Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 19.07.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 21.10.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 21.10.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Einreiseregelungen für ausschließliche Aufenthalte im Westjordanland)
- Sicherheit (Palästinensische Gebiete: Gazastreifen, Westjordanland)
- Einreise und Zoll (Anmerkungen; Ein- und Ausreise ins Westjordanland, Besondere Hinweise)


Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die Palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

Aktuelles
Einreiseregelungen für ausschließliche Aufenthalte im Westjordanland

Zum 20. Oktober 2022 sind neue Verfahrensregelungen zur Einreise in das Westjordanland in Kraft getreten. Gemäß dieser Regelungen ist vor Einreise grundsätzlich eine vorherige Genehmigung bei der zuständigen Behörde (CoGAT) einzuholen. Die Regelungen gelten ausdrücklich nicht bei einem Aufenthalt in Israel mit einem kurzzeitigen Besuch im Westjordanland. Weitere Informationen zu den Regelungen im Abschnitt Einreise und Zoll Ein- und Ausreise in das Westjordanland.

Sicherheit
Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt.
Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gazastreifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen.

Die öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung wurde in den letzten Jahren durch militärische Konflikte beschädigt.

Die Versorgungslage im Gazastreifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus.

Die Einreise in den Gazastreifen auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen.

Der Zugang zum Gazastreifen über den Grenzübergang Erez ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr zwischen Israel und dem Gazastreifen stark eingeschränkt. Der Personenverkehr von und nach Israel wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt. Mit kurzfristigen Schließungen muss gerechnet werden.

Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Deutschen mit palästinensischer ID nur mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gazastreifen bedarf es der Genehmigung der zuständigen Grenzbehörden. Mit längeren Wartezeiten muss gerechnet werden. Für die Ein- und Ausreise muss zwingend derselbe Grenzübergang genutzt werden.

Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, zwischen Israel und Jerusalem sowie dem Westjordanland, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Dabei werden u.a. Fahrzeuge mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen, sowohl durch Palästinenser als auch durch israelische Siedler.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet werden.Reguläre Checkpoints können jederzeit vorübergehend geschlossen werden. Es kann jederzeit zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in palästinensischen Städten und Dörfern oder Demonstrationen kommen.

Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Die Nutzung israelischer Mietwagen in diesen Städten, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen, ist nicht zulässig.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.
  • Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.
  • Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonders vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.
  • Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.
Einreise und Zoll
Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit

Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Staatenlose Personen müssen (anstelle eines Reisepasses) im Besitz eines gültigen Fremdenpasses oder Reiseausweises sein, der für ein Jahr gültig ist.

Für deutsche Staatsangehörige, die im palästinensischen Personenregister eingetragen sind bzw. über eine palästinensische Personenkennziffer (ID) verfügen sowie für Reisen, die ausschließlich in das Westjordanland führen, gelten besondere Vorschriften, siehe unten.

Minderjährige unter 16 Jahren, die allein oder in Begleitung eines Elternteils reisen, sollten eine Einverständniserklärung der Eltern/des anderen Elternteils mitführen.

Ein- und Ausreise in das Westjordanland
Zum 20. Oktober 2022 sind neue Verfahrensregelungen zur Einreise in das Westjordanland in Kraft getreten, die für eine „Pilotphase“ von zwei Jahren gelten sollen. Danach ist vor der Einreise grundsätzlich eine vorherige Genehmigung bei der zuständigen Behörde (CoGAT) einzuholen, wenn eine Reise ausschließlich in das Westjordanland erfolgt.

Dabei gelten unterschiedliche Voraussetzungen für Kurzzeitaufenthalte von bis zu drei Monaten, für längerfristige Aufenthalte (Studium, Volontariat, Lehre, Forschung sowie andere berufliche und geschäftliche Tätigkeiten) sowie für den Aufenthalt von Ehepartnern von Inhabern palästinensischer IDs. Ausführliche Informationen sowie die jeweiligen Antragsformulare sind hier abrufbar. Gerade in der Anlaufphase ist mit Schwierigkeiten bei der Bearbeitung zu rechnen. Anträge sowie Einzelfragen müssen direkt an CoGAT gerichtet werden.

Die Verfahrensregelungen sehen vor, dass die Einreise in das Westjordanland „generell“ auf dem Landweg von Jordanien aus über den Allenby-Übergang zu erfolgen hat, und nicht über den israelischen Flughafen Ben Gurion. Falsche Angaben sollten auf keinen Fall gemacht werden, da dies regelmäßig zu Einreiseverboten führt. Es wurde angekündigt, dass der Allenby-Übergang mit Wirkung vom 24. Oktober 2022 an sieben Tagen pro Woche für 24 Stunden geöffnet sein solle. Faktische Einschränkungen sind jedoch jederzeit auch kurzfristig möglich und sollten entsprechend eingeplant werden.

Die Verfahrensregelungen gelten ausdrücklich nicht für Aufenthalte in Israel, die mit einem kurzzeitigen Besuch im Westjordanland verbunden werden. Die Übergänge zu den Palästinensischen Gebieten zwischen Israel und dem Westjordanland werden von den israelischen Behörden kontrolliert und können ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden.

Besondere Hinweise für deutsche Staatsangehörige, die im palästinensischen Personenregister eingetragen sind, bzw. über eine palästinensische Personenkennziffer (ID-Nummer) verfügen
Deutsche Staatsangehörige, die über eine palästinensische ID-Nummer verfügen, können nur über Jordanien (Allenby-Brücke) in das Westjordanland einreisen. Eine Einreise nach Israel, auch nach Jerusalem, ist nur mit einer Genehmigung (Permit) möglich. Deutsche Staatsangehörige, die aus dem Gazastreifen stammen und über eine palästinensische ID-Nummer verfügen, können weder nach Israel (z.B. Flughafen Ben Gurion) noch in das Westjordanland einreisen.

