Pegida: der neue Antiislamismus?
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Wolfgang K
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Hallo,
Ihr verwendet hier alle den Begriff „Antiislamismus“.
Kann jemand diesen Begriff definieren?
Grüße
Wolfgang
Ihr verwendet hier alle den Begriff „Antiislamismus“.
Kann jemand diesen Begriff definieren?
Grüße
Wolfgang
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Mal zurück nach Deutschland.
Man prangert die Ausländerfeindlichkeit der Pegida-Demonstranten groß in den Medien an. Wer hat denn aber dafür den Boden (mit) vorbereitet? Tragen die Medien dabei keine Verantwortung?
Ein paar Titeltehemen:
Stern: "Wie gefährlich ist der Islam?"
Spiegel: "Mekka Deutschland" / "Blutiger Islam" / "gefährlich fremd"
Focus: "Weltmacht Islam"
Bild "Dieser Islam gehört nicht zu Deutschland" / "Islam-Rabatt" /
Die Liste läßt sich noch erheblich erweitern. Täglich flimmern Nachrichten über alle Bildschirme, dass "Islamisten" da und dort wieder Bomben gezündet haben.
Terroristen, die den Isam als Rechtfertigung ihrer Taten und Ziele mißbrauchen, werden medial mit einer Religion gleichgesetzt, zumindest gibt es kaum Differenzierungen. Islam und Islamisten scheint also identisch zu sein.
Ist das nur ein dummer Zufall oder eine ungeschickte Formulierung? Fällt mir zumindest schwer zu glauben ...
Politiker stoßen mit populistischen Parolen ins gleiche Horn "Wer betrügt fliegt" usw.
Solche Gedanken fallen dort auf fruchtbaren Boden, wo goldene Löffel eher selten vorkommen, wo an Stammtischen die Probleme ganz einfach gelöst werden. Die Schuldigen für Sozialabbau, Harz 4, für ein desaströses Bildungssystem sind ja klar benannt. Die bekommen ja unser gutes Geld und sind noch undankbar.
Es gibt eine klare Eigenverantwortlichkeit der Menschen für Denken und Handeln. Aber:
Ein Politik, die an der Bevölkerung vorbeiregiert und Medien, die Feindbilder erst einmal aufbauen tragen eine MITVerantwortung an den Pegida-Demonstrationen in Dresden und anderswo.
Man prangert die Ausländerfeindlichkeit der Pegida-Demonstranten groß in den Medien an. Wer hat denn aber dafür den Boden (mit) vorbereitet? Tragen die Medien dabei keine Verantwortung?
Ein paar Titeltehemen:
Stern: "Wie gefährlich ist der Islam?"
Spiegel: "Mekka Deutschland" / "Blutiger Islam" / "gefährlich fremd"
Focus: "Weltmacht Islam"
Bild "Dieser Islam gehört nicht zu Deutschland" / "Islam-Rabatt" /
Die Liste läßt sich noch erheblich erweitern. Täglich flimmern Nachrichten über alle Bildschirme, dass "Islamisten" da und dort wieder Bomben gezündet haben.
Terroristen, die den Isam als Rechtfertigung ihrer Taten und Ziele mißbrauchen, werden medial mit einer Religion gleichgesetzt, zumindest gibt es kaum Differenzierungen. Islam und Islamisten scheint also identisch zu sein.
Ist das nur ein dummer Zufall oder eine ungeschickte Formulierung? Fällt mir zumindest schwer zu glauben ...
Politiker stoßen mit populistischen Parolen ins gleiche Horn "Wer betrügt fliegt" usw.
Solche Gedanken fallen dort auf fruchtbaren Boden, wo goldene Löffel eher selten vorkommen, wo an Stammtischen die Probleme ganz einfach gelöst werden. Die Schuldigen für Sozialabbau, Harz 4, für ein desaströses Bildungssystem sind ja klar benannt. Die bekommen ja unser gutes Geld und sind noch undankbar.
