Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
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werner-peter
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Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo,
ich habe mein Fahrzeug im Moment in Johannesburg RSA stehen, bin über die Westroute gefahren und möchte östlich weiter in den Norden. Die Gültigkeit meines Carnet läuft im September ab.
Bei einem Telefonat mit einer netten Dame beim ADAC hat sie mir bestätigt was ich schon wusst, nämlich dass eine Verlängerung um jeweils ein Jahr möglich ist, allerdings müsse ich
mit dem alten Carnet Südafrika oder Namibia in ein anderes Land verlassen, welches nicht zur Wirtschaftsunion gehöre um eine Ausreisebestätigung im alten Carnet zu erhalten, danach könne ich mit dem neuen Carnet und einem Einreisestempel wieder in den gemeinsamen Wirtschaftsraum z.B. über Mozambique einreisen. Das kommt mir ziemlich kompliziert vor. Wie machen Andere die ihr Fahrzeug langzeit z. B. in Windhoek stehen haben,bzw. kennt jemand eine Möglichkeit, wie man das Carnet in Süd-Afrika oder Namibia durch ein neues Carnet ersetzen kann, ohne eine lange Reise zu machen.
Danke schon einmal für Eure Tipps,
Peter
p.s. eine Bitte noch an den Moderator hier,
ich habe festgestellt, dass ich meine Mails auf der Westroute ins südl. Afrika oft schnelle und hilfreiche Antworten auf meine Fragen im Forum erhalten habe, allerdings habe ich keine Nachrichten mehr bekommen, wenn der freundliche Moderator mein Posting unter einer bestimmten Kategorie abgelegt hatte. Die meisten hier schauen über bestimmte Infos im Eröffnungsforum nach und gehen nicht gezielt auf die Suche wo evt. etwas stehen könnte. Also bitte, vielleicht meine Mail ein oder zwei Tage im "Eingangsbereich" stehen lassen, damit ich eine Chance auf eine Antwort habe.
Viele Grüße aus dem südl. Afrika
Peter
ich habe mein Fahrzeug im Moment in Johannesburg RSA stehen, bin über die Westroute gefahren und möchte östlich weiter in den Norden. Die Gültigkeit meines Carnet läuft im September ab.
Bei einem Telefonat mit einer netten Dame beim ADAC hat sie mir bestätigt was ich schon wusst, nämlich dass eine Verlängerung um jeweils ein Jahr möglich ist, allerdings müsse ich
mit dem alten Carnet Südafrika oder Namibia in ein anderes Land verlassen, welches nicht zur Wirtschaftsunion gehöre um eine Ausreisebestätigung im alten Carnet zu erhalten, danach könne ich mit dem neuen Carnet und einem Einreisestempel wieder in den gemeinsamen Wirtschaftsraum z.B. über Mozambique einreisen. Das kommt mir ziemlich kompliziert vor. Wie machen Andere die ihr Fahrzeug langzeit z. B. in Windhoek stehen haben,bzw. kennt jemand eine Möglichkeit, wie man das Carnet in Süd-Afrika oder Namibia durch ein neues Carnet ersetzen kann, ohne eine lange Reise zu machen.
Danke schon einmal für Eure Tipps,
Peter
p.s. eine Bitte noch an den Moderator hier,
ich habe festgestellt, dass ich meine Mails auf der Westroute ins südl. Afrika oft schnelle und hilfreiche Antworten auf meine Fragen im Forum erhalten habe, allerdings habe ich keine Nachrichten mehr bekommen, wenn der freundliche Moderator mein Posting unter einer bestimmten Kategorie abgelegt hatte. Die meisten hier schauen über bestimmte Infos im Eröffnungsforum nach und gehen nicht gezielt auf die Suche wo evt. etwas stehen könnte. Also bitte, vielleicht meine Mail ein oder zwei Tage im "Eingangsbereich" stehen lassen, damit ich eine Chance auf eine Antwort habe.
Viele Grüße aus dem südl. Afrika
Peter
Bin mein halbes Leben unterwegs gewesen, habe Afrika, Asien, Europa und USA (ohne Latainamerika) von Ost-nach-West und Nord-nach Süd bereist. Jetzt möchte ich nochmal eine große Tour machen.
