Teilreisewarnung Nigeria 02.06.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Nigeria 02.06.2026

Beitrag von Birgitt »

MODERATOR-NOTE:   Da die Reise-/Sicherheitshinweise für Nigeria seitens AA vollständig überarbeitet wurden, haben wir diesen neuen Thread gestartet. Die Hinweise vom 23.09.2005 - 08.11.2011 findet ihr unter: Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 23.09.2005 - 08.11.2011

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 14.11.2011

Letzte Änderung:
- Aktueller Hinweis
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktueller Hinweis
Angesichts von schweren Anschlägen am 04.11.2011 in den nordöstlichen Städten Damaturu und Maiduguri wird auf das bestehende Anschlagsrisiko durch terroristische islamistische Gruppen vor allem in Nordostnigeria hingewiesen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Grundsätzlich sollten Reisen nach Nordnigeria mit besonderer Vorsicht geplant werden.
Angesichts von wiederholten Angriffen mutmaßlicher militanter islamischer Gruppen auf Einrichtungen und Angehörige der Sicherheitskräfte sowie von Sprengstoffanschlägen wird von Reisen in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno und Yobe sowie von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den nordöstlichen Bundesstaat Bauchi ausdrücklich abgeraten.
Aufgrund von akuten Spannungen mit Unruhen und Anschlägen im zentralnigerianischen Jos und Umgebung (nordwestlicher Teil des Bundesstaates Plateau) wird bis auf Weiteres von Reisen nach Jos sowie ins angrenzende Umland abgeraten.

Vorsicht ist grundsätzlich beim Besuch größerer Städte empfohlen. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten immer gemieden werden.
In der Hauptstadt Abuja kam es am 1. Oktober und 31. Dezember 2010 sowie am 16. Juni und 26. August 2011 zu Bombenanschlägen. Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.
Von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer wird abgeraten.
Das Risiko krimineller Entführungen hat sich im südöstlichen Nigeria in der letzten Zeit signifikant erhöht. Betroffen sind auch die Bundesstaaten Imo, Anambra, Ebonyi, Enugu und Edo.

Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.
Am 22. Juli 2010 sind mehrere Kämpfer der AQM (Al-Quaida im Maghreb) bei einer Kommandoaktion im Norden Malis durch mauretanische Sicherheitskräfte getötet worden. Nach Presseberichten soll eine logistische Unterstützung durch französische Kräfte stattgefunden haben. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der Gesamtregion Maghreb – Sahel zu befürchten.
In den Ölfördergebieten in der Region des Niger Deltas, das die nigerianischen Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers und Akwa Ibom umfasst, kam es über Jahre immer wieder zu Kämpfen zwischen paramilitärisch organisierten Banden und Sicherheitskräften, aber auch von bewaffneten Gruppen untereinander. Dadurch besteht ein hohes Anschlags- und ein Entführungsrisiko, insbesondere für westliche Ausländer. Seit Anfang Oktober 2009 hat sich die Sicherheitslage beruhigt, da die Mehrzahl der bewaffneten Gruppen ein Amnestieangebot der Regierung angenommen und ihre Waffen abgegeben haben. Angesichts der tiefgreifenden Spannungen in der Region ist zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verlässliche Aussage möglich, ob die Beruhigung der Lage dauerhaft sein wird. An vielen Orten des Nigerdeltas gelten nach wie vor verschärfte Sicherheitsvorkehrungen von Polizei und Militär.
Im Bundesstaat Abia besteht ein besonders hohes Risiko krimineller Entführungen, auch von Ausländern. Das Risiko hat sich zuletzt in benachbarte Bundesstaaten ausgedehnt.
Ein Aufenthalt in der Region sollte aus diesem Grund weiterhin nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z.B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte).
Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte zwischen dortigen Bevölkerungsgruppen in Form von gewaltsamen Zusammenstößen mit Todesopfern aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind politischer (z.B. im Zusammenhang mit Wahlen), religiöser und/oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).
Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden.
Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja.
Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.
Von Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten wird dringend abgeraten. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise der Botschaft Abuja und des Generalkonsulats Lagos zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug auf der gemeinsamen Internetseite von Botschaft und Generalkonsulat im Kapitel „Informationen der Rechts- und Konsularabteilung“ unter http://www.abuja.diplo.de/Vertretung/ab ... 4/419.html

