Zug / train Nairobi - Mombasa

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markus-1969
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Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von markus-1969 »

Nairobi – Mombasa mit dem Zug.

Eines vorweg: Ich bin Eisenbahnfan. Deswegen habe ich für die Weiterreise von Nairobi nach Mombasa nicht wie meine Bekannten den Bus oder das Flugzeug gewählt sondern den Zug, schließlich ist die Bahnfahrt nicht sehr teuer.

http://www.seat61.com/Kenya.htm

liefert die besten Eindrücke zu Fahrplan etc.
Nairobi ► Mombasa

Days of running:
Monday, Wednesday, Friday

Nairobi depart 19:00

Makindu arr/dep 23:15

Mtito Andei arr/dep 01:11

Voi arr/dep 04:00

Mombasa arrive 10:00

Mombasa ► Nairobi

Days of running: Tuesday, Thursday, Sunday

Mombasa depart 19:00

Voi arr/dep 23:20

Mtito Andei arr/dep 01:50

Makindu arr/dep 03:50

Nairobi arrive 10:00

Fares

1st class sleeper


4,405 Kenya Shillings (£38 / $60) per person sharing a 2-berth compartment, including dinner and breakfast in the restaurant car.

This is the ticket office price, if you pre-book through a reliable agency the fare is usually around $75.

Children (aged 3-11) 2,795 Kenya Shillings, children under 3 free.

2nd class sleeper


3,385 Kenya Shillings (£29 / $45) per person sharing a 4-berth compartment, including dinner, bed & breakfast. Without dinner, it's 2,335 Shillings.

This is the ticket office price, if you pre-book through a reliable agency the fare is usually around $65.

Children (aged 3-11) 2,285 Kenya Shillings, children under 3 free.

3rd class seat


680 Kenya Shillings (£4 / $6)

Children (aged 3-11) 340 Kenya Shillings, children under 3 free.
Vor der Reise:

Ich bin am Sonntag zur Railway Station in Nairobi gegangen und plante die Reise für den kommenden Montag, evtl. auch für Mittwoch. Ich könne eine Fahrkarte kaufen, selbst wenn ich später reisen würde, würde die Fahrkarte umgeschrieben, ich müßte das nur vor Abfahrt mitteilen. Aber es sei voraussichtlich auch am Montag oder Mittwoch kurz vor Abfahrt ein freier Platz in der 1. Klasse vorhanden.

Ich ging am Mittwoch mittags zum Schalter, kaufte meine Fahrkarte und zahlte bar in Schilling (es werden auch US -.$ akzeptiert). Man sagte mir, ich müßte eine Stunde vor Abfahrt des Zuges um 19:00 Uhr da sein, um meinen Boardingpaß abzuholen.

Ich konnte meine Reisetasche beim Station Manager deponieren (80 Schilling), was da drin ist, wurde zwei mal abgeschlossen.

Sehr freundlich war Charles KOGI (0721 642423).

Ich hörte so einiges. Bekannte haben den Zug vor zwei Wochen genommen und berichteten, daß der Zug statt um 10:00 Uhr in Mombasa um 18:00 Uhr ankam und daß die unterschiedlichsten Gründe für das Halten des Zuges genannt wurden.

Bis zur Abfahrt des Zuges:

Ich war Punkt 18 Uhr da und erhielt meinen Boarding – Paß; das ist eine Angelegenheit von wenigen Sekunden, da diese Pässe vorbereitet wurden. Ich erhielt ein Einzelabteil 1. Klasse, obwohl 2 Betten drin sind. Ich traf Vorsorge für den Fall, daß der Zug Verspätung hat und kaufte Wasser und Kekse und bestieg mein Abteil.

Das Abteil ist gut ausgestattet, 2 Betten, eines oben, eines unten, Stromanschluß nur für Rasierapparate, eine Gelegenheit zum Händewaschen mit Trinkwasser, doch fehlt eines: Licht. Aktuell ist es nun 19:50 Uhr, dunkel, der Zug steht noch und selbst 50 Minuten nach Abfahrt ist das Licht noch immer nicht da – immerhin erkennt der Eisenbahnfreund wie ich mittlerweile wichtige Dinge wie Bremsproben etc. So sitze ich mit Taschenlampe und Laptop da und harre der Dinge, die da kommen.

