Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

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Butterblume
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

23.07.12 Lake Nakuru National Park

Letzte Nacht habe ich wunderbar geschlafen! Aufs Frühstück verzichte ich angesichts der Völlerei hier. Gulu hat gestern Abend Injektionen gegen Bluthochdruck im Hospital erhalten. Heute Morgen geht es ihm aber wieder besser.

Da wir nun über zwei Tourbusse verfügen, entschließen Jochen und ich uns, zusammen mit Ahmed den ganzen Tag im Nationalpark zu verbringen und Tiere zu schauen, da wir ja nun nur noch einen Tag für Lake Nakuru zur Verfügung haben. Und das ist das Minimum, um alle Bereiche zu besuchen! Die vier anderen Mitreisenden wollen in Nakuru-Stadt shoppen, das Internetcafe aufsuchen und die Stadt anschauen.

Der Lake Nakuru ist einer der Sodaseen im Rift Valley und wurde zunächst als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Berühmt ist er für eine große Flamingopopulation, die bei niedrigem Wasserstand zu tausenden hier Quartier beziehen. 1968 wurde das Areal als Nationalpark unter Schutz gestellt und ist heute 188 km² groß. Der Park ist Refugium für die bedrohte Rothschild-Giraffe, für Spitz- und Breitmaulnashörner, deren Nachzucht hier so erfolgreich ist, dass sie in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete ausgewildert werden können. Elefanten leben hier nicht.

Landschaftlich ist Lake Nakuru NP äußerst vielfältig. Waldgebiete, Fieberakazienhaine, Sumpfgebiete, Grassavannen aber auch steile Felsklippen garantieren eine hohe Artenvielfalt. Der Kandelaber-Euphorbienwald beim Lion Hill galt vor dem großen Buschbrand als größter Ostafrikas.

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Karte Lake Nakuru NP, Quelle: T4Africa


Da es am frühen Morgen nochmals heftig geregnet hat, war die Luft dunstig und der Himmel bedeckt. Wir wählten zunächst den Weg Richtung Makalia Falls, damit wir das Licht (von Sonne konnte man weiß Gott nicht reden!) im Rücken hatten. Schon bald sahen wir riesige Büffelherden, anschließend eine große Wasserbockherde, für die der Park ebenfalls berühmt ist.

Einen schönen Wiedehopf und einen Sekretär, der dringend einen Fön benötigte konnten wir ebenfalls fotografisch festhalten.

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Büffelherde, Lake Nakuru NP

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Defassa Wasserböcke, Nakuru NP

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Wiedehopf, Nakuru NP

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tropfnasser Sekretär, Nakuru NP

Je weiter wir Richtung Süden kamen, umso größer wurden die Tierherden: Zebras, Impalas, noch mehr Büffel. Und wer einmal Nashornherden sehen möchte, komme nach Nakuru! So viele kleine Baby-Rhinos!
Die Rhinos beeindrucken uns auch durch ihre doch sehr langen und spitzen Hörner.

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Löffler, Nakuru NP

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Nimmersatt eingerahmt von Büffeln, Nakuru NP

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Nakuru NP

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Breitmaulnashörner, Nakuru NP

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Breitmaulnashörner, Nakuru NP

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Steppenzebra, Nakuru NP

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Büffel, Nakuru NP

Über eine halbe Stunde beobachten wir, wie sich ein Büffel mit zwei Hyänen anlegt und sie von der Herde, in der sich kleine Kälber befinden, verscheucht. Die beiden Hyänen sind aber sehr hartnäckig und versuchen sich immer wieder der Büffelherde zu nähern.

Wir sichten die seltenen Rothschildgiraffen, deren Population im Nakuru NP auf weit über 70 Tiere angewachsen ist. Sie stammen von 17 Tieren ab, die 1977 von Westkenia hierher umgesiedelt wurden und können nun durch erfolgreiche Nachzucht bereits wieder repatriiert werden. 

Rothschildgiraffen unterscheiden sich von den anderen Giraffenarten durch ihre dunklere Färbung, den gedrungeneren Körperbau und durch die fehlende Zeichnung der Unterbeine.

Je älter Giraffen werden, umso dunkler die Färbung.

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Büffel gegen Hyäne, Nakuru NP

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Rothschild Giraffen, Nakuru NP

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Rothschild Giraffen, Nakuru NP

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Eland, Nakuru NP

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Impalas und Zebras, Nakuru NP

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Schopfadler /Long-crested Eagle, Nakuru NP

Die Makalia Falls, ganz an der Südspitze des Parks, führten tiefbraunes Wasser, bedingt durch die anhaltend hohen Niederschläge dieses Jahr. Gerade im Südteil hatten wir den Eindruck, Noah hätte hier die Arche geöffnet.

Bedingt durch einen Anruf unseres anderen Fahrers Gulu mussten wir den Game Drive leider abbrechen und auf der westlichen Straße des Sees, vorbei an den Baboon Cliffs zum Main Gate fahren. Gulu hatte wohl sein Eintrittsticket in Ahmeds Wagen vergessen und man hielt ihn zusammen mit unseren anderen Mitreisen am Main Gate fest. Am Morgen waren beide Fahrer am Lanet Gate eingefahren, da dies am nächsten zur Lion Hill Lodge liegt. So kannte man Gulu am Main Gate nicht.

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Makalia-Fälle, Nakuru NP

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und schon wieder Rhinos, Nakuru NP

Da wir durch einen Kenya-Road-Block aufgehalten wurden, der den Verkehr vor allem in der Gegenrichtung staute, benötigten über eine Stunde für den Rückweg zum Main Gate!

Eine Rhinofamilie wollte dringend die Straße überqueren und hatte Schwierigkeiten, die wohl etwas zu steile Böschung zu erklimmen.

Das Spektakel kostete uns weitere 10 Minuten Zeit, die wir aber gerne investierten.

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Kenya Road Block, Nakuru NP

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man sucht verzweifelt nach einem Ausgang! Kenya Road Block, Nakuru NP

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... und sucht weiter mit vereinten Kräften!

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... nimmt drohend Anlauf und ...dreht rechtzeitig ab!

Man gut, dass vor uns noch ein anderer Wagen stand, den das nervöse Rhino zuerst gerammt hätte.

Weiter ging die Fahrt am Seeufer vorbei, das von vielen Wasservögeln gesäumt war: Pelikane, Zwergflamingos, Marabus, Löffler, Kormorane und sämtliche Reiherarten.

Ich nahm Ahmed das Versprechen ab, dass wir die Tour hier auf jeden Fall fortsetzen!

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Graukopfmöwe (Larus cirrocephalus), Weißbrustkormoran (Phalacrocorax lucidus), Lake Nakuru

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Zwergflamingos, Nakuru NP

Gegen 12:30 Uhr trafen wir auf eine wütende und geladene Restreisetruppe am Main Gate, die durch die Schuld des Drivers Gulu über eine Stunde Zeit mit Warten am Eingang verbracht hatte. Jochen und ich waren auch nicht gerade glücklich unseren Game Drive mitten drin abbrechen zu müssen!
Warum ist keiner auf die Idee gekommen beim Lanet Gate einzufahren, bzw. die Gebühr für Gulu noch einmal zu entrichten? Wäre sicherlich die stressfreiere Lösung für alle gewesen!

Letztendlich sind nun alle gemeinsam zur Lion Hill Lodge aufgebrochen, da sie in der Nähe liegt und wir dann unserer inkludiertes Lunch einnehmen können.

Eine riesige Pavianherde spielte Komparsen für „Invasion der Affen", oder war das „Planet der Affen"?
Den Regisseur gab ein Colobusaffe in der oberen Etage!

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Büffel, Nakuru NP

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...die Komparsen marschieren auf! Nakuru NP

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...der Hauptdarsteller rückt an! Nakuru NP

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...die weibliche Hauptrolle ist auch vergeben! Nakuru NP

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...der Regisseur! Colobusaffe, Nakuru NP

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...Abgang, Nakuru NP

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Um 14:30 Uhr setzten wir unseren Game Drive mit zwei Wagen nun beginnend am südlichen Seeufer fort. Für den ganzen Park war einfach keine Zeit mehr.

Ein Wasserbock-Junges, Thomson Gazellen, Hippos und ein Schakal konnten digitalisiert werden.

Überall begegneten uns haufenweise „Ameisen" (japanische und chinesische Reisengruppen) mit Mundschutz.

Rhinos, die einen Wellnesstag am Pool eingelegten, konnten wir auch beobachten. Auf der anderen Seite des Weges stand eine große Büffelherde.

Auf den Baboon Cliffs hatten wir unseren Spaß, als einer Japanerin von einem Pavian der Rucksack geklaut wurde und er damit über den Zaun auf die Steilklippen verschwand. Der Inhalt des Rucksacks wurde einer gründlichen Musterung unterzogen! Ein anwesender Ranger erbarmte sich und konnte das japanische Gepäckstück samt einiger Utensilien zurück erobern.

Vom Baboon Cliff hat man einen sensationellen Blick über den Lake Nakuru. Noch schöner muss er aber sein, wenn die Sonne scheint!

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Wasserbock-Nachwuchs, Nakuru NP

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Thomson Gazelle, Nakuru NP

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Schabrackenschakal, Nakuru NP

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Rhino Wellness Tag, Nakuru NP

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Rhino Wellness Tag, Nakuru NP

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anschließend: Schubbern am Baum! Nakuru NP

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Mama-Hippo und Baby-Hippo auf Landgang, Nakuru NP

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Mama-Hippo und Baby-Hippo auf Landgang, Nakuru NP

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Blick von Baboon Cliff, Nakuru NP

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Pavian, Baboon Cliff, Nakuru NP

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Pavian, Baboon Cliff, Nakuru NP

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Impalas, Nakuru NP

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Kronenkranich, Nakuru NP

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Nakuru NP

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Hyäne auf Restaurantbesuch, Nakuru NP

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Hyäne auf Restaurantbesuch, Nakuru NP

Dieser Park ist einfach grandios und ein absolutes must-do in Kenia! Wir waren nur einen Tag im Park (mit Unterbrechungen) und was haben wir nicht alles gesehen. Noch viel schöner muss alles bei Sonnenschein sein. Deshalb unbedingt mehrere Tage einplanen, damit man wettertechnisch flexibel ist.

Zurück in der Lion Hill Lodge konnten wir heute (ohne Dusche von oben) der sehr touristischen Tanzaufführung der Kikuyus auf der Terrasse folgen.

Fortsetzung folgt!

Hier gibt´s noch mehr Bilder:

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen. Afrikanische Weisheit
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Kuno
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Kuno »

Das ist ja regelrecht vollgepackt mit Tieren!
Butterblume
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

@Kuno,

ja, wir waren selbst von der Tierdichte überwältigt. Und es sollte noch besser kommen!

24.07.12 Lake Nakuru National Park, Masai Mara


Nachtrag zum gestrigen Tag:
Nach x Telefonaten mit S. Safaris/Mombasa teilte man uns mit, dass wir am 24.07. bereits alle ein Quartier im Sentrim Mara Camp beim Sekenani-Gate für 100 US$ pP/Nacht/FB erhalten werden. Das Ashnil Camp ist leider ausgebucht. Die Reduzierung unserer Rate in der Lion Hill Lodge ist nicht möglich gewesen, da das Management der Lion Hill Lodge angeblich darauf besteht, dass wir als Non-Residents selbst eingecheckt haben und da es sich um eine kurzfristige Buchung handelt. Buchungen mit Voucher über Tourunternehmen müssten immer bis 24 Stunden vor Anreise vorliegen, um den Rabatt zu erhalten. Nun, unsere Reiseagentur in Deutschland wird die Dinge Anfang September direkt vor Ort in Mombasa mit S. Safaris klären. So, und nun möchten wir den Urlaub weiter genießen und uns nicht von diesen unangenehmen Dingen ablenken lassen! Es gibt doch noch so viel zu entdecken!

Um 07.00 Uhr ist heute Abfahrt Richtung Masai Marai. Der erste Tank- und Toilettenstopp erfolgt in Naivasha. Auf der Old Naivasha Road, die hier parallel zur alten Uganda Bahn verläuft, geht´s das Escarpment hinunter bis Mai Mahiu durch eine üppig grüne, fruchtbare Gegend. Anschließend sind wir auf die sehr gute, geteerte B3 Richtung Narok abgebogen. Weiter geht die Fahrt vorbei an den Vulkanen Mt. Longonot rechts und links Mt. Suswa.

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Mt. Longonot

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Masai-Taxi, Old Naivasha Road

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Masai-Taxi, B3 Richtung Narok

Sorry, aber ich liebe diese fotogenen Gefährte! :wink:
Damit kann ich nach dieser Reise ein komplettes Fotobuch anlegen!

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Kandelaber-Euphorbien, B3 Richtung Narok

Es folgen große Satellitenschüsseln, über die der internationale Telefonverkehr Kenias übertragen wird.

Rechterhand sehen wir eine große Flüchtlingssiedlung, wohin man Flüchtlinge aus dem Westen Kenias angesiedelt hat. Bei den politischen Unruhen anlässlich der Präsidentschaftswahlen 2007/2008 wurden in Kenia schätzungsweise über 1.500 Menschen getötet und mehr als 600.000 Menschen mussten vor Gewalttätigkeiten fliehen.

Ein Teil der B3 wurde im Mai durch die gewaltigen Regenmassen unterhöhlt. An der Straße laufen Reparaturarbeiten und wir müssen eine kleine Umfahrung nehmen. Die Regenmengen haben in Kenia zu drastisch erhöhter Population der Frösche geführt, gell Elvira?

Die Ebene wird immer trockner und karger. Überall sieht man große Viehherden in der Grassavanne. Dies ist Masai-Land! Oft winken uns links und rechts Kinder zu.

Wir durchqueren den Großen Grabenbruch und unser Mzungu-Express quält sich die neue Teerstraße bis auf 2100 m hinauf. Es herrscht erstaunlich wenig Verkehr auf dieser gut ausgebauten Strecke.

Allein schon die Autofahrt durch sich ständig wechselnden Landstriche ist eine Wucht und haut mich fast um! Ich knipse mir die Finger wund und habe natürlich wieder viel zu viele Fotos zum Kasten. Müsste so ziemlich der komplette Mittelstreifen zwischen Suswa und Narok sein...

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Longonot Satellite Station, B3 Richtung Narok

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B3 Richtung Narok

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B3 Richtung Narok

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B3 Richtung Narok

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ein Mzungu-Express-Fanclub in Suswa

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es geht den Großen Grabenbruch hoch, B3 Richtung Narok

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der Mzungu-Express quält sich...

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..und endlich oben

Je höher wir kommen, umso mehr verändert sich die Landschaft wieder. Wir erreichen die Weizenkammer Kenias. Bis Narok säumen riesige Weizenfelder die Straße, auf der wir Achterbahn fahren. Es geht ständig auf und ab!