Allgemeine Reiseinformationen
Aufgrund mangelhafter Infrastruktur und hoher Kriminalitätsrate ist Nigeria kein Reiseland.
Infrastruktur
Die Versorgungslage - insbesondere Benzin, Strom- und Wasser - ist häufig unzureichend. Die Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Fax, E-Mail) sind häufig gestört. Das Mobiltelefonnetz (GSM-Standard) deckt nicht das ganze Land ab, Roaming-Vereinbarungen mit ausländischen (deutschen) Netzbetreibern sind noch unvollständig.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Nigeria ein gültiges Visum, das rechtzeitig vor Reiseantritt bei der nigerianischen Auslandsvertretung zu beantragen ist. Die Visaausstellung dauert unter Umständen länger als drei Wochen. Hierbei ist zu beachten, dass Visa grundsätzlich mit einer Gültigkeitsdauer von drei Monaten ausgestellt werden, die zulässige Aufenthaltsdauer bei Einreise jedoch häufig auf maximal vier Wochen gekürzt wird. Visa können nach Einreise in Nigeria bei den zuständigen nigerianischen Behörden ("Nigeria Immigration Service") verlängert werden.
Es wird grundsätzlich kein Visum bei der Einreise erteilt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nigerianische Kurzzeit-Geschäfts-, Besuchs- oder Touristenvisa nicht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in Nigeria berechtigen. Visa zwecks Arbeitsaufnahme in Nigeria sind gesondert über die nigerianische Botschaft in Berlin zu beantragen.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja: mit maschinenlesbarer Zeile und Gültigkeit mindestens sechs Monate über Reise hinaus
Vorläufiger Reisepass Ja: mit maschinenlesbarer Zeile (inkl. Lichtbild) und Gültigkeit mindestens sechs Monate über Reise hinaus
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Weitere Anmerkungen Keine
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja: mit maschinenlesbarer Zeile (inkl. Lichtbild) und Gültigkeit mindestens sechs Monate über Reise hinaus
Reisepass Ja: mit maschinenlesbarer Zeile und Gültigkeit mindestens sechs Monate über Reise hinaus
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Nein
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Nein
Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.

Besondere Zollvorschriften
Gegenstände des üblichen persönlichen Bedarfs dürfen eingeführt werden.
Die Ausfuhr von Kunstgegenständen wird kontrolliert und ist nur mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der Museumsbehörden möglich.
Die Ein- und Ausfuhr von Währungsbeträgen über einem Gegenwert von 5.000 US-Dollar ist anmeldepflichtig.
Die Zollvorschriften können sich kurzfristig ändern. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls vor Reiseantritt mit der nigerianischen Botschaft in Berlin in Verbindung zu setzen.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
In 12 nördlichen moslemischen Bundesstaaten, in denen Scharia-Strafrecht gilt, steht auf Mord, Vergewaltigung und außerehelichen Geschlechtsverkehr die Todesstrafe.
Homosexuelle Handlungen sind in Nigeria strafbar. In den nördlichen Bundesstaaten Nigerias sind nach islamischem Recht homosexuelle Handlungen mit schweren Strafen belegt. Körperliche Nähe zwischen Angehörigen desselben Geschlechts, insbesondere von Männern, erregt in der Öffentlichkeit jedoch keinen Anstoß, sofern sie nicht offensichtlich sexuellen Charakter hat.
Das Fotografieren von Militärpersonen und -anlagen, Flughäfen, Brücken sowie weiteren Einrichtungen mit Bedeutung für die nationale Sicherheit ist ver­boten. Zu beachten ist, dass diese sicherheitsrelevanten Einrichtungen in der Regel nicht als solche gekennzeichnet sind.
In der Hauptstadt Abuja und im Hauptstadtbezirk Federal Capital Territory (FCT) besteht seit dem 1. Juni 2008 ein absolutes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln; die Stadtregierung führt eine Kampagne gegen das Rauchen durch, mit weiteren Einschränkungen an öffentlichen Plätzen, in Parks usw. muss daher gerechnet werden.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll.
Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“, wozu Nigeria gehört, regelmäßig zu Meningokokken - Epidemien. Die Schutzimpfung gegen diese Erkrankung (4-fach-Impfstoff) wird allen Reisenden, insbesondere für den Norden des Landes, empfohlen. Eine Choleraimpfung wird nicht mehr verlangt.
Bei Einreise aus afrikanischen Staaten auf dem Landwege kann es jedoch vorkommen, dass auch der Nachweis einer Impfung gegen Cholera oder Meningokokken-Krankheit verlangt wird.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio, ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Hervorzuheben ist der Schutz gegen Poliomyelitis, da Nigeria eines der wenigen Ländern ist, wo es noch epidemieartig zu Erkrankungen kommt.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ein ganzjähriges hohes Infektionsrisiko. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Nigeria!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV/AIDS
HIV / AIDS ist im Lande ein großes Problem. In Nigeria leben 3,1 Millionen Menschen mit der chronischen Virusinfektion, das sind 4,1 % der Bevölkerung. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders die Cholera vermeiden.
Es kommt immer wieder zu Cholera-Erkrankungen, die auch größere Ausmaße annehmen können.
Die Cholera(schluck-)impfung bietet Schutz und kann bei Einreise auf dem Landewege gelegentlich gefordert werden. Für den normalen Reisenden und Touristen wäre sie aus medizinischen Gründen jedoch nicht notwendig.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs wenn möglich auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, wenn auch die Dunkelziffer höher sein mag durch nicht vorhandene spezifische Labordiagnostik. Es wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit selten Todesfolge auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.o.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
Im Januar 2009 verstarb ein englischer Tourist nach seiner Rückkehr aus Nigeria an Lassa-Fieber. Nach Angaben des nigerianischen Gesundheitsministeriums wurden 2008 sporadische Erkrankungen mit acht Todesfällen aus folgenden Staaten gemeldet: Edo, Plateau, Lagos, Ogun, Nasarava, Taraba, Borno und Anambra. Es ist davon auszugehen, dass das Virus landesweit vorkommt. Das Hauptreservoir dieses oft tödlich verlaufenden hämorrhagischen Fiebers ist die Vielzitzenratte, die Übertragung erfolgt vorwiegend aerogen über zerstäubten Rattenurin im Bereich der Rattenbiotope, über die Nahrungszubereitung (die Ratte wird lokal gegessen) oder im Krankenhaus bzw. familiär bei engem Kontakt von Mensch zu Mensch. Kontakt mit Erkrankten ist zu vermeiden. Vorsicht ist auch bei Reisen unter einfachen Bedingungen angezeigt.
Tollwut:
Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Fledermäuse, Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist wenn überhaupt sehr begrenzt erhältlich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch, ganz besonders abseits der großen Städte. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in Nigeria gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
Administrator
Beiträge: 24253
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 02.01.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Nigeria:
Stand 02.01.2012 (Unverändert gültig seit: 02.01.2012)

