahl hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere in den Urlaubsgebieten am Roten Meer. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Südwesten Ägyptens / Sinai)
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Oweinat.
Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Eine effektive Sicherung dieser unbewohnten weiten Region ist nicht zu gewährleisten. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen.
Auf dem Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai. Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung der Grenzregion im Nord-Sinai kommt es in dieser Gegend immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Am 05.08.2012 kam es zu einem Anschlag auf den ägyptischen Grenzposten Karm Abu Salem im Nordsinai, bei dem nach Presseberichten 16 ägyptische Soldaten getötet wurden. In der Folge wurde der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah zunächst geschlossen; seit 23. August 2012 ist er für die Ausreise nach Ägypten wieder eingeschränkt an drei Tagen pro Woche (Samstag, Montag und Mittwoch) geöffnet. Freitags ist die Grenze in beiden Richtungen geschlossen. Es kann jederzeit zu einer kurzfristigen oder auch länger andauernden Schließung von Rafah kommen.
Von Reisen in dieses Gebiet, insbesondere das Grenzgebiet zum Gaza-Streifen, wird daher derzeit dringend abgeraten.
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.

Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards.
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 13.09.2012

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 13.09.2012
(Unverändert gültig seit: 13.09.2012)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenzentren am Roten Meer) sowie das ägyptisch-libysche und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten. Auf dem Sinai kam es in den letzten Monaten wiederholt zu kurzfristigen Entführungen / Geiselnahmen von Touristen .
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen, dies gilt gerade auch im Lichte der gewalttätigen Demonstrationen vor der US-Botschaft am 11. September 2012.

Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten. Ihre Zahl hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere in den Urlaubsgebieten am Roten Meer. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Südwesten Ägyptens / Sinai)
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Oweinat.
Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Eine effektive Sicherung dieser unbewohnten weiten Region ist nicht zu gewährleisten. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen.
Auf dem Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli 2012 kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai.
Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung der Grenzregion im Nord-Sinai kommt es in dieser Gegend immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Am 05.08.2012 kam es zu einem Anschlag auf den ägyptischen Grenzposten Karm Abu Salem im Nordsinai, bei dem nach Presseberichten 16 ägyptische Soldaten getötet wurden. In der Folge des Anschlags wurde der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah zunächst geschlossen; seit 23. August 2012 ist er für die Ausreise nach Ägypten wieder eingeschränkt an drei Tagen pro Woche (Samstag, Montag und Mittwoch) geöffnet. Freitags ist die Grenze in beiden Richtungen geschlossen. Es kann aber jederzeit zu einer kurzfristigen oder auch länger andauernden Schließung von Rafah kommen. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Von Reisen in dieses Gebiet, insbesondere das Grenzgebiet zum Gaza-Streifen, wird daher derzeit dringend abgeraten.
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.

Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Am 11. September 2012 kam es in Kairo aus Protest gegen einen in den USA veröffentlichten, islamkritischen Film zu einer Demonstration von mehreren tausend Demonstranten vor der US-Botschaft, in deren Verlauf Demonstranten auch gewaltsam auf das Botschaftsgelände eindrangen.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards.
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter http://www.kairo.diplo.de .
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 17.09.2012

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 17.09.2012
(Unverändert gültig seit: 17.09.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten. Ihre Zahl hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere in den Urlaubsgebieten am Roten Meer. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Südwesten Ägyptens / Sinai)
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Oweinat.
Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Eine effektive Sicherung dieser unbewohnten weiten Region ist nicht zu gewährleisten. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen.
Auf dem Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli 2012 kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai.
Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung der Grenzregion im Nord-Sinai kommt es in dieser Gegend immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Am 14. und 16.09.2012 gab es erneut Anschläge bewaffneter, extremistischer islamistischer Aktivisten sowohl gegen internationale als auch ägyptische Sicherheitseinrichtungen, bei denen nach Presseberichten mind. 10 Personen z.T. schwer verletzt wurden. In der Folge des Anschlags vom 05.08.2012 war der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah zunächst geschlossen worden; seit 23. August 2012 ist er für die Ausreise nach Ägypten wieder eingeschränkt an drei Tagen pro Woche (Samstag, Montag und Mittwoch) geöffnet. Freitags ist die Grenze in beiden Richtungen geschlossen. Es kann aber jederzeit zu einer kurzfristigen oder auch länger andauernden Schließung von Rafah kommen. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten.
Von Reisen in dieses Gebiet, insbesondere das Grenzgebiet zum Gaza-Streifen, wird daher derzeit dringend abgeraten.
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.

Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Am 11. September 2012 kam es in Kairo aus Protest gegen einen in den USA veröffentlichten, islamkritischen Film zu einer Demonstration von mehreren tausend Demonstranten vor der US-Botschaft, in deren Verlauf Demonstranten auch gewaltsam auf das Botschaftsgelände eindrangen.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards.
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 08.10.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 08.10.2012
(Unverändert gültig seit: 08.10.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenzentren am Roten Meer) sowie das ägyptisch-libysche und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen, dies gilt gerade auch im Lichte der gewalttätigen Demonstrationen vor der US-Botschaft am 11. September 2012.
Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort..
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 19.10.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Ägypten:
Stand 19.10.2012 (Unverändert gültig seit: 19.10.2012)

Letzte Änderung: Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Meningokokkenmenigitis (ACWY), bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Malaria und andere durch Insekten übertragbare Krankheiten
Ägypten gilt seit Jahren als malariafrei.
Allerdings ist insbesondere im Hinblick auf andere durch Insekten übertragbare Erkrankungen (z.B. West-Nile-Fieber, Leishmaniose, Filariose, Rift-Valley-Fieber) eine Expositionprophylaxe (helle, körperbedeckende Kleidung, Moskitonetz, Repellentien) ratsam.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Die Prävalenz im Land ist gering (< 0,1% der Bevölkerung).
Hepatitis C
Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.
Durchfallerkrankungen
Sehr häufig in Ägypten! Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich allerdings viele Durchfallerkrankungen vermeiden.
Bitte lesen sie hierzu auch das entsprechende Merkblatt unter folgendem link:
http://www.auswaertiges-amt.de
Vogelgrippe
Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.
Alle Reisenden sollten Sie sich rechtzeitig vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de.
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 15.11.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 15.11.2012
(Unverändert gültig seit: 15.11.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Grenzübergang Rafah
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Grenzübergang Erez


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten. Ihre Zahl hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere in den Urlaubsgebieten am Roten Meer. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Südwesten Ägyptens / Sinai)
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Oweinat.
Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Eine effektive Sicherung dieser unbewohnten weiten Region ist nicht zu gewährleisten. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen.
Auf dem Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli 2012 kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai.
Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung der Grenzregion im Nord-Sinai kommt es in dieser Gegend immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Am 14. und 16.09.2012 gab es erneut Anschläge bewaffneter, extremistischer islamistischer Aktivisten sowohl gegen internationale als auch ägyptische Sicherheitseinrichtungen, bei denen nach Presseberichten mind. 10 Personen z. T. schwer verletzt wurden.
Regular ist der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Vor dem Hintergrund der jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Israel und militanten Gruppen im Gaza-Streifen kann es zu einer vollständigenSchließung des Grenzübergangs Rafah kommen. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Der Grenzübergang EREZ kann nur von Personen benutzt werden, die über EREZ eingereist sind. Der Grenzübergang EREZ wurde auf palästinensischer Seite zeitweilig geschlossen.
Von Reisen in dieses Gebiet, insbesondere das Grenzgebiet zum Gaza-Streifen, wird daher derzeit dringend abgeraten.
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.

Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Am 11. September 2012 kam es in Kairo aus Protest gegen einen in den USA veröffentlichten, islamkritischen Film zu einer Demonstration von mehreren tausend Demonstranten vor der US-Botschaft, in deren Verlauf Demonstranten auch gewaltsam auf das Botschaftsgelände eindrangen.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards.
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 19.11.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 19.11.2012
(Unverändert gültig seit: 19.11.2012)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise - Straßen- und Bahnverkehr


Aktuelle Hinweise
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenzentren am Roten Meer) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Wegen der aktuellen Vorkommnisse im Gazastreifen wird von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten. Ihre Zahl hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere in den Urlaubsgebieten am Roten Meer. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Südwesten Ägyptens / Sinai)
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Oweinat.
Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Eine effektive Sicherung dieser unbewohnten weiten Region ist nicht zu gewährleisten. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen.
Auf dem gesamten Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli 2012 kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai. Von Reisen auf den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte rund um Sharm-El-Sheikh) wird daher derzeit abgeraten. Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Nord-Sinai und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen.
Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung kommt es im Nord-Sinai und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Am 14. und 16.09.2012 gab es Anschläge bewaffneter, extremistischer islamistischer Aktivisten sowohl gegen internationale als auch ägyptische Sicherheitseinrichtungen, bei denen nach Presseberichten mind. 10 Personen z. T. schwer verletzt wurden. Durch die aktuellen Ereignisse im Gaza-Streifen wird die Situation aktuell noch verschärft. Von Reisen in den Nord-Sinai und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher dringend abgeraten.
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.