Auch wenn die Abfahrt des Zuges schon für 19:00 Uhr angesetzt war, gingen die Lichter erst um ca. 20:08 Uhr an. Die Abfahrt des Zuges erfolgte für afrikanische Verhältnisse sogleich, d. h. um 20:15 Uhr.

Das Essen war aber bereits zu diesem Zeitpunkt fertig (womit hat man gekocht, wenn im Zug keine Elektrizität da war). Als Alleinreisender konnte ich mein Abteil von außen nicht verschließen und so ging ich erst nach Abfahrt des Zuges in den Speisewagen.

Es gab Suppe, Toasts, Reis, Huhn, Gemüse, Kartoffeln, aber das Essen war genau so bemessen, daß am Ende nichts übrig blieb, so sehr ich auch gefragt habe. Getränke können gekauft werden (1 Liter Wasser 150 KSH = ca. 1,20 €), es gab Obst zum Nachtisch. Das Essen war gut, die schaukelige Atmosphäre ebenso, ich bin gespannt, was mich erwartet, zumal ein Kenianer deutscher Abstammung berichtete, er kenne Reisende, die nach „diesem“ Essen wegen Salmonellen etc. Antibiotika nehmen mußten.

Nun, 3 Stunden nach geplanter Abfahrt, haben sich alle Reisenden in die Abteile zurück gezogen. In der Zeit, in der die Reisenden beim Essen waren, wurde das Bett in den Abteilen durch das Personal bezogen. Wir haben eine Kreuzung mit einem entgegenkommenden Güterzug in einem immerhin fünfgleisigen Bahnhof.

Kenianer berichten, daß der Oberbau dem Staat gehört, daß aber die Züge an eine private Gesellschaft verkauft wurden.

Die Toiletten des Zuges sind Flachtoiletten, d. h. solche, die sich durch ein Loch im Boden, aber nicht durch irgendwelche den Boden überragenden Aufbauten auszeichnen. Aber wer kreativ ist und männlich findet vielleicht einen Weg, sich teilweise über Plastikflaschen zu behelfen und die Entsorgung so vorzunehmen, daß das Ergebnis wohl dem entspricht, was bei einem Gang auf die Toilette entstanden wäre.

The night was …

cool, great, an experience.

Nach dem Abendessen gingen alle schnell zu Bett und der Zug schaukelte weiter so vor sich hin, das einerseits bedingt ist durch den schlechten Oberbau der Gleise, andererseits durch die Schweißstellen auf den Gleisen, die keine sind, weil die Gleise in der Technik von anno dazumal verbunden wurden. Es gibt die verschiedensten Arten von Schaukeln des Zuges: Kein Schaukeln, harmonisch – rhytmisches Schaukeln (bei dem man im 1. Klasse Abteil gut schlafen kann) bis hin zu seltenem, aber bestimmt – heftigem Schaukeln, das zwar nur sporadisch auftritt, aber dazu führt, daß sicher ein jeder Passagier die Ruhe des Schlafes in der Nacht verliert.

Die Ruhe der Nacht ist dadurch geprägt, daß man, um die verschiedentlichen Düfte Afrikas zu genießen und die fehlende Klimaanlage zu kompensieren, das Abteilfenster geöffnet läßt. Wer dann aber gelegentlich nach draußen schauen will, der öffnet selbstverständlich das Moskitogitter. Das führt mehr oder weniger häufig – auch bei vergleichsweise höheren Geschwindigkeiten – zu einem Eindringen der geliebten Biester in den Zug.

Man sollte sich daher darauf einrichten, sich erstens gut mit Insect Repellent einzuschmieren bzw. einzusprühen (was natürlich gut zur staubigen Atmosphäre des Zuges bedingt durch die staubige Luft bei offenem Fenster paßt) und zweitens sich gewisse Jagdtechniken (Erschlagen an der Wand oder in der Luft) bei wechselnden Lichtverhältnissen (mal einschalten, mal ausschalten, nach dem zu tiefst bedauernswerten Ableben einiger trauen sich später auch andere aus dem Verlies) anzueignen. Aber ich denke, jeder afrikaerfahrene Reisende weiß sich hier zu helfen, doch sei darauf hingewiesen, daß Autan tropical hier einen guten Dienst tat.