Es gibt eine klare Eigenverantwortlichkeit der Menschen für Denken und Handeln. Aber:
Ein Politik, die an der Bevölkerung vorbeiregiert und Medien, die Feindbilder erst einmal aufbauen tragen eine MITVerantwortung an den Pegida-Demonstrationen in Dresden und anderswo.
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Hallo Wolfgang
Kann nicht sagen wer den Begriff "Antiislamismus" erfunden hat.
Aus dem Wort leite ich ab, eine Strömung (in der Gesellschaft) die sich gegen die Islamisierung der Christlichen Länder wehrt. .
Aus dem Wort geht noch keine Radikalisierung etc. hervor.
Wenn man die Berichte, Gerichtsurteile und Meinungen einiger der "Macher" in den Ländern liesst und anhört, wundert einem eine Strömung gegen den Islam nicht.
Eigentlich schade, ich bin viel unter Moslem, gerade hier in Tansania feierten die Christen ihr Weihnbachtsfest und luden befreundte Muslim dazu ein und umgekehrt.
Wie ich schon geschrieben habe ist das Problem nicht grundsätzlich der Islam sondern spezifisch, wie der Umgang damit in Europa, vom Islam und den Christen, gehandhabt wird.
Viele Muslim sind nicht bereit sich in den Christlichen Ländern anzupassen, erwarten aber , wenn man in deren Länder kommt eine totale Anpassung und das kann nicht sein.
Es kann doch nicht sein, dass wir uns , in Europa, dem Islam unterordnen müssen, und das ist der Fall, wenn Mädchen nicht dem regulären Schulunterricht folgen dürfen, oder wenn erwartet wird, dass Frauen mit der Burka einen Pass oder bei der Bank, Geld ausbezahlt bekommen ohne ihr Gesicht zu zeigen etc. etc.
Meiner Meinung nach tragen ein nicht unerheblicher Teil der Muslim zu der Strömung bei, um nicht zu sagen selber schuld.
Darum die anti islamistische Strömung
Gruss Turi
Kann nicht sagen wer den Begriff "Antiislamismus" erfunden hat.
Aus dem Wort leite ich ab, eine Strömung (in der Gesellschaft) die sich gegen die Islamisierung der Christlichen Länder wehrt. .
Aus dem Wort geht noch keine Radikalisierung etc. hervor.
Wenn man die Berichte, Gerichtsurteile und Meinungen einiger der "Macher" in den Ländern liesst und anhört, wundert einem eine Strömung gegen den Islam nicht.
Eigentlich schade, ich bin viel unter Moslem, gerade hier in Tansania feierten die Christen ihr Weihnbachtsfest und luden befreundte Muslim dazu ein und umgekehrt.
Wie ich schon geschrieben habe ist das Problem nicht grundsätzlich der Islam sondern spezifisch, wie der Umgang damit in Europa, vom Islam und den Christen, gehandhabt wird.
Viele Muslim sind nicht bereit sich in den Christlichen Ländern anzupassen, erwarten aber , wenn man in deren Länder kommt eine totale Anpassung und das kann nicht sein.
Es kann doch nicht sein, dass wir uns , in Europa, dem Islam unterordnen müssen, und das ist der Fall, wenn Mädchen nicht dem regulären Schulunterricht folgen dürfen, oder wenn erwartet wird, dass Frauen mit der Burka einen Pass oder bei der Bank, Geld ausbezahlt bekommen ohne ihr Gesicht zu zeigen etc. etc.
Meiner Meinung nach tragen ein nicht unerheblicher Teil der Muslim zu der Strömung bei, um nicht zu sagen selber schuld.
Darum die anti islamistische Strömung
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Hallo @ Kandier
Bei den Medien ist es zwar ebenso, allerdings kann man denen keine, Maulkorb verpassen ( obwohl das bei manchem Schreiberling nötig wäre) .
Dir Pressefreiheit wird oft schamlos missbraucht.
Allerdings sollte man von einer halbwegs gebideten Gesellschaft erwarten können, zu differenzieren.