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in der Weizenkammer Kenias, B3 Richtung Narok

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Ntulele

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Ntulele

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und schon geht´s wieder runter, B3 Richtung Narok

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und gleich wieder hoch..., B3 Richtung Narok

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der nächste Fanclub, B3 Richtung Narok

Vor Narok haben uns die Driver gegen 11:00 Uhr an einer Touri-Bude ausgeladen, mit der Begründung: „Gute Toiletten, Lunch!" Ahmed und Gulu werden in Narok-Town, der inoffiziellen Hauptstadt der Masai, bei der Equity Bank die Permits für die Mara besorgen und tanken. Gulu erklärt, dass es für uns in Narok zu unsicher sei.

Das Buchungssystem für die Nationalparks, Reserves und Conservancies mit/oder ohne Safari Card und/oder mögliche Barzahlung erkläre ich an dieser Stelle nicht. Dazu sehe ich mich intellektuell nicht in der Lage! Es ändert sich zudem ständig! Das ist vor allem in Südafrika viel kundenfreundlicher regelt. Auf jeden Fall hat dieses unausgegorene System in erheblichen Maß und mehrfach auf unserer Tour zu Schwierigkeiten geführt.

Nach ca. einer Stunde Warten haben Annick, Gerd, Jochen und ich uns zu Fuß auf den Weg Richtung Narok gemacht. Das an der Touribude postierte Sicherheitspersonal versuchte uns verzweifelt aufzuhalten! Wir sind ja nicht nachts im Township unterwegs – oder?

In Narok angekommen treffen wir unseren Ahmed, der ganz gelassen reagierte, als er uns erblickte. Narok ist eine bunte, quirlige Stadt. Wir wurden verschiedentlich von fliegenden Straßenhändlern angesprochen, aber wir konnten die Uhren-,
Gürtel-, Masai-Schmuck- und Sonnenbrillenangebote unproblematisch zurück weisen. So aufdringlich war der einzelne Verkäufer nun auch nicht. Es waren halt derer viele und jeder wollte sein Glück bei uns versuchen!

Nachdem Gulu an der Touribude den Rest der Reisegruppe eingesammelt hat, ging es weiter.

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Narok

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kenianischer IKEA, Narok

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hier müssen wir links ab in die Mara, Narok

Direkt hinter Narok biegt links die C12 Richtung Sekenani Gate ab. Die ersten 15 km sind auf gut ausgebauter Straße rasch bewältigt. Dann jedoch löst sich die geteerte Straße wie von Zauberhand auf. Sie ist zu Sand zerfallen! Da hat wohl jemand damals beim Bau ein Geschäft gewittert und die Teermischung zu seinen Gunsten etwas verändert...

Die nächsten 60 km durch die Loita Plains folgt üble Rüttelpiste, mit tiefen Schlaglöchern. Wir müssen ordentlich Staub schlucken, denn alle Safaribusse sind zu dieser Zeit Richtung Mara unterwegs.
Links und rechts der „alten" Piste, haben sich die Fahrer bereits Ausweichstrecken angelegt, die gut frequentiert sind. Schon wieder in Nairobi erreichte uns telefonisch übrigens die Nachricht von Elvira, unser Forumsfreundin aus dem Jambo-Kenia-Safariforum, dass sich die Safaribusfahrer mal wieder zusammengeschlossen haben, die C12 blockieren, um so gegen die üblen Pistenzustände zu protestieren. Die Touristen würden sich beschweren. Bei den hohen Eintrittspreisen für die Mara, müsste doch die Zubringerstraßen halber Wege in guten Zustand zu bringen sein!

Wir erfreuten uns an ersten Tiersichtungen links und rechts der Erdpad. Die Resident-Gnus waren in großer Zahl zu beobachten. Ebenso einige Impalas und Strauße. Den Großteil machte jedoch das Nutzvieh der Masai aus, das vielfach von eigentlich schulpflichtigen Kindern gehütet wird.

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C12 Richtung Masai Mara

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Gnus am Horizont!!! Loita Plains, C12 Richtung Masai Mara

Ungefähr 27 km vor dem Sekenani-Gate wurden wir durch eine Straßensperre der Masai-Frauen gestoppt. Sämtliche Ausweichstrecken waren durch Dornenzweige versperrt. Und diese Dornen sind äußerst spitz und nicht sehr nett zu Autoreifen!

Ahmed wollte schon zu seiner Geldbörse greifen, doch die 200 KSh habe ich spendiert, hatte ich doch keine Lust auf lange Dabatten. Hier ist meiner Ansicht nach die kenianische Regierung bzw. die örtliche Polizei gefragt. So wurden die Zweige dann rasch entfernt, aber Ahmed fuhr nicht weiter, bevor die Masai-Lady nicht die letzte Dorne vom Weg gefegt hatte. Die 200 KSh wollen verdient sein! Wir passierten zügig mit beiden Tourbussen.

Die letzten ca. 27 km bis zum Sekenani Gate waren wieder relativ gut auf einer Erdpiste zu befahren. Während die Drivers am Gate eincheckten, wurden wir von einer Traube Masai-Frauen umlagert, die uns ihren selbstangefertigten Schmuck verkaufen wollten.

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Masai-Mautstelle, C12 Richtung Sekenani Gate, Masai Mara

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Masai-Mautstelle, C12 Richtung Sekenani Gate, Masai Mara

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Masai-Mautstelle, C12 Richtung Sekenani Gate, Masai Mara

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Masai-Mautstelle, C12 Richtung Sekenani Gate, Masai Mara

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hier war die C12 aber schon wieder o.k., nun ja, relativ!

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der Talek River, C12

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C12 Richtung Sekenani Gate, Masai Mara

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am Sekenani Gate, C12 Masai Mara

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Hurra, Masai Mara! Wir kommen - und die Gnus hoffentlich auch!

Gegen 14:30 Uhr erreichen wir 3 km hinter dem Gate das Sentrim Mara Camp, welches in der Nähe der Masai-Siedlung Sekenani Village liegt. Lt. Karte T4Africa liegt es außerhalb des National Reserves, aber die nördliche Zufahrt erfolgt nur durch das Reserve!

Das Sentrim Camp liegt in den Ngama Hills, im östlichen bergigen Teil der Mara. So ist der Leganishu am Ololaimutiek Gate immerhin 2204 m hoch.

Jochen und ich bezogen unser wunderbar großes Zelt Nr. 34 mit tollem Bad, ganz am Ende des Camps. Allerdings muss in der Nähe der Stuffroom liegen, denn laute Gespräche und Diskussionen drangen an unser Ohr. Nun gut, wir können froh sein so ad hoc überhaupt noch eine Bleibe gefunden zu haben. Immerhin ist Hochsaison in der Mara!

Das Restaurant macht allerdings keinen guten Eindruck. Dreckige Tischdecken, nicht abgeräumtes Geschirr und das Essen... Nun gut, ich habe eh bestimmt schon einige Kilo zugenommen. Wir reisen schließlich nicht wegen der Verpflegung nach Kenia und der Preis stimmt uns versöhnlich! Aber es würde mir unter den Nägeln brennen, hier mal ein neues Restaurant-Management einzuführen, denn die Zimmer und der Rest der Anlage haben echt Potenzial.

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Entschuldigung! Leider nicht aufgeräumt...Sentrim Mara Camp

Die Masai Mara, eine Hochebene zwischen 1500 und 1650 m ü. NN, bildet mit der Serengeti in Tansania ein zusammenhängendes Ökosystem, das weit über die Grenzen der Mara bis in die Loita Plains hinausreicht.

Die Mara liegt in zwei unterschiedlichen kenianischen Verwaltungsdistrikten. Der östliche Teil bis zum Mara River gehört zum Narok Distrikt und wird vom Narok County Council verwaltet, westlich des Mara Rivers ist das Reserve als Conservancy Teil des Trans Mara Distrikts. Die Conservancy wird auch als Mara Triangle bezeichnet.

Nach unserem späten Lunch fahren wir gleich noch auf Nachmittagspirsch. Zebras, Topis, Impalas, Elefanten, Masai-Giraffen konnten wir sichten. Das Highlight war ein Gepard, der im Licht der untergehenden Sonne auf einem kleinen Hügel posierte. Als Dreingabe lief uns dann noch eine Hyäne über den Weg. So kann es weiter gehen!

Nach dem Dinner haben wir es uns noch kurz auf der Terrasse vor dem Restaurant gemütlich gemacht, bevor wir unser Zelt ganz am Ende des Weges aufsuchten. Und natürlich hatten wir fast die ganze erste Nachthälfte Palaver vom Stuffroom oder vom Driver-Camp. Versöhnt hat mich dann das Hyänengeheul in der weiteren Nacht!

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Masai-Giraffe, Ngama Hills, Masai Mara

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Gepard,Ngama Hills, Masai Mara

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Ngama Hills, Masai Mara

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Ngama Hills, Masai Mara

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Ngama Hills, Masai Mara

Hier gibt´s weitere Bilder:

Gute Nacht wünscht
Marina
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

25.07.12 Ngama Hills, Mara River, Masai Mara

Nachdem wir mal wieder die Koffer gepackt haben, ging es von den Ngama Hills quer durch die Plains Richtung Mara River. Der Himmel ist bedeckt. Absolut kein gutes Fotowetter!

Gleich zu Beginn sahen wir eine große Herde Impalas beim Frühstück, zu der sich auch einige Topis und Zebras gesellten. Während sich anschließend einige Elefantenmütter mit Jungtieren um unseren Wagen drapierten.

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Impalas, Sekenani/Ngama Hills, Masai Mara

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sehr nah, die Elis, Sekenani/Ngama Hills, Masai Mara

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Sekenani/Ngama Hills, Masai Mara

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Sekenani/Ngama Hills, Masai Mara

Kurz darauf präsentierte sich ein Giraffenkalb mit seiner Mama. Sieht das Kleine knuffig aus!

Diese Gegend ist geprägt von großen Grassannen, in denen selbst die Zebras fast verschwinden. Ich würde schätzen, dass das Gras teilweise ca. 1,50 m hoch steht. Wenn das nicht für eine oder zwei Millionen Gnus reicht...
Am Horizont konnten wir eine weitere riesige Elefantenherde ausmachen, die in unsere Richtung zog.

Als sich die Herde näherte, sahen wir eine Elefantenkuh mit einem bösen Tumor am Ohr. Sie nahm immer wieder Sand auf und warf ihn sich auf die Wunde. Sie muss furchtbare Schmerzen gehabt haben. Ahmed meinte, dass sie sich das Ohr gebrochen hat (?)!

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Masai-Giraffe, Masai Mara

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Elefanten am Horizont, Masai Mara

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Masai Mara

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ein böser Abszess quält diese Elefantenkuh, Masai Mara

Dann: Löwenalarm! Ein vollgefressenes Männchen lag faul, alle Viere von sich gestreckt mitten im Gras. Seine Ladies hatten es sich in einem Busch gemütlich gemacht. Letzte Nacht ist Gnu serviert worden! Der Kill liegt ganz in der Nähe und selbst die Geier scheinen absolut satt zu sein, denn niemand macht sich am Kadaver zu schaffen.

Auf dem Löwen scheinen sich außerdem alle Fliegen Kenias versammelt zu haben.

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Lion King, Masai Mara

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schau mir in die Augen, Kleines..., Masai Mara

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ein Gnu musste dran glauben..., Masai Mara

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Weißbrauenkuckuck (Centropus superciliosus), Masai Mara

Am Horizont sehen wir dicke Rauschschwaden aufsteigen. Ahmed erklärt, dass die Tansanier das Gras abbrennen, damit die Gnus nicht über den Sand River in die Mara wechseln. So´n Blödsinn! Davon glaube ich kein Wort! Wäre Somalia oder der Sudan in der Nähe, würde man die Brände auch noch diesen Ländern anlasten. Oder aber den Briten, die hier auch keiner so richtig mag! Mittlerweile bin ich mir auch gar nicht mehr sicher, ob das tatsächlich schon die Serengeti war, denn wir sind noch ein gutes Stück von der Keekorok Lodge entfernt. Schlimm ist es für uns Touris alle Mal, denn der ganze Qualm in der Luft steigert nicht unbedingt die Fotoqualität.

Gegen 11:00 Uhr legen wir eine Kaffee- und Toilettenpause in der Keekorok Lodge ein, die an der Kreuzung C12/E176 liegt. Die Lodge ist die älteste Lodge in der Mara und wurde direkt in die Wanderrouten der Tiere gebaut. Das Foyer macht einen sehr guten Eindruck.

Die Keekorok Lodge verfügt übrigens über eine KIBOKO-Bar! Wo der Bernd nicht überall seine Spuren hinterlassen hat. Meine mich erinnern zu können, dass es auch in den Usambara-Bergen/Tansania eine Kiboko Lodge gibt!

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Buschbrände in der Serengeti

Anschließend geht´s auf der E176, die parallel zum Sand River verläuft vorbei am Roan Hill und dann auf eine neu angelegte Piste, die zum Ashnil Camp an den Mara führt. Neu meint nur, dass sie in den gängigen Karten nicht verzeichnet ist. Der Zustand der Strecke unterscheidet sich nicht wesentlich von den älteren Pisten. Die Buschbrände Richtung Tansania erscheinen immer gewaltiger.

Nicht weit entfernt von der Keekorok Lodge können wir erste größere Zebraherden ausmachen, die im hohen Gras fast verschwinden. Dann auch Gnuherden! Einge Tage vor unserer Abreise aus Deutschland erhielten wir die Nachricht, das erste Gnus den Sand River in Richtung Masai Mara überquert haben. Und tatsächlich, sie sind wirklich da! Und was noch viel besser ist: Wir auch!

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riesige Zebraherden westlich von Keekorok, Masai Mara

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Buschfeuer in der Serengeti

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erste Gnuherden, Masai Mara

Die Migration hat nämlich, aufgrund des ergiebigen Regens in der Serengeti, dieses Jahr viel später als in den beiden Jahren zuvor eingesetzt. Als Gerd 2010 in der Mara war, hat er bereits Mitte Juli große Crossing über den Mara River erleben können.

An diesen Massen von Tieren können wir uns nicht satt sehen. Teilweise ist der Horizont schwarz vor Gnus (denken wir). Aber es sollte in den Folgetagen noch getopt werden! Wir sind ja noch ahnungslos und haben keine Vorstellung von den langen Gnukolonnen, die sich auf den Weg zu neuen Weidegründen in die Mara machen.

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Masai Mara

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Masai Mara

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Gnus, Masai Mara

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Masai Mara

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Masai Mara

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Gabelracke mit Lunch, Masai Mara

Vereinzelt können wir auch Büffel und Giraffen erspähen. Gegen 13:00 Uhr, das Haustopi steht für uns Spalier, erreichen wir das erst zwei Jahre alte Ashnil Mara Camp, das direkt am östlichen Ufer des Mara River in ca. 8 km Luftlinie Entfernung südlich der Mara Serena Lodge gelegen ist.