Regulär ist der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Vor dem Hintergrund der jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Israel und militanten Gruppen im Gaza-Streifen kann es aber jederzeit zu einer vollständigenSchließung des Grenzübergangs Rafah kommen. Ferner ist aktuell mit Problemen beim Grenzübertritt zu rechnen, da nur deutlich weniger Personen die Grenze passieren dürfen als üblich. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Der Grenzübergang Erez kann nur von Personen benutzt werden, die über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auf palästinensischer Seite zeitweilig geschlossen.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Am 11. September 2012 kam es in Kairo aus Protest gegen einen in den USA veröffentlichten, islamkritischen Film zu einer Demonstration von mehreren tausend Demonstranten vor der US-Botschaft, in deren Verlauf Demonstranten auch gewaltsam auf das Botschaftsgelände eindrangen.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards.
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de .
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Reise-/Sicherheitshinweis Ägypten 21.11.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 21.11.2012
(Unverändert gültig seit: 21.11.2012)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Hinweise (Stadtzentrum Kairo)


Aktuelle Hinweise
Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten, dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Wegen der aktuellen Vorkommnisse im Gaza-Streifen wird von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten.
Reisenden in Ägypten wird allgemein dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Diese Ratschläge gelten aktuell besonders für das Stadtzentrum von Kairo, wo im Umfeld des Tahrir-Platzes und der Mohamed-Mahmoud-Straße seit dem 19. November gewalttätige Unruhen anhalten.
Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.

Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten. Ihre Zahl hat zuletzt wieder deutlich zugenommen, insbesondere in den Urlaubsgebieten am Roten Meer. Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Südwesten Ägyptens / Sinai)
Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht für den Südwesten Ägyptens in der Grenzregion zu Libyen und Sudan einschließlich des Gilf Kebir Nationalparks und Gebel Oweinat.
Von Reisen in diese entlegene Wüstenregion wird daher dringend abgeraten. Eine effektive Sicherung dieser unbewohnten weiten Region ist nicht zu gewährleisten. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen.
Auf dem gesamten Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli 2012 kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai. Von Reisen auf den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) wird daher derzeit abgeraten. Nächtliche Transfers zwischen dem Flughafen Sharm-El-Sheikh und den Orten auf dem Küstenstreifen bis Nuweiba sollten vermieden werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Nord-Sinai und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen.
Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung kommt es im Nord-Sinai und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Am 14. und 16.09.2012 gab es Anschläge bewaffneter, extremistischer islamistischer Aktivisten sowohl gegen internationale als auch ägyptische Sicherheitseinrichtungen, bei denen nach Presseberichten mind. 10 Personen z. T. schwer verletzt wurden. Durch die aktuellen Ereignisse im Gaza-Streifen wird die Situation aktuell noch verschärft. Von Reisen in den Nord-Sinai und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher dringend abgeraten.
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt.

Regulär ist der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Vor dem Hintergrund der jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Israel und militanten Gruppen im Gaza-Streifen kann es aber jederzeit zu einer vollständigenSchließung des Grenzübergangs Rafah kommen. Ferner ist aktuell mit Problemen beim Grenzübertritt zu rechnen, da nur deutlich weniger Personen die Grenze passieren dürfen als üblich. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Der Grenzübergang Erez kann nur von Personen benutzt werden, die über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auf palästinensischer Seite zeitweilig geschlossen.
Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Am 11. September 2012 kam es in Kairo aus Protest gegen einen in den USA veröffentlichten, islamkritischen Film zu einer Demonstration von mehreren tausend Demonstranten vor der US-Botschaft, in deren Verlauf Demonstranten auch gewaltsam auf das Botschaftsgelände eindrangen.
Seit dem 19. November 2012 halten im Stadtzentrum von Kairo im Umfeld des Tahrir-Platzes und der Mohamed-Mahmoud-Straße gewalttätige Unruhen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften an. Es gab zahlreiche Verletzte und einen Todesfall.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.
Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr
Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards.
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de
Auswärtiges Amt

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