Deutsche Staatsangehörige mit palästinensischer ID-Nummer benötigen für die Ein- und Ausreise grundsätzlich einen palästinensischen Reisepass.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Israel und den Palästinensischen Gebieten siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 24.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 24.11.2022

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist nach mehreren Sicherheitsvorfällen weiterhin angespannt. Es kommt immer wieder zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Eine Häufung der Vorfälle ist in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten. In Teilen von Ost-Jerusalem ist ebenfalls mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen zu rechnen.

Seit September 2022 kam es verstärkt zu Auseinandersetzungen in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland. Von Reisen dorthin wird weiterhin dringend abgeraten.

Am 23. November 2022 wurden bei zwei Sprengstoffanschlägen an einer Bushaltestelle und an einer Straßenkreuzung in Jerusalem zahlreiche Personen teils schwer verletzt und eine Person getötet. Weitere Anschläge und gewaltsame Ausschreitungen auf israelischem Staatsgebiet und in Ost-Jerusalem, auch rund um den Haram al –Sharif/Tempelberg, sind auch mit Blick auf die Entwicklungen im Westjordanland nicht auszuschließen.

Weitere Anschläge und gewaltsame Ausschreitungen auf israelischem Staatsgebiet und in Ost-Jerusalem, auch rund um den Haram al –Sharif/Tempelberg, sind auch mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Westjordanland nicht auszuschließen.

Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil. Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt und an den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung. Vermeiden Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonders vorsichtig, insbesondere um Hebron und Nablus, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Wenn Sie trotz der Teilreisewarnung in den Gazastreifen reisen müssen, seien Sie sich der Gefährdung bewusst und orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Command.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Israel und den Palästinensischen Gebieten siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 26.01.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 26.01.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)
- Einreise und Zoll (Visum; Ein- und Ausreisepraxis Israel)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist nach mehreren Sicherheitsvorfällen weiterhin angespannt. Es kommt immer wieder zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Eine Häufung der Vorfälle ist in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten. Zuletzt kam es nördlich von Jericho zu einem Zusammenstoß von Wandertouristen und Siedlern.

Seit September 2022 kam es verstärkt zu Auseinandersetzungen in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland. Von Reisen dorthin wird weiterhin dringend abgeraten.

Am 23. November 2022 wurden bei zwei Sprengstoffanschlägen an einer Bushaltestelle und an einer Straßenkreuzung in Jerusalem zahlreiche Personen teils schwer verletzt und zwei Personen getötet. Weitere Anschläge und gewaltsame Ausschreitungen auf israelischem Staatsgebiet und in Ost-Jerusalem, auch rund um den Haram al –Sharif/Tempelberg, sind auch mit Blick auf die Entwicklungen im Westjordanland nicht auszuschließen. In Israel und in Ost-Jerusalem ist mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen zu rechnen.

Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil. Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt und an den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung. Vermeiden Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonders vorsichtig, insbesondere um Hebron und Nablus, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Wenn Sie trotz der Teilreisewarnung in den Gazastreifen reisen müssen, seien Sie sich der Gefährdung bewusst und orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Command.
Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige, die nach dem 1. Januar 1928 geboren sind, benötigen bis zu einem Aufenthalt von drei Monaten kein Visum.

Deutsche Staatsangehörige, die in der Vergangenheit aus Israel ausgewiesen wurden, sich illegal in Israel aufgehalten haben oder denen die Einreise nach Israel verweigert wurde, müssen vor ihrer Einreise bei einer israelischen Auslandsvertretung oder dem israelischen Innenministerium ihren Fall überprüfen lassen und ein Visum einholen.

Deutsche Staatsangehörige, die zudem Staatsangehörige Libanons, Syriens, Iraks oder Irans sind, benötigen eine gesonderte Einreisegenehmigung, die vorab bei der jeweiligen israelischen Auslandsvertretung (Botschaft , Konsulat) einzuholen ist und nur im Ausnahmefall erteilt wird. Auch mit entsprechender Genehmigung ist mit einer intensiven Sicherheitsbefragung bei Einreise (s.u.) zu rechnen.

Ein- und Ausreisepraxis Israel
Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls bei Stempeln/Visa von Malaysia, Indonesien oder dem Sudan. Des Weiteren müssen deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung oder islamischer Religionszugehörigkeit mit einer intensiven Sicherheitsbefragung und möglicher Verweigerung der Einreise rechnen. Bei Verweigerung der Einreise ist bis zum Zeitpunkt des Rückflugs eine Verbringung in ein Abschiebezentrum üblich.

Das israelische Parlament hat am 6. März 2017 ein Gesetz verabschiedet, wonach nicht-israelischen Staatsangehörigen die Einreise nach Israel grundsätzlich verweigert wird, wenn sie öffentlich und wissentlich zum Boykott von Israel aufgerufen oder sich verpflichtet haben, sich an einem solchen Boykott zu beteiligen. Gleiches gilt, wenn sie einer Organisation angehören oder bei einer Einrichtung arbeiten, die zu einem solchen Boykott aufgerufen hat. Hierunter fällt auch der Boykott von Siedlungen im Westjordanland oder Ost-Jerusalem. Diese Regelung betrifft nicht Inhaber einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis für Israel.

Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen. Auch deutsche Staatsangehörige palästinensischer Herkunft müssen mit einer Sicherheitsbefragung und ggf. längeren Wartezeiten rechnen, insbesondere bei der Einreise von Ägypten und Jordanien aus. Eine mehrstündige Sicherheitsbefragung, die bis hin zur Verweigerung der Einreise unmittelbar am Grenzübergang führen kann, ist jederzeit ohne Angaben von Gründen möglich. Die deutsche Botschaft in Tel Aviv hat in diesen Fällen keine Möglichkeit der Unterstützung.

Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptops, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

Jede Fluggesellschaft legt ihre Beförderungsbestimmungen eigenständig fest. Das Check-in sowie die Passagier- und Gepäckkontrollen für Flüge nach Israel werden von den Fluggesellschaften unterschiedlich gehandhabt, gegebenenfalls kann es zu zusätzlichen Sicherheitsüberprüfungen und Wartezeiten kommen, die ein frühzeitiges Erscheinen am Flughafen erforderlich machen.
  • Fragen Sie bei Zweifeln an Ihrer Einreisemöglichkeit bei der israelischen Botschaft in Berlin nach.
  • Machen Sie sich mit den Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaften vertraut und planen Sie Ihre Reise entsprechend.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 28.01.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 28.01.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist nach mehreren Sicherheitsvorfällen weiterhin angespannt. Es kommt immer wieder zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Eine Häufung der Vorfälle ist in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten, u.a. kam es nördlich von Jericho zu einem Zusammenstoß von Touristen und Siedlern.

Seit September 2022 kommt es verstärkt zu Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland mit Toten und Verletzten; neben zahlreichen Angehörigen militanter Gruppierung sind darunter auch Zivilisten. Von Reisen dorthin wird weiterhin dringend abgeraten.

Am 23. November 2022 wurden bei zwei Sprengstoffanschlägen an einer Bushaltestelle und an einer Straßenkreuzung in Jerusalem zahlreiche Personen teils schwer verletzt und zwei Personen getötet. Am 27. Januar 2023 wurden bei einem Terroranschlag mit Schusswaffe vor einer Synagoge in Neve Yaakov sieben Personen getötet und weitere zum Teil schwer verletzt, bei einem Anschlag am 28. Januar wurden in Silwan zwei weitere Personen mit einer Schusswaffe verletzt.

Weitere Anschläge und gewaltsame Ausschreitungen auf israelischem Staatsgebiet und in Ost-Jerusalem, auch rund um den Haram al –Sharif/Tempelberg, sind auch mit Blick auf die Entwicklungen im Westjordanland nicht auszuschließen. In Israel und in Ost-Jerusalem ist mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen zu rechnen.

Die Lage in Jerusalem ist derzeit sehr angespannt.

Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil. Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt und an den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung. Vermeiden Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonders vorsichtig, insbesondere um Hebron und Nablus, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Wenn Sie trotz der Teilreisewarnung in den Gazastreifen reisen müssen, seien Sie sich der Gefährdung bewusst und orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Command.
Sicherheit
Terrorismus

Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann; das Risiko eines Anschlags besteht fort.
  • Seien Sie landesweit besonders vorsichtig, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen und bei besonderen Anlässen.
  • Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 06.02.2023

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 06.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist nach mehreren Sicherheitsvorfällen weiterhin angespannt. Es kommt immer wieder zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Eine Häufung der Vorfälle ist in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten, u.a. kam es nördlich von Jericho zu einem Zusammenstoß von Touristen und Siedlern.

Seit einem versuchten Anschlag am 28. Januar 2023 kommt es bei der Fahrt nach Jericho zu umfangreichen Kontrollen durch israelische Sicherheitskräfte mit langen Wartezeiten.

Am frühen Morgen des 6. Februar 2023 kam es bei einer Militäroperation in der Nähe von Jericho zu mehreren Toten.

Von Reisen nach Jericho wird daher derzeit dringend abgeraten.

Seit September 2022 kommt es verstärkt zu Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland mit Toten und Verletzten; neben zahlreichen Angehörigen militanter Gruppierung sind darunter auch Zivilisten. Von Reisen dorthin wird weiterhin dringend abgeraten.

Am 23. November 2022 wurden bei zwei Sprengstoffanschlägen an einer Bushaltestelle und an einer Straßenkreuzung in Jerusalem zahlreiche Personen teils schwer verletzt und zwei Personen getötet. Am 27. Januar 2023 wurden bei einem Terroranschlag mit Schusswaffe vor einer Synagoge in Neve Yaakov sieben Personen getötet und weitere zum Teil schwer verletzt, bei einem Anschlag am 28. Januar 2023 wurden in Silwan zwei weitere Personen mit einer Schusswaffe verletzt.

Weitere Anschläge und gewaltsame Ausschreitungen auf israelischem Staatsgebiet und in Ost-Jerusalem, auch rund um den Haram al –Sharif/Tempelberg, sind auch mit Blick auf die Entwicklungen im Westjordanland nicht auszuschließen. In Israel und in Ost-Jerusalem ist mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen zu rechnen.

Die Lage in Jerusalem ist derzeit sehr angespannt.

Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil. Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt und an den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung. Vermeiden Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonders vorsichtig, insbesondere um Hebron und Nablus, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Wenn Sie trotz der Teilreisewarnung in den Gazastreifen reisen müssen, seien Sie sich der Gefährdung bewusst und orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Command.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 22.02.2023

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 22.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist nach mehreren Sicherheitsvorfällen weiterhin angespannt. Es kommt immer wieder zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten.

Eine Häufung der Vorfälle ist in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten, u.a. kam es Mitte Januar 2023 nördlich von Jericho zu einem Zusammenstoß von Touristen und Siedlern.

Seit einem versuchten Anschlag Ende Januar 2023 finden auf der Strecke nach Jericho umfangreiche Kontrollen durch israelische Sicherheitskräfte statt, die zu langen Wartezeiten führen können.

Am frühen Morgen des 6. Februar 2023 forderte eine Militäroperation in der Nähe von Jericho mehrere Todesopfer.

Eine Begleitung durch ortskundige Reisepartner wird empfohlen. Verfolgen Sie die tagesaktuelle Lage und beachten Sie die Hinweise von Hotels und Reiseveranstaltern.

Seit September 2022 kommt es verstärkt zu Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland mit Toten und Verletzten; neben zahlreichen Angehörigen militanter Gruppierungen sind darunter auch Zivilisten.

