Namibia - Wüstenelefanten am Hoanib Rivier
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udo klitzke
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Namibia - Wüstenelefanten am Hoanib Rivier
Hallo, auf unserem derzeitigen Tripp in den Norden Namibias, es ist jetzt unsere 5.Afrikareise im südlichen Afrika mit unseren IFA, haben wir die gigantische Begnung mit ca 20 Wüstenelefanten gehabt. Sie erkennt man sofort, da sie doch um einiges kleiner sind as die Savannenelefanten. Wir haben 2 Nächte im Hoanib gestanden, so daß die Elefanten Zeit hatten, sich an uns und insbesondere an unsere RR Hündin Iva zu gewöhnen. ZunTraudels Geburtstag kam ein größere Gruppe direkt an das Auto, der eine oder andere Rüssel lukte durch ein Fenster. Ein sehr aufregende Angelegenheit. Ein Deutscher der an 2 Tagen ins Flußtal fuhr, morgens rein, abends raus, meinte uns belehren zu müssen, da angeblich das Übernachten im Tal nicht erlaubt sei. Eine Nachfrage im staatl. Touristinfo-Büro in Sesfontein ergab, daß es eben nicht verboten ist, dort zu übernachten aber nicht angeraten, weil gefährlich.
Etwa 12km vor Palmwag (nördlich) haben wir ein weiters mal in der Savanne übernachtet, neben Zebras, Giraffen, Antilopen, Gazellen haben wir auch frische Elefantenspuren gesehen und nachts brülte unweit von unserem Auto von dem Flußtal, das noch Wasser führt, Löwengebrüll. Tourisenführer von Palmwag, die uns morgens besuchten, bestätigten, daß es Löwen im Rivier habe. Aufgrund unserer schlechten Versorgungslage, weder in Opuwo noch in Sesfontein bekamen wir Brot bzw. Hunger stillende Lebensmittel, mußten wir weiter nach Kamanjab.
Die Fotos zeigen Eindrücke von Epupa (Waran, Krokodil im Kunene, die Fälle), die Baustele am Juobert Paß, Wüstenelefanten
Mit den besten Grüßen ins weihnachtliche Deutschland aus dem sommerlich warmen NAM
Traudel und Udo
http://www.traudel-udo-on-tour.de
Etwa 12km vor Palmwag (nördlich) haben wir ein weiters mal in der Savanne übernachtet, neben Zebras, Giraffen, Antilopen, Gazellen haben wir auch frische Elefantenspuren gesehen und nachts brülte unweit von unserem Auto von dem Flußtal, das noch Wasser führt, Löwengebrüll. Tourisenführer von Palmwag, die uns morgens besuchten, bestätigten, daß es Löwen im Rivier habe. Aufgrund unserer schlechten Versorgungslage, weder in Opuwo noch in Sesfontein bekamen wir Brot bzw. Hunger stillende Lebensmittel, mußten wir weiter nach Kamanjab.
Die Fotos zeigen Eindrücke von Epupa (Waran, Krokodil im Kunene, die Fälle), die Baustele am Juobert Paß, Wüstenelefanten
Mit den besten Grüßen ins weihnachtliche Deutschland aus dem sommerlich warmen NAM
Traudel und Udo
http://www.traudel-udo-on-tour.de
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christian aus Freiburg
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Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo!
Das Gebiet gehört zur Palmwag-concession. Wenn Ihr eine gültige Permit habt, ist eine Übernachtung and den im Plan ausgewiesenen Orten erlaubt. Sonst nicht!
Das Geld vom Permit unterstützt den Unterhalt des Schutzgebietes. Beispielsweise die Kosten für den Unterhalt der Mordorib-Wasserstelle. Leider gibt es einige besonders Dreiste die in das Gebiet einfahren ohne zu bezahlen.
Etwas bedenklich halte ich das befahren eines derart fragilen Ökosystems mit so einem großen Fahrzeug. Auch das Mitnehmen
eines Hundes ist bedenklich , zumindest wenn auf das Tier nicht ordentlich aufgepasst wird. Nicht umsonst ist die Mitnahme von Haustieren in die Schutzgebiete Afrikas verboten. Ich erinnere hier inbesondere an die mögliche Übertragung von Krankheiten.