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Birgitt
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Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo Peter,werner-peter hat geschrieben:p.s. eine Bitte noch an den Moderator hier,
ich habe festgestellt, dass ich meine Mails auf der Westroute ins südl. Afrika oft schnelle und hilfreiche Antworten auf meine Fragen im Forum erhalten habe, allerdings habe ich keine Nachrichten mehr bekommen, wenn der freundliche Moderator mein Posting unter einer bestimmten Kategorie abgelegt hatte. Die meisten hier schauen über bestimmte Infos im Eröffnungsforum nach und gehen nicht gezielt auf die Suche wo evt. etwas stehen könnte. Also bitte, vielleicht meine Mail ein oder zwei Tage im "Eingangsbereich" stehen lassen, damit ich eine Chance auf eine Antwort habe.
Viele Grüße aus dem südl. Afrika
Peter
die von dir/euch geposteten Nachrichten schreibt ihr ja in einem bestimmten Unterforum. In deinem Fall z.B. "Südliches Afrika". Die neuesten Beiträge - egal in welchem Unterforum - erscheinen chronologisch in dem von dir erwähnten "Eröffnungsforum", verschwinden aber Stück für Stück aus dieser Ansicht, sobald neue Threads gestartet werden. Da haben wi rkeinerlei Einfluss drauf. In entsprechenden Unterforum sind diese Threads aber nach wie vor unverändert
Zu deiner Carnetfrage: schau bitte einmal in den nachfolgenden Thread
Dort findest du einiges an Infos, auch Hinweise auf andere Threads zum Thema.
Gruß + gute Reise
Birgitt
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WolfgangT2b
- Beiträge: 116
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Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo Peter,
so, wie es Dir die Dame vom ADAC erklärt hat, haben wir es vor drei Monaten gemacht (und machen es schon seit vielen Jahren so). Früher konnte man das alte Carnet, wenn man die richtigen Leute kannte, in Windhoek beim Zoll gegen das neue austauschen. Doch die machen das seit einigen Jahren nicht mehr. Es sei denn, man kennt noch richtigere Leute
. Auch beim AA in Jo'burg hat das früher mal geklappt, hat uns im Endeffekt aber mehr gekostet als ein kurzer Trip über die Grenze.
Die Carnets sind in der Vergangenheit einfach zu oft für "semiprofessionelle Vermietungen" missbraucht worden, so dass der dortige Zoll irgend wann die Nase voll hatte.
Wir hatten diesmal Glück und sind ohne Mocambique-Visum und Versicherung bei Ressano über die Grenze gefahren, haben gleich auf der Rückseite der Grenzbuden wieder gedreht und sind nach Südafrika zurück. Es hat zwar geklappt, aber den Stress tun wir uns nicht wieder an. Ich hab' zwei Stunden Blut und Wasser geschwitzt, weil wir immer befürchten mussten, dass uns einer der vielen Kontrolleure nicht durch lässt. Aber wir hatten ein ziemlich altes Auto und das hat die Grenzer viel mehr interessiert als unser Gate-Pass oder die Versicherungsunterlagen.
Da wir ohnehin mehr als einmal im Jahr da unten sind, ist das Verlassen der Zollunion für uns kein Problem. Mocambique oder Zambia sind auf jeden Fall eine Reise wert.
Schöne Grüße
Wolfgang
so, wie es Dir die Dame vom ADAC erklärt hat, haben wir es vor drei Monaten gemacht (und machen es schon seit vielen Jahren so). Früher konnte man das alte Carnet, wenn man die richtigen Leute kannte, in Windhoek beim Zoll gegen das neue austauschen. Doch die machen das seit einigen Jahren nicht mehr. Es sei denn, man kennt noch richtigere Leute
Die Carnets sind in der Vergangenheit einfach zu oft für "semiprofessionelle Vermietungen" missbraucht worden, so dass der dortige Zoll irgend wann die Nase voll hatte.
