Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

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Kim und Tanja
Beiträge: 19
Registriert: Do 29. Jan 2009, 14:30

Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Kim und Tanja »

Die Beschaffung eines Visums für Angola in Namibia gestaltet sich schwierig (s. letzter Post).

So rückt eine schon vorher angedachte Alternative wieder in den Vordergrund unserer Überlegungen: Angola weiträumig zu umfahren.

Die einzige Möglichkeit dafür scheint die Einreise in die DRC über Lubumbashi zu sein. Unseren bisherigen Recherchen zu Folge gibt es wohl Reste einer Straßenverbindung von dort nach Kinshasa. Informationen zur Sicherheitslage im Süden der DRC liegen uns bislang nicht vor.

Kann jemand was dazu schreiben?

Besten Dank

Kim und Tanja
Kim und Tanja
Beiträge: 19
Registriert: Do 29. Jan 2009, 14:30

Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Kim und Tanja »

Diese Information haben wir von Nicolas erhalten. Er arbeitet für eine französische NGO in Lubumbashi als Logistik-Experte:

Je viens de me rapprocher de mes contacts dans le transport, et cela est impossible de relier Lubumbasi à Kinshasa...

Je suis désolé de vous donner cette nouvelle, mais la route est impraticable jusqu' à Mi Mai... Même avec un 4X4 ! Les infrastructures congolaises sont dans un état déplorable...

Lubumbashi Kinshasa c'est à peu près 2000 km sur Piste. Il n'y a pas de portion goudronné.

Sachez que la ville de Lubumbashi est essentiellement tourné vers l'extérieur (Zambie Tanzanie) et le Katanga (région de Lubumbashi) ne veus pas vraiment dépendre de Kinshasa. Le Katanga est très riche...

Das heißt auf deutsch in etwa:
Nach Auskunft meiner Kontaktpersonen ist es nicht möglich, von Lubumbashi nach Kinshasa zu fahren, zumindest nicht bis Mitte Mai. Selbst in einem Allradfahrzeug. Die kongolesische Infrastruktur ist in einem bedauernswerten Zustand.
Von Lubumbashi nach Kinshasa sind es etwa 2000 km auf Pisten. Es gibt keine geteerten Abschnitte.
Lubumbashi ist hauptsächlich nach außen (Sambia, Tansania) orientiert und Katanga (die Region um Lubumbashi) möchte nicht wirklich von Kinshasa abhängig sein. Katanga ist sehr reich…


Und hier schreibt einer, ders gemacht hat (in 2006): http://www.horizonsunlimited.com/hubb/s ... ia-28600-2

Und so sah sein Auto danach aus: http://radiobaobab.be/assets/etogal/375 ... ai2021.jpg

Vielleicht doch keine gute Idee...

Gruß

Kim und Tanja
Zuletzt geändert von Kim und Tanja am Sa 7. Mär 2009, 16:53, insgesamt 2-mal geändert.
Patrik911
Beiträge: 9
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Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Patrik911 »

Jürgen
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Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Jürgen »

Den Link zu obigen Beitrag findet ihr hier

Hier das dazugehörige Bild:

Bild

Grüsse
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Beitrag von Birgitt »

Da Tömu auch kein Angola-Visum erhalten hat - auch nicht in Matadi! - hat er soeben das Werk vollbracht:
die Strecke Kinshasa - Lubumbashi!
Hier ein Auszug aus seiner aktuellen Meldung von heute:
tjenni@osb hat geschrieben:Nun ich hab die Strecken KINSHASA LUBUMBASHI gefahren... das ausführliche tagebuch fordert man hier an: tjenni@osb.educanet2.ch und die bilder dazu findet ihr unter http://www.miwaegnachafrika.blogspot.com

Gruss Tömu

Ps: Zu beklagen habe ich: Zyklonluftfilder von ästen heruntergeschlagen, Spiegel abgebrochen, der andere verschlagen, die Karosserie auf beiden seiten verbeult, beide einstiegstritte abgebrochen, einen hauptverbindungsträger der karroserie gerissen (ist halt altershalber schon halb durchgerostet gewesen), die Vorderachse ist verbogen, die lenkstange auch, der Stabilisatorhalter abgebrochen, beide Blatfederhalter auf der vorderachse haben alle schrauben gerissen (notdürftig haben spanngurte gehalten und später in einer Mission von mir Geschweist) und noch das lästigste von allem : EINE MAUS DIE DIE GANZE NACHT MEIN ZEUGS FRISST UND LÄRMT!!

Im ganzen habe ich 26mal gesteckt... nun der Landcruiser 18 und der landy Nur 2 mal. der gröste unterschied vom landy zu den andern beiden ist das der viel grössere reifen drauf hatte... "*ç%%&%ç*/ hab ich mal wieder kake gekauft he? blöd aber gibts....
Nachzulesen in diesem Thread:

Verzweifelt: Angola Visa und Route nach Kapstadt

Da kann man dem Tömu nur alles Gute wünschen, und dass er und sein Töff auch weiterhin irgendwie durchhalten!