In letzter Zeit gab es in dem gebiet auch Probleme mit Quadfahrern. Ein besonderer Sport ist es dabei möglichst nahe an die
Elefanten heranzufahren. Da kann sich "Mann" richtig beweisen.
Christian
Das Gebiet gehört zur Palmwag-concession. Wenn Ihr eine gültige Permit habt, ist eine Übernachtung and den im Plan ausgewiesenen Orten erlaubt. Sonst nicht!
Das Geld vom Permit unterstützt den Unterhalt des Schutzgebietes. Beispielsweise die Kosten für den Unterhalt der Mordorib-Wasserstelle. Leider gibt es einige besonders Dreiste die in das Gebiet einfahren ohne zu bezahlen.
Etwas bedenklich halte ich das befahren eines derart fragilen Ökosystems mit so einem großen Fahrzeug. Auch das Mitnehmen
eines Hundes ist bedenklich , zumindest wenn auf das Tier nicht ordentlich aufgepasst wird. Nicht umsonst ist die Mitnahme von Haustieren in die Schutzgebiete Afrikas verboten. Ich erinnere hier inbesondere an die mögliche Übertragung von Krankheiten.
In letzter Zeit gab es in dem gebiet auch Probleme mit Quadfahrern. Ein besonderer Sport ist es dabei möglichst nahe an die
Elefanten heranzufahren. Da kann sich "Mann" richtig beweisen.
Christian
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Guido3
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo,
Schlimmer ist, dass immer mehr Leute den Hoanib illegal weiter runter fahren bis in den Bereich der gesperrten Skeleton Coast. Da stehen diverse Kamerafallen vom Desert-Lion-Projekt, die eigentlich Tiere erfassen sollen. Technisch bedingt erfassen die so ziemlich alles, was sich vor der Kamera bewegt - auch Autos die da vorbei fahren. Damit sie nicht überführt werden können, klauen die Leute dann die Kamerafallen oder zumindest die Speicherkarten oder machen sie kaputt.
Beste Grüße
Guido
Es gibt immer wieder Streit darum, ob das Hoanib-Flussbett selbst schon zum Palmwag Konzessionsgebiet gehört oder nur alles südlich davon. Wahrscheinlich ist letztere Definition zutreffend. Ich denke aber auch, dass man möglichst existierende Campsites benutzen sollte, auch wenn diese genau null Infrastruktur bieten. LKWs sind da in diversen Gegenden nicht ganz so gern gesehen. Schon allein weil sie den normalen 4x4 häufig die Spuren kaputt fahren. Die Pisten in der Palmwag Area waren nach der extrem heftigen letzten Regenzeit ja ohnehin in einem schlechten Zustand.christian aus Freiburg hat geschrieben:Das Gebiet gehört zur Palmwag-concession. Wenn Ihr eine gültige Permit habt, ist eine Übernachtung and den im Plan ausgewiesenen Orten erlaubt. Sonst nicht!
Schlimmer ist, dass immer mehr Leute den Hoanib illegal weiter runter fahren bis in den Bereich der gesperrten Skeleton Coast. Da stehen diverse Kamerafallen vom Desert-Lion-Projekt, die eigentlich Tiere erfassen sollen. Technisch bedingt erfassen die so ziemlich alles, was sich vor der Kamera bewegt - auch Autos die da vorbei fahren. Damit sie nicht überführt werden können, klauen die Leute dann die Kamerafallen oder zumindest die Speicherkarten oder machen sie kaputt.
Beste Grüße
Guido
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christian aus Freiburg
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Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo!
Der gesamte Hoanib gehört zur Concession. Da bin ich mir sehr sicher. Der Kassierer für die permit am Oberlauf des Hoanibs wurde vor einigen jahren ermordet und seitdem ist diese Kontrollstelle verwaist.Dort gab es sogar einen Campingplatz.Auch in T4A ist es als Consession eingezeichnet. Ich bin aber in 2 Wochen wieder in Palmwag und da werde ich nochmal nachfragen.