Nach einer Militäroperation in Nablus am 22. Februar 2023 mit mehreren Toten und zahlreichen Verletzten muss mit verstärkten Auseinandersetzungen im Westjordanland und einem erhöhten Anschlagsrisiko gerechnet werden.

Von Reisen in die Region in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird derzeit dringend abgeraten.


Ende November 2022 wurden bei Sprengstoffanschlägen an einer Bushaltestelle und an einer Straßenkreuzung in Jerusalem zahlreiche Personen teils schwer verletzt und zwei Personen getötet. Ende Januar 2023 wurden bei einem Terroranschlag mit Schusswaffe vor einer Synagoge in Neve Yaakov sieben Personen getötet und weitere zum Teil schwer verletzt, bei einem weiteren Anschlag wurden in Silwan zwei weitere Personen mit einer Schusswaffe verletzt.

Weitere Anschläge und gewaltsame Ausschreitungen auf israelischem Staatsgebiet und in Ost-Jerusalem, auch rund um den Haram al –Sharif/Tempelberg, sind nicht auszuschließen. In Israel und in Ost-Jerusalem ist mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen zu rechnen.

Die Lage in Jerusalem ist derzeit sehr angespannt.

Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil.

Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt und an den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung. Vermeiden Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonders vorsichtig, insbesondere um Hebron und Nablus, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Wenn Sie trotz der Teilreisewarnung in den Gazastreifen reisen müssen, seien Sie sich der Gefährdung bewusst und orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Command.
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Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 28.02.2023

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Stand: 28.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist angesichts fast täglicher Sicherheitsvorfälle sehr angespannt. Es kommt regelmäßig zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Mit verstärkten Auseinandersetzungen im gesamten Westjordanland sowie einem erhöhten Anschlagsrisiko ist zu rechnen.

Eine Häufung der Vorfälle ist in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten. In Nablus und Jenin kommt es verstärkt zu massiven Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte mit Toten und Verletzten; neben zahlreichen Angehörigen militanter Gruppierungen sind darunter auch Zivilisten. Von Reisen in die Region in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird dringend abgeraten.

Auch in und um Jericho kommt es vermehrt zu Sicherheitsvorfällen, die auch zu umfangreichen Kontrollen durch israelische Sicherheitskräfte mit langen Wartezeiten führen können. Von Fahrten nach Jericho, insbesondere über die Straße 1 in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber, wird derzeit abgeraten.

Die Lage in Jerusalem ist derzeit weiter angespannt. Anschläge und gewaltsame Ausschreitungen in Ost-Jerusalem, vor dem Hintergrund des anstehenden Ramadan auch vermehrt rund um den Haram al –Sharif/Tempelberg, sowie auf israelischem Staatsgebiet, sind nicht auszuschließen. In Israel und in Ost-Jerusalem ist mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen zu rechnen.

Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil.

Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt und an den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung. Vermeiden Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland bei Nablus und seien Sie bei Fahrten nach Hebron besonders vorsichtig, insbesondere um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Wenn Sie trotz der Teilreisewarnung in den Gazastreifen reisen müssen, seien Sie sich der Gefährdung bewusst und orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Command.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 17.03.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 17.03.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Während der bevorstehenden, sich überschneidenden Feiertage von Ramadan (22./23. März – 21. April 2023), Pessach (5. – 13. April 2023) und Ostern (7. - 10. April 2023) muss mit verstärkten Auseinandersetzungen im gesamten Westjordanland und in Ost-Jerusalem sowie einem erhöhten Anschlagsrisiko auch in Israel gerechnet werden.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
Die Sicherheitslage in Jerusalem ist sehr angespannt. Gewaltsame Ausschreitungen in Ost-Jerusalem, insbesondere in der Altstadt rund um den Haram al-Sharif/Tempelberg, sind nicht auszuschließen.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt, den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
Die Sicherheitslage im Westjordanland ist angesichts fast täglicher Sicherheitsvorfälle sehr angespannt. Es kommt regelmäßig zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten.

Eine Häufung von Sicherheitsvorfällen ist insbesondere in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten. In Nablus und Jenin kommt es verstärkt zu massiven Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte mit Toten und Verletzten.

Von Reisen in die Region in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird dringend abgeraten.

Auch in und um Jericho kommt es vermehrt zu Sicherheitsvorfällen, die auch zu umfangreichen Kontrollen durch israelische Sicherheitskräfte mit langen Wartezeiten führen können.

Von Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber, wird derzeit abgeraten.
  • Bereisen Sie das Westjordanland mit ortskundigen Reisepartnern und beachten Sie die Hinweise von Hotels und Reiseveranstaltern. Unterlassen Sie nicht notwendige Fahrten bei Dunkelheit.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland bei Nablus und seien Sie bei Fahrten in Richtung Süden besonders vorsichtig, insbesondere um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, in der Altstadt von Hebron sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil.

Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Commander.
Einreiseregelungen für ausschließliche Aufenthalte im Westjordanland
Im Oktober 2022 sind neue Verfahrensregelungen zur Einreise in das Westjordanland in Kraft getreten. Gemäß dieser Regelungen ist vor Einreise grundsätzlich eine vorherige Genehmigung bei der zuständigen Behörde (CoGAT) einzuholen. Die Regelungen gelten ausdrücklich nicht bei einem Aufenthalt in Israel mit einem kurzzeitigen Besuch im Westjordanland. Weitere Informationen zu den Regelungen im Abschnitt Einreise und Zoll Ein- und Ausreise in das Westjordanland.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 22.03.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 22.03.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Teilreisewarnung)
- Sicherheit - Innenpolitische Lage (Jerusalem, Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Während der bevorstehenden, sich überschneidenden Feiertage von Ramadan (22./23. März – 21. April 2023), Pessach (5. – 13. April 2023) und Ostern (7. - 10. April 2023) muss mit verstärkten Auseinandersetzungen im gesamten Westjordanland und in Ost-Jerusalem sowie einem erhöhten Anschlagsrisiko auch in Israel gerechnet werden.