Wir hatten diesmal Glück und sind ohne Mocambique-Visum und Versicherung bei Ressano über die Grenze gefahren, haben gleich auf der Rückseite der Grenzbuden wieder gedreht und sind nach Südafrika zurück. Es hat zwar geklappt, aber den Stress tun wir uns nicht wieder an. Ich hab' zwei Stunden Blut und Wasser geschwitzt, weil wir immer befürchten mussten, dass uns einer der vielen Kontrolleure nicht durch lässt. Aber wir hatten ein ziemlich altes Auto und das hat die Grenzer viel mehr interessiert als unser Gate-Pass oder die Versicherungsunterlagen.
Da wir ohnehin mehr als einmal im Jahr da unten sind, ist das Verlassen der Zollunion für uns kein Problem. Mocambique oder Zambia sind auf jeden Fall eine Reise wert.
Schöne Grüße
Wolfgang
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo,
mache es auch genau so. Der Landy steht z.Z. in Windhoek, mindestens alle 2 Jahre muss ich also nach Angola, Zambia, Zimbabwe oder Moçambique. Ist eigentlich nicht sehr kompliziert und ausserdem grad ein Grund für eine schöne Reise...
Liebe Grüsse,
Philippe
mache es auch genau so. Der Landy steht z.Z. in Windhoek, mindestens alle 2 Jahre muss ich also nach Angola, Zambia, Zimbabwe oder Moçambique. Ist eigentlich nicht sehr kompliziert und ausserdem grad ein Grund für eine schöne Reise...
Liebe Grüsse,
Philippe
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WolfgangT2b
- Beiträge: 116
- Registriert: Mo 18. Mai 2009, 20:33
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Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo Philippe,philippe hat geschrieben:Der Landy steht z.Z. in Windhoek, mindestens alle 2 Jahre muss ich also nach Angola, Zambia, Zimbabwe oder Moçambique.
gelten bei Euch in der Schweiz die Carnets für zwei Jahre? Schade, dass es das nicht in Deutschland gibt, dann hätten wir mehr Freiheit in der Planung (Seufz!).
Schöne Grüße
Wolfgang (der seinen Bus ebenfalls in Windhoek hat, meistens)
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Das "Carnet de Passages en Douane" (CPD) ist ein internationales Zolldokument, das eine vorübergehende
zollfreie Einfuhr eines Motorfahrzeuges in verschiedene Länder der Welt erlaubt. Grundlage für die
Ausstellung des Carnet de Passages sind internationale Zollabkommen der Vereinten Nationen von 1954 und
1956. Die der AIT und der FIA angeschlossenen Clubs und Vereine garantieren und stellen die CPD gemäss den
Vorschriften aus, die durch das Zolldokumentensystem der AIT/FIA genau festgelegt worden sind.
Das CPD ist eine Zollsicherheit und garantiert dem Land, in das Sie einreisen, dass das Fahrzeug spätestens bei
Ablauf des zollfreien Aufenthaltes wieder ausgeführt wird. Sollte die Wiederausfuhr nicht stattfinden, wird die
Zollbehörde des Einreiselandes die Einfuhrgebühren und Einfuhrsteuern fordern.
Das CPD wird auf eine Person und ein Fahrzeug ausgestellt. Das Carnet de Passages gilt als amtliche Urkunde
und bleibt Eigentum des TCS und muss nach Gebrauch dem TCS zurückgeschickt werden. Das CPD ist ein
Jahr gültig. Die Aufenthaltsdauer beschränkt sich jedoch immer auf die jeweilige gesetzlich vorgeschriebene
Einfuhrbewilligung eines Landes.
Verkaufspreis CPD
• TCS-Mitglied: CHF 220.-
• Nicht-Mitglied des TCS: CHF 330.-
zollfreie Einfuhr eines Motorfahrzeuges in verschiedene Länder der Welt erlaubt. Grundlage für die
Ausstellung des Carnet de Passages sind internationale Zollabkommen der Vereinten Nationen von 1954 und
1956. Die der AIT und der FIA angeschlossenen Clubs und Vereine garantieren und stellen die CPD gemäss den
Vorschriften aus, die durch das Zolldokumentensystem der AIT/FIA genau festgelegt worden sind.
