Offiziell zahlt natuerlich kein Staat Loesegeld. Es scheint aber so zu sein, dass ein Betrag an -zum Beispiel- einen anderen Staat oder eine Organisation ueberwiesen wird, welche dann wieerum den Verbrechern die verlangte Summe zukommen laesst. Fakt ist, dass oefters gezahlt wird.
Auch eine unschoene Tatsache ist dann das Geheule der Kommentarschreiber in den Medien, welche jedesmal von einr Verschwendug von Steuergeldern fuer ein paar abenteuersuechtige Iditoten schreiben.
Gerade ist in der CH diese Diskussion wieder einmal im Gange. Jetzt findet auch eine Debatte im Parlament statt und es wird wohl (nicht nur in der CH) damit enden, dass die Verbrechensopfer mindestens einen Teil der Summe, die fuer sie gezahlt wurde an den Staat zurueckzahlen muessen.
Das Opfer ist Schuld - nicht zuletzt auch, weil man ja in ein Gebiet gereist ist, wo es gefaehrlich ist.
Wir hatten die Diskussion hier im Forum auch schon mehr als einmal. Natuerlich werden auch hier Sprueche geklopft. Aber mir ist aufgefallen, dass sich nur ganz wenige aeussern und noch viel weniger ganz klar sagen, dass sie auf ihre eigene Verantwortung reisen und explizit verlangen, dass man fuer sie nicht "von Staates wegen" zahlen soll. Man weiss ja nie
Lassen wir mal alle Argumente beiseite, wie "der Staat muss sich immer fuer seine Buerger einsetzen" und reduzieren die Frage auf das was sie ist:




