Am 1. Oktober haben wir die Grenze von Tansania nach Mosambik über die Unity 2 Brücke überquert.
MODERATOR-NOTE: Rovuma River
Eine sehr gute Gravel Road führt von der Straße zwischen Songea und Peramiho an die Grenze, sie ist 124 km lang. Die Straße ist nicht einfach zu finden, da das Schild verkehrt steht, die Kreuzung ist 18 km nach Songea und 6 km nach Peramiho. Das Guesthouse der Benediktiner Abtei in Peramiho ist ein guter Ort zum Übernachten, es gibt gutes und preiswertes Essen.An der Grenze wird freundlich und zügig abgewickelt, alle Formalitäten
können dort erledigt werden. Achtung: auf mosambikanischer Seite erhält man nur Einfachvisa.
Wir hatten uns in Daressalam ein Multi Entry Visum geholt, das Visum wurde allerdings an dem Tag erteilt, als wir es beantragten und nicht zu dem 4 Wochen später eingetragenen Zeitpunkt der geplanten Einreise. Leider merkten wir das zu spät.
Der Botschafts-Beamte tauschte uns TSh in Mtn zu einerm sehr guten Kurs, so dass wir an der Grenze die Border Fee in Mtn bezahlen konnten,
was von Vorteil war. Die Gebühr betrug 3 US$, der Kurs war 29 Mtn,
wir zahlten allerdings nur 60 Mtn.
Die Unity 2 Brücke ist im Juli 2009 eingeweiht worden.
Danach führt eine einsame Strecke immer gerade aus, nur kurz nach der Grenze kommt von links eine gleichwertige Straße, diese links liegen lassen. Dann geht es immer nur der Straße nach.
Ca. 60 km vor Unango tauchen die ersten Dörfer auf, es gibt viele Neubauten.
In Unango teilt sich die Straße, wir fuhren rechts in Richtung Lichinga, wir sind überzeugt, dass man, wenn man rechts fährt,
auf die Straße von Lichinga nach Marrupa gelangt.
Die Strecke Songea - Lichinga ist in 8 Stunden gut zu bewältigen.
In Lichinga kauften wir ein, direkt nach dem Hospital ist ein neuer,
gut sortierter, nicht ganz billiger Supermarkt.
Wir wollten eigentlich im Qinta Camp in Lichinga übernachten,
doch die Sanitäranlagen sind dermassen verdreckt
und man wollte 280 Mtn p.P. von uns, dass wir beschlossen,
noch etwas weiter in Richtung Marrupa zu fahren und wild zu campen.
Die Teerstraße bis Marrupa ist im letzten Jahr gut besiedelt worden,
es gibt 4 mal soviele Menschen hier. Wir campten auf dem Rasen einer Farm hinter Matucuta am Rio Luambala, die Farm ist im Besitz einer schwedischen Firma.
Bis Marrupa ist die Straße in einem sehr guten Zustand,
es gibt nur noch Elefantenwarnschilder, aber keine Elefanten mehr,
die Besiedelung nimmt ständig zu. In Marrupa gibt es eine Campsite,
wir waren allerdings nicht dort.
Danach folgen 120 km schlechter Piste mit vielen Holzbrücken,
diese sind allerdings in gutem Zustand. Die Tankstelle am Rio Lugenda hatte keinen Sprit. Es gibt kaum ein unbesiedeltes Fleckchen, die Menschen sind furchtbar arm, aber sehr freundlich.
Wir führen bis Montepuez, hier konnten wir tanken, beide Tankstellen hatten Benzin und Diesel. Das Guesthouse bei der Kirche war geschlossen und so fuhren wir auf der Teerstraße bis Pemba, auch hier ist dichte Besiedelung und es sind viele Menschen auf der Straße.
In Pemba gingen wir in Russel's Place, Camping kostet 200 Mtn, das Campinggelände ist sehr eng und derzeit eine hässliche Baustelle, es werden weitere Chalets gebaut.
Am nächsten Tag zogen wir um ins Bay Diving and Camping, ehemals Nacola Jardim, hier kostet Camping 280 Mtn, allerdings bekommt man dafür wesentlich mehr geboten, Feuerholz und Holzkohle inklusive, heißes Wasser morgens und mittags, Kanus und Bogenschiesssen. Das Camp ist super sauber und das Personal sehr bemüht.
Pemba selbst ist leider völlig heruntergekommen, es gibt wahre Müllberge, an vielen Stellen ist die Kanalisation kaputt und stinkende Brühe läuft über die Straßen. Bereits am Flughafen türmt sich der Müll.
Ich schicke gerne den Track der gesamten Route per Email.
Die ca. 1100 km bewältigten wir in 2 Tagen, allerdings wären wir ohne nach Lichinga zu fahren, nicht erst um 21 Uhr in Pemba angekommen.
Hier der ausführliche Reisebericht:
http://meet-the-oceans.de/html/1___2_oktober.html
Hier die Bilder:
http://picasaweb.google.de/Meettheoceans/01Bis061009#
Viele Grüße aus dem Kruger Park,
Beate und Friedhelm