Das CPD ist eine Zollsicherheit und garantiert dem Land, in das Sie einreisen, dass das Fahrzeug spätestens bei
Ablauf des zollfreien Aufenthaltes wieder ausgeführt wird. Sollte die Wiederausfuhr nicht stattfinden, wird die
Zollbehörde des Einreiselandes die Einfuhrgebühren und Einfuhrsteuern fordern.
Das CPD wird auf eine Person und ein Fahrzeug ausgestellt. Das Carnet de Passages gilt als amtliche Urkunde
und bleibt Eigentum des TCS und muss nach Gebrauch dem TCS zurückgeschickt werden. Das CPD ist ein
Jahr gültig. Die Aufenthaltsdauer beschränkt sich jedoch immer auf die jeweilige gesetzlich vorgeschriebene
Einfuhrbewilligung eines Landes.
Verkaufspreis CPD
• TCS-Mitglied: CHF 220.-
• Nicht-Mitglied des TCS: CHF 330.-
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
und noch die Kaution
Man beachte Ägypten
Kaution
Das CPD wird gegen eine Garantie in Form einer Kaution an den TCS oder einer Solidarbürgschaft bei
einer Schweizer Bank ausgegeben. Für eine Solidarbürgschaft kann einzig das TCS-Formular benutzt werden
(siehe Seite 4).
Der Kautionsbetrag ist folgendermassen zu berechnen (Mindestbetrag CHF 3'000.-):
Fahrzeugwert Kaution
· bis zu CHF 9'999.- = CHF 3'000.-
· ab CHF 10'000.- = 50% des Fahrzeugwertes
· Ausnahmen:
Die Kaution muss 100% des aktuellen Fahrzeugwertes für die folgenden Länder betragen: Indien,
Jordanien, Kenia, Pakistan. Das betrifft auch Fahrzeuge mit zeitlich begrenztem Schweizer Kennzeichen
oder Fahrzeuge, die für eine spätere Anmeldung in die Schweiz importiert werden.
Ägypten: Für Ägypten ist in jedem Fall eine Kaution von CHF 30'000.- für Fahrzeuge bis 2000 cm3
(Hubraum) bzw. CHF 60'000.- für Fahrzeuge über 2000 cm3 zu hinterlegen
Da soll noch einer die Ruhe finden
Man beachte Ägypten
Kaution
Das CPD wird gegen eine Garantie in Form einer Kaution an den TCS oder einer Solidarbürgschaft bei
einer Schweizer Bank ausgegeben. Für eine Solidarbürgschaft kann einzig das TCS-Formular benutzt werden
(siehe Seite 4).
Der Kautionsbetrag ist folgendermassen zu berechnen (Mindestbetrag CHF 3'000.-):
Fahrzeugwert Kaution
· bis zu CHF 9'999.- = CHF 3'000.-
· ab CHF 10'000.- = 50% des Fahrzeugwertes
· Ausnahmen:
Die Kaution muss 100% des aktuellen Fahrzeugwertes für die folgenden Länder betragen: Indien,
Jordanien, Kenia, Pakistan. Das betrifft auch Fahrzeuge mit zeitlich begrenztem Schweizer Kennzeichen
oder Fahrzeuge, die für eine spätere Anmeldung in die Schweiz importiert werden.
Ägypten: Für Ägypten ist in jedem Fall eine Kaution von CHF 30'000.- für Fahrzeuge bis 2000 cm3
(Hubraum) bzw. CHF 60'000.- für Fahrzeuge über 2000 cm3 zu hinterlegen
Da soll noch einer die Ruhe finden
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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gelöscht
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
...und die Kaution wird - zumindest ist das beim ADAC so - nicht verzinst 
Alles in allem ein ausgesprochen risikoreiches Papier dessen Anfoderungen im "Ernstfall", den wir alle gerne verdrängen,
nur sehr schwer zu erfüllen sind.