Auf dem Parkplatz des Camps steht ein Rangerwagen der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft. Ich halte ein kleines Schwätzchen mit den Jungs und man bittet uns doch auch das länderübergreifende Nashornschutz Projekt der ZGF in der Mara zu besuchen. Es schützt die nur noch kleine Population von 25 bis 30 Spitmaulnashörnern, die ständig zwischen Seregenti und Mara wechseln. Mal sehen, ob ich rauskriege, wo die stationiert sind.

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Masai-Giraffen

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Topi, Ashnil Camp, Masai Mara

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unser Haus-Topi vor dem Ashnil Mara Camp, Masai Mara

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Ashnil Mara Camp, Masai Mara

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Ranger des Nashornschutz-Projekts, Masai Mara

Nach dem üblichen Check-in und Begrüßungscocktail beziehen wir unser Zelt mit der No. 33. Von der Lage sind wir enttäuscht, denn einen direkten Blick auf den Mara haben wir nicht, da vor der Veranda alles mit Büschen zugewachsen ist. Außerdem röhrt wieder ein Generator ganz in unserer Nähe. Ansonsten haben wir ein großes, luxuriöses Zelt mit großem Bad und Zimmerboy Bernard, der sich um alle Belange kümmert. In der Lümmelecke auf der Veranda haben wir uns nie getummelt, da es hier nichts zu gucken gab. Die Meerkatzen fanden es jedoch sehr bequem auf diesem Sofa!
Noch schnell den dicken Wäschesack für Bernhard gepackt, einmal tief geschluckt (das Waschen einer klitzekleinen Unterhose kostet ebenso 160 KSh, wie das Waschen einer langen Hose, an der viel mehr Stoff ist! Unglaublich! Das wird noch Diskussionen geben!

Ich nehme mir vor, nach einem anderen Zelt fragen, welches den auf der Homepage zu sehenden Mara-Blick erlaubt. Immerhin haben wir hier fünf Tage gebucht.

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Jochen und Annick, Ashnil Camp, Masai Mara

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Eingang Zelt Nr. 33, Ashnil Camp, Masai Mara

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Zelt Nr. 33, Ashnil Camp, Masai Mara

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Lümmelecke, Zelt Nr. 33, Ashnil Camp, Masai Mara

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der Mara am Ashnil Camp

Auf den Nachmittags Game Drive freuen wir uns schon wahnsinnig. Leider wird Gerd uns nicht begleiten. Er bleibt im Bett, da er einen gesundheitlichen Rückfall erlitten hat. Der Arzt wird ihm zwei Spritzen verpassen. Armer Gerd! Er hatte sich so auf die Great Migration gefreut und nun macht ihm seine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Es ist ein Jammer und unsere Freude wird dadurch getrübt.

So sind Jochen und ich mit Ahmed allein unterwegs, da Annick den Nachmittag im Camp verbringt. Zunächst geht´s es für uns an den Mara River. Hier haben einige Giraffenfamilien ihr Zuhause. Erste Kroks, Hippos und Wasservögel können wir beobachten. Am spektakulärsten waren einfach wieder die unendlich vielen schwarzen Punkte am Horizont. Die riesigen Gnuherden, die blökend auseinanderstoben, wenn wir durch sie hindurch fuhren und nun in die mittlere Mara, um den Ol Doinyo Loldopai (von den Drivern Lookout genannt), einwandern .

Der Tag endete - wie er begann - mit einer wunderschönen Impalaherde, deren Popos viel kontrastiger sind, wie die Frontansicht!

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Heute ist Giraffentag! Masai Mara

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die drei von der ... Masai Mara

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Masai Mara

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Kuscheln in der Masai Mara

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Masai Mara

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Krok am Mara River

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Krok knabbert an einem Gnukopf, Mara River

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Hippo, Mara River

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riesige Gnuherden um den Ol Doinyo Loldopai (Lookout)

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Senegalkiebitz (Vanellus senegallus), Masai Mara

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Impalas, Masai Mara

Das heilige „Touristenfeuer", entzündet ca. eine halbe Stunde vor dem Dinner, wird standesgemäß von einem stolzen Masai bewacht! Übrigens essen auch die Driver, ebenso wie im Sentrim Camp, zusammen mit den Gästen, aber an separaten Tischen, im Restaurant. Sehr sympathisch und anerkennenswert! Das Essen in Buffetform war ausgezeichnet und bot für jeden Geschmack etwas.

Morgen sollen wir ein ruhiges Zelt mit Mara-Blick erhalten. Unserer Gepäck sollen wir vor dem Game Drive packen. Unser Zimmer-Boy Bernard wird es dann ins neue Quartier bringen.

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Masai-Krieger, Ashnil Mara Camp

Hier gibt´s mehr Bilder:

Morgen folgt der sensationellste Tag unser Tour. Wer keine Gnus mehr sehen mag sollte besser nicht mitlesen! Aber die meisten Fotos am 26.07. habe ich von etwas ganz anderem gemacht...

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen. Afrikanische Weisheit
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Butterblume
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

26.07.12 Sand River, Masai Mara, Teil 1


Jochen und ich starten um 07:00 Uhr allein mit Ahmed und Lunchbox zum Game Drive. Gerd liegt immer noch im Bett und der Rest vom Mzungu-Express möchte erst ausschlafen.

Unser Glück, haben wir den Wagen wieder allein. Der frühe Vogel fängt den Wurm und heute ist perfektes Fotowetter. Wir haben Ahmed instruiert zum Sand River zu fahren, damit wir endlich ein Crossing beobachten können.

Und als wir aus dem Galeriewald raus kamen, in dem das Camp liegt, haut es mich um! 15 Heißluftballons starten in der aufgehenden Sonne! Das sollte heute mein meist fotografiertes Objekt werden. Einen oder zwei Ballons haben wir ja auch schon mal in Namibia gesehen, aber gleich soooo viele! Man, es muss wirklich einen Haufen Leute mit noch viel mehr Geld geben!

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Morgenstimmung in der Masai Mara

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Balloning in der Mara

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Balloning in der Mara

Mein Bild des Tages haben uns zwei Sekretäre beschert, die ihr Nest auf einer Akazie hatten. Im Hintergrund ist passend einer der Ballon gelandet. Wauw, ich könnte heulen, so schön ist das hier alles!

Die bunten Ballons landen gut eine Stunde später in Mitten der Gnuherden in der Nähe des Ol Doinyo Loldopai (Lookout). Es herrscht reger Traktor-Verkehr, denn das Ballonequipment und die Passagiere möchten aufgeladen werden. Mehr dazu an einem der folgenden Tage.

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mein Foto-Highlight des heutigen Tages!

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Sekretärvogel-Nest, Masai Mara

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Morgenstimmung mit Ballons in der Masai Mara

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Balloning in der Mara

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Rotkehlfrankolin (Pternistis afer), Masai Mara

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Balloning in der Mara

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Ol Doinyo Loldopai (Lookout), Masai Mara

Heute haben die Gnus weitere Verstärkung aus Tansania erhalten und sie bewegen sich langsam, aber stetig Richtung Norden. An der Höhe des Grases können wir genau erkennen, wo die Gnus schon waren. Dort ist nämlich abgegrast und kurz.

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Gnu- und Zebraherden am Ol Doinyo Loldopai (Lookout), Masai Mara

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Gnus, Masai Mara

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Gnuherden und Zebras, Masai Mara

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die Ballons landen in den Gnuherden, Masai Mara

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der ganze Horizont ist schwarz von Gnus! Masai Mara

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Gnus, Gnus, Gnus! Masai Mara

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Tüpfelhyäne, Masai Mara

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ich glaube es nicht!

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Thomson Gazellen, Masai Mara

Thomson Gazellen, Masai Mara
Ahmed versucht auf direktem Weg zum Sand River zu gelangen, aber nach gründlicher Begehung und Inspektion, werden wir den Sekera River umfahren. Der Abhang ist für 2x4 Minivans zu felsig und zu steil (wir werden ihn aber doch noch durchfahren – später mehr).

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Ahmed prüft Durchfahrt über den Sekera River, im Hintergrund riesige Gnuherden!

So fahren wir zunächst Richtung Roan Hill, umfahren den Sekara River an einer anderen Stelle, die ich auch ziemlich steil finde. Vor uns fährt ein anderer Minivan, allerdings mit 4x4. Die beiden Fahrer verabreden, dass der 4x4 vor fährt und wartet, bis wir auch durch sind. Und ...? Natürlich ging es nicht ganz so glatt ab wie gewünscht. Unsere Räder drehten in dem Geröll durch und Ahmed benötigte mehrere Anläufe, bis wir den Aufstieg geschafft haben. Uih, Ahmed hatte die Ruhe weg! Ich nicht!

Wir kommen nun von Osten an den Sand River Crossing Point, der sich in der Nähe der Police Post befindet. Seit einigen Jahren gibt es hier immer wieder bewaffnete Überfalle von Somali-Banden, die von tansanischer Seite operieren. Aus diesem Grund hat man Mitten in den Wald einen Polizeiposten gesetzt, von dem aus das Gebiet überwacht wird. Vom Polizei-Posten ist lediglich den Funkmast sehen (...wenn frau vom Driver darauf aufmerksam gemacht wird). Und der ist zudem hübsch als Baum dekoriert. Sieht so ähnlich aus, wie unsere künstlichen Weihnachtsbäume.

Am Weg sehen wir einen Gnukadaver, einige satte Aasfresser sitzen entspannt auf ihrem Ausguck und genießen ebenso wie wir die wärmenden Sonnenstrahlen.

Ein Elefantenkalb tut mir den Gefallen und säugt. Während der Rest der Herde parallel zur den unzählbaren Gnuansammlung weiter zieht.

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Weißrückengeier in der Nähe eines Kills, Masai Mara

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Gnu Kill, Masai Mara

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die Aasfresser, Masai Mara

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Ohrengeier (Torgos tracheliotus), Masai Mara

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stillende Elefanten in der Nähe des Sand River, Masai

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Elis und Gnus in der Nähe des Sand River

Der Crossing Point ist nur ca. 4 km Luftlinie östlich der Mara South Bridge gelegen und auf Tansanischer Seite treffen immer neue Gnus-Trecks ein. Der Horizont ist schwarz von Gnuleibern! An diesem Crossingpunkt stauen sich abertausend Tiere, die durch ein schmales Nadelöhr möchten.

Wir platzieren uns strategisch günstig am Ufer und schon beginnt das Crossing! Welch ein Spektakel! Hippos und Krokodile sind hier nicht ansässig, da der Sand River ein sandiger (der Name sagt es) Niedrigwasserfluss ist . So kommen die Gnus zumindest jetzt noch nicht in den Genuss, als lebende Fleischtöpfe der Kroks zu enden.

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Gnuherden am Sand River Crossing Point

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Gnuherden am Sand River Crossing Point

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Crossing am Sand River, Masai Mara

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Crossing am Sand River, Masai Mara

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Crossing am Sand River, Masai Mara

Einige Gnus und Zebras probierten eine andere Furt und wählten einen Weg hinter und durch den Fluss. Sie wateten, geordnet wie die Soldaten, aber überaus nervös durch das Flussbett. Nachdem sie merkten, dass keine Gefahr drohte, blieb sogar noch Zeit zum saufen! Die kleinste Störung aber, lies die Tiere in Panik ausbrechen und der ganze Treck drehte sofort um und stob den Weg zurück, den sie gekommen waren. Nur um kurz darauf erneut die Querung zu versuchen.

Begleitet wurde die blökende Menge vom fliegenden Gewerbe, den Geiern, die auf ein leichtes Mahl hoffen. Für Fleischfresser muss diese Zeit ein Schlaraffenland sein.

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am Himmel kreisen die Geier, Sand River

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am Himmel kreisen die Geier, Sand River

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Sand River Crossing, Masai Mara


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Sand River Crossing, Masai Mara

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Sand River Crossing, Masai Mara

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Sand River Crossing, Masai Mara

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Sand River Crossing, Masai Mara

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Sand River Crossing, Masai Mara

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Sand River Crossing, Masai Mara

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Sand River Crossing, Masai Mara

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Ankunft der Gnus in der Mara

Innerhalb von ca. eineinhalb Stunden hatten wir das Glück, drei grandiose Crossings sehen zu können, bevor die Ranger Wind bekommen und alle Safariwagen des Platzes verwiesen haben. Wobei wir uns aber nichts vorzuwerfen haben, denn wir standen nicht direkt in Laufrichtung der Tiere, wie einige andere Wagen, sondern weit entfernt!

Auf dem Weg Richtung Roan Hill kündeten einige Safarifahrzeuge von interessanten Sichtungen. Ein schlafendes, vermutlich vollgefressenes, Löwenrudel hatte es sich unter einem Busch gemütlich gemacht.

Richtung Ol Doinyo Loldopai (Lookout) fuhren wir vorbei an endlos langen Gnukolonnen, die von Ferne aussahen wie Ameisenstraßen. Die Trecks sind räumlich scharf abgegrenzt. Wir konnten Täler sehen, in den überhaupt kein Tier stand, um dann wiederum auf diese immens großen Herden zu stoßen. Der absolute Wahnsinn!

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Im Hintergrund Tansania

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Löwensichtung kurz vor der Keekorok Lodge, Masai Mara

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Gnutrecks, Masai Mara

Teil 2 folgt!

Hier gibt´s mehr Bilder!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
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Birgitt
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Birgitt »

Liebe Martina,

gaaaaanz herzlichen Dank für deinen Reisebericht -
an den Fotos kann man sich gar nicht satt sehen.
Traumhafte Tieraufnahmen !

Gruß
Birgitt
Butterblume
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

Hallo Birgitt,

herzlichen Dank für positive Feedback.

26.07.12 Sand River, Masai Mara, Teil 2

Gegen 12:30 Uhr trafen wir Gulu, der mit Annick & Co. unterwegs war. Sie haben längere Zeit eine Gepardin mit vier Jungen beobachtet, die versuchte Beute zu machen und das Schauspiel möchten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Und so fuhren wir hintereinander her bis... wir einen Puncher hatten, den Ahmed aber rasch behoben hatte. Da hat sich die Durchfahrung des Sekera River heute Morgen doch noch gerächt!

Um es vorweg zu nehmen, die Gepardin war umzingelt von Safariwagen. Auch wir trugen dazu bei! Und als ein Auto mit einheimischen Selbstfahrern die Dreistigkeit besaß, einfach querfeldein, parallel zur Straße hinter der Gepardin her zu fahren, die sich gerade an eine Gnuherde anpirschen wollte, war für uns das Maß voll! Alle kommerziellen Safariwagen standen auf dem offiziellen Weg, nur dieser Idiot, musste mitten durch die Pampa bügeln!

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Puncher!, Ahmed beim Reifenwechsel, Masai Mara

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Gepardin, Masai Mara

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Gepardin mit vier Jungen, Masai Mara

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Gepardenjunge, Masai Mara

Wir beschlossen wir zu verschwinden und die Drivers fanden nicht weit entfernt ein nettes Plätzchen für unser Lunch. O. k., morgen sparen wir uns die 100 KSh für die Lunchbox und schmieren beim Frühstück selbst!

