Eine Brücke über den Kongo
Es ist eines der ganz großen Projekte im Kongo. Über den die Demokratischen Republik Kongo und die Republik Kongo trennenden Fluss soll eine Brücke geschlagen werden. Sie soll die Hauptstädte beider Länder miteinander verbinden. [...] Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Juni 2009 von den zuständigen Ministern unterzeichnet. Das Projekt soll innerhalb von fünf Jahren realisiert werden. mehr...
Grüsse
Alexander
Kinshasa / Brazzaville - Brücke über den Kongo
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Alexander
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Kinshasa / Brazzaville - Brücke über den Kongo
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Birgitt
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Re: Kinshasa / Brazzaville - Brücke über den Kongo
... Trotz der erwarteten Vorteile stößt das Projekt jedoch nicht nur auf Jubel und Befürworter. Harsche Kritik auf beiden Seiten des Flusses kommt vor allem von denen, die sich bisher ihren Lebensunterhalt auf althergebrachter Weise verdienen. Dazu gehören nicht zuletzt die Heerscharen von körperlich Behinderten , Amputierten und Kriegsversehrten, die einen regen flussüberquerenden Handel treiben. Zweimal am Tag kreuzt eine Fähre, die eher an Humphrey Bogarts "African Queen" erinnert, zwischen beiden Ufern ...
Ich habe selten irgendwo so viele Behinderte gesehen wie im Hafen von Brazzaville. Diese "Krüppel" - meist Polio-Opfer - brauchen keine Hafengebühr zu zahlen. Durch diese Gebührenbefreiung werden sie unterstützt in ihrem Handel und liegen der Allgemeinheit nicht auf der Tasche. Ich kann mir denken, dass die neue Brücke für sie eine Katastrophe ist.
Beim ersten Anblick dieser behinderten Menschenmassen war ich damals völlig geschockt - es ist ein merkwürdiger, und auch beklemmender Anblick, wie sie mit ihren selbstgebauten Rollstuhl-Karren Fracht hin und her transportieren. Erst viel später habe ich gemerkt, dass sie glücklich und auch stolz sind, arbeiten zu dürfen und trotz ihrer Behinderung ernst genommen zu werden.
Leider ist im Hafen absolutes Fotografierverbot, und da ich gerade dort war, als in Kinshasa die Amtseinführung des neuen Präsidenten war, war man fotografiertechnisch noch sensibler als sonst. Ich hätte gerne ein paar Aufnahmen vom bunten Treiben im Hafen gemacht.
Staff Benda Bilili aus Kinshasa sind momentan wohl die populärsten Vertreter dieser Polio-Versehrten,
schaut dazu bitte einmal
hier
Gruß
Birgitt
Ich habe selten irgendwo so viele Behinderte gesehen wie im Hafen von Brazzaville. Diese "Krüppel" - meist Polio-Opfer - brauchen keine Hafengebühr zu zahlen. Durch diese Gebührenbefreiung werden sie unterstützt in ihrem Handel und liegen der Allgemeinheit nicht auf der Tasche. Ich kann mir denken, dass die neue Brücke für sie eine Katastrophe ist.
Beim ersten Anblick dieser behinderten Menschenmassen war ich damals völlig geschockt - es ist ein merkwürdiger, und auch beklemmender Anblick, wie sie mit ihren selbstgebauten Rollstuhl-Karren Fracht hin und her transportieren. Erst viel später habe ich gemerkt, dass sie glücklich und auch stolz sind, arbeiten zu dürfen und trotz ihrer Behinderung ernst genommen zu werden.
Leider ist im Hafen absolutes Fotografierverbot, und da ich gerade dort war, als in Kinshasa die Amtseinführung des neuen Präsidenten war, war man fotografiertechnisch noch sensibler als sonst. Ich hätte gerne ein paar Aufnahmen vom bunten Treiben im Hafen gemacht.
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schaut dazu bitte einmal
Gruß
Birgitt