Alles in allem ein ausgesprochen risikoreiches Papier dessen Anfoderungen im "Ernstfall", den wir alle gerne verdrängen,
nur sehr schwer zu erfüllen sind.
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo Wolfgang,WolfgangT2b hat geschrieben:Hallo Philippe,philippe hat geschrieben:Der Landy steht z.Z. in Windhoek, mindestens alle 2 Jahre muss ich also nach Angola, Zambia, Zimbabwe oder Moçambique.
gelten bei Euch in der Schweiz die Carnets für zwei Jahre? Schade, dass es das nicht in Deutschland gibt, dann hätten wir mehr Freiheit in der Planung (Seufz!).
Schöne Grüße
Wolfgang (der seinen Bus ebenfalls in Windhoek hat, meistens)
nein auch nur für ein Jahr, aber man kann das Carnet einmal innerhalb der Landes resp. der Zollunion verlängern lassen. Dazu muss man einfach mit dem alten und dem neuen Carnet ins Zollamt spazieren und sich ersteres aus- und letzteres einstempeln lassen.
Gruss,
Philippe
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WolfgangT2b
- Beiträge: 116
- Registriert: Mo 18. Mai 2009, 20:33
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Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo Philippe,
habt Ihr das Umstempeln des Carnets schon erfolgreich in der Zollunion hingekriegt? Mir hat der namibische Zoll seinerzeit gesagt, das wäre auf keinen Fall möglich, ich müsste aus dem Land (was wir dann auch getan haben). Wenn das einmalige Umstempeln möglich wäre, dann wären das ja ganz neue Planungsalternativen
.
Vielleicht sollten wir es mal in Südafrika und nicht in Windhoek probieren?
Schöne Grüße
Wolfgang
habt Ihr das Umstempeln des Carnets schon erfolgreich in der Zollunion hingekriegt? Mir hat der namibische Zoll seinerzeit gesagt, das wäre auf keinen Fall möglich, ich müsste aus dem Land (was wir dann auch getan haben). Wenn das einmalige Umstempeln möglich wäre, dann wären das ja ganz neue Planungsalternativen
Vielleicht sollten wir es mal in Südafrika und nicht in Windhoek probieren?
Schöne Grüße
Wolfgang
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo Wolfgang,
ja ich habe das schon 2 mal in Windhoek gemacht. Einmal im Hauptzollamt, und einmal im Zollamt da im Industriequartier (die genaue Adresse findet Du z.B. auf meiner Webseite).
Beste Grüsse,
Philippe
ja ich habe das schon 2 mal in Windhoek gemacht. Einmal im Hauptzollamt, und einmal im Zollamt da im Industriequartier (die genaue Adresse findet Du z.B. auf meiner Webseite).
Beste Grüsse,
Philippe
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
@Wolfgang, verlasst Euch bitte auf keinen Fall darauf, dass es klappen könnte!!!
Wir haben unser(e) Carnet(s) insgesamt 4 Mal beim Zollamt in Pretoria auf die von Philippe beschriebene Weise ("einfach reinspazieren und umstempeln") verlängern können. Das Verfahren war jedes Mal (!) anders - was in Afrika ja auch völlig normal ist. Inzwischen wusste dann irgendwann auch der letzte Mitarbeiter im Zollamt, wie die Vorschriften wirklich lauten und ab dann ging gar nichts mehr! (Was aber wiederum nicht heißt, dass es nicht doch klappt
)
Die offizielle Regelung für eine EINMALIGE Verlängerung nennt sich im Fachjargon "substitution" und muss über den SAAA (Südafrikanischen Automobilclub) laufen. Ist relativ problemlos, kostet halt nur - und wie gesagt - nur 1 Mal möglich.
Einen Abstecher in ein nicht zur Zollunion gehörendes Nachbarland solltet Ihr also auf jeden Fall als Plan B in der Schublade haben.