Die schreiben um die Umsatzzahlen zu erhöhen und sonst für nichts, absolut nichts, da geht es weder um Information noch um Meinung, ins gleiche Horn stossen gewisse Fernsehsender.
Gruss Turi
Muss Dir recht geben, die Politik hat eine nicht unerhebliche Schuld an dem Desaster.Ein Politik, die an der Bevölkerung vorbeiregiert und Medien, die Feindbilder erst einmal aufbauen tragen eine MITVerantwortung an den Pegida-Demonstrationen in Dresden und anderswo.
Bei den Medien ist es zwar ebenso, allerdings kann man denen keine, Maulkorb verpassen ( obwohl das bei manchem Schreiberling nötig wäre) .
Dir Pressefreiheit wird oft schamlos missbraucht.
Allerdings sollte man von einer halbwegs gebideten Gesellschaft erwarten können, zu differenzieren.
Die schreiben um die Umsatzzahlen zu erhöhen und sonst für nichts, absolut nichts, da geht es weder um Information noch um Meinung, ins gleiche Horn stossen gewisse Fernsehsender.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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landcruiser.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Moin,Wolfgang K hat geschrieben:Hallo,
Ihr verwendet hier alle den Begriff „Antiislamismus“.
Kann jemand diesen Begriff definieren?
Grüße
Wolfgang
für mich ist "Islamismus" und "Islamisten" negativ besetzt im Sinne von "das sind radikale Islamisten".
Im Gegensatz zu "Islam" oder "Moslem", das sind für mich "einfach nur" Religionen.
Daher ist für mich "Antiislamismus" eine Bewegung, die sich gegen die radikalen Islamisten wendet.
Eine zu einfache Sichtweise?
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
hallo @Landcruiser
Es ist nicht einfach zu differenzieren,
eine gute Möglichkeit wäre, wenn sich die gemässigten Muslim von den anderen mit
.
Gruss Turi
Es ist nicht einfach zu differenzieren,
eine gute Möglichkeit wäre, wenn sich die gemässigten Muslim von den anderen mit
distanzieren würden, das würde auch den extrem Rechten den Wind ein wenig aus den Segeln nehmen und sie könnten den Beweis erbringen, dass ein Leben mit ihnen, in der Nachbarschaft, möglich ist.Worten und Taten
.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Die "Pegida"-Demos haben in meinen Augen nichts mit dem Islam zu tun (nur weil die meisten Flüchtlinge und/oder Einwanderungswillige dieser Religion angehören), sondern mit der Angst der Menschen hier vor Veränderung und das Unbekannte. Und Die Politik(er) hat nicht das Problem nicht verstanden wenn sie versucht diese ängstlichen Menschen in die rechte Ecke zu drängen anstatt ihnen zu sagen wie diese Menschen hier integriert werden können und sollten. Werden die ängtlichen Menschen dorthin gedrängt, oder lassen sie sich vor den Karren der "Rechten" spannen?
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten

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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Mir fehlt aber auch die Distanzierung der Christen von dem Terror den deren Milizen da z.B. in Zentralafrika anrichten.
Immerhin will das UNHCR derzeit ca. 400 muslimische Peul- Nomaden in den Tschad aussiedeln um deren Tötung zu verhindern, da der Plan wohl ist Zentralafrika durch Einführung eines Monoreligionsstaates zu "befrieden".
Klar- Kamerawirksame Enthauptungen sind das Eine, aber schön langsam Andersgläubige zu töten ohne Kamera machts nicht besser. Besonders wenn es von einer Religionsgruppe ausgeführt wird, die als Synonym für Frieden hergenommen wird.
Nur als Ergänzung ohne direkten Zusammenhang: Warum eigentlich hört man fast nichts mehr von Kony oder Bemba??