Bist Du Dir sicher, das die Leute bis an die Skelleton- coast weiterfahren? Ab Amsport wird die Strecke extrem schwierig, ohne Begleitfahrzeug eigentlich zu gefährlich. Aber laut desertlion-homepage machen Sie es wohl trotzdem. Das auf der homepage abgebildete fahrzeug mit Hänger kommt den Abhang bei Amsport jedenfalls nicht mehr hoch
Christian
Der gesamte Hoanib gehört zur Concession. Da bin ich mir sehr sicher. Der Kassierer für die permit am Oberlauf des Hoanibs wurde vor einigen jahren ermordet und seitdem ist diese Kontrollstelle verwaist.Dort gab es sogar einen Campingplatz.Auch in T4A ist es als Consession eingezeichnet. Ich bin aber in 2 Wochen wieder in Palmwag und da werde ich nochmal nachfragen.
Bist Du Dir sicher, das die Leute bis an die Skelleton- coast weiterfahren? Ab Amsport wird die Strecke extrem schwierig, ohne Begleitfahrzeug eigentlich zu gefährlich. Aber laut desertlion-homepage machen Sie es wohl trotzdem. Das auf der homepage abgebildete fahrzeug mit Hänger kommt den Abhang bei Amsport jedenfalls nicht mehr hoch
Christian
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Guido3
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo,
Hier gibt es eine umfassende Studie zum kommenden Nationalpark in der Ecke (Kunene Peoples Park). Die Studie wurde mit dem und für das MET gemacht. Auf der Karte auf Seite 12 sieht man sehr deutlich, dass der Hoanib nicht zum Palmwag Konzessionsgebiet gehört.
http://www.asl-foundation.org/documents ... -final.pdf
Beste Grüße
Guido
Ich bin recht sicher, dass das Palmwag-Konzessionsgebiet quasi am Südufer das Hoanib endet, auch wenn die Palmwag Lodge vielleicht gern etwas anderes behauptet. Es macht auch relativ wenig Sinn, dazu bei der Palmwag Lodge als betroffener "Streipartei" nachzufragen. Wenn müsstest Du beim MET nachfragen.christian aus Freiburg hat geschrieben:Der gesamte Hoanib gehört zur Concession. Da bin ich mir sehr sicher. Der Kassierer für die permit am Oberlauf des Hoanibs wurde vor einigen jahren ermordet und seitdem ist diese Kontrollstelle verwaist.Dort gab es sogar einen Campingplatz.Auch in T4A ist es als Consession eingezeichnet. Ich bin aber in 2 Wochen wieder in Palmwag und da werde ich nochmal nachfragen.
Hier gibt es eine umfassende Studie zum kommenden Nationalpark in der Ecke (Kunene Peoples Park). Die Studie wurde mit dem und für das MET gemacht. Auf der Karte auf Seite 12 sieht man sehr deutlich, dass der Hoanib nicht zum Palmwag Konzessionsgebiet gehört.
http://www.asl-foundation.org/documents ... -final.pdf
Zumindest Ende Mai war die Ausfahrt aus dem Hoanib bei Amspoort einfach und locker auch mit Trailer zu schaffen.christian aus Freiburg hat geschrieben: Das auf der homepage abgebildete fahrzeug mit Hänger kommt den Abhang bei Amsport jedenfalls nicht mehr hoch![]()
Beste Grüße
Guido
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christian aus Freiburg
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Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo!
Ja, wie gesagt vor einigen Jahren gehörte es dazu und es gab ein Eintrittshäuschen bei Sesfontein. Wenn das kommt,
was da in diesem Dokument von westlichen Experten ausgebrütet wird/wurde ist es mit der Freiheit sowieso zuende. Dann Kosten solche LKWs wie von Udo sicherlich 400$ pro 24Stunden und der Hund braucht ein Sonderpermit vom MET
Was die (unerlaubte)Zufahrt zur Skeletoncoast angeht, verstehe ich etwas noch nicht. Du musst zuerst aus dem Fluss herrausfahren, der Port ist im Fluss nicht fahrbar, dann führt der Weg(ein Abzweig) wieder nach Westen , wo Du wieder in Richtung Fluß kommst. Jetzt ist da der Abhang, der nur sehr schwer zu befahren ist. Verstehe ich hier etwas falsch? Einen anderen Weg Richtung Küste habe ich nirgendwo gesehen. Diese Passage ist mit Hänger nur Abwärts fahrbar! Kannst Du mir weiterhelfen?