Noch etwas: eventuelle Zollreklamationen des SA Zolls kann man beruhigt 1 Jahr lang aussitzen, ohne dass etwas passiert. Aber dann sollte man schon reagieren - bevor der ADAC tätig werden muss. Alles notgedrungen erprobt
Gruss Judith
Wir haben unser(e) Carnet(s) insgesamt 4 Mal beim Zollamt in Pretoria auf die von Philippe beschriebene Weise ("einfach reinspazieren und umstempeln") verlängern können. Das Verfahren war jedes Mal (!) anders - was in Afrika ja auch völlig normal ist. Inzwischen wusste dann irgendwann auch der letzte Mitarbeiter im Zollamt, wie die Vorschriften wirklich lauten und ab dann ging gar nichts mehr! (Was aber wiederum nicht heißt, dass es nicht doch klappt
Die offizielle Regelung für eine EINMALIGE Verlängerung nennt sich im Fachjargon "substitution" und muss über den SAAA (Südafrikanischen Automobilclub) laufen. Ist relativ problemlos, kostet halt nur - und wie gesagt - nur 1 Mal möglich.
Einen Abstecher in ein nicht zur Zollunion gehörendes Nachbarland solltet Ihr also auf jeden Fall als Plan B in der Schublade haben.
Noch etwas: eventuelle Zollreklamationen des SA Zolls kann man beruhigt 1 Jahr lang aussitzen, ohne dass etwas passiert. Aber dann sollte man schon reagieren - bevor der ADAC tätig werden muss. Alles notgedrungen erprobt
Gruss Judith
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WolfgangT2b
- Beiträge: 116
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Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo,
@Philippe
Na, das ist ja eine gute Nachricht. Wir haben unser Carnet um die Jahrtausendwende ein paar Mal auf diese Weise (sogar kostenlos) ausgetauscht. Doch das hat jedes Mal die Spedition, bei der wir unseren Container stehen haben, für uns erledigt. Doch seit ein paar Jahren klappt das nicht mehr, weil sich der Zoll quer legt.
Aber wenn Du in letzter Zeit Erfolg hattest, dann ist es noch 'mal einen Versuch wert.
@Judith
Mit Deinem Hinweis, sich darauf nicht zu verlassen, hast Du natürlich vollkommen Recht. Für uns ist das auch nur eine weitere Option. Da unser Wagen (meistens) in Windhoek steht, könnten wir das ja schon vor der Abreise ausprobieren. Wenn's nicht klappt, dann muss es halt aus der Zollunion rausgehen. Dieses Jahr wollen wir ohnehin raus und den deutschen Winter in Mocambique aussitzen
, aber nächstes Jahr wollten wir drinnen bleiben.
Die Variante, das Carnet über AA/ADAC auszutauschen, haben wir in den 90ern 'mal durchexerziert. Am Ende war es mehr als doppelt so teuer wie das reine Carnet und mit viel organisatorischem Aufwand verbunden. Allein das Risiko, die Carnets per Post zu verschicken, war damals ganz erheblich. Heute ist es offensichtlich besser geworden. Oder auch nicht, das weiß man in Afrika ja nie genau. Letztlich kann man sich nur auf eines verlassen: die sprichwörtliche Flexibilität der Afrikaner im Umgang mit Vorschriften, im guten wie im schlechten Sinne.
Hast Du die Carnets direkt vor Ort in Pretoria ausgetauscht (wir mussten damals alles von Deutschland aus organisieren)?
Jedenfalls vielen Dank für die positiven Infos.
Schöne Grüße
Wolfgang
@Philippe
Na, das ist ja eine gute Nachricht. Wir haben unser Carnet um die Jahrtausendwende ein paar Mal auf diese Weise (sogar kostenlos) ausgetauscht. Doch das hat jedes Mal die Spedition, bei der wir unseren Container stehen haben, für uns erledigt. Doch seit ein paar Jahren klappt das nicht mehr, weil sich der Zoll quer legt.
Aber wenn Du in letzter Zeit Erfolg hattest, dann ist es noch 'mal einen Versuch wert.