Ich glaube, es ist für ALLE schwierig sich von etwas zu "distanzieren" was man nicht selbst verbockt hat. Mir fällt auch kein Beispiel ein, wo das jemals geschehen ist. Vielleicht nach Jahren die leise Distanzierung von Kindesmissbrauch in der kath. Kirche? Könnte sein- aber selbst WENN, ist für die geforderte Distanzierung noch etwas Zeit.
Diese Forderung erscheint mir daher eher als etwas "Unmögliches zu verlangen" um eine Religionsgruppe zu diskriminieren nach dem Motto: "Solange die....muss MAN nicht"... etc pp
Also eine Forderung die Pegidas nicht besser erheben könnten
Immerhin will das UNHCR derzeit ca. 400 muslimische Peul- Nomaden in den Tschad aussiedeln um deren Tötung zu verhindern, da der Plan wohl ist Zentralafrika durch Einführung eines Monoreligionsstaates zu "befrieden".
Klar- Kamerawirksame Enthauptungen sind das Eine, aber schön langsam Andersgläubige zu töten ohne Kamera machts nicht besser. Besonders wenn es von einer Religionsgruppe ausgeführt wird, die als Synonym für Frieden hergenommen wird.
Nur als Ergänzung ohne direkten Zusammenhang: Warum eigentlich hört man fast nichts mehr von Kony oder Bemba??
Ich glaube, es ist für ALLE schwierig sich von etwas zu "distanzieren" was man nicht selbst verbockt hat. Mir fällt auch kein Beispiel ein, wo das jemals geschehen ist. Vielleicht nach Jahren die leise Distanzierung von Kindesmissbrauch in der kath. Kirche? Könnte sein- aber selbst WENN, ist für die geforderte Distanzierung noch etwas Zeit.
Diese Forderung erscheint mir daher eher als etwas "Unmögliches zu verlangen" um eine Religionsgruppe zu diskriminieren nach dem Motto: "Solange die....muss MAN nicht"... etc pp
Also eine Forderung die Pegidas nicht besser erheben könnten
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Na ja- der Begriff ist dann ja wohl parallel zu Antisemitismus zu stellen. Und dieser Begriff bezeichnet ja zunächst auch nicht eine Gegenposition zum gewälttätigen Judentum, sonder gegen eine Religionsgemeinschaft insgesamt.landcruiser. hat geschrieben:Daher ist für mich "Antiislamismus" eine Bewegung, die sich gegen die radikalen Islamisten wendet.Wolfgang K hat geschrieben:Hallo,
Ihr verwendet hier alle den Begriff „Antiislamismus“.
Kann jemand diesen Begriff definieren?
Grüße
Wolfgang
Eine zu einfache Sichtweise?
Insgesamt also :"gefährlich"
-
landcruiser.
- Beiträge: 874
- Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
- Kontaktdaten:
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Du bist dir nicht mal zu schade falsch und aus dem Zusammenhang gerissen zu zitieren.marylin hat geschrieben:Na ja- der Begriff ist dann ja wohl parallel zu Antisemitismus zu stellen. Und dieser Begriff bezeichnet ja zunächst auch nicht eine Gegenposition zum gewälttätigen Judentum, sonder gegen eine Religionsgemeinschaft insgesamt.landcruiser. hat geschrieben:Daher ist für mich "Antiislamismus" eine Bewegung, die sich gegen die radikalen Islamisten wendet.Wolfgang K hat geschrieben:Hallo,
Ihr verwendet hier alle den Begriff „Antiislamismus“.
Kann jemand diesen Begriff definieren?
Grüße
Wolfgang
Eine zu einfache Sichtweise?
Insgesamt also :"gefährlich"
Bist echt ein gutes Beispiel warum es Leute gibt, die gegen solche Typen wie dich auf die Straße gehen.
Deine Hetzerei ist primitiv und ganz untere Schublade.
Such dir mal ne Parkuhr, wirf einen Euro rein und laber die zu.
Und lass die Menschheit mit deinem geistigen Dünnpfiff in Ruhe.
@all
Sry für die harten Worte, aber die konvertierte Tante ist schwer zu ertragen
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Über eine Definition des Begriffs Antislamismus sollten wir hier nicht streiten, das führt vom Thema weg.