Letzte Änderung:
Kapitel: Aktueller Hinweis, Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktueller Hinweis
Angesichts von schweren Unruhen und terroristischen Anschlägen, zuletzt am 25.12.2011in Madalla, Yobe und Jos wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiken vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Aktuell besteht landesweit ein erhöhtes Risiko von Engpässen in der Versorgung mit Treibstoff.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Grundsätzlich sollten Reisen nach Nordnigeria mit besonderer Vorsicht geplant werden.
Angesichts von wiederholten Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Kirchen und Moscheen wird von Reisen in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno und Yobe sowie von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die südlich Hälfte des Bundesstaats Bauchi abgeraten.
Aufgrund von akuten Spannungen mit Unruhen und Anschlägen im nordwestlichen Teil des Bundesstaates Plateau wird bis auf Weiteres auch von Reisen nach Jos und ins angrenzende Umland abgeraten

Vorsicht ist grundsätzlich beim Besuch größerer Städte empfohlen. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten immer gemieden werden.
In der Hauptstadt Abuja kam es am 1. Oktober und 31. Dezember 2010 sowie am 16. Juni und 26. August 2011 zu Bombenanschlägen. Am 25. Dezember 2011 erfolgte ein Anschlag auf eine Kirche in Madalla, einem Vorort der Hauptstadt. Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.
Von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer wird abgeraten.
Das Risiko krimineller Entführungen ist insbesondere im südöstlichen Nigeria weiterhin hoch. Betroffen sind besonders die Bundesstaaten Abbia, Imo, Anambra, Ebonyi, Enugu und Edo.
Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