Gruß
Birgitt
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Achim Vogt
Moderator
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Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Achim Vogt »

Schon etwas älterer Bericht, aus dem Frühjahr 2012, aber sehr eindrücklich über das Teilstück von Lubumbashi nach Bukama:
Drivers navigate muddy potholed roads in trucks laden with goods and passengers in journeys that can take weeks.
Hazardous trucking in DR Congo

Viele Grüße
Achim
arne
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Registriert: Di 17. Dez 2013, 18:00

Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von arne »

Der sollte sich einen vernünftigen Allrad LKW kaufen und Schneeketten montieren. Versteh ich nicht dass das niemand macht. Ich werd im Oktober Richtung Namibia starten und 4 Schneeketten mitnehmen. Damit kommt man viel weiter...
markus-1969
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Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von markus-1969 »

Aber wenn ich mich recht erinnere bauen die Chinesen seit so 3 Jahren an der Strecke ...
tjenni@osb
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Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von tjenni@osb »

hmmm ich hab diese strecke gemacht. pix auf meinem blog: tjemchanicsandadventure.blogspot.com runterscrollen hilft.

alrad lkw reicht schon... aber auch wenns regenzeit ist da nüzen dir deine schneeeketen reichlich wenig..

wens troken ist kommste mit nem allrad lkw ohne grössere probleme durch (sei denn das du n schlechter fahrer bist) wens regnet naja...

ich bin mir am überlegen mit ner honda xl 600 dort nochmals durchzufahren... so im rahmen adventure program mit 6 maschinen :wink:

nur wie bekomme ich die maschinen dort runter? bin ja wieder am "normal bürgerlichen" arbeiten.... :h:

chinesen hab ich keine gesehen gehabt. nur ein ca 20km langes stück war damals neu flach gewalzt geworden, da der president dort irgenwo mal vorher auf besuch war.... in mbujmay hat es noch ca 80km teer piste total sind ca 1400km...

damals 3einhalb wochen fahrzeit.....

gruss Tömu
Turi
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Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Turi »

Hallo Arne
Der sollte sich einen vernünftigen Allrad LKW kaufen und Schneeketten montieren. Versteh ich nicht dass das niemand macht. Ich werd im Oktober Richtung Namibia starten und 4 Schneeketten mitnehmen. Damit kommt man viel weiter...arne
Nur nützen Dir die Ketten nichts,wenn die Fahrrinnen mehr als 2 Meter tief sind und teilweise mit Wasser gefüllt.
Umfahrung meist nicht möglich.
Da brauchst Du ein U-Boot mit Ketten und evtl. einen Helikopter der Dich über die liegengebliebenen Fahrzeuge hieft.
Im Moment ist es bis nach Angola überdurchschnittlich am regnen , da werden die Wasserdurchfahrten so richtig zum lLotteriespiel.
Gruss aus Namibia
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
arne
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Registriert: Di 17. Dez 2013, 18:00

Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von arne »

Hallo Turi, vielen Dank. Ich hab auch eine Winde mit Umlenkrolle, und genügend Stahlseil dabei um die anderen aus dem Weg zu ziehen. Die Wattiefe meines LKW ist von Grundauf 1,2 m. Es geht auch mehr. Vorderachssperre selbstverständlich. Reifen 16.00 R 20. Ich weiß aus Erfahrung, dass man mit Ketten trotzdem weiterkommt als ohne. Irgendwann ist auch schluss, ok- aber es hilft viel. Die Kollegen, die der Meinung sind Ketten bringen nichts, haben die es schonmal versucht? Wer ist denn schon mit Schneeketten durch den Kongo gefahren?
Surfy
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Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Surfy »

Das Problem sind nicht wir Overlander mit guter Ausrüstung. Grössere Reifen, Mud Bereifung, Seilwinde, Erdanker, Bergehilfen - wir würden langsam aber stets vorankommen. Gibt ja doch so einige- die auf so ein Abenteuer stehen, Schlammschlacht und so.

Wenn aber vor Dir ein Local steht - dann stehst Du auch, weil es wenig Stellen gibt zum überholen. Der hat dann meist ein ganz normalen 4x4 ohne alles und keine Wind, und bestimmt das Tempo.

Aber auch so etwas kann man einplanen, genug Vorräte, Wasser, Wasserfilter der auch aus stehendem Wasser Trinkwasser machen kann - ist sicher ein tolles Abenteuer! Wir hatten auf unserem Abschnitt durch den Congo - auch so etwas eingeplant - kleine Regenzeit und Co...