Schau einfach bei Tante Google, da finde ich z.B. auf der ersten Seite das:
http://www.fritz-erik-hoevels.de/materi ... mismus.pdf
Ob das zutrifft kannst uns ja berichten, wenn du es gelesen hast. Sind nur 17 Seiten und das tu ich mir nicht an für diesen Begriff, bin ja kein Soziologe.
Begriffen hat die Politik offenbar noch nicht, dass viele Wähler sich Sorgen machen über die Planlosigkeit der Einwanderungspolitik. Und wenn sie diese Leute in die rechte Ecke drängen haben wir bald sehr viele Rechte, die dann plötzlich die bürgerlichen Parteien nicht mehr wählen mögen.
Und wenn diese Leute (mich eingeschlossen) die Rechten aus allen möglichen Gründen auch nicht wählen wollen bleibt ihnen nur, die Wahl zu boykottieren. Das ist sicher nicht erwünscht und würde den Wert jeder rechten Wahlstimme verdoppeln.
Wir brauchen also eine bürgerliche Alternative. Aber woher wenn die Bürgerlichen entweder das falsche Programm oder keinen Mut zu weitblickenden Taten haben. Auf den Pfaffen Gauck dürfen wir da bestimmt nicht hören.
Sepp
Schau einfach bei Tante Google, da finde ich z.B. auf der ersten Seite das:
http://www.fritz-erik-hoevels.de/materi ... mismus.pdf
Ob das zutrifft kannst uns ja berichten, wenn du es gelesen hast. Sind nur 17 Seiten und das tu ich mir nicht an für diesen Begriff, bin ja kein Soziologe.
Begriffen hat die Politik offenbar noch nicht, dass viele Wähler sich Sorgen machen über die Planlosigkeit der Einwanderungspolitik. Und wenn sie diese Leute in die rechte Ecke drängen haben wir bald sehr viele Rechte, die dann plötzlich die bürgerlichen Parteien nicht mehr wählen mögen.
Und wenn diese Leute (mich eingeschlossen) die Rechten aus allen möglichen Gründen auch nicht wählen wollen bleibt ihnen nur, die Wahl zu boykottieren. Das ist sicher nicht erwünscht und würde den Wert jeder rechten Wahlstimme verdoppeln.
Wir brauchen also eine bürgerliche Alternative. Aber woher wenn die Bürgerlichen entweder das falsche Programm oder keinen Mut zu weitblickenden Taten haben. Auf den Pfaffen Gauck dürfen wir da bestimmt nicht hören.
Sepp
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
landcruiser. hat geschrieben:Du bist dir nicht mal zu schade falsch und aus dem Zusammenhang gerissen zu zitieren.marylin hat geschrieben:Na ja- der Begriff ist dann ja wohl parallel zu Antisemitismus zu stellen. Und dieser Begriff bezeichnet ja zunächst auch nicht eine Gegenposition zum gewälttätigen Judentum, sonder gegen eine Religionsgemeinschaft insgesamt.landcruiser. hat geschrieben:Daher ist für mich "Antiislamismus" eine Bewegung, die sich gegen die radikalen Islamisten wendet.Wolfgang K hat geschrieben:Hallo,
Ihr verwendet hier alle den Begriff „Antiislamismus“.
Kann jemand diesen Begriff definieren?
Grüße
Wolfgang
Eine zu einfache Sichtweise?
Insgesamt also :"gefährlich"
Bist echt ein gutes Beispiel warum es Leute gibt, die gegen solche Typen wie dich auf die Straße gehen.
Deine Hetzerei ist primitiv und ganz untere Schublade.
Such dir mal ne Parkuhr, wirf einen Euro rein und laber die zu.
Und lass die Menschheit mit deinem geistigen Dünnpfiff in Ruhe.
@all
Sry für die harten Worte, aber die konvertierte Tante ist schwer zu ertragen
Ja klar- Entschuldigung angenommen.