In den Ölfördergebieten in der Region des Niger Deltas, das die nigerianischen Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers und Akwa Ibom umfasst, kam es über Jahre immer wieder zu Kämpfen zwischen paramilitärisch organisierten Banden und Sicherheitskräften, aber auch von bewaffneten Gruppen untereinander. Dadurch besteht ein hohes Anschlags- und ein Entführungsrisiko, insbesondere für westliche Ausländer. Seit Anfang Oktober 2009 hat sich die Sicherheitslage beruhigt, da die Mehrzahl der bewaffneten Gruppen ein Amnestieangebot der Regierung angenommen und ihre Waffen abgegeben haben. Angesichts der tiefgreifenden Spannungen in der Region ist zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verlässliche Aussage möglich, ob die Beruhigung der Lage dauerhaft sein wird. An vielen Orten des Nigerdeltas gelten nach wie vor verschärfte Sicherheitsvorkehrungen von Polizei und Militär.
Im Südosten besteht ein besonders hohes Risiko krimineller Entführungen, auch von Ausländern. Das Risiko hat sich zuletzt in benachbarte Bundesstaaten ausgedehnt.Ein Aufenthalt in der Region sollte aus diesem Grund weiterhin nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z.B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte).
Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).
Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.
Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja.
Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.
Von Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten wird dringend abgeraten. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise der Botschaft Abuja und des Generalkonsulats Lagos zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug auf der gemeinsamen Internetseite von Botschaft und Generalkonsulat im Kapitel „Informationen der Rechts- und Konsularabteilung“ unter http://www.abuja.diplo.de/Vertretung/ab ... 4/419.html
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 06.01.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 06.01.2012
(Unverändert gültig seit: 06.01.2012)

Letzte Änderung:
Kapitel: Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Angesichts von schweren Unruhen und terroristischen Anschlägen, zuletzt am 25.12.2011 in Madalla, Yobe und Jos wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja, nach neuesten, noch ungesicherten Informationen auch in weiteren Gebieten des Bundesstaates.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Für die 2. Kalenderwoche (ab 09.01.2012) ist landesweit ein Generalstreik angekündigt. Erfahrungsgemäß kann es durch den Streik zu erheblichen Einschränkungen, Versorgungsengpässen und gewaltsamen Unruhen kommen. Generell besteht derzeit landesweit ein erhöhtes Risiko von Engpässen in der Versorgung mit Treibstoff.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 09.01.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 09.01.2012
(Unverändert gültig seit: 09.01.2012)

Letzte Änderung:
Kapitel: Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Angesichts von andauernden schweren Unruhen und terroristischen Anschlägen, zuletzt am 25.12.2011 in Madalla, Yobe und Jos wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja, nach neuesten, noch ungesicherten Informationen auch in weiteren Gebieten des Bundesstaates.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Am 09.01.2012 begann ein landesweiter Generalstreik. Erfahrungsgemäß kann es durch den Streik zu erheblichen Einschränkungen, Versorgungsengpässen und gewaltsamen Unruhen kommen. Generell besteht derzeit landesweit ein erhöhtes Risiko von Engpässen in der Versorgung mit Treibstoff.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 10.01.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 10.01.2012
(Unverändert gültig seit: 10.01.2012)

Letzte Änderung:
Kapitel: Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Durch den am 09.01.2012 begonnenen landesweiten Generalstreik bestehen zurzeit erhebliche Einschränkungen und Engpässe bei der Versorgung beispielsweise mit Treibstoff und Lebensmitteln. Behörden, Unternehmen, Geschäfte und Hotels sind vielfach geschlossen. Der Straßenverkehr vor allem in großen Städten ist eingeschränkt und mancherorts ganz eingestellt. Darüber hinaus kam es in Lagos, Kano, Benin City und weiteren Landesteilen zu gewaltsamen Ausschreitungen.
Der Flugbetrieb an den Flughäfen des Landes ist weitgehend, in Lagos zurzeit sowohl am internationalen als auch am nationalen Flughafen komplett eingestellt; eine Vorhersage zur Wiederaufnahme des normalen Flugbetriebs kann momentan nicht getroffen werden.
Der Dienstbetrieb des Generalkonsulats in Lagos kann durch die aktuellen Ereignisse nur eingeschränkt aufrechterhalten werden. Nähere aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten des Generalkonsulats Lagos erfahren Sie über die Internetseite der Botschaft Abuja unter www.abuja.diplo.de.
Angesichts von andauernden Unruhen und terroristischen Anschlägen wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja, nach ungesicherten Informationen auch in weiteren Gebieten des Bundesstaates.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 11.01.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 11.01.2012
(Unverändert gültig seit: 11.01.2012)