Christian
Ja, wie gesagt vor einigen Jahren gehörte es dazu und es gab ein Eintrittshäuschen bei Sesfontein. Wenn das kommt,
was da in diesem Dokument von westlichen Experten ausgebrütet wird/wurde ist es mit der Freiheit sowieso zuende. Dann Kosten solche LKWs wie von Udo sicherlich 400$ pro 24Stunden und der Hund braucht ein Sonderpermit vom MET
Was die (unerlaubte)Zufahrt zur Skeletoncoast angeht, verstehe ich etwas noch nicht. Du musst zuerst aus dem Fluss herrausfahren, der Port ist im Fluss nicht fahrbar, dann führt der Weg(ein Abzweig) wieder nach Westen , wo Du wieder in Richtung Fluß kommst. Jetzt ist da der Abhang, der nur sehr schwer zu befahren ist. Verstehe ich hier etwas falsch? Einen anderen Weg Richtung Küste habe ich nirgendwo gesehen. Diese Passage ist mit Hänger nur Abwärts fahrbar! Kannst Du mir weiterhelfen?
Christian
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Guido3
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo,
Das ist ein Grund, da zeitnah noch einmal hin zu fahren, bevor das in der bisherigen Form nicht mehr erlebbar ist.
Beste Grüße
Guido
Der Kunene Peoples Park wird ganz sicher kommen. Keine Ahnung wann, aber da baut man schon lange dran. Massive Beschränkungen für Individualtouristen (ohne Guide) werden ebenfalls ganz sicher kommen. Individualtouristen sind für das MET meistens die Bösen. Touris mit Guide/Touroperatour oder Jagdtouristen sind die Guten. Das stimmt so zwar so gar nicht, aber Touroperators, Guides und Jäger haben eben eine starke Lobby. Individualtouristen haben keine.christian aus Freiburg hat geschrieben:Wenn das kommt, was da in diesem Dokument von westlichen Experten ausgebrütet wird/wurde ist es mit der Freiheit sowieso zuende.
Das ist ein Grund, da zeitnah noch einmal hin zu fahren, bevor das in der bisherigen Form nicht mehr erlebbar ist.
Da habe ich Dich falsch verstanden. ich dachte Du meinst direkt die Ausfahrt aus dem Hoanib Rivier bei Amspoort. Die 4-5 Kilometer von Amspoort bis zur Grenze des Skeleton-Coast-NP bin ich noch nicht gefahren.christian aus Freiburg hat geschrieben:Was die (unerlaubte)Zufahrt zur Skeletoncoast angeht, verstehe ich etwas noch nicht.
Beste Grüße
Guido
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udo klitzke
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- Registriert: Do 16. Mär 2006, 21:43
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo, wir haben uns vor der Fahrt erkundigt, ob wir ein Permit benötigen und bekamen die Antwort nein. Als wir dann angesprochen wurden wegen des angeblichen Übernachtungsverbotes haben wir die Ranger im staatl. Touristinfobüro in Sesfontein erneut angesprochen, auch diesmal wieder die eindeutige Antwort, es gäbe keine Auflagen.Übrigens waren dort gerade Ranger aus Windhoek vom NWR, weil sie ein Meeting hatten. Wir nehmen an, daß die wissen über was sie reden.
Jeder, der die Natur betritt, hinterläßt Spuren. Die Aufregung über einen LKW kann ich deshab nicht verstehen, zumal es auch immer darauf ankommt, wie man fährt, möglichst rücksichtsvoll oder eben etwas wilder. Solche Diskussionen wecken in mir in den Verdacht, daß der, der das sagt, für sich in Anspruch nimmt, alles tun zu dürfen, andere aber bitte nicht. Wir reisen jetzt schon 6 Jahre mit unserem Hund, öfters sogar ganz legitim in NP. Läßt man uns mit dem Hund nicht in den NP, fahren wir auch nicht rein. Da europäische Hunde besser geimpft sind alles die Mehrheit der Menschen hier, sehe ich auch nicht das Problem mit Ansteckungen zumal ein Hund wie unserer nicht streunt, also geringen Ansteckungen ausgesetzt ist. Außerdem ist er so erzogen, auch wegen unserer Unsicherheit, daß er sich bei wilden Tieren völlig ruhig verhält. Deshab können wir auch solche Tripps mit ihm zu wilden Tieren machen.