Wenn das getan ist, bleibt der ungetrübte Genuß Afrikas bei geschlossenem Fliegengitter. Das führt dazu, daß die verschiedensten Düfte und Stäube Afrikas gemischt mit einem je nach Fahrweise (Beschleunigung, Abbremsen, gleichbleibende Geschwindigkeit) unterschiedlichen Dieselgenuß der Lok gemischt werden.

Hakuna Matatta, will heißen: Mach Dir keine Sorgen. Das ist dem Reisenden zu sagen, der alleine reist und seine Reisetasche auf dem oberen Bett gelagert hat und der darüber nachdenkt, ob all die Gerüche es erforderlich machen, die vor Abreise frisch gewaschenen Kleidungsstücke nach der Ankunft erneut zu waschen. Aber wer Afrika mag, der genießt einfach die Fahrt so, wer besorgt ist, dem sei es geraten, die Kleidung um die er staubbesorgt ist, vorsorglich in einen Plastikmüllsack zu packen. Sorgen macht man sich immer, aber Afrika ist der Kontinent, wo man aufhört, sich über Fragen wie Feinstaubbelastung Gedanken zu machen, denn klar ist, daß ich auf dieser Fahrt sicherlich viel mehr Feinstaub eingeatmet habe als in Europa in langer Zeit.

Nach diversen kleinen Stops in der Nacht (der Zug hält auch an kleinen Unterwegsbahnhöfen, die nicht im Fahrplan enthalten sind und pfeift beim Anfahren laut), diversen Moskito – Jagderlebnissen und hierzu in angemessener Art und Weise gemischten Aufwacherlebnissen bedingt durch untypischen Oberbau der Gleise ruht der afrikaerfahrene Reisende harmonisch in der Nacht.

Die Reisenden haben pünktlich um 7 Uhr das Frühstück einzunehmen, es geht also nicht danach, wann die Reisenden Lust dazu haben sondern danach, wann das Frühstück bereitet ist. Deswegen geht pünktlich um 7 Uhr ein Bediensteter durch die 1. Klasse – Durchgänge und weckt die Reisenden eindringlich mit einer Klingel. Ist das überkommene Tradition auch aus Zeiten von anno dazumal ?

Jedenfalls habe ich mir die Zeit genommen, weiter an diesen Zeilen zu arbeiten und werde mich nun in den Speisewagen begeben.

Ich war ziemlich als letzter im Speisewagen. Das Frühstück:

Einen Fruchtsaft ca. 0,2 L
kleine Schale frisches Obst (Banane, Melone u. ä.),
2 Scheiben Toast (es gibt mehr, wenn man fragt)
Margarine
Butter
Bohnen
1 Wurst
Eier (scrambled – wie heißt das noch gleich auf Deutsch ?)

War ganz ok. Beim Umkleiden sehe ich mir das Ticket an. Ich habe einen „Full board Voucher“ der

PRIDEINN Hotels & Investments
Westlands Business Park
Chiromo Lane
aus Nairobi
http://www.pridein.co.ke
sales@pridein.co.ke

Anscheinend ist dies die Gesellschaft, die die Bahn in privater Regie betreibt.

Die Positionen lauten::

Breakfast KSH 205
Dinner KSH 2.050
Bedding KSH 480

= KSH 2.235 – ich errechne aber KSH 2.735

Wo die Differenz zu den bezahlten KSH 4.405 für Bahnfahrt 1. Klasse und Extras ist, bleibt unklar. Der „Reservation and Booking office record“ ist ausgestellt von der Rift Valley Railways


Der Zug stoppt gelegentlich, es ist hell und es wird wärmer. An den Halten betteln Kinder um Süßigkeiten („sweets“). Manche Reisende werfen ihnen Plastikbeutel zu mit Block und Stiften.

Der Rest der Reise verläuft problemlos. Wir müssen ca. 15 km vor dem Ziel warten, da das Gleis durch einen Güterzug in Gegenrichtung besetzt ist. Wir sehen, wie Müllverwertung in Kenia funktioniert und kommen kurz nach 10 Uhr in Mombasa an.

Ich habe mir ein Zimmer reserviert im

Backpackers Nirvana
Moyne Dr, Mombasa, Kenia
+254 738 130386

Man ist mit dem Tuctuc gleich da (nach dem Nyali Beach Hotel fragen, KSH 400, evtl. noch verhandelbar), es ist sauber, man muß die ID (man nehme den Personalausweis) abgeben und bekommt ihn beim Check Out zurück. Im Nirvana ist man den Staub der Bahn gleich los.