Letzte Änderung:
Kapitel: Aktueller Hinweis - Flughäfen


Aktueller Hinweis
Durch den am 09.01.2012 begonnenen landesweiten Generalstreik bestehen zurzeit erhebliche Einschränkungen und Engpässe bei der Versorgung beispielsweise mit Treibstoff und Lebensmitteln. Behörden, Unternehmen, Geschäfte und Hotels sind vielfach geschlossen. Der Straßenverkehr vor allem in großen Städten ist eingeschränkt und mancherorts ganz eingestellt. Darüber hinaus kam es in Lagos, Kano, Benin City und weiteren Landesteilen zu gewaltsamen Ausschreitungen.
Auch der Flugbetrieb an den Flughäfen des Landes ist beeinträchtigt. Eine Vorhersage zur Wiederaufnahme des normalen Flugbetriebs kann momentan nicht getroffen werden.
Der Dienstbetrieb des Generalkonsulats in Lagos kann durch die aktuellen Ereignisse nur eingeschränkt aufrechterhalten werden. Nähere aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten des Generalkonsulats Lagos erfahren Sie über die Internetseite der Botschaft Abuja unter www.abuja.diplo.de .
Angesichts von andauernden Unruhen und terroristischen Anschlägen wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja, nach ungesicherten Informationen auch in weiteren Gebieten des Bundesstaates.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 17.01.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 17.01.2012
(Unverändert gültig seit: 17.01.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktueller Hinweis
Nachdem der am 09.01.2012 begonnenen landesweiten Generalstreik am 16.01.2012 bis auf weiteres ausgesetzt wurde, erfolgt nun eine langsame Rückkehr zur Normalität. Es muss jedoch zumindest vorübergehend noch mit Einschränkungen und Engpässe bei der Versorgung beispielsweise mit Treibstoff und Lebensmitteln gerechnet werden. Zu einer eventuellen Wiederaufnahme des Streiks können zur Zeit keinerlei Vorhersagen gemacht werden.
Auch der Flugbetrieb an den Flughäfen des Landes ist beeinträchtigt. Eine Vorhersage zur Wiederaufnahme des normalen Flugbetriebs kann momentan nicht getroffen werden.
Der Dienstbetrieb des Generalkonsulats in Lagos kann durch die aktuellen Ereignisse nur eingeschränkt aufrechterhalten werden. Nähere aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten des Generalkonsulats Lagos erfahren Sie über die Internetseite der Botschaft Abuja unter www.abuja.diplo.de .
Angesichts von andauernden Unruhen und terroristischen Anschlägen wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja, nach ungesicherten Informationen auch in weiteren Gebieten des Bundesstaates.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 20.01.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 20.01.2012
(Unverändert gültig seit: 17.01.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Nachdem der landesweite Generalstreik am 16.01.2012 bis auf weiteres ausgesetzt wurde, hat sich das Leben weitgehend normalisiert. Örtlich bestehen zumindest vorübergehend noch Einschränkungen durch Sicherheitsmaßnahmen und Engpässe bei der Versorgung mit Treibstoff. Vereinzelte Protestaktionen sind lokal, insbesondere in Lagos, möglich.
Angesichts von andauernden Unruhen und terroristischen Anschlägen wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja, nach ungesicherten Informationen auch in weiteren Gebieten des Bundesstaates.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reise-/Sicherheitshinweis Nigeria 24.01.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 24.01.2012
(Unverändert gültig seit: 24.01.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Angesichts von terroristischen Anschlägen wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko vor allem im Nordosten Nigerias hingewiesen. Nach den schweren Anschlägen vom 20.01.2012 im nordnigerianischen Kano und der dortigen Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre wird vorerst vor nicht notwendigen Reisen in diesen Bundesstaat abgeraten.
Am 31.12.2001 verhängte die nigerianische Regierung in folgenden Regierungsbezirken (LGAs) den Ausnahmezustand:
Bundesstaat Borno: Maiduguri Metropolitan, Gamboru Ngala, Banki Bama, Biu, Jere.
Bundesstaat Yobe: Damaturu, Geidam, Potiskum, Buniyadi-Gujba, Gasua-Bade.
Bundesstaat Plateau: Jos North, Jos South, Barkin-Ladi, Riyom.
Bundesstaat Niger: Suleja, nach ungesicherten Informationen auch in weiteren Gebieten des Bundesstaates.
Zudem wurden in diesen Regionen die Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger gesperrt. Von Reisen in die vom Ausnahmezustand betroffenen Regionen wird abgeraten.
Nachdem der landesweite Generalstreik am 16.01.2012 bis auf weiteres ausgesetzt wurde, hat sich das Leben weitgehend normalisiert. Örtlich bestehen zumindest vorübergehend noch Einschränkungen durch Sicherheitsmaßnahmen und Engpässe bei der Versorgung mit Treibstoff. Vereinzelte Protestaktionen sind lokal, insbesondere in Lagos, möglich.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
Administrator
Beiträge: 24253
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung 27.01.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Nigeria:
Stand 27.01.2012 (Unverändert gültig seit: 27.01.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweise - Einstellung einer Teilreisewarnung
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Angesichts von terroristischen Anschlägen wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko in nördlichen Landesteilen Nigerias hingewiesen.
Gewarnt wird
• vor Reisen in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno und Yobe und den südlichen Teil des Bundesstaates Bauchi
angesichts von wiederholten Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Kirchen und Moscheen.
vor Reisen in den nördlichen Bundesstaat Kano nach den schweren Anschlägen vom 20.01.2012 und der Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre in der Stadt Kano sowie der Entführung eines deutschen Staatsangehörigen.
Dringend abgeraten wird
von Aufenthalten im Gebiet Suleja im Bundesstaat Niger.
Hier wurde wie in Teilen der Bundesstaaten Borno, Yobe und Bauchi vorübergehend ein Ausnahmezustand verhängt.
Aufgrund von akuten Spannungen mit Unruhen und Anschlägen im nordwestlichen Teil des Bundesstaates Plateau wird bis auf weiteres auch von Reisen nach Jos und ins angrenzende Umland abgeraten
Grundsätzlich wird vor nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.

Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte muss gerechnet werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
In der Hauptstadt Abuja kam es am 1. Oktober und 31. Dezember 2010 sowie am 16. Juni und 26. August 2011 zu Bombenanschlägen. Am 25. Dezember 2011 erfolgte ein Anschlag auf eine Kirche in Madalla, einem Vorort der Hauptstadt. Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.
Vorsicht ist grundsätzlich beim Besuch größerer Städte empfohlen. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten immer gemieden werden.
Von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer wird abgeraten.
Das Risiko krimineller Entführungen ist insbesondere im südöstlichen Nigeria weiterhin hoch. Betroffen sind besonders die Bundesstaaten Abbia, Imo, Anambra, Ebonyi, Enugu und Edo.
Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

In den Ölfördergebieten in der Region des Niger Deltas, das die nigerianischen Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers und Akwa Ibom umfasst, kam es über Jahre immer wieder zu Kämpfen zwischen paramilitärisch organisierten Banden und Sicherheitskräften, aber auch von bewaffneten Gruppen untereinander. Dadurch besteht ein hohes Anschlags- und ein Entführungsrisiko, insbesondere für westliche Ausländer.
Im Südosten besteht ein besonders hohes Risiko krimineller Entführungen, auch von Ausländern. Das Risiko hat sich zuletzt in benachbarte Bundesstaaten ausgedehnt.Ein Aufenthalt in der Region sollte aus diesem Grund weiterhin nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z.B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte).
Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).
Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.
Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja.
Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.
Von Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten wird dringend abgeraten. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise der Botschaft Abuja und des Generalkonsulats Lagos zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug auf der gemeinsamen Internetseite von Botschaft und Generalkonsulat im Kapitel „Informationen der Rechts- und Konsularabteilung“ unter http://www.abuja.diplo.de/Vertretung/ab ... 4/419.html

Allgemeine Reiseinformationen
Aufgrund mangelhafter Infrastruktur und hoher Kriminalitätsrate ist Nigeria kein Reiseland.
Infrastruktur
Die Versorgungslage - insbesondere Benzin, Strom- und Wasser - ist häufig unzureichend. Die Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Fax, E-Mail) sind häufig gestört. Das Mobiltelefonnetz (GSM-Standard) deckt nicht das ganze Land ab, Roaming-Vereinbarungen mit ausländischen (deutschen) Netzbetreibern sind noch unvollständig.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Nigeria 29.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 29.03.2012
(Unverändert gültig seit: 29.03.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis - Teilreisewarnung


Aktueller Hinweis / Teilreisewarnung
Aufgrund von terroristischen Anschlägen besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Nigerias.
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.
Gewarnt wird
  • vor Reisen in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno und Yobe und den südlichen Teil des Bundesstaates Bauchi angesichts von wiederholten Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Kirchen und Moscheen.
  • vor Reisen in den nördlichen Bundesstaat Kano nach den schweren Anschlägen vom 20.01.2012 und der Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre in der Stadt Kano sowie der Entführung eines deutschen Staatsangehörigen.
Dringend abgeraten wird
  • von Aufenthalten im Gebiet Suleja im Bundesstaat Niger.
    Hier wurde wie in Teilen der Bundesstaaten Borno, Yobe und Bauchi vorübergehend ein Ausnahmezustand verhängt.
Aufgrund von akuten Spannungen mit Unruhen und Anschlägen im nordwestlichen Teil des Bundesstaates Plateau wird bis auf weiteres auch von Reisen nach Jos und ins angrenzende Umland abgeraten
Grundsätzlich wird vor nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.

Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte muss gerechnet werden.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
Administrator
Beiträge: 24253
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Nigeria 27.04.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Nigeria:
Stand 27.04.2012 (Unverändert gültig seit: 27.04.2012)

Letzte Änderung: Aktueller Hinweis / Teilreisewarnung
Aufgrund von terroristischen Anschlägen besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Nigerias.
Am 26.04.2012 erfolgte ein Bombenanschlag auf das Gebäude einer Zeitung in der Hauptstadt Abuja. Auf die Empfehlung für Abuja zur besonderen Vorsicht Zurückhaltung beim Besuch von öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Plätzen wird deshalb erinnert.
Gewarnt wird
• vor Reisen in die nordöstlichen Bundesstaaten Borno und Yobe und den südlichen Teil des Bundesstaates Bauchi
angesichts von wiederholten Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Kirchen und Moscheen.
vor Reisen in den nördlichen Bundesstaat Kano nach den schweren Anschlägen vom 20.01.2012 und der Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre in der Stadt Kano sowie der Entführung eines deutschen Staatsangehörigen.
Dringend abgeraten wird
• von Aufenthalten im Gebiet Suleja im Bundesstaat Niger.
Hier wurde wie in Teilen der Bundesstaaten Borno, Yobe und Bauchi vorübergehend ein Ausnahmezustand verhängt.
Aufgrund von akuten Spannungen mit Unruhen und Anschlägen im nordwestlichen Teil des Bundesstaates Plateau wird bis auf weiteres auch von Reisen nach Jos und ins angrenzende Umland abgeraten
Grundsätzlich wird vor nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.

Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte muss gerechnet werden.
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Nigeria 21.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 21.06.2012
(Unverändert gültig seit: 21.06.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis- Teilreisewarnung


Aktueller Hinweis / Teilreisewarnung
Aufgrund fortgesetzter terroristischer Anschläge besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Nigerias.
Am 26.04.2012 erfolgte ein Bombenanschlag auf das Gebäude einer Zeitung in der Hauptstadt Abuja. An die Empfehlung für Abuja zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch von öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Plätzen wird deshalb erinnert.
Gewarnt wird
  • vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, in den südlichen Teil des Bundesstaates Bauchi sowie nach Kano und Kaduna (insbesondere in die gleichnamigen Hauptstädte) angesichts von wiederholten Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Kirchen und Moscheen.
Dringend abgeraten wird
  • von Aufenthalten im Gebiet Suleja im Bundesstaat Niger.
    Hier wurde wie in Teilen der Bundesstaaten Borno, Yobe und Bauchi vorübergehend ein Ausnahmezustand verhängt.
Aufgrund von akuten Spannungen mit Unruhen und Anschlägen im nordwestlichen Teil des Bundesstaates Plateau wird bis auf weiteres auch von Reisen nach Jos und ins angrenzende Umland abgeraten
Grundsätzlich wird vor nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.

Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte muss gerechnet werden.
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Nigeria 27.06.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 27.06.2012
(Unverändert gültig seit: 27.06.2012)

Letzte Änderungen:
Einreisebetimmungen für deutsche Staatsangehörige
Medizinische Hinweise