Wir hoffen, daß noch viele Touristen den Weg in dieses Gebiet finden, weil es auch dazu beiträgt, die Bedingungen für die Menschen hier zu verbessern
Mit Grüßen Udo
Jeder, der die Natur betritt, hinterläßt Spuren. Die Aufregung über einen LKW kann ich deshab nicht verstehen, zumal es auch immer darauf ankommt, wie man fährt, möglichst rücksichtsvoll oder eben etwas wilder. Solche Diskussionen wecken in mir in den Verdacht, daß der, der das sagt, für sich in Anspruch nimmt, alles tun zu dürfen, andere aber bitte nicht. Wir reisen jetzt schon 6 Jahre mit unserem Hund, öfters sogar ganz legitim in NP. Läßt man uns mit dem Hund nicht in den NP, fahren wir auch nicht rein. Da europäische Hunde besser geimpft sind alles die Mehrheit der Menschen hier, sehe ich auch nicht das Problem mit Ansteckungen zumal ein Hund wie unserer nicht streunt, also geringen Ansteckungen ausgesetzt ist. Außerdem ist er so erzogen, auch wegen unserer Unsicherheit, daß er sich bei wilden Tieren völlig ruhig verhält. Deshab können wir auch solche Tripps mit ihm zu wilden Tieren machen.
Wir hoffen, daß noch viele Touristen den Weg in dieses Gebiet finden, weil es auch dazu beiträgt, die Bedingungen für die Menschen hier zu verbessern
Mit Grüßen Udo
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jonas
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Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Ich dachte immer, es gehe darum, dass Dein Hund nicht die wilden Tiere ansteckt...udo klitzke hat geschrieben:Da europäische Hunde besser geimpft sind alles die Mehrheit der Menschen hier, sehe ich auch nicht das Problem mit Ansteckungen zumal ein Hund wie unserer nicht streunt, also geringen Ansteckungen ausgesetzt ist.
HZJ78
Jonas in Afrika
Jonas in Afrika
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Guido3
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo,
Beste Grüße
Guido
Das ist auch mein Infostand. Deswegen halte ich es trotzdem nicht für besonders empfehlenswert, direkt im Hoanib zu campen.udo klitzke hat geschrieben:Hallo, wir haben uns vor der Fahrt erkundigt, ob wir ein Permit benötigen und bekamen die Antwort nein. Als wir dann angesprochen wurden wegen des angeblichen Übernachtungsverbotes haben wir die Ranger im staatl. Touristinfobüro in Sesfontein erneut angesprochen, auch diesmal wieder die eindeutige Antwort, es gäbe keine Auflagen.
Ja und nein. Je nach Terrain hat das wenig mit rücksichtsvoll oder nicht zu tun, weil die Spurweite und das Gewicht eines LKWs auch durch rücksichtsvolles Fahren nicht kleiner werden.udo klitzke hat geschrieben:Die Aufregung über einen LKW kann ich deshab nicht verstehen, zumal es auch immer darauf ankommt, wie man fährt, möglichst rücksichtsvoll oder eben etwas wilder.
Ich kann das nicht abschließend beurteilen. Aber wenn man mit seinem eigenem Auto ohne Guide unterwegs ist, weder Lodges noch Community Camps nutzt, sondern stattdessen wild campt, dann bin ich nicht ganz sicher, ob man damit den Menschen vor Ort entscheidend bei der Verbesserung der Bedingungen hilft. Eintritte werden für die Purros Conservancy ja auch nicht fällig. Deshalb sind Südafrikaner in einigen Regionen des südlichen Afrikas teilweise nicht gern gesehen. Die bringen vom Auto über die Ausrüstung bis zu den Lebensmitteln alles mit, campen gern wild, belasten vor Ort ggf. die Umwelt und bringen der Wirtschaft und der Bevölkerung vor Ort so gut wie keinen Umsatz.udo klitzke hat geschrieben:Wir hoffen, daß noch viele Touristen den Weg in dieses Gebiet finden, weil es auch dazu beiträgt, die Bedingungen für die Menschen hier zu verbessern
Beste Grüße
Guido
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo,
ich zähle auch zu den "Bösen", daher ein paar Anmerkungen:
Genauso könnte man sagen, die 4x4 fahren zu schnell und sind für die Bildung des Wellblechs verantwortlich.