Auch wenn ich in keinster Weise verstehe, was Du sagen willst.
Aber wenns Dir gut tut....
Ich glaube eher, Du hast Angst nicht mehr zur Foren- Mehrheit zu gehören, die hier meint bestimmte Begriffe- egal ob sie passen oder nicht- mir entgegenzuwerfen.
Wenns nach Dir ginge, könnte ich wahrscheinlich "das Ei ist oval" schreiben, und Du würdest genau das Gleiche unreflektiert von Dir geben
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Marilyn; der Islam hat ein grosses "Problem" - da gibt es kein Oberhaupt wie zum Beispiel bei den Katholiken. Dass Ethnien gegeneinander vorgehen oder Vetreter religiöser Gruppierungen sich die Köpfe einschlagen ist nichts neues; bei den Muslimen ist es aber leider so, dass jede durchgeknallte Mörderbande behauptet, sie würde den wahren Islam vertreten und dass alles anderen Ungläubige / Ketzer / Teufelsanbeter seien. Diese Tendenz sieht man halt bei anderen Religionen eher nicht. Insofern fehlt also da die "Distanzierung der Christen" tatsächlich nicht.
Wenn sich nun in Afrika, die Einhemischen "selber umbringen wie eh und je" dann erregt das in Europa naturgemäss weniger die Schlagzeilen und die Gefühle der Menschen als wenn da zum Beispiel eine Missionsstation mit teilweise europäischem Personal brutal massakriert wird - es sei denn, es nimmt sehr grosse Ausmasse an.
400 Peul-Nomaden sind im Vergleich zu mehreren Zehntausend Jessiden auch ganz einfach nicht dasselbe - für den Einzelen zwar vielleicht schon aber nicht im ganzen Ausmass gesehen. Und ohne den Fall der Peul jetzt im Detail zu kennen, vermute ich doch, dass sich bei diesem Konflikt weniger um einen religiösen handelt als ganz klassich um Weidegründe / Anbaufläche (ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren).
----
PEGIDA - der Name tönt für mich wie ein exotisches Gewürz. Aber Scherz beiseite; Deutschland hat ein Problem - und zwar glaube ich, dass die Politik der Berufspolitiker jeglicher Couleur beim Volk einfach langsam nicht mehr ankommt. Wenn sich das Volk durch seine Politiker nicht mehr vertreten fühlt, dann sieht es diese nur noch als Schmarotzer. Und wenn die Politik dem Volk nicht mehr zuhört und es mit seinen Sorgen als unqualifiziert abtut, dann sucht sich das Volk halt einen anderen Weg um sich Gehör zu verschaffen. Das ist ein ganz normaler Effekt.
Was mir in Deutschland und teilweise auch in der Schweiz auffällt:
- Jeder linke Gewalttäter/Chaot ist grundsätzlich ein "Aktivist" (Der Begriff ist positiv besetzt)
- Wenn er aus der rechten Ecke kommt, dann ist er ein "Extremist" (Der Begriff ist negativ besetzt).
- Und wenn der ganz normale Durchschnittsbürger einfach die Schnauze von etwas voll hat, dann handelt es sich dabei um "undifferenzierte / diffuse Ängste"... welche dann ausschliesslich von den "Rechtspopulisten" aufgenommen werden.
- "Linkspopulisten" gibt es nicht.
Wenn es den Politikern nicht gelingt, sich ganz schnell mit der Realität des Alltags in Deutschland wieder etwas mehr vertraut zu machen und sich daran zu erinnern, warum sie eigentlich gewählt wurden, dann wird es bestimmt bald interessant.
Wenn sich nun in Afrika, die Einhemischen "selber umbringen wie eh und je" dann erregt das in Europa naturgemäss weniger die Schlagzeilen und die Gefühle der Menschen als wenn da zum Beispiel eine Missionsstation mit teilweise europäischem Personal brutal massakriert wird - es sei denn, es nimmt sehr grosse Ausmasse an.