Anschließend schauten wir noch einmal nach der Gepardin. Es waren diesmal weniger Fahrzeuge dort, aber auch ihr erneuter Jagdversuch war nicht von Erfolg gekrönt.

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Gepardin, Masai Mara

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Gepardenjunge in der Masai Mara

Vom Ol Doinyo Loldopai konnten wir noch einmal einen traumhaften Blick über die Mara genießen und schauen, wie weit die Gnus bisher in Richtung Norden vorgedrungen sind.

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Blick vom Ol Doinyo Loldopai, Masai Mara

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auf Conservancy-Seite sind immer noch keine Gnus angekommen, im Hintergrund der Mara River

Am Ufer des Mara River, Nähe Hippo Pool versammelte sich eine große Gnuherde und wir hofften dort auch noch ein Mara River Crossing sehen zu können. Mit uns hofften das auch noch gefühlte 25 andere Safariautos, die sich aber alle sehr weit vom Ufer entfernt postiert hatten. Lediglich auf der Conservancy Seite steht doch wieder so ein Idiot mitten im möglichen Crossing-Weg! Ahmed prophezeite uns gleich, dass es aus diesem Grund kein Crossing geben wird. Und genau so war es auch!

Außerdem gibt es meiner Meinung nach keinen Grund das steile Ufer zu überqueren, ist doch genug Futter für alle da! Aber wer kann schon in das Gehirn eines Gnus schauen?

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große Gnuherden sammeln sich am Mara River, Masai Mara

Dafür hatten wohl die Giraffen auf beiden Seiten des Mara ein Familientreffen verabredet. So ungefähr 40 Giraffen konnten wir ausmachen. Dazu noch eine wunderschöne Impalaherde und nochmal Giraffen.

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Masai-Giraffen treffen sich zu beiden Seiten des Mara River, Masai Mara

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Giraffen auf der Conservancy-Seite der Mara

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Masai-Giraffen, Masai Mara

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in der Mitte ist ein Vielohr zu sehen, Masai Mara

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Impalas, Masai Mara

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Masai-Giraffen, Masai Mara

Zurück im Camp mussten wir feststellen, dass es mit dem versprochenen Umzug in ein anderes Zelt nichts geworden ist. Wir möchten nun einfach mal unsere Koffer auspacken und beschließen im Zelt Nr. 33 zu bleiben.

Das Nachmittags-/Abendlicht war während der sechs Tage, die wir hier verbracht haben, nicht annähernd so schön, wie das Morgenlicht.
Das muss etwas mit dem Staub in der Luft zu tun haben, der sich nach kalten Nächten legt. Ich kann jedem nur raten, früh aufzustehen und dann je nach Bedarf und Wetterlage Ganztagestouren zu unternehmen. Von den Temperaturen war es nie zu heiß. Im Gegenteil - kälter wie in Deutschland!

Gegen 21:00 Uhr liegen wir im Bett, welches Bernard mit zwei Wärmflaschen und gerichtetem Moskitonetz vorbereitet hat.

Mehr Bilder gibt´s hier:

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
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Butterblume
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

27.07.12 Talek River, Masai Mara

Heute geht´s für uns wieder um 07:00 Uhr auf Game Drive. Gerd ist immer noch krank und so haben wir den Mzungu-Express immer noch für uns allein. Ein Bütterchen für die Lunchtime haben wir uns beim Frühstück selbst geschmiert und eingesteckt.

Direkt hinterm Camp läuft eine Hyäne durch die Savanne und die Ballons sind auch wieder da. Allerdings ist es heute wieder bedeckt, trüb und noch dazu relativ kühl. Die Fotos von gestern sind nicht zu toppen.

Schon wieder zwei Hyänen! Heute muss Hyänen-Tag sein!

Wir fahren zunächst zum Ol Doinyo Loldopai, dem kleinen Aussichtshügel, um zu schauen, wie weit die Wanderung der Gnus letzte Nacht fortgeschritten ist. Von hier oben hat man einfach den perfekten Überblick bis weit hinüber auf die Conservancy-Seite. Die Gnus und Zebras ziehen immer noch in langen Kolonnen parallel zum Mara River gen Norden. Und wir sichten einen kleinen Buschbrand, der mir ganz in der Nähe zu sein scheint. Sind dort vorhin nicht gewesen?

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Tüpfelhyäne, Masai Mara

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Tüpfelhyänen, Masai Mara

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riesige Gnuherden versammeln sich am Ol Doinyo Loldopai, Masai Mara

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riesige Gnuherden versammeln sich am Ol Doinyo Loldopai, Masai Mara

Noch in der Nähe des Aussichtshügels macht sich eine Geierschar an einem Kill der letzten Nacht zu schaffen. Wir können leider nicht erkennen, welches Tier dran glauben musste.

Ahmed möchte uns heute unbedingt noch einen Leoparden zeigen und so beschließen wir, das Talek-River-Gebiet zu erkunden. Denn das ist Leoparden-Land!

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Geier am Kill, Masai Mara

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Ohrengeier in der Nähe des Kills, Masai Mara
KarteTalekRiverMasaiMaraT4Africa.jpg
Detailkarte Talek River, Masai Mara, Karte: T4Africa

Wir werden auf unserem Weg von endlos langen Gnu-Trecks begleitet. Ist das ein Schauspiel!

Mitten in einer Herde muss sich ein Drama abgespielt haben, denn zwei Hyänen schlagen sich an einem Gnu-Kill die Bäuche voll!

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die Gnu-Trecks in der Mara

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lange "Gnustraßen", Masai Mara

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Hyäne beim Frühstück, Masai Mara

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Hyäne beim Frühstück, Masai Mara

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Hyäne beim Frühstück, Masai Mara

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Hyäne beim Frühstück, Masai Mara

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Hyänen sehen doch eigentlich sehr hübsch aus..., Masai Mara

Nördlich vom Ashnil-Camp künden mehrere Tourbusse von einer interessanten Sichtung. Ein zwölfköpfiges Löwenrudel mit vielen Jungtieren hat an einem kleinen Tümpel ein Topi erlegt und nun wird die Beute einvernehmlich verspeist. Eine gute halbe Stunde verfolgen wir das Festmahl der Familie.

Es ist schon lustig, wie sie mit ihren vollen Bäuchen, die Tatzen nach oben im Gras Siesta halten. Meine drei Stubentiger machen es auch nicht anders, wenn es ihnen gut geht, sie satt und zufrieden sind. Entspannung pur!

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12 Löwen am Topi-Kill, Masai Mara

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Löwen am Topi-Kill, Masai Mara

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Löwen am Topi-Kill, Masai Mara

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Löwen am Topi-Kill, Masai Mara

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Löwen am Topi-Kill, Masai Mara

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Löwen am Topi-Kill, Masai Mara

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diese Löwin hat eine Verletzung an der linken Schulter

Zwischen diesem Kill und dem Airstrip des Intrepid Camps fahren wir durch endlos scheinende Grasebenen. Tiere sind hier nicht auszumachen. Erst auf Höhe des Airstrips stoßen wir auf eine Herde Topis, Impalas und Thomsons Gazellen. Ein Masai-Strauß und einige Warzenschweine lassen sich auch blicken.

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Topis am Talek River, beim Intrepids Camp, Masai Mara

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Thomsons Gazellen, Talek River, beim Intrepids Camp, Masai Mara

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Topis und Impalas am Talek River, beim Intrepids Camp, Masai Mara

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Impalabock am Talek River, beim Intrepids Camp

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Impalas am Talek River vor dem Airfield des Intrepid Camps

Ahmed lenkt den Wagen direkt an den Fluss und wir schauen in jede Baumkrone, um ja keinen Leoparden zu verpassen. Leider haben wir kein Glück.

Lediglich ein einsamer Elefantenbulle, eine Tse-Tsefliege am Auto, einige Kroks und ein paar wunderschöne Wasserböcke auf einer Sandbank lassen sich blicken.

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Talek River beim Intrepid Camp

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Talek River

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Talek River, Masai Mara

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Tse Tsefliege, Talek River, Masai Mara

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Krokodil mit Nilenten am Talek River

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Talek River

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Wasserböcke, Talek River

Der Hippo Pool am Talek River ist landschaftlich sehr schön und eine große Nilpferd-Familie dümpelt entspannt in diesem Wellnesstempel.

Auch Ahmed genießt die Szenerie!

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Hippo-Pool am Talek River

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Hippo-Pool am Talek River

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Hippo-Pool am Talek River

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Ahmed, Hippo-Pool am Talek River

Keine Viertelstunde später – wir sind auf dem Weg Richtung Fig Tree Camp – folgt völlig unerwartet das Highlight des heutigen Tages: Lions in Love! Nur ein weiteres Safarifahrzeug teilt diese Pornovorstellung mit uns. Welch ein wunderschöner, dunkelmähniger Pascha mit seiner Lady!

Und tatsächlich, wir konnten die Uhr danach stellen: Löwen paaren sich im Abstand von 10 bis 15 Minuten mehrmals. Das Paar separiert sich vom Rudel und der Paarungsvorgang kann sich vier bis sieben Tage hinziehen. Was für ein anstrengender Job!

Wir konnten zwei Paarungen verflogen, bis die beiden die Nase voll von den Spannern hatten und sich weiter entfernt vom Weg in die Büsche zurückzogen.

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Lions in Love, Nähe Fig Tree Camp, Talek River

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Lions in Love, Nähe Fig Tree Camp, Talek River

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Lions in Love, Nähe Fig Tree Camp, Talek River

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Lions in Love, Nähe Fig Tree Camp, Talek River

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Auah!

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Lions in Love, Nähe Fig Tree Camp, Talek River

15 Minuten später erreichten wir das Fig Tree Camp. Jochen und ich gönnten uns hier einen Toilettengang und anschließend einen Kaffee in der Bar.
Das Camp ist sehr schön am Talek River gelegen. Eine kleine Fußgängerbrücke führt vom Parkplatz direkt in den Bar-Rezeptionsbereich. Die Zelte stehen auf der anderen Seite des Talek direkt am Steilufer mit Flussblick. Die Aussicht vom Zelt ist besser, wie beim Ashnil Camp.

Als wir uns nach einer halben Stunde wieder Richtung Tourbus und Ahmed aufmachten, war dieser umzingelt vom gefühlt kompletten Personal des Fig Tree Camps. Ahmed saß im Van und erklärte stolz das Auto-TV (mein Nüvi, das ja immer mit dabei war). Er war eindeutig der Star! Wir unterhielten uns noch eine Weile und gaben Erklärungen ab, was so ein Navigationsgerät alles kann und machten uns dann auf den Rückweg Richtung Mara River.

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der Fig Tree mit Bar, Talek River

Als wir den kleinen Galeriewald am Talek River verließen, sahen wir sofort die große Rauchwolke eines riesigen Buschbrandes! Genau in Richtung Ashnil Camp. Oh schiet!!! Ich war mir relativ sicher, dass ich heute niemals im Stehen geraucht habe... Mehrmals unterzog ich Jochen einem Verhör, ob er vielleicht bei geöffnetem Dach im Büsli glühende Asche verloren hat. Aber auch Jochen verneinte das energisch.

Ich sah uns schon in einem kenianischen Knast unter Anklage wegen Abfackeln der schönen Masai Mara! Ahmed versicherte mir, dass es auch nicht an den PKW´s liegen könne, die ev. durch Katalysatoren etc. das hohe Gras in Brand gesteckt haben. Leider war auch über Funk nichts Genaues rauszukriegen. Hmmh, die anderen müssten ja inzwischen wieder im Camp sein... Hoffentlich haben sie sich retten können! Funkkontakt zu Gulu besteht nicht. Die sind bestimmt schon alle kohlrabenschwarz!

Die Szenerie wurde immer bedrohlicher, je näher wir Richtung Mara River kamen! Lediglich die Gnus in den Plains schienen noch einigermaßen entspannt.

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Masai-Strauß, im Hintergrund Buschbrände, Masai Mara

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Buschbrände am Mara River

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Buschbrände am Mara River

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Buschbrände am Mara River

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Buschbrände am Mara River

Da wir wegen des dichten Qualms nicht den direkten Weg zum Camp nehmen konnten, beschloss Ahmed zunächst zum Ol Doinyo Loldopai zu fahren, damit wir uns einen Überblick verschaffen können. Am Lookout trafen wir auf einige Ranger des Narok County Council, die mir auf mehrfache Nachfrage versicherten, dass die Brände auf der Conservancy-Seite, direkt am Mara River wüten. Aber wer sie gelegt hat und warum, konnten die Ranger auch nicht sagen. Sie wären halt nur für das Narok County Council Reserve zuständig. Den Tansaniern konnte man das nun auch wirklich nicht in die Schuhe schieben und Somalia ist zu weit weg! Ich bin aber erstaunt, dass die Ranger der beiden verschiedenen Reserves in so einer Situation nicht miteinander in Kontakt stehen.

Mir fiel ein großer Felsbrocken vom Herzen! Auf der anderen Seite war es aber recht windig. Was, wenn der Wind glühende Asche über den Fluss in das Ashnil Camp weht?

Ahmed konnte Gulu schließlich per Handy erreichen und zurzeit sind alle noch am Leben und nicht geflüchtet!

Wir drehten noch eine Runde am Mara River entlang. Der Himmel war quittegelb und überall regnete es Asche! Je weiter wir Richtung Camp kamen, umso stickiger wurde die Luft.

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Buschbrände am Mara River

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Buschbrände am Mara River

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Mara River

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Bergspint (Merops oreobates), Masai Mara

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Giraffe im Qualm, Masai Mara

Als wir gegen 16.00 Uhr den Parkplatz der Ashnil Lodge erreichten, war ich doch sehr erleichtert, dass alle noch am Leben waren! Sie brachen gerade wieder auf zum Nachmittags-Game-Drive und ich versprach für die Evakuierung des Gepäcks zu sorgen, falls sich die Lage hier verschlimmern sollte!

Der Wind drehte dann aber zum Abend, so dass wir auch keine Atemmasken bei den Japanern ausleihen mussten. Der Feuerschein auf der anderen Flussseite war gut zu sehen und ich hoffte, dass die hier im Camp gute Notfallpläne haben!

Annick erzählte mir dann am Abend, dass sie vom Lookout genau sehen konnten, wir auf der anderen Mara-Seite ein Rangerfahrzueg so alle hundert Meter ein Feuer gelegt hat.

War das wieder ein aufregender Tag!

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die Conservancy fackelt ab! Ashnil Camp, Masai Mara

Hier gibt´s mehr Bilder:

Fortsetzung folgt, wenn wir Mitte Oktober aus Uganda zurück sind! :-)

Mit herzlichen Grüßen
Marina
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Kuno »

Bisher hat noch niemand hier solche Fotos gezeigt. Spannend!
Butterblume
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

Bisher hat noch niemand hier solche Fotos gezeigt. Spannend!
Upps, unterliegt der Internetzensur:Nicht jugendfrei - oder? :lach:

Herzliche Grüße
Marina
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

So, gerade zurück aus Uganda hier nun die Fortsetzung des Keniaberichtes...