Von Reisen in das gesamte Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem wird derzeit abgeraten. Vor Reisen in den Gazastreifen wird weiterhin gewarnt.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nach Möglichkeit Reisen in das Westjordanland oder nach Ost-Jerusalem.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
Die Sicherheitslage in Jerusalem ist sehr angespannt. Gewaltsame Ausschreitungen in Ost-Jerusalem, insbesondere in der Altstadt rund um den Haram al-Sharif/Tempelberg, sind nicht auszuschließen.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt, den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
Die Sicherheitslage im Westjordanland ist angesichts fast täglicher Sicherheitsvorfälle sehr angespannt. Es kommt regelmäßig zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten.

Eine Häufung von Sicherheitsvorfällen ist insbesondere in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten. In Nablus und Jenin kommt es verstärkt zu massiven Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte mit Toten und Verletzten.

Von Reisen in die Region in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird dringend abgeraten.

Auch in und um Jericho kommt es vermehrt zu Sicherheitsvorfällen, die auch zu umfangreichen Kontrollen durch israelische Sicherheitskräfte mit langen Wartezeiten führen können.
  • Falls Sie das Westjordanland trotz der aktuellen Sicherheitslage bereisen müssen, fahren Sie mit ortskundigen Reisepartnern und beachten Sie die Hinweise von Hotels und Reiseveranstaltern. Unterlassen Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland bei Nablus und seien Sie bei Fahrten in Richtung Süden besonders vorsichtig, insbesondere um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, in der Altstadt von Hebron sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber.
Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil.

Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Commander.
Einreiseregelungen für ausschließliche Aufenthalte im Westjordanland
Im Oktober 2022 sind neue Verfahrensregelungen zur Einreise in das Westjordanland in Kraft getreten. Gemäß dieser Regelungen ist vor Einreise grundsätzlich eine vorherige Genehmigung bei der zuständigen Behörde (CoGAT) einzuholen. Die Regelungen gelten ausdrücklich nicht bei einem Aufenthalt in Israel mit einem kurzzeitigen Besuch im Westjordanland. Weitere Informationen zu den Regelungen im Abschnitt Einreise und Zoll Ein- und Ausreise in das Westjordanland.

Sicherheit – Teilreisewarnung
Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt.

Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar an den Gazastreifen angrenzende Gebiet sowie die Regionen in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird derzeit dringend abgeraten.

Von Reisen in das gesamte Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem sowie von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

Innenpolitische Lage

Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)
Von Reisen nach Ost-Jerusalem wird derzeit abgeraten.


Insbesondere an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nach Möglichkeit Reisen nach Ost-Jerusalem.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt, den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung.
    Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert.
Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
Von Reisen in das gesamte Westjordanland wird derzeit abgeraten.


Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, zwischen Israel und Jerusalem sowie dem Westjordanland, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Dabei werden u.a. Fahrzeuge mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen, sowohl durch Palästinenser als auch durch israelische Siedler.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern, siehe Aktuelles. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet werden. Reguläre Checkpoints können jederzeit vorübergehend geschlossen werden. Es kann jederzeit zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in palästinensischen Städten und Dörfern oder Demonstrationen kommen.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nach Möglichkeit Reisen in das Westjordanland.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.
  • Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.
  • Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland bei Nablus und seien Sie bei Fahrten nach Hebron besonders vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe israelischer Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber.
  • Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
    Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.
  • Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.
  • Bitte beachten Sie, dass die Nutzung israelischer Mietwagen im Westjordanland nicht gestattet ist.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 06.04.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 06.04.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)
- Sicherheit (Teilreisewarnung)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage: Grenzgebiet zu Syrien und Libanon)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

Während der sich überschneidenden Feiertage von Ramadan (22./23. März – 21. April 2023), Pessach (5. – 13. April 2023) und Ostern (7. - 10. April 2023) muss mit verstärkten Auseinandersetzungen im gesamten Westjordanland und in Ost-Jerusalem sowie einem erhöhten Anschlagsrisiko auch in Israel gerechnet werden.


Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen deutlich erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen ausdrücklich vor. Die Lage an der Demarkationslinie zum Libanon ist angespannt. Es kann zu weiteren Zwischenfällen durch Beschuss und zu militärischen Auseinandersetzungen kommen. Von Aufenthalten im Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird derzeit dringend abgeraten.

Von Reisen in das gesamte Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem wird derzeit abgeraten. Vor Reisen in den Gazastreifen wird weiterhin gewarnt.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nach Möglichkeit Reisen in das Westjordanland oder nach Ost-Jerusalem.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
Die Sicherheitslage in Jerusalem ist sehr angespannt. Gewaltsame Ausschreitungen in Ost-Jerusalem, insbesondere in der Altstadt rund um den Haram al-Sharif/Tempelberg, sind nicht auszuschließen.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt, den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
Die Sicherheitslage im Westjordanland ist angesichts fast täglicher Sicherheitsvorfälle sehr angespannt. Es kommt regelmäßig zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten.

Eine Häufung von Sicherheitsvorfällen ist insbesondere in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten. In Nablus und Jenin kommt es verstärkt zu massiven Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte mit Toten und Verletzten.

Von Reisen in die Region in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird dringend abgeraten.

Auch in und um Jericho kommt es vermehrt zu Sicherheitsvorfällen, die auch zu umfangreichen Kontrollen durch israelische Sicherheitskräfte mit langen Wartezeiten führen können.
  • Falls Sie das Westjordanland trotz der aktuellen Sicherheitslage bereisen müssen, fahren Sie mit ortskundigen Reisepartnern und beachten Sie die Hinweise von Hotels und Reiseveranstaltern. Unterlassen Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland bei Nablus und seien Sie bei Fahrten in Richtung Süden besonders vorsichtig, insbesondere um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung, in der Altstadt von Hebron sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber.
Die Sicherheitslage in dem unmittelbar an den Gazastreifen angrenzenden Gebiet ist volatil.

Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt, von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.
  • Orientieren Sie sich an den Hinweisen der App des Israel Homefront Command.
Sicherheit – Teilreisewarnung
Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt.

Von Reisen in das unmittelbar an den Gazastreifen angrenzende Gebiet, in das Grenzgebiet zu Libanon und Syrien sowie in die Regionen in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird derzeit dringend abgeraten.

Von Reisen in das gesamte Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem wird abgeraten.

Innenpolitische Lage

Grenzgebiet zu Syrien und Libanon
Von Aufenthalten im Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird dringend abgeraten.


Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen deutlich erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen ausdrücklich vor.

Die Lage an der Demarkationslinie zum Libanon ist angespannt. Es kann zu weiteren Zwischenfällen durch Beschuss und zu militärischen Auseinandersetzungen kommen.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 05.05.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 05.05.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen)


Aktuelles
Auseinandersetzungen

In zeitlicher Nähe des „Nakba“- (15. Mai 2023) und des „Jerusalem“-Tages (19. Mai 2023) muss mit verstärkten Auseinandersetzungen im gesamten Westjordanland und in Ost-Jerusalem sowie einem erhöhten Anschlagsrisiko auch in Israel gerechnet werden.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt, den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nach Möglichkeit Reisen in das Westjordanland oder nach Ost-Jerusalem.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 05.07.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 05.07.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (COVID-19: Entfall der Reisekrankenversicherungspflicht; Auseinandersetzungen: Westjordanland)
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Innenpolitische Lage: Palästinensische Gebiete: Westjordanland)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)
- Gesundheit


Aktuelles
Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt; von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.

Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar an den Gazastreifen angrenzende Gebiet, in das Grenzgebiet zu Libanon und Syrien sowie in die Regionen in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in das Westjordanland wird abgeraten.


Auseinandersetzungen
Im Westjordanland ist die Lage angespannt. Auch in Israel muss weiterhin mit einem erhöhten Anschlagsrisiko gerechnet werden. Weitere, auch militärische Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht erforderliche Reisen in das Westjordanland.
  • Seien Sie bei Besuchen in Ost-Jerusalem jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt, den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umfeld von Bushaltestellen und Bahnhöfen besonders vorsichtig; insbesondere auch im Hinblick auf unbeaufsichtigte Gepäckstücke.
Westjordanland
Von Reisen in die Region in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird dringend abgeraten; von nicht notwendigen Reisen in das Westjordanland wird abgeraten.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist angesichts fast täglicher Sicherheitsvorfälle sehr angespannt. Es kommt regelmäßig zu Anschlägen und Angriffen sowie gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, Siedlern und Palästinensern mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten.

Eine Häufung von Sicherheitsvorfällen ist insbesondere in der Nähe von Checkpoints, israelischen Siedlungen und Siedler-Außenposten zu beobachten. In Nablus und Jenin kommt es verstärkt zu massiven Auseinandersetzungen und Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte mit Toten und Verletzten.

Auch in und um Jericho kommt es zu Sicherheitsvorfällen, die auch zu umfangreichen Kontrollen durch israelische Sicherheitskräfte mit langen Wartezeiten führen können.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht notwendige Reisen in das Westjordanland.
  • Falls Sie das Westjordanland trotz der aktuellen Sicherheitslage bereisen müssen, fahren Sie mit ortskundigen Reisepartnern und beachten Sie die Hinweise von Hotels und Reiseveranstaltern. Unterlassen Sie Fahrten bei Dunkelheit.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland insbesondere auf der Strecke zwischen Ramallah und Nablus, um die Stadt Hebron sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber.
Sicherheit
Teilreisewarnung
Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt; von Aufenthalten im Gebiet des Grenzübergangs wird dringend abgeraten.

Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar an den Gazastreifen angrenzende Gebiet, in das Grenzgebiet zu Libanon und Syrien sowie in die Regionen in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanland wird dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in das Westjordanland wird abgeraten.


Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
Von Reisen in die Regionen in und um die Städte Jenin und Nablus im Westjordanlandwird dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in das Westjordanland wird abgeraten.

Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, zwischen Israel und Jerusalem sowie dem Westjordanland, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Dabei werden u.a. Fahrzeuge mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen, sowohl durch Palästinenser als auch durch israelische Siedler.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern, siehe Aktuelles. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet werden. Reguläre Checkpoints können jederzeit vorübergehend geschlossen werden. Es kann jederzeit zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in palästinensischen Städten und Dörfern oder Demonstrationen kommen.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht notwendige Reisen in das Westjordanland.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.
  • Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.
  • Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland insbesondere auf der Strecke zwischen Ramallah und Nablus, um die Stadt Hebron sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber.
  • Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.
  • Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.
  • Bitte beachten Sie, dass die Nutzung israelischer Mietwagen im Westjordanland nicht gestattet ist.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Israels sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen.
  • Bitte beachten Sie, dass Langzeitreisende über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise erhalten sollten (siehe Poliomyelitis). Die Durchführung von Kontrollen des Impfstatus bei Ausreise aus Israel ist derzeit nicht bekannt. Falls Sie kürzer als vier Wochen im Land sind, wird ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen. Liegt die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurück, sollten Sie eine Auffrischungsimpfung durchführen lassen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Cholera
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
Weitere Infektionskrankheiten
Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

Medizinische Versorgung
Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine reisemedizinische Beratungsstelle, einen Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die DTG zu finden.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 07.10.2023

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 07.10.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Dringendes Abraten von Reisen)
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Innenpolitische Lage: Palästinensische Gebiete - Westjordanland)


Aktuelles
Von Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt.