So ungefähr kann dann so etwas aussehen:
http://www.4x4tripping.com/2013/09/mit- ... rwegs.html

Surfy
Olaf.L
Beiträge: 182
Registriert: Di 11. Mär 2008, 10:38

Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Olaf.L »

Die Strecke ist sicherlich eines der letzten großen Abenteuer in Zentralafrika und eine Herausforderung an Mensch und Material. Um fahrtechnisch da durch zu kommen würde ich mir weniger Gedanken machen. Vielmehr würde ich mich
seelisch und moralisch auf die selbsternannten Wegezollbarrikaden und im südöstlichen Teil der Strecke auf die mit Kalaschnikow und Machete behangenen Freischärler einstellen. Je größer und aufgerüsteter das Fahrzeug, um so höher die Geldforderungen. Viel viel Zeit ist Voraussetzung !
Wir haben auf der einfachen Strecke von Boko zum Kongofähranleger nach Luozi einen einzelnen Motorradfahrer getroffen,
der wollte die Strecke auch angehen, lag aber dort schon zwei Mal mit der Nase im Dreck.
Nut Mut!

Gruß Olaf
Matthias G
Beiträge: 7
Registriert: Mo 15. Dez 2014, 11:56

Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Matthias G »

Liebe Westroutenfahrer,

wir sind Anfang September 2015 im Rahmen der XWorld Africa die Strecke Lumbumbashi - Kinshasa - Brazza - Oueso - Kamerun gefahren.

Fahrzeuge VW Amarok, Reichweite im Gelände 600km.
Hier ein paar Infos dazu:

Generell:
Die Strecke kann mittlerweile in den Trockenzeit als brauchbare Alternative zu der Angoladurchquerung genutzt werden.


Streckenzustand RN1(von Süden):
Alle Flüsse sind mittlerweile überbrückt, man braucht keine Fähren mehr zu benutzen. Die Brücken können wegen Beschädigungen oder Reparaturen jedoch für mehrere Stunden bis zu mehreren Tagen gesperrt sein.
Wir haben die Grenze bei Mokambo ca 70km östlich von Kalumbalesa (dem "normalen" Grenzübergang) überquert, insgesamt problemlos, mit nur leichten Gängeleien (Fahrzeugdesinfektion 20U$ (mit Quittung) ) - empfehlenswert!
Grenze bis ca 150km nördlich Lubumbashi (Michelin Abzweig bei Nguba von der Strasse nach Kolwesi): Gute Teerstrasse
Ab Abzweig noch ca. 150km gut fahrbare breite Erdpiste (50km/h), danach Bauarbeiten und schlechte Gebirgsstrecke mit Auswaschungen etc. (20km/h)
Ab Luna kann man sich einreden, dass die Strecke evtl. etwas besser ist, aber nicht wirklich (20km/h), ab hier fangen die teilweise tief ausgefahrenen LKW Spuren an.
Die Tankstellen in Kamina sind beide geschlossen, tanken aus Kanistern möglich (2 - 2,5U$/Liter Diesel)
Ab Kamina zunächst etwas bessere Strecke, dann wieder tief ausgefahren, es gibt leicht findbare Umfahrungen die von den "Fahrradspediteuren" genutzt werden und für normale 4x4 ausreichend breit sind.
Von Mwene Ditu bis Mbuji Mayi sehr brauchbarer Teer. Mbuji Mayi relativ gute Versorgungsmöglichkeiten, Geldautomat und Tankstelle die teilweise geöffnet scheint.
Ab Mbuji Mayi zunächst tiefsandig mit LKW Spuren (MAN 8x8, Mercedes 6x6 Singlebereifung), im Verlauf besser werdend (ungefähr wie die Michelinkarte es zeigt, ab kurz vor Kananga Teer. Kananga ist erstaunlich städtisch, funktionierende Tankstelle mit Shop (kalte Getränke) 1,60U$/Liter Diesel.
Ab Kananga zunächst sehr brauchbare Erdpiste, dann wieder tiefsandig mit LKW Spuren, brauchbare Umfahrungen auf den Radlerstrecken.
In Tschikapa (Tankstelle) ist es geschafft, kritisch sind hier die zwei Brücken aus der Kolonialzeit, die Strecke danach gute Schotterstrasse und Teerstrasse im Bau. Der Lounge wird auf neuer großer Brücke überquert. Kurz hinter der Brücke bis Kinshasa TEER ;)

Fahrzeit: Wir sind mit 5 Fahrzeugen 6 lange Fahrtage unterwegs gewesen, mit einem Fahrzeug ist man evtl. etwas schneller, da man an den Kontrollstellen weniger Zeit braucht.
Steckenbleiben: Ab und zu kann (wird?) es passieren, dass man die LKW Spuren nicht mehr rechtzeitig verlässt, mit einen Fahrzeug ist dann ein Highlift oder längere Schipperei nötig.