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Nigeria ein gültiges Visum, das rechtzeitig vor Reiseantritt bei der nigerianischen Auslandsvertretung zu beantragen ist. Die Visaausstellung dauert unter Umständen länger als drei Wochen. Hierbei ist zu beachten, dass Visa grundsätzlich mit einer Gültigkeitsdauer von drei Monaten ausgestellt werden, die zulässige Aufenthaltsdauer bei Einreise jedoch häufig auf maximal vier Wochen gekürzt wird. Visa können nach Einreise in Nigeria bei den zuständigen nigerianischen Behörden ("Nigeria Immigration Service") verlängert werden.
Es wird grundsätzlich kein Visum bei der Einreise erteilt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nigerianische Kurzzeit-Geschäfts-, Besuchs- oder Touristenvisa nicht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in Nigeria berechtigen. Visa zwecks Arbeitsaufnahme in Nigeria sind gesondert über die nigerianische Botschaft in Berlin zu beantragen.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisedokumente Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja: Gültigkeit mindestens sechs Monate über Reise hinaus
vorläufiger Reisepass Ja: mit maschinenlesbarer Zeile (inkl. Lichtbild) und Gültigkeit mindestens sechs Monate über Reise hinaus
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
Kinderreisepass Ja: mit maschinenlesbarer Zeile (inkl. Lichtbild) und Gültigkeit mindestens sechs Monate über Reise hinaus
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Nein
Anmerkungen --
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise gefordert und ist auch medizinisch sinnvoll. Bei Einreise aus afrikanischen Staaten auf dem Landwege kann es vorkommen, dass auch der Nachweis einer Impfung gegen Cholera oder Meningokokken-Krankheit verlangt wird.
Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“, wozu Nigeria gehört, regelmäßig zu Meningokokken - Epidemien. Die Schutzimpfung gegen diese Erkrankung (4-fach-Impfstoff) wird allen Reisenden, insbesondere für den Norden des Landes, empfohlen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio, ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Hervorzuheben ist der Schutz gegen Poliomyelitis, da Nigeria eines der wenigen Ländern ist, in denen die Kinderlähmung immer noch vorkommt.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Malaria
Es besteht ein ganzjähriges hohes Infektionsrisiko. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Nigeria!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV/AIDS
HIV / AIDS ist im Lande ein großes Problem. In Nigeria leben über 3 Millionen Menschen mit der chronischen Virusinfektion. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Es kommt immer wieder zu Cholera-Epidemien, die wie zuletzt in 2011 auch größere Ausmaße, mit mehreren tausend Fällen, annehmen können. Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich jedoch die Cholera wie auch die meisten Durchfallerkrankungen verhindern.
Die Cholera(schluck-)impfung bietet einen teilweisen Schutz und kann bei Einreise auf dem Landewege gelegentlich gefordert werden. Für den normalen Reisenden und Touristen ist sie aus medizinischen Gründen jedoch nicht notwendig.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs wenn möglich auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
Das Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, wenn auch die Dunkelziffer höher sein mag durch nicht vorhandene spezifische Labordiagnostik. Es wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit selten Todesfolge auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.o.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
In den ersten Monaten 2012 kam es zu einer ungewöhnlichen Häufung und Verbreitung von Lassafieberfällen mit mehreren hundert Verdachtsfällen und einigen Todesfällen. Derzeit sind 12 Bundesstaaten betroffen, v. a. im Bundesstaat Edo (S) wurden 80% der Fälle gemeldet. Die Virusinfektion wird durch Kontakt mit Ausscheidungen von infizierten Nagetieren (einer best. Spezies von Feldratten, der Vielzitzenratte) übertragen; die Ansteckung erfolgt vorwiegend aerogen über zerstäubten Rattenurin im Bereich der Rattenbiotope oder über die Nahrungszubereitung (die Ratte wird lokal gegessen). Auch ein direkter Kontakt Mensch zu Mensch führt zur Übertragung, weshalb Erkrankte in Spezialeinheiten von Krankenhäusern isoliert werden. Es ist davon auszugehen, dass das Virus landesweit vorkommt; es betrifft i. d. R. die Landbevölkerung. Vorsicht ist auch bei Reisen unter einfachen Bedingungen angezeigt. Drei Viertel der Infektionen verlaufen jedoch ohne klinis che Symptome; eine Behandlung kann mit speziellen antiviralen Medikamenten erfolgen, eine Impfung existiert nicht.
Tollwut
Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Fledermäuse, Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist wenn überhaupt sehr begrenzt erhältlich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch, ganz besonders abseits der großen Städte. Ein ausreichender, in Nigeria gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35244
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Teilreisewarnung Nigeria 12.07.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 12.07.2012
(Unverändert gültig seit: 12.07.2012)

Letzte Änderungen:
Teilreisewarnung


Aktueller Hinweis / Teilreisewarnung
Aufgrund fortgesetzter terroristischer Anschläge besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Nigerias.
Am 26.04.2012 erfolgte ein Bombenanschlag auf das Gebäude einer Zeitung in der Hauptstadt Abuja. An die Empfehlung für Abuja zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch von öffentlichen bzw. öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Plätzen wird deshalb erinnert.
Gewarnt wird
  • vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, in den südlichen Teil des Bundesstaates Bauchi, in den nördlichen Teil von Plateau State (Jos und Umgebung) sowie nach Kano und Kaduna (insbesondere in die gleichnamigen Hauptstädte) angesichts von wiederholten Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Kirchen und Moscheen.
Dringend abgeraten wird
  • von Aufenthalten im Gebiet Suleja im Bundesstaat Niger.
Hier wurde wie in Teilen der Bundesstaaten Borno, Yobe, Plateau und Bauchi vorübergehend ein Ausnahmezustand verhängt.
Grundsätzlich wird vor nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.

Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte muss gerechnet werden.
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Antworten