Seit dem Morgen des 7. Oktober kommt es zu gravierenden militärischen Auseinandersetzungen im Gebiet um den Gaza-Streifen mit Beschuss durch Raketen bis nach Tel Aviv und Angriffen auf die lokale Bevölkerung. Die Lage ist hoch volatil. Eine weitere Verschärfung der Lage, eine Ausweitung auf andere Gebiete des Landes und erhebliche Beeinträchtigungen des Flugverkehrs können nicht ausgeschlossen werden.

Befolgen Sie daher unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam und beachten Sie dringend die Hinweise des Home Front Command, insbesondere zum Aufsuchen von Schutzräumen bei Raketenbeschuss.


Sicherheit – Teilreisewarnung
Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt; Von Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird derzeit dringend abgeraten (siehe Aktuelles).


Innenpolitische Lage
Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

Von Reisen in das Westjordanland wird dringend abgeraten.

Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, zwischen Israel und Jerusalem sowie dem Westjordanland, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Dabei werden u.a. Fahrzeuge mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen, sowohl durch Palästinenser als auch durch israelische Siedler.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern, siehe Aktuelles. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet werden. Reguläre Checkpoints können jederzeit vorübergehend geschlossen werden. Es kann jederzeit zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in palästinensischen Städten und Dörfern oder Demonstrationen kommen.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht notwendige Reisen in das Westjordanland.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.
  • Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.
  • Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland insbesondere auf der Strecke zwischen Ramallah und Nablus, um die Stadt Hebron sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber.
  • Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.
  • Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.
  • Bitte beachten Sie, dass die Nutzung israelischer Mietwagen im Westjordanland nicht gestattet ist.
Auswärtiges Amt

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Israel | Grenzübergänge zu Jordanien geschlossen

Beitrag von Birgitt »

Der aktuelle Konflikt hat in Israel zu erheblichen Flugunterbrechungen geführt. Die israelische Flughafenbehörde schloss am 7. Oktober vorübergehend mehrere Flughäfen im Zentrum und Süden des Landes. Während der Ben-Gurion-Flughafen (TLV) in Tel Aviv Berichten zufolge am Nachmittag des 8. Oktobers noch geöffnet war, hatten mehrere Fluggesellschaften Flüge von und nach dem Flughafen gestrichen, darunter American Airlines (AA), Air France (AF), Delta Air Lines (DL), Lufthansa (LH), Emirates (EK) und Ryanair (FR), um nur einige zu nennen. Bis sich die Lage stabilisiert und der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nachlässt, ist mit Flugunterbrechungen, Verspätungen und Annullierungen auf TLV und anderen Flughäfen in Israel zu rechnen. Darüber hinaus können die Behörden als Reaktion auf die Entwicklungen des Konflikts den gesamten Flugbetrieb in TLV kurzfristig aussetzen.

Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) haben Straßen in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen gesperrt, darunter die Route 4 von der Zikim-Kreuzung nach Netiv Ha'asara, die Route 34 von der Yad-Mordechai-Kreuzung nach Nir Am und die Route 232 von Mefalsim nach Sa'ad und Nir Yitzhak nach Kerem Shalom. Die Behörden haben auch den Strand von Zikim an der Grenze zum Gazastreifen geschlossen, den Zugverkehr zwischen Aschkelon und Sderot eingestellt und Berichten zufolge die Grenzübergänge zu Jordanien geschlossen.

Quelle: Garda World

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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 12.10.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 12.10.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Terrorismus, Innenpolitische Lage)
- Einreise und Zoll (Grenzübergänge, Weiterreise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg)


Aktuelles
Von Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird derzeit dringend abgeraten.

Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand. Seit dem Morgen des 7. Oktober 2023 kommt es zu gravierenden militärischen Auseinandersetzungen im Gebiet um den Gaza-Streifen mit Beschuss durch Raketen in allen Teilen Israels. Die Lage ist hoch volatil. Eine weitere Verschärfung der Lage kann nicht ausgeschlossen werden. Mit einer groß angelegten Militäroperation der israelischen Armee gegen den Gazastreifen ist zu rechnen. Auch aufgrund der Einziehung von über 300.000 Israelis zum Militärdienst ruhen derzeit weite Teile des öffentlichen Lebens, so ist z.B. der öffentliche Nahverkehr stark ausgedünnt und Schulen und Kindergärten sind (mit Ausnahme des Westjordanlands) geschlossen.

Befolgen Sie daher unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam und beachten Sie dringend die Hinweise des Home Front Command, insbesondere zum Aufsuchen von Schutzräumen bei Raketenbeschuss.

Mit Blick auf eine Ausreise aus Israel ist festzuhalten, dass der intern. Flughafen Ben-Gurion derzeit weiter angeflogen wird. Allerdings kommt es immer wieder durch kurzfristige Stornierungen durch die Airlines. Bitte bleiben Sie daher mit Ihrem Reiseanbieter im engen Kontakt bzgl. möglicher Umbuchungen. Ergänzend existieren unregelmäßige Fährverbindungen ab Haifa z.B. nach Zypern; bitte informieren Sie sich dazu über https://cruise.mano.co.il/Cruises . Weiterhin möglich ist zudem die Ausreise über den Landweg (Einzelheiten siehe unten: Grenzübergänge).

Terrorismus

Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen.

Es kann in der aktuellen Situation zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen; das Risiko eines Anschlags besteht fort.
  • Seien Sie landesweit besonders vorsichtig, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen und bei besonderen Anlässen.
  • Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Seit dem Morgen des 7. Oktober kommt es zu gravierenden militärischen Auseinandersetzungen im Gebiet um den Gaza-Streifen mit Beschuss durch Raketen auf Israel und Angriffen auf die lokale Bevölkerung in unmittelbarer Nähe von Gaza.