Ich habe mein Touristen-Equivalent mal überschlagen, es liegt bei etwa 3,
d.h. ich verteile 3x mehr Devisen im Lande als ein Standardtourist, und da ich mit dem LKW nicht auf gut funktionierende Campsites angewiesen bin, übernachte ich sehr gerne auf den Community-Camps, der schönen Lage und der netten Leute wegen.
Ich meine damit nicht den umgeknickten Grashalm.
Der Hoanib wird schon seit Jahrzehnten befahren, auch mit größeren Fahrzeugen, demnach müssten ja schon Ökoschäden nachweisbar sein, welche sind es, benenne sie doch mal.
NEIN, der Punkt ist nämlich ein anderer :
Die afrikanische Tourismusindustrie betreibt überall Lobbyarbeit um die Natur/Wildlife weiter zu kommerzialisieren und zu vereinnahmen.
Eine beliebte Masche dafür ist die Argumentation, wie sie auch hier vorgebracht wurde:
- die Fahrzeuge zerstören die Landschaft,
- es ist viel zu gefährlich für Alleinereisende,
- die Tiere müssen vor Wilderen geschützt werden
- die Tiere werden von unbeaufsichtigten Touristen gestört
- etc.
Aber es geht eben meistens nicht um den Schutz der Natur, sondern um das Geschäft.
Ziel ist es, die Gebiete mit solchen Argumenten so weit abzuschotten und zu kontrollieren, dass sie nur für zahlende Kundschaft zugänglich ist. Sobald das erreicht wurde, spielen die zuvor angebrachten Argumente des „Naturschutzes“ kaum noch eine Rolle.
Dann fahren dort, wo früher ein paar Selbstfahrer unterwegs waren, noch zusätzlich die Safari-Jeeps und man versucht die Anzahl der Besucher permanent zu steigern.
Das Ergebnis:
Es sind mehr Fahrzeuge unterwegs als vorher. Da die Tourguides genau wissen, wo sich die „Big Five“ aufhalten, werden diese auch zuverlässig aufgestöbert und in Erwartung des Trinkgeldes bis auf Tuchfühlung angefahren und belästigt. Dass man dabei die Pisten verlässt ist selbstverständlich.
Also bitte - unter diesem Aspekt sollte man auch mal betrachten, WER hier „gut“ und wer „böse“ ist. Auf alle Fälle sind mir Menschen sympathisch, die sich an der Natur so erfreuen können wie Traudel und Udo.
Gruss Lothar
ich zähle auch zu den "Bösen", daher ein paar Anmerkungen:
Etwas seltsam finde ich diese Argumentation schon - sich mit einem 4x4 ins Offroad-Abenteuer stürzen und dann beklagen, wenn das eigene Fahrzeug nicht sauber in die Pistenspur passt ... also ich weiss nicht - wer in Afrika unterwegs ist, sollte mit derartigen „Problemchen“ klarkommen.Guido hat geschrieben:Schon allein weil sie den normalen 4x4 häufig die Spuren kaputt fahren.
Genauso könnte man sagen, die 4x4 fahren zu schnell und sind für die Bildung des Wellblechs verantwortlich.
Das kann man auch anders sehen: Es ist ja nicht so, dass Selbstfahrer (nicht die aus RSA) kein Geld im Lande lassen, sie geben es nur für andere Sachen aus. Das Tagesbudget ist geringer als das der Standardtouristen, aber dafür bleiben sie deutlich länger im Lande.Guido hat geschrieben:Aber wenn man mit seinem eigenem Auto ohne Guide unterwegs ist, weder Lodges noch Community Camps nutzt, sondern stattdessen wild campt, dann bin ich nicht ganz sicher, ob man damit den Menschen vor Ort entscheidend bei der Verbesserung der Bedingungen hilft.
Ich habe mein Touristen-Equivalent mal überschlagen, es liegt bei etwa 3,
d.h. ich verteile 3x mehr Devisen im Lande als ein Standardtourist, und da ich mit dem LKW nicht auf gut funktionierende Campsites angewiesen bin, übernachte ich sehr gerne auf den Community-Camps, der schönen Lage und der netten Leute wegen.
Die „Hoanib-Strecke“ verläuft eigentlich ausschliesslich im Flussbett, worin besteht deiner Meinung nach der Einfluss auf das empfindliche Ökosystem ?Christian hat geschrieben:Etwas bedenklich halte ich das befahren eines derart fragilen Ökosystems mit so einem großen Fahrzeug.