400 Peul-Nomaden sind im Vergleich zu mehreren Zehntausend Jessiden auch ganz einfach nicht dasselbe - für den Einzelen zwar vielleicht schon aber nicht im ganzen Ausmass gesehen. Und ohne den Fall der Peul jetzt im Detail zu kennen, vermute ich doch, dass sich bei diesem Konflikt weniger um einen religiösen handelt als ganz klassich um Weidegründe / Anbaufläche (ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren).
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PEGIDA - der Name tönt für mich wie ein exotisches Gewürz. Aber Scherz beiseite; Deutschland hat ein Problem - und zwar glaube ich, dass die Politik der Berufspolitiker jeglicher Couleur beim Volk einfach langsam nicht mehr ankommt. Wenn sich das Volk durch seine Politiker nicht mehr vertreten fühlt, dann sieht es diese nur noch als Schmarotzer. Und wenn die Politik dem Volk nicht mehr zuhört und es mit seinen Sorgen als unqualifiziert abtut, dann sucht sich das Volk halt einen anderen Weg um sich Gehör zu verschaffen. Das ist ein ganz normaler Effekt.
Was mir in Deutschland und teilweise auch in der Schweiz auffällt:
- Jeder linke Gewalttäter/Chaot ist grundsätzlich ein "Aktivist" (Der Begriff ist positiv besetzt)
- Wenn er aus der rechten Ecke kommt, dann ist er ein "Extremist" (Der Begriff ist negativ besetzt).
- Und wenn der ganz normale Durchschnittsbürger einfach die Schnauze von etwas voll hat, dann handelt es sich dabei um "undifferenzierte / diffuse Ängste"... welche dann ausschliesslich von den "Rechtspopulisten" aufgenommen werden.
- "Linkspopulisten" gibt es nicht.
Wenn es den Politikern nicht gelingt, sich ganz schnell mit der Realität des Alltags in Deutschland wieder etwas mehr vertraut zu machen und sich daran zu erinnern, warum sie eigentlich gewählt wurden, dann wird es bestimmt bald interessant.
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
Hallo Kuno.
Mit dem Oberhaupt ist 100% richtig.
Muslime haben keinen Papa, nach dessen Pfeife alle zu tanzen haben.
Daher gehe ich dáccor , daß die Forderung der Distanzierung ins Leere läuft- nur STEHEN bleibt
eine FORDERUNG- die dann natürlich "unerfüllt" von "dem Islam" bleibt.
Dann beginnt tatsächlich so etwas wie Hetze.
<<<<<<<<<
Das Problem Kony/ Bemba und anderer christl. Milizen sollte nicht unterschätzt werden, nur weil es dem erklärten (US??) Ziel dient, möglichst viele religiös bereinigte Gebiete zu haben (Wir werden da noch viel Spass mit der Aufteilung des IS "Sultanats" haben:..)
DIESER Terror brennt seit Jahrzehnten!! Wenn Du da die paar hundert Peul die DIESE WOCHE vom UNHCR umgesiedelt werden als harmlos bezeichnest, stimmt das halt nur für diese Woche....
Warum hört man nichts mehr von "findet Kony"??? Weil nun offiziell ist, daß er ein in den USA als evangelikaler Priester ausgebildet wurde, und Kindersoldaten missbrauchte?
Ich denke wir sollten keinen Wettkamof der Gräueltaten anfangen- Krieg aus religiösen Gründen sollte heute nicht mehr inszemiert werden. "Losgebrochen" sind diese ja nicht gerade.
Ich weiß, daß Du nicht auf Verschwörungspraktiker stehst: Aber das mit dieser ISIS etc. ist schon saustark eine selfulfilling Prophecy...
Zumindest gefällt es vielen, daß in dieser rohstoffreichen Gegend mal "Bereinigungsmassnahmen" erfolgen.