Insbesondere im Westjordanland ist die Sicherheitslage angespannt. Vor allem im Westjordanland kann es vermehrt zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen. Ein Wiederaufflammen der Zwischenfälle am Gazastreifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet - insbesondere im Abstand von etwa 40 Kilometern von der Gaza-Sperranlage - kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen.
  • Lassen Sie bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten.
  • Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.
  • Suchen Sie beim Erklingen von Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume auf und verweilen Sie dort für mindestens 10 Minuten nach Abklingen der Sirenen.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
Jerusalem
Insbesondere an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen.
  • Seien Sie jederzeit, aber vor allem bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem, insbesondere an den Toren zum muslimischen Teil der Altstadt, den Zugängen zum Haram al-Sharif/Tempelberg und nahe der Klagemauer wachsam.
  • Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert.
Grenzgebiet zu Syrien und Libanon
Von Aufenthalten im Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird dringend abgeraten.


Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen deutlich erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen ausdrücklich vor.

Die Lage an der Demarkationslinie zum Libanon ist sehr angespannt. Es ist seit dem 10. Oktober mehrfach zu Zwischenfällen durch Beschuss und zu militärischen Auseinandersetzungen gekommen, eine Eskalation der Lage ist möglich.

Grenzgebiet zu Ägypten
In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei auch zu Schusswechseln.
  • Vermeiden Sie Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und weichen Sie auf alternative Routen aus.
  • Beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nordsinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel (mit Ausnahme des an Eilat angrenzenden Ortes Taba).
Angrenzendes Gebiet zum Gazastreifen
Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gazastreifen wird dringend abgeraten, es besteht eine 4 km umfassende militarisierte Zone um den Gazastreifen.
  • Beschränken Sie Bewegungen in der Region möglichst auf das Nötigste.
  • Informieren Sie sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von Sicherheitskräften.
Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird gewarnt.


Die deutschen Auslandsvertretungen in Ramallah, Tel Aviv oder Kairo können im Gazastreifen praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen.

Die öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung wurde in den letzten Jahren durch militärische Konflikte beschädigt.

Die Versorgungslage im Gazastreifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus.

Die Einreise in den Gazastreifen auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen.

Der Zugang zum Gazastreifen über den Grenzübergang Erez ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr zwischen Israel und dem Gazastreifen stark eingeschränkt. Der Personenverkehr von und nach Israel wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt. Mit kurzfristigen Schließungen muss gerechnet werden.

Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Deutschen mit palästinensischer ID nur mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gazastreifen bedarf es der Genehmigung der zuständigen Grenzbehörden. Mit längeren Wartezeiten muss gerechnet werden. Für die Ein- und Ausreise muss zwingend derselbe Grenzübergang genutzt werden.

Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
Von Reisen in das Westjordanland wird dringend abgeraten.


Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, zwischen Israel und Jerusalem sowie dem Westjordanland, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

Es kommt immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Dabei werden u.a. Fahrzeuge mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen, sowohl durch Palästinenser als auch durch israelische Siedler.

Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern, siehe Aktuelles. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet werden. Reguläre Checkpoints können jederzeit vorübergehend geschlossen werden. Es kann jederzeit zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in palästinensischen Städten und Dörfern oder Demonstrationen kommen.
  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und verschieben Sie nicht notwendige Reisen in das Westjordanland.
  • Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.
  • Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.
  • Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie die Benutzung der Straße 60 im Westjordanland insbesondere auf der Strecke zwischen Ramallah und Nablus, um die Stadt Hebron sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Jericho, insbesondere aus dem Süden in Richtung Flüchtlingslager Aqabat Jaber.
  • Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.
  • Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.
  • Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.
  • Bitte beachten Sie, dass die Nutzung israelischer Mietwagen im Westjordanland nicht gestattet ist.
Einreise und Zoll
Grenzübergänge

Ein Großteil der Reisenden reist über den internationalen Flughafen Ben Gurion, knapp 20 Kilometer südöstlich von Tel Aviv, nach Israel ein. Dort sowie an den Grenzübergängen Taba (nach Ägypten) und Allenby-Brücke (nach Jordanien) erhält jeder Reisende eine Einreisekarte (B2 Stay-Permit), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

Bei den Landgrenzen von Israel nach Ägypten Eilat-Taba (Menachem Begin) und Jordanien Eilat-Aqaba (Yitzhak Rabbin) und Beit Shean-Sheikh Hussein (Jordan River) von Israel nach Jordanien und Allenby-Brücke vom Westjordanland nach Jordanien kann es immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen bzw. einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Bitte prüfen Sie die tagesaktuellen Öffnungszeiten:
  • Beit Shean/King Hussein (Jordan River) 08:30 bis 18:30 (Anmeldung bis 17:00); Website ; Tel: +972 (0)4-609-3410
  • Eilat/Aqaba (Yitzhak Rabin) 08:00 bis 20:00; Website ; Tel: +972 (0)8-630-0555
  • Eilat/Taba (Menachem Begin); Website ; Tel: +972 (0)8-636-0999
Weiterreise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg
Deutsche Staatsangehörige, die auf dem Landweg von Israel aus durch das Westjordanland nach Jordanien reisen und dafür den Grenzübergang der Allenby-Brücke nutzen möchten, müssen ihr Visum vor Reiseantritt bei der jordanischen Botschaft in Berlin, der jordanischen Botschaft in Tel Aviv oder dem jordanischen Vertretungsbüro in Ramallah beantragen. Der Grenzübergang ist aktuell nicht für Doppelstaater geöffnet.
  • Beachten Sie die tagesaktuellen Öffnungszeiten des Grenzübergangs auf der Website und telefonisch: +72 (0)2-548-2600
  • Beachten Sie die Einreisebestimmungen für Jordanien, z.B. in den Reise - und Sicherheitshinweisen für Jordanien .
  • Sollte eine Reise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg geplant sein, sollten Sie im Zweifel vor Reiseantritt Kontakt mit der jordanischen Botschaft in Tel Aviv oder der Botschaft des Königreichs Jordanien in Berlin bzw. dem jordanischen Vertretungsbüro in Ramallah aufnehmen.
Auswärtiges Amt

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