Ich meine damit nicht den umgeknickten Grashalm.
Der Hoanib wird schon seit Jahrzehnten befahren, auch mit größeren Fahrzeugen, demnach müssten ja schon Ökoschäden nachweisbar sein, welche sind es, benenne sie doch mal.
NEIN, der Punkt ist nämlich ein anderer :
Die afrikanische Tourismusindustrie betreibt überall Lobbyarbeit um die Natur/Wildlife weiter zu kommerzialisieren und zu vereinnahmen.
Eine beliebte Masche dafür ist die Argumentation, wie sie auch hier vorgebracht wurde:
- die Fahrzeuge zerstören die Landschaft,
- es ist viel zu gefährlich für Alleinereisende,
- die Tiere müssen vor Wilderen geschützt werden
- die Tiere werden von unbeaufsichtigten Touristen gestört
- etc.
Aber es geht eben meistens nicht um den Schutz der Natur, sondern um das Geschäft.
Ziel ist es, die Gebiete mit solchen Argumenten so weit abzuschotten und zu kontrollieren, dass sie nur für zahlende Kundschaft zugänglich ist. Sobald das erreicht wurde, spielen die zuvor angebrachten Argumente des „Naturschutzes“ kaum noch eine Rolle.
Dann fahren dort, wo früher ein paar Selbstfahrer unterwegs waren, noch zusätzlich die Safari-Jeeps und man versucht die Anzahl der Besucher permanent zu steigern.
Das Ergebnis:
Es sind mehr Fahrzeuge unterwegs als vorher. Da die Tourguides genau wissen, wo sich die „Big Five“ aufhalten, werden diese auch zuverlässig aufgestöbert und in Erwartung des Trinkgeldes bis auf Tuchfühlung angefahren und belästigt. Dass man dabei die Pisten verlässt ist selbstverständlich.
Also bitte - unter diesem Aspekt sollte man auch mal betrachten, WER hier „gut“ und wer „böse“ ist. Auf alle Fälle sind mir Menschen sympathisch, die sich an der Natur so erfreuen können wie Traudel und Udo.
Gruss Lothar
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Tolle Bilder, danke!
Gruß,
Alex
Gruß,
Alex
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Guido3
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo,
Nicht falsch verstehen: Es geht keineswegs darum, dass niemand mit dem LKW durch Afrika fahren sollte. Aber einige Strecken werden offensichtlich immer wieder mal von Expeditions-LKWs ruiniert, wie der van-Zyls-Pass, Brücken im Moremi oder wenn bei der Zufahrt nach Kubu Island auf hunderte Meter 30 Zentimeter tiefe Fahrspuren gezogen werden.
Dem, was Du über Tourguides, Lobbys usw. schreibst, stimme ich absolut zu.
Beste Grüße
Guido
Vielleicht interpretiere ich das falsch, aber das klingt für mich genau nach der typischen Ignoranz einiger LKW-Fahrer, die der eigentliche Kritikpunkt ist. Was aus der Sicht eines Offroad-LKW mit dem entsprechenden Raddurchmesser und der Bodenfreiheit ein "Problemchen" ist, wird mit einem normalen 4x4-Fahrzeug schnell zum schwer überwindbaren Hindernis. "Hauptsache ich mit meinem LKW komme durch und habe Spaß, ob die 99,9 Prozent der Offroadreisenden, die mit Hilux, Landcruiser, Defender und Co. unterwegs sind, danach ein "Problemchen" haben, ist mir doch egal. Mit derartigen Problemen müssen die klarkommen".Lothar hat geschrieben: Etwas seltsam finde ich diese Argumentation schon - sich mit einem 4x4 ins Offroad-Abenteuer stürzen und dann beklagen, wenn das eigene Fahrzeug nicht sauber in die Pistenspur passt ... also ich weiss nicht - wer in Afrika unterwegs ist, sollte mit derartigen „Problemchen“ klarkommen.
Nicht falsch verstehen: Es geht keineswegs darum, dass niemand mit dem LKW durch Afrika fahren sollte. Aber einige Strecken werden offensichtlich immer wieder mal von Expeditions-LKWs ruiniert, wie der van-Zyls-Pass, Brücken im Moremi oder wenn bei der Zufahrt nach Kubu Island auf hunderte Meter 30 Zentimeter tiefe Fahrspuren gezogen werden.