Sonstiges:

Bürokratie, Polizei, Kontrollen: Ab der Grenze und in der gesamten Region Lubumbashi sehr nervende Kontrollen, die sich darauf spezialisiert zu haben scheinen bei Fahrern von ausländischen Fahrzeugen massiv Geld einzufordern.Besonders der Abschnitt Lubumbashi - Grenze ist anstrengend… Evtl. besser direkt nach Osten zum Übergang bei Kasenga fahren.
Auch die Uniformträger in den anderen Ortschaften finden immer einen Grund ein ausländisches Fahrzeug anzuhalten, jedoch sind die Fragen nach Geschenken recht leicht zu parieren. Die Genehmigungen für die Bergbauregion Scheit nicht mehr nötig, auch wurden wir nie danach gefragt.
Ansonsten gibt es auf der Strecke mehrere Peage Stationen, der normale Preis sind 5000 Kongofranc, Kananga - Tschikapa 20.000, die Strecke Grenze - Lubumbashi kostet tatsächlich 50U$ (wir konnten es auch nicht glauben, ist aber so…) Bei allen peages gibt es eine Quittung und keine Schmiergeldforderungen.
An den Provinzgrenzen haben sich verschiedene Behörden eingerichtet (Polizei, Gendarmerie, Immigration) das komplette Eintragen der ganzen Personen und Fahrzeugdaten dauert etwas, selbstverständlich wird auch hier nach Geschenken gefragt, aber wenig aufdringlich.

Landschaft und Bevölkerung: Der schönste Teil ist die Bergregion zwischen Nguba und Luena, ansonsten führt die Strecke durch stark gerodetes Gebiet (die einzigen Produkte scheinen Maniok und Holzkohle zu sein). Die Menschen leben außerhalb der Städte sehr einfach und abgeschieden (kein Strom, kein Wasser, keine Satellitenschüsseln, keine Coca Cola Reklame, nur Werbung für Mobilfunkanbieter…). Es gibt nur sporadischen LKW Verkehr und die Fahrradspediteure die Holzkohle und Maniok in die Städte bringen und dann mit wenigen Konsumgütern zurück in die Dörfer kommen.

Kommunikation: Fast auf der gesamten Strecke Mobilnetz (teilweise sogar mit GSM).

Übernachten: Wir haben problemlos Campplätze außerhalb der Ortschaften gefunden und wurden Nachts auch nicht gestört.

Ab Kinshasa: Wir haben die Fähre bei Luozi genommen - sehr entspannt und mit nur einem Fahrzeug auch ohne Wartezeit. 13500 Congofranc (ausgeschildert und mit Fahrschein) Die Fähre bei Manianga (Michelin Karte) war nicht in Betrieb. Außerdem soll es in der Trockenzeit möglich sein die Brücke bei Matadi zu überqueren und dann nach Luozi und Boko zu fahren.

Grenze DRC - Dem Congo: vollkommen problemlos. Ausreise (Personen und Zoll) bei dem Ort mit der Schranke (Manianga?), Einreisestempel an einem Schlagbaum ein paar Kilometer hinter der Grenze. Wir sind der besseren Strecke (nicht nach Loko gefolgt) Zoll und zusätzliche Registrierung in Louingui. Ab hier bis Brazza Teer.

Ab Brazza bis Ouesso: Meist sehr guter Teer, in Ouesso mehrere Tankstellen (Totaltankstelle mit Shop…) und gute Versorgungsmöglichkeiten.

Ab Ouesso: Etwas zurück nach Westen, gute Teerstrasse durch sehr schönen Regenwald bis Seme, ab Sembe Traumurwaldpiste.
Ausreise Dem Congo in Cabosse, freundlich und problemlos
Einreise Kamerun: Direkt an der Grenze, die einzige Grenze an der der Inhalt unserer Fahrzeuge kontrolliert wurde, gibt einen guten Vorgeschmack auf die Kontrollparanoia in Kamerun (alles zu unserer Sicherheit…;))

Soweit - ich hoffe es angemessen beschrieben zu haben - es ist sicher immer noch ein Abenteuer, aber machbar.

Gerne nachfragen - ich werde versuchen qualifiziert zu antworten

Matthias
Olaf.L
Beiträge: 182
Registriert: Di 11. Mär 2008, 10:38

Re: Angola - Umfahrung über DR Kongo / Lubumbashi ?

Beitrag von Olaf.L »

Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine aktuellen Reiseinfos! Solche Kurzberichte haben leider Seltenheitswert im Forum erlangt.
Scheint so, als ob die Strecke in nächster Zukunft komplett entschärft ist. Gibt's dazu auch Bilder?

Gruß Olaf
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