28.07.12 Sand River, Masai Mara

Heute Morgen um 07:00 Uhr ist´s viel wärmer als gestern! Von den Buschfeuern ist hier beim Camp aktuell nichts zu sehen. Jochen und ich tauchen wieder in große Zebra-, Gnu- und Ballonherden ein.

Eine Meute Geier und Marabus macht sich über einen Kill der letzten Nacht her und nicht weit entfernt verspeisen Tüpfelhyänen ein Gnu.

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Gnu an Gnu

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Weißrückengeier, Masai Mara

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Hyänen am Kill, Masai Mara

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Hyänen am Kill, Masai Mara

Am Ol Doinyo Loldopai stauen sich die Tiere. Es müssen also immer noch große Wanderungen aus Richtung Tansania stattfinden. Auf der anderen Seite des Mara sieht man nun gut die verbrannte Erde, die die Buschfeuer hinterlassen haben.

Anschließend sichten wir vier Hyänen beim Morgenausflug zum Wasserloch.

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Gnuherden am Ol Doinyo Loldopai

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Balloning über den Gnuherden, Masai Mara

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Buschbrand auf der Conservancy-Seite

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alles voller Gnus, im Hintergrund der Mara River

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Hyänen am Wasserloch, Masai Mara

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Hyäne, Masai Mara

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Hyäne, Masai Mara

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Hyäne, Masai Mara

Die Ballons setzen zum Landeanflug über den Gnuherden an. Im Hintergrund schwelen immer noch Buschfeuer im Trans-Mara-Gebiet.

Nach einem kurzen Stopp auf dem Lookout geht es weiter Richtung Roan Hill, um von dort noch unseren Crossing Point am Sand River aufzusuchen.

Auch hier sehen wir unterwegs wieder vereinzelt Hyänen und riesige Zebraherden, die sich vor allem in den Tälern aufhalten.

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Zebraherde, Masai Mara

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Zebraherde, Masai Mara

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Hyänen, Masai Mara

Von Ferne beobachten wir drei Elenantilopen, die hier in der Mara sehr selten sind und ein Masai-Straußen-Päarchen durchschritt die Savanne.

Jochen entdeckte rechterhand in einen Tal drei äußerst zufriedene und entspannte Löwinnen in einen 5-Star-Lion-Resort: eine kleine Halbinsel, inmitten eines Wasserlochs. Jochen imitierte durch Brummen einen Löwen, da drehten die Damen dann auch mal den Kopf in unsere Richtung.

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Straußendame, Masai Mara

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satte Löwinen im 5-Star Lion Resort, Masai Mara

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im 5-Star Lion Resort, Masai Mara

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im 5-Star Lion Resort, Masai Mara

Dann fuhren wir wieder durch Brehms Tierleben. Jochen konnte einen Marabu im Flug digitalisieren, bevor uns am Sand River wieder große Gnu- und Zebraherden erwarteten.

Da noch nicht viele andere Safaribusse anwesend waren, haben wir uns gleich wieder unseren tollen Beobachtungsplatz von vorgestern am Hochufer im Schatten unter einem ausladenden Baum gesichert. Und nahezu sofort begann das Crossing, welches wir aus guter Perspektive beobachten konnten.

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die Aasfresser kreisen schon über dem Sand River Crossing Point, Nähe Police Post

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Sand River Crossing, Police Post Masai Mara

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Sand River Crossing, Police Post Masai Mara

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... und auf der anderen Seite geht´s wieder hoch... Sand River Crossing

Das Ganze stoppte abrupt, als sich ein idiotischer Safaribus direkt in den Weg der crossenden Gnus stellte. In Panik rannten die Tiere zurück ans tansanische Ufer und es dauerte ca. eine halbe Stunde, bis wir die nächste Querung erleben konnten. Crossing Nr. 5 war die beeindruckenste Querung, die wir bisher sehen konnten.

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Sand River Crossing, Police Post Masai Mara

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die Gnus werden gestört und kehren um

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die Gnus werden gestört und kehren um

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Sand River Crossing, Police Post Masai Mara

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Sand River Crossing, Police Post Masai Mara

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Sand River Crossing, Police Post Masai Mara

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Sand River Crossing, Police Post Masai Mara

Anhand der Karten und sehr ausführlichen Erklärungen von Paul Kirui, einem Mara-Tour-Guide kann man die diesjährige Migration sehr gut nachvollziehen. Vielen Dank, Paul, für die freundliche Genehmigung der Verwendung Deiner Karten auf meiner Homepage!

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Masai-Giraffen

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Impalas

Da wir an der Mara South Bridge noch die Modalitäten für unser morgiges Treffen mit Birgitt (Bilo), Joachim und Eto in der Serena Lodge auf Conservancy-Seite klären wollten, ging es auf der Hauptstraße E176 Richtung Westen. Auf dem Weg steht ein Grenzstein, der das Niemandsland zwischen Tansania und Kenia kennzeichnet. Da er umlagert war von „Ameisen" haben wir nicht gestoppt. Die Mara South Bridge ist der einzig fahrbare Übergang auf die andere Seite des Reserves, denn der Mara River führt ganzjährig Wasser. Alternativ muss man weit im Norden den Talek durchqueren (wenn man denn eine fahrbare Furt findet). Die Conservancy/Mara Triangel/Trans Mara ist von einer Stiftung unter britischer Leitung für 10 Jahre vom County Council of Trans Mara gepachtet und wird mit dem Council zusammen verwaltet. Im Aufsichtsrat sitzen neben Abgeordneten des Councils auch lokale Masai.

Von der Brücke wirkt der Mara River mit seinen Stromschnellen schon recht beeindruckend. Hinter der Brücke gibt es links ein Toilettenhäuschen und rechts einen Rangerposten.

Ich frage dort nach, ob wir tatsächlich noch einmal 80 US$ Entrance Fee für die Conservancy pP zahlen müssen, wenn wir dort Morgen einen Game Drive machen möchten, bzw. zum Lunch in der Serena Lodge verabredet sind. So hat es uns nämlich Gulu angekündigt. Natürlich ist das nicht der Fall. Wir können Morgen kostenfrei auf die andere Maraseite, da wir ja abends auch wieder in die Ashnil Lodge zurück kehren. Allerdings müssen wir die Safari Cards zur Kontrolle mitnehmen. Ahmed hat dann noch mit dem Ranger Simon ein Hippo- und Krokodil-Tracking für den morgigen Tag verabredet.

Hinsichtlich der Buschbrände habe ich hier auch gleich mal nachgehakt. Ranger Simon bestätigte mir, dass die Feuer tatsächlich von der Conservancy-Verwaltung gelegt wurden, um junge, frisches Gras nachwachsen zu lassen. Man rechnet in den nächsten Wochen mit Regen (?!) und die Tiere hätten dort immer noch genug zu fressen!

Gestern Abend soll lt. Auskunft Simons übrigens eine Gruppe von ca. 50 Gnus dem Mara River überquert haben. Leider für die Touristen nach "Toresschluß".

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Mara South Bridge, Masai Mara

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Mara River, South Bridge

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Mara River, South Bridge

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Mara South Bridge

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Mara South Bridge

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Mara South Bridge

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Mara South Bridge

Auf dem Rückweg sehen wir dann noch einmal bei unseren drei Löwinnen im 5-Star-Lion-Resort vorbei, die nun von unzähligen Tourbussen umlagert werden. Sogar leere Plastikflaschen werden einfach aus dem Wagen geworfen und zieren nun die Landschaft. Unglaublich, dass die Fahrer/Guides da keine Verantwortung übernehmen und dem Einhalt gebieten.

Mit den Elands hatten wir diesmal mehr Glück.

Dann ging´s ruckzuck wieder in die Gegenrichtung, weil eine Gepardin mit ihrem Teenager gesichtet wurde, die sich aber rasch hinter ein Gebüsch verzog.

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Geier beim Lunch, Masai Mara

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5-Star-Lion Resort, Masai Mara

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5-Star-Lion Resort, Masai Mara

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Elenantilopen, Masai Mara

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Gepardin, Masai Mara

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Gepardin, Masai Mara

Sitzende Giraffen haben wir auch noch nie gesehen! Ein Abstecher an den Mara River, um festzustellen, dass die Gnus immer noch keine Anstalten machen den steilen Fluss zu queren folgte. Die hier heimischen Hippos und Kroks dösen noch völlig relaxt auf den Sandbänken.

Gegen 15.45 Uhr trafen wir wieder im Ashnil Camp ein. Nun war für mich erst einmal eine erfrischende Dusche fällig! Anschließend wurden einige Familientelefonate getätigt und die Fotoausbeute des heutigen Tages gesichert.

Zum Dinner war unser Mzungu-Express dann wieder in trauter Sechssamkeit vereint...

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Masai-Giraffen

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Hippo-Pool am Mara River

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Hippo-Pool am Mara River

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das war das einzige Tier, welches ich im Ashnil Camp am Zelt vor die Linse bekommen habe...

Mehr Bilder - vor allem Crossing-Bilder - gibt´s hier:

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
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29.07.12 Sand River, Serena Mara Lodge, Masai Mara

Heute Morgen ist wieder um 07:00 Uhr Abfahrt und da die anderen vier noch kein Crossing gesehen haben, wollten wir ihnen dieses Spektakel zeigen. Gulu hat wohl gestern nicht die richtige Strecke gefunden. Kurz hinter dem Galeriewäldchen des Ashnil Camps war die ganze Ebene schwarz übersäht mir Gnus. Es ist schon erstaunlich, welche Strecken die Tiere fressend (!) in 24 Stunden zurücklegen. Es kann sich nur noch um wenige Tage handeln, bis sie am Talek River angekommen sein werden. Für Verhaltensforscher muss das hier das Paradies sein!

Mit unserem 2x4 Tourbus mussten wir wieder die Route Richtung Roan Hill nehmen, vorbei an den landenden Ballons. In einem konnten wir 16 (!) Mitfahrer zählen. Das Champagnerfrühstück nehmen dann die Insassen aller 12 bis 15 Ballons gemeinsam ein. Oktoberfest-Stimmung! Da stelle ich mir einen Flug in einem Microflight nur zu zweit über den Tierherden viel aufregender vor.

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Gnuherden nicht weit vom Ashnil Camp

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Gnuherden nicht weit vom Ashnil Camp, im Hintergrund die Buschfeuer

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Balloning in der Masai Mara

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Balloning in der Masai Mara

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Balloning in der Masai Mara

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Balloning in der Masai Mara mit Oktoberfest-Charakter

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Balloning in der Masai Mara mit Oktoberfest-Charakter

Kurz vor dem Crossing Point Police Point (bzw. Sausage Tree Crossing) sehen wir mehrere Tierkadaver, an denen sich teilweise auch die Aasfresser gütlich taten. In einiger Entfernung vom Wagen konnten wir auch unser Löwenrudel vom 5-Star-Resort entdecken. Eine Herde Elands stürmte vor unserem Tourbus davon, direkt auf die Löwen zu, die es sich vor der Tageshitze geschützt, bereits unter einem Busch gemütlich gemacht haben. Beide Tierarten nehmen jedoch keinerlei Notiz von einander. Die Löwen scheinen gut gefrühstückt zu haben!

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Geierfrühstück in der Masai Mara

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Ohrengeier, Masai Mara

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Weißrückengeier, Masai Mara

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Sperbegeier (Gyps rueppellii), Masai Mara

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Elenantilopen, Masai Mara

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Elenantilopen, Masai Mara

Am Sand River angekommen durften wir wieder ein sensationelles Crossing beobachten. Auf tansanischer Seite warten immer noch unvorstellbare Mengen Gnus begleitet von kreisenden Geiern und Marabus. Hier kann man sicher auch noch in den nächsten Tagen interessante Dinge erleben!

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Crossing am Sand River Crossing Point, Nähe Police Post

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Crossing am Sand River - im Hintergrund die Herden in Tansania

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Crossing am Sand River Crossing Point, Nähe Police Post

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Crossing am Sand River Crossing Point, Nähe Police Post

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das Personal der fliegenden Fraktion ist auch im Einsatz

Anschließend ging´s auf der E176 die ca. 4 km bis zur Mara South Bridge. Ein kurzer Fotostopp am Grenzstein im Niemandsland war heute möglich. Linkerhand beginnt in 21 km Tansania, rechterhand in 2 km Kenia (?!). Alles dazwischen ist Niemandsland und könnte von mir besetzt werden...
Mit Coffee Shop und gut gewartetem Toilettenhäuschen ließe sich hier noch der ein oder andere Keniashilling verdienen, denke ich!

An der South Bridge erwartete uns schon Ranger Simon, der Jochen sofort erkannte und ihn herzlich umarmte! Ich beschloss lieber ein Schwätzchen mit den Rangern zu halten und nicht mit an den Mara zu gehen. Der Walk war relativ kurz, nur einige hundert Meter, da sich ein anlandiges Hippo im Busch versteckte. "Zu gefährlich!", meinte Simon! Gerd, Annick und Jochen konnten dann wenigstens noch einige Krokodile und einen Gnukadaver im Mara entdecken.
Der Hippo-Walk kostete lediglich ein kleines Trinkgeld von ca. 200 KSh.

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Ahmed, Gulu am Grenzstein

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Bush-Walk mit Simon, Mara South Bridge

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Krok am Mara River, Bush-Walk mit Simon

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Red-headed Agama Lizard (m), Mara South Bridge

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Red-headed Agama Lizard (f), Mara South Bridge

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Simon, Jochen, Gerd, Mara South Bridge

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Jochen und Simon, Mara South Bridge

Ohne weiteres Permit sind wir dann auf der Conservancy-Seite Richtung Mara Serena Lodge weiter gefahren, wo wir um 12:30 Uhr für ein kleines Forumstreffen mit Birgitt (Bilo), Joachim und Eto verabredet waren. Schon von Deutschland aus habe ich hier einen Tisch für neun Personen reservieren lassen. Birgitt und Joachim haben uns sehr bei der Reiseplanung unterstützt. Ich habe ihnen bereits anderthalb Jahre vor der Tour Löcher in den Bauch fragen können und im April waren sie so lieb und haben sich mit uns allen in Köln nochmal zur Fragestunde getroffen. Die Beiden haben uns mit tollen, detaillierten Karten zur Mara versorgt. Ganz lieben Dank, dafür!!!

Unterwegs ließ sich noch ein männlicher Gepard ablichten. Am bekannten Crossing Punkt nördlich der South Bridge hatte gestern Abend/Nacht eine kleine Herde Gnus den Mara überquert. An beiden Seiten des Ufers haben sich unzählige Safarifahrzeuge postiert. Das Schild, das man den Wagen nicht verlassen darf, scheint wohl nur einseitig beschriftet zu sein...Oder, stelle ein Verbotsschild auf und die Leute tun genau das, was verboten ist! Wie in der Kindererziehung. Verbotene Dinge sind besonders attraktiv.