Dem, was Du über Tourguides, Lobbys usw. schreibst, stimme ich absolut zu.
Beste Grüße
Guido
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christian aus Freiburg
- Beiträge: 262
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- Wohnort: Freiburg
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Hallo!
Ich sehe es in etwa so wie Guido. Zuerst muss ich mir ja auch an die eigene Nase fassen, schließlich fahre ich ebenfalls in solche Gebiete. Der Unterschied zu einem LKW ist eher als gering zu bewerten .Ich habe schon Skrupel mit einem normalen 4x4 dort zu fahren.
Dementsprechend vorsichtig habe ich mich ja auch ausgedrückt. Zitat: Etwas bedenklich....
Große Expeditions-LKW haben sicher für Manche ihre Berechtigung, aber der Impakt auf den kleinen Wegen beziehungsweise in den Flussbetten ist schon sehr groß.
Allein wegen der unterschiedlichen Spurbreite. Zudem ist das Campen innerhalb des engen Hoanibflußbettes streng verboten . Deshalb gibt (oder gab) es die ausgewiesenen Campsites. Scheinbar ist das nicht mehr der Stand der Dinge(ich war zuletzt 2009 dort)
Christian
Ich sehe es in etwa so wie Guido. Zuerst muss ich mir ja auch an die eigene Nase fassen, schließlich fahre ich ebenfalls in solche Gebiete. Der Unterschied zu einem LKW ist eher als gering zu bewerten .Ich habe schon Skrupel mit einem normalen 4x4 dort zu fahren.
Große Expeditions-LKW haben sicher für Manche ihre Berechtigung, aber der Impakt auf den kleinen Wegen beziehungsweise in den Flussbetten ist schon sehr groß.
Allein wegen der unterschiedlichen Spurbreite. Zudem ist das Campen innerhalb des engen Hoanibflußbettes streng verboten . Deshalb gibt (oder gab) es die ausgewiesenen Campsites. Scheinbar ist das nicht mehr der Stand der Dinge(ich war zuletzt 2009 dort)
Christian
Re: Wüstenelefanten am Hoanib Rivier in NAM
Guido hat geschrieben:Hauptsache ich mit meinem LKW komme durch und habe Spaß, ob die 99,9 Prozent der Offroadreisenden, die mit Hilux, Landcruiser, Defender und Co. unterwegs sind, danach ein "Problemchen" haben, ist mir doch egal. Mit derartigen Problemen müssen die klarkommen".
Nee, also DAS wäre mir nicht egal und da ich nicht glaube, dass sich der Charakter eines LKW-Wohnmobilfahrers grundsätzlich von denen anderer Afrikafahrer unterscheidet, sind diese auch nicht mehr oder weniger Egoisten als andere.
Ich halte die Probleme in puncto Häufigkeit und Intensität für übertrieben. Toyota und Co. sind sehr geländegängige Fahrzeuge, die im Sand oder Schlamm gut klarkommen, sogar wenn sie ausserhalb der Spuren fahren.
Wenn die Spur durch einen LKW verbreitert wurde, wird das sicher den Rollwiderstand verringern, aber dass Toyo & Co. nun ernste Probleme damit bekämen, würde mich schon sehr wundern.
Wie häufig hattest du denn bisher schon solche Probleme ?
Ich vermute, dass hinter diesem „LKW-Bashing“ oft auch die menschliche Schwäche/Eigenart steckt, alles was anders ist, - ich drücke es mal vorsichtig aus - misstrauisch zu beäugen. Das fängt ja schon bei Landcruiser vs. Landrover an.
Aber einige Strecken werden offensichtlich immer wieder mal von Expeditions-LKWs ruiniert, wie der van-Zyls-Pass, Brücken im Moremi oder wenn bei der Zufahrt nach Kubu Island auf hunderte Meter 30 Zentimeter tiefe Fahrspuren gezogen werden.
Wenn das so ist, wäre das tatsächlich zu verurteilen, keine Frage. Die Brücke im Moremi ist m.W. aber von einem Versorgungs-LKW zerdeppert worden. Im Moremi/Chobe sind übrigens deutlich mehr Versorgungs LKWs unterwegs als Wohnmobil LKWs und gegen die wird sich der Zorn ja wohl nicht richten...
Gruss Lothar