Mitzubringendes für den Zug:
Taschenlampe
Müllsack für Kleidung (zum Schutz vor Staub)
Erfrischungstücher
Plastikbeutel für Kinder zum Aus – dem – Zug werfen (Kugelschreiber, Schreibblöcke) - wer meint das mitbringen zu müssen.
Zuletzt geändert von markus-1969 am Sa 16. Feb 2013, 06:40, insgesamt 1-mal geändert.
marylin
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Registriert: Do 29. Nov 2012, 10:56

Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von marylin »

Vielen herzlichen Dank für den schönen Bericht.
Er macht richtig Appetit, auf Bahnreisen in Afrika.
Es geht das Gerücht, dass die Chinesen eine West- Ost Route bauen.
Also die Strecke vollenden, die die Weissen vor langer Zeit begonnen haben.
Da werde ich dann sicher dabei sein- und Du auch hoffe ich.
.....
Ralf Kiefer
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Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
Wohnort: nahe Karlsruhe

Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von Ralf Kiefer »

markus-1969 hat geschrieben: Plastikbeutel für Kinder zum Aus – dem – Zug werfen (Kugelschreiber, Schreibblöcke)
Daß Du die Kinder aus dem Zug wirfst, verstehe ich ja noch ;-) Nur warum noch Kugelschreiber und Schreibblöcke hinterher?

Ich habe dieses unendliche "Donnez moi un(e) stilo/dirham/bonbon!" wohl immer (noch) in den Ohren.

Gruß, Ralf
Burton
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von Burton »

markus-1969 hat geschrieben: Plastikbeutel für Kinder zum Aus – dem – Zug werfen (Kugelschreiber, Schreibblöcke)
könnt ihr das bitte mal lassen? ihr erzieht die Kinder zum Betteln,und dann wundert man sich im tiefsten Afrika über Kinder deren einzigen Englischen Wörter "give me money" sind

Es geht das Gerücht, dass die Chinesen eine West- Ost Route bauen.
Also die Strecke vollenden, die die Weissen vor langer Zeit begonnen haben.
man ist im Moment nicht in der Lage das zu erhalten was die "Weißen" sprich Indische,Chinesische und Afrikanische Arbeiter vor über 100 Jahren in Pionierleistung errichtet haben,bin vor 2 Jahren von Nairobi nach Kisumu mit der Bahn gefahren,die Linie ist meines Wissens jetzt stillgelegt.
Was ich vor kurzem in Uganda gesehen habe treibt jedem Eisenbahnfan Tränen in die Augen,die Strecke ist komplett am Ar...
markus-1969
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von markus-1969 »

damit eines klar ist: Ich gebe auch nichts.

Aber manche Leut sind einfach so, daß sie Süßigkeiten etc. geben und es hilft auch nichts, den Kindern zu sagen, daß das Süßigkeitzeug schlecht für ihre Zähne ist.

Ich halte es aber durchaus für sinnvoll und vertretbar, Schulmaterial zu geben, denn Schulen bekommen nichts außer dem Gehalt der Lehrer, den Rest müssen sie selbst organisieren. Wenn nun Kinder in die Schule gehen wollen und wenn ihnen Papier und Bleistift fehlt ...

Aber ich denke - und deswegen gebe ich nichts - daß es keinen Unterschied machen darf ob die Schule an einer der wenigen Bahnstrecken liegt oder nicht. Schulen haben eh eine Alibifunktion in Afrika: Ruhigstellung der westlichen Welt.

Die Chinesen bauen meines Wissens Bahnen im Kongo, auf der Strecke habe ich nur gelegentliche Ausbesserungsarbeiten gesehen (aber es war viel Dunkelheit in der Nacht).
markus-1969
Beiträge: 609
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von markus-1969 »

man ist im Moment nicht in der Lage das zu erhalten was die "Weißen" sprich Indische,Chinesische und Afrikanische Arbeiter vor über 100 Jahren in Pionierleistung errichtet haben,bin vor 2 Jahren von Nairobi nach Kisumu mit der Bahn gefahren,die Linie ist meines Wissens jetzt stillgelegt.
Was ich vor kurzem in Uganda gesehen habe treibt jedem Eisenbahnfan Tränen in die Augen,die Strecke ist komplett am Ar...
Nairobi - Kisumu fährt, ich hab die entsprechenden Hinweise bei Abfahrt in Nairobi gesehen. Seat61.com sollte da - link s. o. - die entsprechenden Hinweise geben.
Butterblume
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von Butterblume »