@Judith
Mit Deinem Hinweis, sich darauf nicht zu verlassen, hast Du natürlich vollkommen Recht. Für uns ist das auch nur eine weitere Option. Da unser Wagen (meistens) in Windhoek steht, könnten wir das ja schon vor der Abreise ausprobieren. Wenn's nicht klappt, dann muss es halt aus der Zollunion rausgehen. Dieses Jahr wollen wir ohnehin raus und den deutschen Winter in Mocambique aussitzen
Die Variante, das Carnet über AA/ADAC auszutauschen, haben wir in den 90ern 'mal durchexerziert. Am Ende war es mehr als doppelt so teuer wie das reine Carnet und mit viel organisatorischem Aufwand verbunden. Allein das Risiko, die Carnets per Post zu verschicken, war damals ganz erheblich. Heute ist es offensichtlich besser geworden. Oder auch nicht, das weiß man in Afrika ja nie genau. Letztlich kann man sich nur auf eines verlassen: die sprichwörtliche Flexibilität der Afrikaner im Umgang mit Vorschriften, im guten wie im schlechten Sinne.
Hast Du die Carnets direkt vor Ort in Pretoria ausgetauscht (wir mussten damals alles von Deutschland aus organisieren)?
Jedenfalls vielen Dank für die positiven Infos.
Schöne Grüße
Wolfgang
Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Turi hat geschrieben:und noch die Kaution
Ägypten: Für Ägypten ist in jedem Fall eine Kaution von CHF 30'000.- für Fahrzeuge bis 2000 cm3
(Hubraum) bzw. CHF 60'000.- für Fahrzeuge über 2000 cm3 zu hinterlegen![]()
Das ist der Punkt! Die 60`000 "Spielgeld" sind ja blos eine Anzahlung für den Ernstfall....und die Kaution wird - zumindest ist das beim ADAC so - nicht verzinst
Alles in allem ein ausgesprochen risikoreiches Papier dessen Anfoderungen im "Ernstfall", den wir alle gerne verdrängen,
nur sehr schwer zu erfüllen sind.
Angenommen das Auto kommt einem in Ägypten abhanden...
Was die Ägypter dann aus einem 100`000 Euro EK Wagen dann machen, der noch diverse Umbauten hat... (das ist Ungefähr der CH NP eines Buschtaxis mit Umbau).
Und ein Polizeirapport über einen Diebstahl nicht ausreicht...
Da sieht dann worst case die Rechnung so aus: 100`000 Euro Fahrzeugverlust ohne Versicherung, 1xx`000 Euro für das Zollamt in Ägypten, und den Flug heim.
Oder übersehe ich da etwas wesentliches?
-
WolfgangT2b
- Beiträge: 116
- Registriert: Mo 18. Mai 2009, 20:33
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Re: Carnet beim Langzeit-reisen,-parken
Hallo Surfy,
jau, reisen ist gefährlich. Und teuer! Und riskant! Ich hoffe auch immer, dass alles glatt geht, muss mich aber, wohl oder übel, auch auf einen Totalverlust einstellen (muss wenigstens darauf vorbereitet sein).
Die entscheidende Frage ist nur: welche Alternativen gibt es? Zu Hause bleiben? Nicht wirklich
!
Schöne Grüße
Wolfgang
PS
zur Verzinsung: ich hab' eine Avalbürgschaft der Bank, für die drücke ich im Jahr knapp 50 Euro ab und brauche nichts zu hinterlegen. Aber ganz unabhängig davon, wenn der Ernstfall eintritt, spielt das alles keine Rolle, dann zahlst Du in jedem Fall.
jau, reisen ist gefährlich. Und teuer! Und riskant! Ich hoffe auch immer, dass alles glatt geht, muss mich aber, wohl oder übel, auch auf einen Totalverlust einstellen (muss wenigstens darauf vorbereitet sein).
Die entscheidende Frage ist nur: welche Alternativen gibt es? Zu Hause bleiben? Nicht wirklich
Schöne Grüße
Wolfgang
PS
zur Verzinsung: ich hab' eine Avalbürgschaft der Bank, für die drücke ich im Jahr knapp 50 Euro ab und brauche nichts zu hinterlegen. Aber ganz unabhängig davon, wenn der Ernstfall eintritt, spielt das alles keine Rolle, dann zahlst Du in jedem Fall.