Ich habe immer noch den subjektiven Eindruck, dass die Gnus den Mara nicht crossen werden! Dafür war der Druck auf der Narok County Seite noch nicht hoch genug. Die Buschfeuer lodern immer noch, aber nicht mehr so stark, wie in den letzten Tagen. Überall ist verbrannte Savanne zu sehen. In der Nähe der Serena Lodge nahm die Wildlife-Konzentration wieder zu.

Sie verfügt auch über ein Haustopi und knutschende Giraffen standen auch dekorativ in der Gegend.

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Blick über den Mara hinweg auf den Ol Doinyo Loldopai (Lookout)

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Do not alight from your car!

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... mehr Autos wie Gnus! Mara River

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... mehr Autos wie Gnus! Mara River

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Buschbrände, Trans Mara Conservancy

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Gepardenmännchen, Trans Mara C.

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Gepardenmännchen, Trans Mara C.

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busselnde Giraffen, Trans Mara C.

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Haustopi der Serena Lodge, Trans Mara C.

Die Funkmasten der Serena Mara Lodge sehen aus, wie die angekündigten künstlichen Weihnachtsbäume und die Lodge selbst erinnert mich von Ferne an Prora. Wer jemals auf Usedom war, weiß, was ich meine. Die Beton-Architektur der Lodge ist ganz sicher nicht mein Fall. Aber die Lage in direkter Nähe zum Mara und zu den Crossings Points ist sensationell. Leider nicht der Panoramablick von der Lodge, denn dazu ist es mal wieder zu trüb!

An der Auffahrt zur Lodge begegnen wir schon Birgitt und Co., die mit ihrem Landrover noch einen kleinen Abstecher zur Serena Campsite unternehmen, um die örtlichen Gegebenheiten zu inspizieren. 10 Minuten später fielen wir uns auf der Terrasse der Lodge in die Arme. War das eine Freude!!! Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass mir eine Zentnerlast von den Schultern fiel. Mein Reisepsychologe stand live vor mir!

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Funkmasten, Mara Serena Lodge, Trans Mara C.

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Mara Serena Lodge, Trans Mara C.

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Mara Serena Lodge, Trans Mara C.

Das Lunchbuffet in der Serena Lodge war der Hit! Vor allem die tollen Desserts... Die 20 US$ pro Person sind eine gute und empfehlenswerte Investition. Nichtsdestotrotz war die Stimmung am Tisch im Keller und sofort nach dem Lunch gegen 14:00 Uhr, wollten meine Begleiter wieder aufbrechen Richtung Ashnil Camp! Darüber habe ich mich so geärgert, dass Jochen und ich kurzerhand aus unserem Bus gesprungen und in Bilos Landy umgestiegen sind (Plan B wird aus der Tasche geholt).

...und es hatte sich gelohnt! Wir hatten einen der schönsten Nachmittage auf unserer Tour! Joachim hat den Landrover unterhalb der Serena Lodge an den kleinen Picnic Spot direkt an den Mara River gelenkt. Ein wunderbarer Platz mit Flussblick, der garniert wurde mit einer anlandigen Hippofamilie, mit einer Elefantenherde ganz in der Nähe des Wagens, mit einem stillenden Babyelefanten und mit Cokes Hartebeests. Hey, wir sind gerade im Paradies gelandet!

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am Picnic Spot unterhalb der Mara Serena Lodge am Mara

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anlandige Hippos am Picnic Spot unterhalb der Mara Serena Lodge am Mara

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Elis am Picnic Spot unterhalb der Mara Serena Lodge am Mara

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Elis und Hippos am Picnic Spot unterhalb der Mara Serena Lodge am Mara

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Eli am Picnic Spot unterhalb der Mara Serena Lodge am Mara

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Hippos am Picnic Spot unterhalb der Mara Serena Lodge am Mara

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stillender Babyelefant am Mara

Ruckzuck haben Bilo und Joachim die Campingstühle, Tisch und Geschirr ausgepackt. Es gibt heißen Cappuccino am Mara River! Mit uns sitzt außerdem Glenfiddich (18 Jahre!) am Tisch. Was habe ich dieses Ambiente vermisst!

Wie schon erwähnt musste Bilo als Reisepsychologe herhalten und wir haben gequatscht, gequatscht, gequatscht.

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am Picnic Spot unterhalb der Mara Serena Lodge am Mara

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Joachim, Birgitt, Glenfiddich, Marina - ist happy!

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Jochen, Eto, Joachim, Birgitt, Glenfiddich

An diesem Picnic Spot lässt sich mühelos ein ganzer Tag verbringen! Wir kommen auf jeden Fall wieder hier her!

So gegen 16:00 Uhr haben wir zusammengepackt. Dunkle Gewitterwolken färbten die Landschaft in ein eigenartiges Licht. Bilo und ich unterhielten uns während der Fahrt weiter, stehend im Wagen und die Köpfe aus dem Dach, damit uns ja keiner von den Männer belauschen kann!

An der South Brigde war Ranger Simon bass erstaunt, Jochen im „falschen" Wagen sitzen zu sehen. Es gab nochmals eine herzliche Verabschiedungsszene. Ach, was sind das doch nette, herzliche Menschen hier, wenn man ihnen mit einem Lächeln auf dem Gesicht begegnet, ihnen die Hand reicht, sie auch mal mit ihrem Namen anredet und ein Gespräch führt. Simon ist unheimlich stolz darauf, dass er als einziger oben an der Bridge Quartier hat. Die anderen Kollegen müssen wohl unten in einem Stuffcamp wohnen. Jochen hätte hier jederzeit einen Rangerposten antreten können.

Da der Landy über 4x4 verfügt, nimmt Joachim den direkten Weg hinter der South Bridge links nach Norden zum Ashnil Camp. Die Fahrt durch ein Schlammloch ließ sich Joachim auch nicht ausreden. Es waren ja genug Leute zum ausbuddeln an Bord, gell?!

Und so benötigten wir lediglich eine Stunde von der Serena Lodge bis zum Ashnil Camp. Unsere Reisetruppe ist auch erst vor einer halben Stunde am Camp eingetroffen.

Schweren Herzens und mit feuchten Augen verabschiedeten wir uns auch von Birgitt, Joachim und Eto, die noch bis zum Aruba Mara Camp am Talek Gate weiter müssen, bevor die Tore schließen. Die drei haben es gut. Sie sind erst am Beginn ihrer Tour und haben noch 11 Tage Masai Mara vor sich. Hmmh, ich bin ernsthaft am überlegen, ob wir Plan B umsetzen sollen, den Rest unseres Programms canceln und uns auch im Aruba Mara für unsere letzte Woche einquartieren sollen...
Aber das scheitert am Mietwagen!

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Cokes Hartebeest unterhalb der Mara Serena Lodge

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die Flammen lodern immer noch, Trans Mara C.

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nur für 4x4: der direkte Weg von der South Bridge zum Ashnil Camp

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Eto, Birgitt und Joachim: unser Taxi zum Ashnil Mara Camp

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Bye bye!

Wehmütig begebe ich mich Richtung Camp-Lounge. Am Abend rückte die ganze Lodge-Belegschaft mit allen verfügbaren Musikinstrumenten an, um uns mit Musik und Gesang zu verabschieden. Unser Aufenthalt in der Mara geht Morgen zu Ende. Leider war ich nicht anständig und habe diese Vorstellung bewusst geschwänzt. Mir stand heute einfach nicht der Sinn danach, denn u. a. hatte Gerd bekannt gegeben, dass er die Tour Morgen aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und zurück nach Namibia fliegen wird. Ob´s wirklich nur gesundheitliche Gründe waren?

Dabei hatte sich die Crew aber wieder wirklich viel Mühe gegeben, war mit ganzem Herzen und einem breiten Strahlen auf dem Gesicht dabei. An dieser Stelle möchte mich nachträglich aufrichtig für die Verabschiedung bedanken. Ich werde beim nächsten Mal wieder vorbei schauen und dies persönlich nachholen! Gerd hatte absolut Recht mit seiner Maßregelung meinerseits!

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Abschieds-Song für uns von der Crew des Ashnil Mara Camps

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Abschieds-Song für uns vom Personal des Ashnil Mara Camps

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Abschieds-Song für uns vom Personal des Ashnil Mara Camps

Fortsetzung folgt!

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30.07.12 Masai Mara, Lake Naivasha

Gerd hat uns heute Morgen um 07:00 Uhr zusammen mit Gulu Richtung Flughafen Nairobi verlassen. Er will uns telefonisch auf dem Laufenden halten, ob es mit seiner Flugumbuchung direkt vor Ort am Airport klappt. So ein Jammer! War es doch Gerd, der sich wahnsinnig auf die Mara gefreut hat, der uns mit seiner Kenia-Euphorie angesteckt hat und mit dem wir die Tour gemeinsam ausgearbeitet haben.

Wir anderen befüllen das Wägelchen um 08:00 Uhr und zuckeln dann los Richtung Sekenani Gate. Da es ziehen könnte, bleibt das Dach zu! Deshalb auch nur mehr oder weniger brauchbare Tierfotos! Ähm, eigentlich nur eines!

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Hornrabe, Masai Mara

Recht bald haben wir das Park Gate passiert, befanden uns wieder auf der üblen Rüttelpiste Richtung Narok und haben jede Menge Staub geschluckt.

Eine Straßensperre der Masai war diesmal nicht aufgebaut. Ca. 1 km vor Narok mussten wir an einem Kontrollposten auschecken (?!).

In Narok selbst haben wir einen kurzen Stopp einlegen müssen, um das Mzungu-Hospital mit Medikamenten zu versorgen, bzw. um den Mzungu-Express zu betanken. Weiter geht es wieder auf der B3.

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Dukas an der C12

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an der C12

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ungelöste Müllprobleme in Narok

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Narok

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B3 Richtung Naivasha

Mit jedem Kilometer hinter Narok wird die Landschaft wieder grüner und fruchtbarer. Am frühen Nachmittag erreichten wir das Fisherman´s Camp am Lake Naivasha. Der Manager zeigte uns das Cottage, ausgestattet mit zwei Schlafzimmern, Küche und Bad. Jochen und ich waren´s zufrieden, die anderen haben beschlossen, sich eine andere Bleibe zu suchen und mieteten sich nebenan im Fish Eagles Inn ein. Die beiden wohl etwas feuchten Bandas waren frei und ich habe sie unseren Drivern angeboten, damit sie nicht noch extra für eine andere Unterkunft bezahlen müssen. In Naivasha-Stadt scheint es spezielle Driver-Unterkünfte zu geben.

Das Cottage war zwar sauber und trocken, mit Moskitonetz ausgestattet, aber sehr basic. Halt berghüttenmäßig. Wer schnell friert, sollte sich etwas anderes suchen, da es keine Scheiben, sondern nur Fliegengitter in den Schlafräumen gibt. Jedoch hatten wir dort morgens und abends heißes Wasser und 24-Stunden Strom. Für alles andere sorgt Doom und zur Sicherheit haben wir auch unser eigenes Moskitonetz aufgehängt.

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B3 zwischen Narok und Naivasha

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Cottage, Fisherman´s Camp

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Cottage, Fisherman´s Camp

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Cottage, Fisherman´s Camp

Das riesige parkähnliche Grundstück am See ist ein Traum und mit einem elektrischen Zaun umgeben, der ab ca. 18:00 Uhr zum Schutz gegen die einfallenden Hippos aktiviert wird.

Im Geäst der Fieberakazien tummeln die die Colobusaffen, auf unserem Cottagedach versammelt sich eine Meerkatzenfamilie, die lauten Rufe der Hagedaschibisse und das Grunzen der Hippos runden die Atmosphäre ab.

Das Camp verfügt über einen eigenen Bootsanleger. Von hier aus kann man verschiedenste Touren buchen. Auch bei sonstigen Aktivitäten ist das Management gerne behilflich.

Das Restaurant des Fisherman´s Camp ist wirklich hervorragend und preiswert. Man trifft dort jede Menge Backpacker und kann informative Gespräche führen. Vor allem können wir hier endlich mal wieder unser eigenes Lagerfeuer entzünden. Jochen und ich genehmigen uns erst einmal einen Kaffee, während wir auf Annick warteten

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Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

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Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

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Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

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Colobusaffe, Fisherman´s Camp

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Colobusaffe, Fisherman´s Camp

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Colobusaffe, Fisherman´s Camp

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Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

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Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

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Grünmeerkatzen, Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

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Grünmeerkatzen, Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

Das Restaurant des Fisherman´s Camp ist wirklich hervorragend und preiswert. Man trifft dort jede Menge Backpacker und kann informative Gespräche führen. Vor allem konnten wir hier endlich mal wieder unser eigenes Lagerfeuer entzünden. Jochen und ich genehmigen uns hier erst einmal einen Kaffee, während wir auf Annick warteten.

Wir möchten zusammen einen Spaziergang am Seeufer entlang Richtung Elsamere Conservation Center machen. Das dürfte nicht so weit entfernt liegen... So stiefelten wir drei gegen 16:30 Uhr los.

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Restaurant/Bar, Fisherman´s Camp

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Restaurant/Bar, Fisherman´s Camp

Nur leider merkten wir recht schnell, dass man am Seeufer nicht langwandern kann. Nahezu alle Grundstücke um den See sind in privater Hand und in der Regel umzäunt.

Also haben wir uns alsbald auf die South Lake Road geschlagen, die um den See führt. Hier tobt das afrikanische Leben. Ist auch interessant, die großen Gewächshäuser der Blumenplantagen zu knipsen!

Irgendwann muss doch nun endlich mal Elsamere in Sicht kommen! Mit meinem Fotogepäck, der Raucherlunge und mangelnder Kondition habe ich dann vorgeschlagen, beim nächsten Bootsanleger ein Gefährt für uns zu mieten und Elsamere vom Wasser aus zu betrachten. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, kostete der gut einstündige Trip 3000 KSh für das gesamte Boot.

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Blumenplantagen am Lake Naivasha

Die Abendstimmung am See ist wunderschön. Das teilweise mit dichtem Papyrus bewachsene Ufer und die dahinter wachsenden Fieberakazien bieten allerlei Wasservögel eine Heimat.

Dass die Landschaft hier vulkanischen Ursprungs ist, können wir anhand der vielen kegelförmigen Hügel/Berge leicht ausmachen. Vom See aus kann man von Elsamere nicht viel sehen, da das Grundstück am Ufer sehr zugewachsenen ist.

Wir fahren an einem orientalisch anmutenden „Häuschen" nebst dazugehörender Giraffe im Garten vorbei, welches mir auch gefallen könnte. Unser Bootsführer erklärt, dass dort einer der reichen Blumenplantagenbesitzer sein Domizil hat.