Hallo Markus,

vielen Dank für den sehr interessanten Bericht. Diese Fahrt steht auch auf unserer Reiseagenda, allerdings im umgekehrter Richtung tagsüber, damit wir auch etwas von der Landschaft sehen. Hier eine schöne Reportage über die Central Railway in Tansania, die im Deutschlandfunk veröffentlicht wurde: Reste deutscher Kolonialgeschichte. Mit der Central Railway durch Tansania

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen. Afrikanische Weisheit
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markus-1969
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von markus-1969 »

1) Zum Zug von Dar es Salaam zum Lake Tanyka / Kigoma gibt es einen eigenen Thread

viewtopic.php?f=36&t=42372&p=141965#p141965

2) Du willst Landschaft sehen und mit dem Zug in umgekehrter Richtung fahren ?`Der Zug fährt sowohl ab Nairobi als auch ab Mombasa jeweils nur um 19:00 uhr.
Butterblume
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von Butterblume »

Hallo Markus,

1) sorry, wusste ich nicht. Ev. kann es der Mod verschieben.

2) Das ist wirklich sehr schade. Meinte gelesen zu haben, dass er auch tagsüber fährt. Nun denn, dann werden wir uns auf die Tazara beschränken.

Mit herzlichen Grüßen und Dank
Marina
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Burton
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von Burton »

markus-1969 hat geschrieben:damit eines klar ist: Ich gebe auch nichts.



Die Chinesen bauen meines Wissens Bahnen im Kongo, auf der Strecke habe ich nur gelegentliche Ausbesserungsarbeiten gesehen (aber es war viel Dunkelheit in der Nacht).
sorry kam halt so rüber als wenn du Säckeweise Zeug verteilst ist natürlich auch immer Situationsbedingt aber generell sollte man einfach davor absehen,wenn die Kinder in Afrika mal Kreditkartenmaschinen dabei haben damit Ausreden ich habe gerade kein Kleingeld nicht mehr ziehen ist es dann wirklich zu spät :lol:

In welchem Kongo denn?DRC? Die Chinesen bauen so einiges ja,auch in Uganda wird gemunkelt das man die Strecke wieder in Betrieb nehmen will,hatte ich bis zu meinem Besuch in den Kilembe Kupferminen als Hirngespinst abgetan,wenn die Angaben die ich dort erhalten habe nur halbwegs stimmen macht das Interesse der Chinesen dann schon Sinn.
Nairobi - Kisumu fährt, ich hab die entsprechenden Hinweise bei Abfahrt in Nairobi gesehen
das ist doch mal eine gute Nachricht hatte nur entsprechende Hinweise in Eisenbahnforen gelesen das die Strecke komplett dicht gemacht wurde.
allerdings im umgekehrter Richtung tagsüber, damit wir auch etwas von der Landschaft sehen.
Mit viel Glück hat der Zug wie bei mir 12 Stunden Verspätung (davon 9 Stunden in Nakuru) und man sieht den größten Teil der Strecke bei Tag,wenn auch die Strecke Mombasa -Nairobi Landschaftlich interessanter sein dürfte als die Kisumu Linie.
Ich war zuerst auch sehr Enttäuscht das man nur bei Nacht fährt,lau Aussage einiger Bahnangestellten hat das Sicherheitsgründe da man nicht will das die Reisenden mitten in der Nacht in Nairobi ankommen.
Wenn ich mal Zeit und Lust habe stelle ich mal ein paar Bilder ein.
Butterblume
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Re: Zug / train Nairobi - Mombasa

Beitrag von Butterblume »

Hallo Burton,
Mit viel Glück hat der Zug wie bei mir 12 Stunden Verspätung (davon 9 Stunden in Nakuru) und man sieht den größten Teil der Strecke bei Tag,wenn auch die Strecke Mombasa -Nairobi Landschaftlich interessanter sein dürfte als die Kisumu Linie.
Stimmt, die Wahrscheinlichkeit der Verspätung sollte groß sein... Werde diesen Aspekt in meine Planungen einbeziehen.

Mit herzlichen Grüßen und Dank für den Tipp
Marina
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