Ich tippe auf Schiitin nach Iran, Sunniten nach Türkei, Jessiden und andere Christen ins Reich nach Europa, der Rest kriegt ein kleines Ländchen mit einer Erdölquelle... oder verschwindet einfach (Kurden)
Also nochmal: Wir sollten den leisen christlichen Terror aus Zentralafrika , mit sehr viel mehr Gesamttoten in 30 Jahren als angenommen (mangels Presse), nicht in einer Suche nach dem "schuldigen Moslem " untergehen lassen.
Letzlich bringt ein köpfender angeblicher Moslem halt mehr Leser.....und vereinfacht die Politik schon enorm.
Mit dem Oberhaupt ist 100% richtig.
Muslime haben keinen Papa, nach dessen Pfeife alle zu tanzen haben.
Daher gehe ich dáccor , daß die Forderung der Distanzierung ins Leere läuft- nur STEHEN bleibt
eine FORDERUNG- die dann natürlich "unerfüllt" von "dem Islam" bleibt.
Dann beginnt tatsächlich so etwas wie Hetze.
<<<<<<<<<
Das Problem Kony/ Bemba und anderer christl. Milizen sollte nicht unterschätzt werden, nur weil es dem erklärten (US??) Ziel dient, möglichst viele religiös bereinigte Gebiete zu haben (Wir werden da noch viel Spass mit der Aufteilung des IS "Sultanats" haben:..)
DIESER Terror brennt seit Jahrzehnten!! Wenn Du da die paar hundert Peul die DIESE WOCHE vom UNHCR umgesiedelt werden als harmlos bezeichnest, stimmt das halt nur für diese Woche....
Warum hört man nichts mehr von "findet Kony"??? Weil nun offiziell ist, daß er ein in den USA als evangelikaler Priester ausgebildet wurde, und Kindersoldaten missbrauchte?
Ich denke wir sollten keinen Wettkamof der Gräueltaten anfangen- Krieg aus religiösen Gründen sollte heute nicht mehr inszemiert werden. "Losgebrochen" sind diese ja nicht gerade.
Ich weiß, daß Du nicht auf Verschwörungspraktiker stehst: Aber das mit dieser ISIS etc. ist schon saustark eine selfulfilling Prophecy...
Zumindest gefällt es vielen, daß in dieser rohstoffreichen Gegend mal "Bereinigungsmassnahmen" erfolgen.
Ich tippe auf Schiitin nach Iran, Sunniten nach Türkei, Jessiden und andere Christen ins Reich nach Europa, der Rest kriegt ein kleines Ländchen mit einer Erdölquelle... oder verschwindet einfach (Kurden)
Also nochmal: Wir sollten den leisen christlichen Terror aus Zentralafrika , mit sehr viel mehr Gesamttoten in 30 Jahren als angenommen (mangels Presse), nicht in einer Suche nach dem "schuldigen Moslem " untergehen lassen.
Letzlich bringt ein köpfender angeblicher Moslem halt mehr Leser.....und vereinfacht die Politik schon enorm.
Re: Pegida: der neue Antiislamismus?
...es ist genau so wie es in Europa im Mittelalter gewesen ist.... Die Religion ist ca 1500 Jahre alt.... und Ethisch sind einige der "Islamischen Länder" noch nichteinmal dort (mittelaterliche Europäische Werteskala) angekommen (und partiell sind in den letzten 1000 Jahren erheblich Rückschritte zu beobachten)Kuno hat geschrieben:....
Dass Ethnien gegeneinander vorgehen oder Vetreter religiöser Gruppierungen sich die Köpfe einschlagen ist nichts neues; bei den Muslimen ist es aber leider so, dass jede durchgeknallte Mörderbande behauptet, sie würde den wahren Islam vertreten und dass alles anderen Ungläubige / Ketzer / Teufelsanbeter seien. Diese Tendenz sieht man halt bei anderen Religionen eher nicht. Insofern fehlt also da die "Distanzierung der Christen" tatsächlich nicht.
....
...
Feuer frei...
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten

Wer Tippfehler findet darf sie behalten