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Lake Naivasha

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Lake Naivasha

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des Blumenzüchters Hütte, Lake Naivasha

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des Blumenzüchters Giraffe, Lake Naivasha

Am Ufer können wir einen Schreiseeadler entdecken und erreichen auch eine Hippofamilie, die im Wasser dümpelt. Oh Mist, ausgerechnet jetzt, hat der Motor Probleme! Ich erinnere schlagartig unsere Hippoverfolgungsjagd vom letzten Jahr im Kwando! Mein Adrenalinspiegel senkt sich erst wieder, als der Bootsmotor nach mehreren Versuchen endlich wieder anspringt und zwischen mir und den Hippos 500 Meter Distanz liegen.

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Lake Naivasha

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Lake Naivasha

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Hippo, Lake Naivasha

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Schreiseeadler, Lake Naivasha

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Lake Naivasha

So gegen 18:00 Uhr legen wir dann direkt am Bootssteg des Fisherman´s Camps an. Wir verabreden uns anschließend zum Dinnerbuffet im Fish Eagles Inn, welches uns nicht überzeugt hat. An Morgen werden wir im Restaurant des Fisherman´s Camps essen!

Gerd hat sich auch telefonisch gemeldet. Er konnte relativ günstig umbuchen und ist nun auf dem Weg Richtung Johannesburg.

Das Lagerfeuer muss bis Morgenabend warten. Wir fallen um 21:00 Uhr todmüde in unsere Betten.

Fortsetzung folgt!

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31.07. Naivasha - Hell´s Gate NP, Green Crater Lake, Oloiden Bay, Elsamere

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unsere Route am heutigen Tag - Karte T4Africa

Hell´s Gate National Park
Nach sehr gutem Frühstück im Fisherman´s Camp sind wir gegen 08:15 Uhr durch das Elsa Gate in den Hell´s Gate National Park eingefahren. Der Eintritt beträgt pro Person 25 US$. Am Gate gibt es einen Fahrradverleih.

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Elsas Gate, Hell´Gate NP

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Fahradverleih an der Kreuzung Karuturi zum Elsas Gate

Dieser nur 68,5 km² große Nationalpark bietet einen guten Querschnitt durch Landschaft, Fauna und Flora des Rift Valley. Da es im Park keine Elefanten und Löwen gibt, kann man sich hier auch zu Fuß oder per Rad bewegen.

Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Es war bedeckt und so geben die Fotos die spektakuläre Szenerie nicht entsprechend wieder.
Direkt am Fisher´s Tower folgen wir zunächst dem Buffalo Circuit nach links (geradeaus geht es in die Njorowa Schlucht).

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obere Njorowa Schlucht, Hell´s Gate NP

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Fisher´s Tower, obere Njorowa Schlucht, Hell´s Gate NP

Wir sichten Cokes Hartebeest, Zebras, Grants Gazellen und Warzenschweine.
Eine Löffelhundfamilie entzieht sich den Objektiven unserer Kameras und geht auf Tauschstation im Bau.

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Cokes Hartebeest, Hell´s Gate NP

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Grants Gazelle, Hell´s Gate NP

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hier sieht man sehr gut einen breiten Riss in der Erde, im Hintergrund Grants Gazellen

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Dinner auf vier Beinen, Hell´s Gate NP

Ein Weißbürzelsinghabicht wird rechts liegen gelassen und am Kaparatania View Point werfen Annick und ich einen ersten Blick auf die dampfende Hell´s Kitchen, die geothermalen Olkaria-Felder.

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Weißbürzel Singhabicht (Melierax poliopterus), Hell´s Gate NP

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geothermale Felder am Kaparatania View Point, Hell´s Gate NP

Zwischen Kaparatania View Point und der Rangerstation Oloorkarian befindet sich unten im Tal, innerhalb der Grenzen des Nationalparks ein bewirtschaftetes Masai-Dorf.

Am CentralTower/Ol Basta, wo sich ein Parkplatz und die Oloorkarian-Rangerstation befindet, heuern wir Simon, einem Masai-Führer an, der mit Annick, Jochen und mir den Abstieg zum Lower Gorge Hiking Trail in die untere Njorowa Schlucht unternimmt. Insgesamt eine einstündige Tour. Der Gruppenpreis beträgt 500 KSh. Hier werden auch begleitete walks von drei und vier Stunden angeboten.

Der Abstieg ist gar nicht so einfach. Es gilt glitschige Passagen und Felsvorsprünge zu meistern. Simon kennt hier wirklich jeden Tritt und Vorsprung! Festes Schuhwerk und ein Wanderstock sind hilfreich.

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Central Tower, Hell´s Gate NP

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Central Tower, Hell´s Gate NP

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Rangerposten am Beginn Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

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Abstieg zum Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

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Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

Belohnt wird man mit einer spektakulären Landschaft: enge Felswände, die kaum Tageslicht in die Schlucht fallen lassen, warme und heiße Wasserfälle wunderbar gesäumt von grünen Pflanzen. Viele davon sind Aralien, die man bei uns als Topfpflanzen und als Zierblatter in Blumensträußen finden kann. Am Talboden der Schlucht ist der Pfad nass und sandig.

Die tiefschwarzen Steine, die man hier überall finden kann sind die glasähnlichen Obsidiane, die nach rascher Abkühlung von Lava entstehen. Einige davon finden den Weg nach Deutschland...

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Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

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Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

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Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

Nach ca. 15 Minuten Gehzeit zweigt links die Side Gorge bzw. Devil´s Bedroom ab. Die Felsen sind geformt wie Schlafnischen. Hier kriechen gerne die Paviane und Eulen unter. Gesehen haben wir aber keine.

Die enge Side Gorge wird blockiert von einem großen Felsen, der dort 2008 nach einer Sturzflut angeschwemmt wurde.

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Devil´s Bedroom/Side Gorge

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Devil´s Bedroom/Side Gorge

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Devil´s Bedroom/Side Gorge

Den Trail kann man übrigens sehr gut in der Navigationssoftware Tracks4Africa sehen.

Auf jeden Fall rate ich hinsichtlich des Lower Hiking Trails zu einem Führer. Erst im Frühjahr 2012 sind unten in der Schlucht bei Devil´s Bedroom 7 Hiker durch einen plötzlichen Wassereinbruch in die Gorge ums Leben gekommen. Weit entfernt vom Hell´s Gate NP hat es geregnet und die Hiker haben bewusst auf Rangerbegleitung verzichtet. Die Masai dort kennen jedoch ihr Gebiet und ihre Wetterküche!

So sind wir wieder zurück auf den Main Trail, vorbei an Devil´s Bathroom. Die Badetemperatur wurde überpüft und für wohlig befunden. Nun ging´s weiter bis zum Aufstieg in der Nähe des Southern Tower beim Oloorkarian Cultural Village.

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Devil´s Bathroom, Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

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Lower Gorge Hiking Trail, Hell´s Gate NP

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Southern Tower, Ausstieg aus dem Lower Gorge Hiking Trail

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Oloorkarian Cultural Village, untere Njorowa Schlucht

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Oloorkarian Cultural Village, untere Njorowa Schlucht

Dies ist das Heimatdorf unseres Führers Simon (komisch: 50% unserer Führer/Guides in Kenia hießen Simon!) und im Permit ist ein Besuch des Dorfes inkludiert.

Hier können wir nach Herzenslust - ohne weitere Bezahlung - authentische Fotos machen. Die Einwohner sind sehr aufgeschlossen, neugierig und freundlich.

Obwohl das Dorf direkt neben den Olkaria-Powerstations liegt, die ebenfalls auf Masai-Land gebaut wurden, gibt es keine öffentliche Stromversorgung im Dorf!

Wir geben Simon nachher eine zwei Tüten sweets für die Kinder mit.

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Hier sind auch mal Väter für die Haartracht der Töchter zuständig!

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Oloorkarian Cultural Village

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Hier das Schlafzimmer ein Masai-Hütte

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Oloorkarian Cultural Village

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Oloorkarian Cultural Village

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für eine Sateliten-Schüssel ist Platz auf der kleinsten Hütte!

Nach einer alten Masai Legende sind die drei Tower (Fisher´s, Central und Southern) ein Brautpaar mit bestem Freund, welches durch Hexerei zu Stein verzaubert wurde. Sie warten nun seit Urzeiten auf Erlösung, um sich vereinen zu können.

Hell´s Kitchen
In der Rangerstation engagieren wir uns einen Führer, Jackson, der uns zum Hobbley´s Vulkan und den Dampffeldern führt. An der Gorges Road sind ab ca. 2 km vor dem Parkplatz Lower Gorge Hiking Trail/Rangerstation Straßenbauarbeiten im Gange. Es wird von dort bis zu den KenGen-Powerstations eine geteerte Straße durch den NP gebaut. Einige chinesische Ingenieure sind zu sehen. Für die anderen Arbeiten sind Einheimische eingesetzt.

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Ol Karia Geothermal Feld, Hell´Gate NP

Wir tauchen ein in das Gewirr von Rohrleitungen, zischenden Dampfbrunnen und erreichen die Power-Stations Olkaria I bis IV.

Unterwegs treffen wir immer wieder fröhliche Mitarbeiter des Geothermal-Projektes. Die Kenianer sind unheimlich stolz auf ihre grüne Energiequelle! 70% der Anteile gehören dem Staat!

Die Regierung hat Pläne eines weiteres Geothermie-Kraftwerk am Mengenai-Krater bei Nakuru zu errichten.

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Ol Karia I Powerstation, Hell´s Kitchen

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Ol Karia I Powerstation, Hell´s Kitchen

Ol Karia I Powerstation, Hell´s Kitchen
Olkaria I Power Station war das erste Geothermal-Kraftwerk in Afrika. Die 45 MW-Anlage wurde in drei Stufen zu je 15 MW errichtet und die letzte Stufe ist seit 1985 in Betrieb. Heute sind 33 Dampfbrunnen für die Anlage in Betrieb. Eine Erweiterung der Produktion um weitere 70 MW ist geplant.

Die Turbinen werden mit einem Dampfdruck von 5 bar angetrieben, der eine Temperatur von 152° hat.

Olkaria II Power Station ist Afrikas größtes Geothermal-Kraftwerk und produziert nach einer Erweiterung in 2010 nun 105 MW. Dieses Kraftwerk wurde u.a. Durch die Weltbank, die Europäische Investmentbank und die KfW-Bank-Deutschland finanziert.

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Dampfbrunnen, Ol Karia I Powerstation, Hell´s Kitchen

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Ol Karia Vulkan

Olkaria III produziert 48 MW und Olkaria IV ist mit 140 MW-Produktion im Bau.

Das 1981 in Betrieb genommene und laufend erweiterte geothermische Kraftwerk Olkaria ( Potential 2 GW) im afrikanischen Rift Valley deckt mittlerweile 14 % des landesweiten Strombedarfs von Kenia. Die Erfolge dabei führten zu Geothermie-Projekten in Eritrea, Uganda, Tansania oder Äthiopien, die ebenfalls entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs liegen. Quelle: wikipedia.de

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erfolgreiche Bohrung eines neuen Dampfbrunnens

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Ol Karia Geothermal Feld, Hell´Gate NP

Unser Ranger-Guide bringt uns zunächst zum Hobbley´s Vulkans, wo wir auf einem kleinen walk den zischenden Dampf, der hier aus jeder Felsspalte drückt, bestaunen können.

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Dampflöcher am Hobbley´s Vulkan

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Dampflöcher am Hobbley´s Vulkan

Anschließend sind wir zu einem Aussichtspunkt gefahren, (Lake view picnic site) von welchem man bei gutem Wetter einen grandiosen Blick über den Lake Naivasha hat.

Am Olkaria-Gate haben wir unseren Guide Jackson dann abgesetzt und ihm herzlich gedankt. Für 200 KSh Trinkgeld war das Engagement äußerst lohnenswert! Jackson wird sich einen Lift zurück zur Rangerstation suchen. Gleich hinter dem Gate tummelt sich eine große Herde Büffel, Elenantilopen, Impalas und Warzenschweine.

Für den Hell´s Gate NP sollte man mindestens einen ganzen Tag einplanen! Wir werden also noch einmal wieder kommen.

Nun geht´s weiter nach Oloiden Bay, einem vom Laka Naivasha separierten, kleinen See, der durch seinen Salzgehalt eine kleine Flamingopopulation beherbergt. Am Seeufer konnten wir nun nicht gerade überwältigende Mengen entdecken. Joseph Rutuno, der beim Fisherman´s Camp stationierte Guide von Kichako Connections, hätte uns möglicherweise hier noch eine größere Kolonie zeigen können. Aber wir waren heute „Ameisen“ (Japaner, Chinesen) und mussten weiter.

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Flamingos, Oloiden Bay

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Flamingos, Oloiden Bay

Lt. Nambia-Forum sollte ja der Green Crater Lake, ca. 5 km nördlich von Kongoni ein lohnenswertes Ziel abgeben. Im Reise Know How wird er als „jadefarbener See, in einem dicht bewaldeten Krater" beschrieben, der Teil des Crater Lake Game Sanctuary ist. Am Gate angekommen durften wir pro Nase erst mal 15 US$ berappen. Die ganze Landschaft im Hintergrund ist durch Vulkanismus geprägt und hat es sehr mystisches Aussehen.

Annick, Jochen und ich sind die kurze Wegstrecke durch das Sanctuary bis zum Rand des Crater Lakes zu Fuß gegangen. Einige, wenige Antilopenarten und Warzenschweine waren dabei zu sehen. Doch welch eine Enttäuschung! Der See, für den wir 15 US$ bezahlt haben ist nicht annähernd grün, sondern schmutzig braun! 15 US$ für ein Foto von braunem Wasser! Das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Ich habe dann auch ziemlich schnell den Rückzug angetreten, da um 16:00 Uhr Tea Time auf Elsamere angesagt ist. Am Gate des Crater Lake GS war das Personal übrigens ziemlich erstaunt, als ich ihnen mitteilen musste, dass der See die Farbe gewechselt hat! Nennt man glaube ich Metamorphose!

Nun gut, das kann halt mal vorkommen, wenn es viel geregnet hat habe ich mir später im Fisherman´s Camp erklären lassen.

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Green Crater Lake Sanctuary

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nix Green Crater Lake

Elsamere Conservation Centre
Gerade vor gegen 16:00 Uhr erreichten wir dann das Elsamere Conservation Center, ein malerisches großes Grundstück direkt am Lake Naivasha. Wir bezahlten die Entrance Fee von 800 KSh pro Person und konnten dafür einer Videovorführung über das Leben von Joy Adamson sehen und vor allem am ausgezeichneten Tea-/Kaffeebuffet teilnehmen.

Im ehemaligen Wohnhaus der Verhaltensforscherin sind viele Originalgegenstände zu bestaunen, so sind die Wände gepflastert mit ihrem Tier- und Menschenporträts. Auch Erinnerungsstücke von den Filmaufnahmen Born Free, über die Löwin Elsa sind zu besichtigen. Im Haus darf nicht fotografiert werden!

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Elsamere CC

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Elsamere CC

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Familie Colobus bringt sich in Stellung für den nächsten Kuchenklau, Elsamere CC

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Als ich es mir mit meinem Kuchenteller und der Teetasse im Garten bequem gemacht habe, nehme ich aus dem Augenwinkel ein von links nach rechts huschendes Wesen war, welches meinen Kuchen klauen wollte. Instinktiv verteidige ich diesen und schnappe mir den frechen Colobusaffen im Nacken. Der kleine Giftzwerg hat mir völlig konsterniert seine Zähne gezeigt. War einfach ein Reflex von mir! Eine Dame am Nebentisch rief mir bestimmend zu: „Don´t do that, don´t do that!" War sie um mich besorgt, oder aber über den Affen, den ich ja gut im Nackengriff hatte? Da ich aber meine Tollwutimpfungen intus hatte, signalisierte ich ihr meine Gleichmut, ließ den Kobold laufen und rettete den Cake! Letztendlich haben wir mit dem zurück eroberten Kuchen, die bunte Vogelwelt angelockt, die sich nun ein Stelldichein gab:

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Scharlachweber, Elsamere CC, Lake Naivasha

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Braunflügel Mausvogel (Colius striatus), Elsamere CC

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Familie Braunflügel Mausvogel beim Füttern des Nachwuchses, Elsamere CC

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nickelige Braunflügel Mausvogel (Colius striatus), Elsamere CC

Beide Adamsons fanden einen gewaltsamen Tod: Joy Adamson wurde 1980 von einem ehemaligen, entlassenen Angestellten im Shaba NP erstochen.

Im Garten vor dem Haus ist „The Nightingale" ausgestellt, der Wagen in dem der ehemalige Wildhüter George Adamson 1989 im Kora NP von somalischen Wilderern erschossen wurde.

Heute ist Elsamere in ein Umweltschutzzentrum und Museum umgewandelt, dass in erster Linie Naturschützern und Wissenschaftlern als Forschungszentrum dient und in Schulen und Universitäten Aufklärungsarbeit leistet.

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Elsamere CC, Lake Naivasha

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Elsamere CC, Lake Naivasha

Elsamere bietet auch einige einfache Cottages an, die – wenn sie nicht gerade von Forschern belegt sind – angemietet werden können.

Ach, war das ein herrlich entspannter Spätnachmittag! Hier kann man stundenlang im Garten sitzen und muss nur abwarten, welcher Vogel einem vor das Objektiv fliegt! Bitte aber auch hier mindestens 3-4 Stunden Zeit einplanen. Wir sind am nächsten Nachmittag wieder gekommen und haben noch den geführten, sehr informativen Naturlehrpfad mitgemacht. Da wir ja Wiederholungstäter waren, habe ich am zweiten Tag einen Rabatt von 800 KSh für uns drei rausgeschlagen. Das heißt, wir mussten lediglich Eintritt für zwei Personen zahlen. Die gesparten 800 KSh haben wir dann dem Guide als Trinkgeld gegeben.

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Cottages, Elsamere CC

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Jochen und Annick, Elsamere CC

Im Fisherman´s Camp haben wir abends dann die wunderbare Küche im Restaurant genossen (Jochen: Chicken Wings, ich: Avocado-Beef-Burger). Das Dinner hat uns zusammen mit einer Sprite und einem halben Liter Tusker 1310 KSh gekostet. Den Abend haben wir vor unserem Cottage am Lagerfeuer ausklingen lassen.

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Fisherman´s Camp, Lake Naivasha

Fortsetzung folgt!
Hier gibt´s noch mehr Bilder:

Mit herzlichen Grüßen
Marina
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Butterblume
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Re: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Beitrag von Butterblume »

01.08. Naivasha - Crescent Island, Elsamere CC

Eigentlich wollten wir diesen Morgen auf der Lake-Naivasha-Ringstraße in den Nordwesten des Sees fahren und den Mt. Eburu besuchen. Vom 10-Views-Summit soll man einen der schönsten Blicke Kenias haben.

Da aber es aber das Wetter diesen Morgen besonders gut mit uns meinte, haben wir uns aus fototechnischen Gründen zunächst für einen Besuch des Crescant Island Sanctuary entschieden.

Die Fahrt geht vorbei an den riesigen Blumenplantagen von Karuturi nach Naivasha, denn zuvor müssen wir noch den Geldautomaten anzapfen. Ein Masai-Taxi gibt wie immer ein dankbares Fotomotiv ab.

Natürlich funktioniert es bei der Barclays Bank mit verschieden Karten mal wieder nicht. Also habe ich mein Nüvi befragt und das hat uns dann in Naivasha zu meiner Lieblingsbank in Afrika geführt, der Stanbic Bank. Hier konnte ich – wie immer mit meiner EC-Karte – 2 x 10.000 KSh abheben. Dank Nüvi haben wir auch nicht viel Zeit fürs Suchen in Naivasha verplempert!

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Blumenplantagen bei Karuturi

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Masai-Taxi in Naivasha

Gegen 10:15 Uhr erreichten wir die Einfahrt zum Crescent Island Sanctuary, einem kleinen privaten Naturschutzgebiet. Das sichelförmige Crescent Island, das bei niedrigem Wasserstand auch per PKW über einen Damm erreicht werden kann, ist eigentlich der Rand eines im Wasser versunkenen Vulkankraters. Von fast allen großen Lodges gibt es einen Fährbetrieb per Boot.

Der Eintritt beträgt pP 25 US$, die aber wirklich gut angelegt sind. Man kommt auf Tuchfühlung mit den Tieren. Die weiße Besitzerin Linda, die hier seit 35 Jahren lebt, konnte sich bisher erfolgreich einem Verkauf ihres Grundstückes an Hotelketten widersetzen! Einnahmen erzielt sie lediglich aus dem Tourismusabgaben und einer kleinen Viehzucht. Man kann die Halbinsel gut zu Fuß erkunden. Einzig sollte man sich vor den Büffeln und anlandigen Hippos in Acht nehmen. Sachkundige Guides stehen auch zur Verfügung. Am Wohnhaus findet gerade eine Hausschlachtung statt.

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Einfahrt zum Crescent Island Sanctuary, Lake Naivasha

Nach einem ausführlichen Schwätzchen mit der Besitzerin, wurden wir vom Torwächter Joseph Richtung Island geführt. Dort sollten wir uns einer anderen Gruppe mit Guide anschließen. Er warnte uns noch vor den Büffel, die gerade am Ende des kleinen privaten Airfields Siesta halten.

So stapften Jochen und ich los in dieses kleine Paradies. Unter hohen Fieberakazien tummelt sich das Wild. Über offene Grasflächen staksen die Giraffen. Hier muss die Arche Noah gestrandet sein!
Wir wandeln durch Impalaherden, sehen sitzenden Giraffen, kommen mit Zebras, Gnus und Wasserböcken auf Tuchfühlung.

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Crescent Island

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Crescent Island

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im Hintergrund Zebras und Gnus, Crescent Island

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vor mir Impalas und Giraffe, Crescent Island

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Crescent Island

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Impalas und Giraffen, Crescent Island

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Crescent Island

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Crescent Island

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Crescent Island

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Gnus, Crescent Island

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Crescent Island

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Crescent Island

In der Nähe des Seeufers gesellen wir uns zum Bird-Watcher-Guide Josphat, der hier mit einer Gruppe Touristen unterwegs ist und noch mal eben schnell zum Bootsanleger läuft, um eine weitere belgische Touristengruppe in Empfang zu nehmen, die dann gemeinsam mit uns auf Erkundungstour geht.
Mit dem Guide er belgischen Gruppe habe ich mich einige Minuten nett über gute Vogelbeobachtungsplätze am See unterhalten. Er empfahl das Gebiet um die Sopa-Lodge. Irgendwie kam Jochen dieser „Robert Redford" sehr bekannt vor. Nach ca. 10 Minuten stieß Jochen mich an. Ich reagierte nicht. Also sprach Jochen den Guide direkt mit seinem Namen an. Und tatsächlich - das war doch unser Anton!

Anton, der Tourguide aus Pretoria/Südafrika, dem wir letztes Jahr im Makgadikgadi NP/Botswana Starthilfe gegeben haben! Mein Gott, Afrika ist wirklich ein Dorf! Wir fielen uns in die Arme. Anton hat Jochen natürlich schon viel eher an seinem Hut erkannt und hat austestet, wie lange wir benötigen, bis auch bei uns der „Groschen fällt". Mit Antons Freundin Annette aus Hamburg, sind wir immer noch regelmäßig telefonisch in Kontakt. Natürlich hatte sie mir erzählt, dass Anton auch im Juli/August in Kenia sein wird, aber dass wir uns in diesem engen Zeitfenster (einer Stunde) im großen Kenia direkt über den Weg laufen... Das sind die unsichtbaren Strippen, die der liebe Gott so zieht! Auf dem großen Kontinent Afrika laufen einem ständig die gleichen Menschen über den Weg!

Nachdem Anton seiner Reisegruppe unsere gemeinsame Geschichte erzählt hatte, verbrachten wir noch gut eine Stunde zusammen. Dann musste er mit seinen Belgiern wieder weiter.

Wir aber sind uns sicher: Den Anton haben wir in Afrika nicht zum letzten Mal gesehen!

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Anton und Jochen, Crescent Island

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Wasserbock, Crescent Island

Nachdem nun alle Touristen außer uns das Island verlassen hatten (Lunchtime!), hatten wir den Bird-Watcher-Guide Josphat ganz für uns allein. So konnte er gezielt auf unsere Wünsche eingehen und hat uns die Vogelwelt des Inselchens näher gebracht.

Noch nirgends habe ich mehr Hammerköpfe wie hier gesehen. Seidenreiher, Kingfisher, Pelikane, Fischadler, Kuckuckvögel und Spechte sind gut zu beobachten. Ich musste jeden Vogel ausführlich fotografieren und Josphat wollte die Ergebnisse auch sofort live begutachten. Und oh Freude, Josphat ist auch vom Stamm der Samburu und so hatten wir rasch ein weiteres interessantes Gesprächsthema, als wir plötzlich keine 10 Meter vor einem anlandigen Hippo standen, welches zwischen den Büschen graste. Gut dass uns unserer Samburu-Guide darauf aufmerksam gemacht hat.

Das war mal wieder ein toller, ereignisreicher Vormittag und jeder Cent der 25 US$ waren gut angelegt. Auf dem Weg zu unserem Wagen konnten wir noch dem Familienleben einiger Grünmeerkatzen zuschauen.

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Josphat, Bird-Watcher-Guide, Crescent Island

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Seidenreiher,Crescent Island

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Hammerkopf, Crescent Island

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Hagedasch-Ibis, Crescent Island

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Schreiseeadler, Crescent Island

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Graueisvogel - im Sturzflug, Crescent Island

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Jochen auf Tuchfühlung mit dem Defassa-Wasserbock

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Vorsicht Hippo im Weg!

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Nubierspecht, Crescent Island

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Hottentotenten, Crescent Island

Letztendlich waren wir nur ca. 3,5 Stunden hier und haben lange nicht alle Bereiche des Islands erforscht. Da auf dem Island keine Getränke und Verpflegung angeboten werden, sollt6e man sich ein entsprechende Luchpaket oder einen Picknickkorb mitbringen.

Folgende Tier sind hier u.a. heimisch: Giraffen, verschiedene Antilopenarten, wunderschöne Wasserböcke, Büffel, Zebras, Hyänen, Gnus, Hippos, Felsenpythons, Meerkatzen und viele Vogelarten. Man kann die Insel wunderbar zu Fuß erwandern. Es gibt große, offene Grasflächen, schattige Wäldchen und den teilweise mit Papyrus bewachsenen Ufergürtel.

Auf der Farm vor der Insel kann man Reitpferde ausleihen und durch die dortigen Antilopenherden reiten. Die Fülle an Tieren ist nicht nur auf das Island beschränkt. Da hier ja große Raubkatzen fehlen und die Hyänen hier eigentlich am gedeckten Tisch sitzen, habe ich mich erkundigt, was man hier mit den Tierüberschüssen macht. Nichts! Die Tiere können hier frei abwandern. So sahen wir auf verschiedenen privaten Ufergrundstücken Giraffen und Antilopen. Unser Driver-Guide Ahmed meinte nämlich, dass sie die Tiere in den Hell´s Gate NP bringen. Nö, braucht man hier nicht. Die können zu Fuß dort hingehen.

Wir mussten leider gegen 13:15 Uhr zum Fisherman´s Camp starten, da wir gemeinsam mit Annick am Nachmittag noch einmal das Elsamere Conservation Center aufsuchen wollten, um unseren gestern aus Zeitmangel verpassten Naturlehrpfad in Angriff zu nehmen.

Während eines kurzen Lunchs im Fisherman´s Camp berichtete uns Annick von ihrem bei Joseph Rutuno (Kichaka Connections) gebuchten Ausritt am Vormittag, der ein Reinfall war, ging es doch über Straßen und in steiles Gelände, so dass sich das arme Pferd auch noch verletzte. Unser Driver-Guide Ahmed hatte zwar über Nacht eine schöne Ausrittmöglichkeit für Annick auf Crescent Island ausgekundschaftet, aber leider war Annick am Morgen schon unterwegs mit Joseph.

Der Nature Walk im unfenced Elsamere Conccervation Center war bedingt durch den gut geschulten Naturführer sehr informativ und interessant. Der Guide hat uns viel über die Ziele und Unterrichtsmethoden von Elsamere erzählt und wie man hofft, durch gezielte Aufklärung ein Umdenken der Bevölkerung in Richtung Umweltschutz zu erreichen. M. E. könnte man auf Elsamere auch gleich damit anfangen. Vor allem bei den Wohnungen der Angestellten liegt jede Menge Müll- vor allem Plastiktüten - im Garten rum. Ansonsten dient das Research Center Studenten und Schulklassen als Informationsquelle.

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Einsiedlerkuckuck(Cuculus solitarius), Elsamere CC

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Elsamere CC

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Veilchenastrild(Uraeginthus ianthinogaster), Elsamere CC

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Frau-Veilchenastrild (Uraeginthus ianthinogaster)

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Veilchenastrild(Uraeginthus ianthinogaster), Elsamere CC

Hier das Wasserloch von Penny, dem Leoparden, den Joy Adamson hier aufgezogen hat. Die Geschichte dazu wird im Buch Die Leopardin Penny beschrieben.

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Einige Büffel haben hier ihr Zuhause, ab und zu schauen auch Giraffen vorbei. Die Vogelwelt ist sehr vielfältig. Man muss sich nur einmal mit Zeit und Ruhe umschauen, um sie zu entdecken.

Der Afternoon-Tea mit den super leckeren, selbstgebackenen Kuchen, Petits Fours und Tarts, sowie ein schöner Plausch im herrlichen Garten rundeten unseren Besuch dort ab.

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Scharlachweber, Elsamere CC

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Elsamere CC

Unser anschließendes Dinner im Fisherman´s Camp war wieder sehr empfehlenswert. Mit vollen Bäuchen ging ein wunderbarer Tag zu Ende.

Fortsetzung folgt!

Hier gibt´s mehr Bilder:

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
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